5 Tage im Juni

Die Intendanz von Armin Petras am Maxim Gorki Theater endet nach sieben Jahren wie sie begonnen hat: Mit einem Theaterspektakel. „Fünf Tage im Juni“, so der einem Roman von Stefan Heym entliehene Titel des Spektakels, verweist auf das Motto „Aufstand proben“ der Spielzeit, auf die kontinuierliche Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, die am Maxim Gorki Theater in den vergangenen Jahren stattgefunden hat und auf die letzten Tage der Intendanz, die wir mit unserem Publikum im Rahmen eines Spektakels feiern wollen.

In den letzten fünf Tagen dieser Spielzeit werden 17 Inszenierungen und ein musikalisches Programm vom frühen Abend bis nach Mitternacht auf den Bühnen des Hauses und an anderen Spielorten wie dem Gorki Garten, dem Lichtsaal des Palais am Festungsgraben, dem Collegium Hungaricum und dem Deutschen Historischen Museum zu sehen sein. 13 Regisseure, die den Spielplan und das Profil des Hauses in den vergangenen sieben Jahren mitgeprägt haben, werden mit unserem Ensemble kleine und größere Beiträge und Performances erarbeiten, um das ganze Theater bis zum Schluß zu einem Ort der künstlerischen Spurensuche, des Austausches und des Miteinanders zu machen.

Antragsteller/in Maxim Gorki Theater

Veranstaltungstermin 12. bis 16. Juni 2013

Veranstaltungsort Maxim Gorki Theater

Förderbetrag 80.000 €

Kooperationen Charité Berlin, Deutsches Historisches Museum, Campus Rütli, Collegium Hungaricum

Internetseiten www.gorki.de

baba - oder mein geraubtes Leben

BABA ODER MEIN GERAUBTES LEBEN

 

Nach einer wahren Geschichte zwischen Darmstadt und Dubai

 

Geboren in Bagdad. Aufgewachsen bei der Mutter in Darmstadt. Gestrandet in einer WG in Neukölln. Sinan ist irakisch-hessischer Neu-Berliner. Doch das einzig Arabische an ihm sind sein Name und seine Haarfarbe. Als er erfährt, dass er Vater wird, macht er sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. In Dubai wartet nicht nur eine arabische Großfamilie sondern ein ganzes Leben auf den verlorenen Sohn.

 

Nach Arabboy und Arabqueen: Die Fortsetzung der Neukölln Trilogie - ein Identitätstrip an die Grenzen von Heimat und Herkunft.

 

 

von und mit Tanya Erartsin, Inka Löwendorf, Sascha Ö. Soydan und Burak Yigit

 

Produktionsteam: Stefanie Aehnelt, Sinan Al-Kuri, Franziska Bornkamm, Bastian Essinger, Nicole Oder, Jens Kilz, Anna Lechner, Eva Schuderer, Julia von Schacky

 

Antragsteller/in Freunde des Heimathafen Neuklölln e.V. - Nicole Oder

Veranstaltungstermin 1., 2., 3., 4., 21., 22., 27. und 28. Februar 2013 jeweils 19:30 Uhr weitere Termine in Planung

Veranstaltungsort Heimathafen Neukölln

Förderbetrag 40.000 €

Bedingungsloses Grundeinsingen - Ein Chorisches Coaching

MUSIKTHEATER

BERNADETTE LA HENGST

Bedingungsloses Grundeinsingen - ein Chorisches Coaching

 

Sophiensæle Berlin

Sophienstraße 18, 10178 Berlin-Mitte

U-Bahn Weinmeisterstraße, S-Bahn Hackescher Markt, S-Bahn Oranienburger Straße

 

Kartenreservierung

T. (030) 283 52 66

 

FESTSAAL+ KANTINE

TICKETS 14/9 EURO

 

Als europäisches Pilotprojekt wird seit fünf Jahren unterschiedlichen Testpersonen ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgezahlt. Zum fünfjährigen Jubiläum besingen diese gemeinsam ihre veränderte Lebenssituation. Denn die einzige Bedingung, auf die sie sich im Rahmen des Experiments gemeinsam eingelassen haben, ist das Singen! Der Chor ist eine überzeugende, mitreißende Gemeinschaft, die das Grundeinkommen für alle nicht homogen proklamiert, sondern es aus unterschiedlichen Perspektiven „diskotiert“.

 

 

KÜNSTLERISCHE LEITUNG, MUSIK Bernadette La Hengst SPIEL, GESANG Godehard Giese, Bettina Grahs, Bernadette La Hengst, Claudia Wiedemer, CHOR Adrienne Goehler, Christin Wanscheck, Claudia Splitt, Constanze Paust, Eef, Ernst-joachim Cziesla, Ingo Kemnitzer, Katariina Jumppansen, Marcus Kettel, Martin Rochus Bach, Robert Ulmer, Sarah Wiest, Serge Kue VIDEO Wanja Saatkamp BÜHNE, KOSTÜME Jelka Plate, Eike Böttcher DRAMATURGIE Carolin Hochleichter REGIEASSISTENZ Luisa Grass DRAMATURGIEASSISTENZ Veronika Knaus PRODUKTIONSLEITUNG Marc Pohl

 

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Wir bedanken uns bei unseren Medienpartnern flux.fm, Missy Magazine, Dussmann, das Kulturkaufhaus und taz.die tageszeitung.

 

www.grundeinsingen.net

 

 

 

Antragsteller/in Bernadette la Hengst

Veranstaltungstermin 28., 29., 30. März 2013 1. und 2. April 2013

Veranstaltungsort Sophiensæle Berlin

Förderbetrag 60.000 €

Internetseiten www.sophiensaele.c...05&hl=de

Foto © Wanja Saatkamp

Foto © Wanja Saatkamp

Cleaning, Babysitter, I help in the house, seven euro

Die Reise soll starten mit der Unmöglichkeit als Asylsuchender oder Illegaler, Arbeit und gleichsam sozialen Status innerhalb einer Gesellschaft zu finden, welche sich über Arbeit und Einkommen definiert.

Wer gibt wem die Schuld? Ist es ein Problem verursacht durch Wirtschaft, Politik oder EU? Ist der schlecht verdienende Bürger selbst schuld, dass er sich den billigen Polen ins Haus holen „muss“? (Ab wann) kann man Parallelen im Kulturbereich erkennen (1,- € Schauspier, etc.)? Wie viele Jobsuchende vom Arbeiterstrich schafft God’s Entertainment in das Theaterstück zu integrieren? Wie viele sagen „Ja“ weil sie dafür einen Lohn in Höhe eines Theaterticketpreises bekommen? Die Stationen einer Lebensstruktur welche sich auf ständiges Bewusstsein der eigenen unterlegenen Situation stützen muss, werden innerhalb eines Theatersettings mit performativen Elementen auf die Bühne gebracht. Ausgehend von Katzelmacher als Input soll den Zusehern bewusst gemacht werden, dass das Scheitern der Verständigung oft in versteckten, anerzogenen Klischees zu finden ist, derer wir uns tagtäglich zu wehren haben. Hauptdarsteller sollen neben God’s Entertainment Asylsuchende, Putzkräfte und/oder Personen vom Arbeitsstrich sein bzw. performativ darstellen. Sie werden in leitender Weise mit God's Entertainment diese Klischees aufdecken und in eine Theatersprache verwandeln.

 

 

Antragsteller/in Boris Ceko

Veranstaltungstermin 18. bis 21. Dezember 2013

Veranstaltungsort HAU Hebbel am Ufer/HAU3

Förderbetrag 45.000 €

Internetseiten www.gods-entertain...index.php/gewww.hebbel-am-ufer.de/

Foto: Dejan Pranjkovic

Foto: Jürgen Fehrmann

Foto: Jürgen Fehrmann

Club Inferno

Club Inferno

Von SIGNA //

Der Club Inferno wurde vor 10 Jahren als dem Glamour von Las Vegas nachempfundenes Weddinger Luxuscasino von Beatrice Godeux geschaffen. Ihr Sohn Herbert verwandelt den Club nach dem Tod seiner abgöttisch geliebten Mutter in einen Ort, wo sich Kunden und Angestellte zu Spielen begegnen, die thematisch um die dünne Grenze von Leben und Tod kreisen. Anhand von Dantes Topologie der Hölle werden sie mit einer Rückschau auf das eigene Leben, mit Wünschen und Ängsten in einer Welt konfrontiert, in der böse Taten nicht mehr in einem reinigenden Bad abgewaschen werden können, weil die natürliche oder göttliche Instanz fehlt. Heute ist der Club zu einer krankhaften Parallelwelt mutiert, der nur selten von seinen »Bewohnern« verlassen wird. Vielmehr sind sie in den Höllenkreisen gefangen, bewegen sich in einem kollektiv-psychotischen Zwischenreich und haben längst den Bezug zum Leben verloren. Wie Dantes Führer Vergil, lädt Herbert Godeux die Jenseitsreisenden ein, alle Hoffnung fahren zu lassen und den Fluss Acheron zu überschreiten.

 

Club Inferno ist die erste große Produktion des Performance-Kollektivs Signa in der Hauptstadt. Spielorte sind die Volksbühne und eine Außenspielstätte.

 

Mit: Alexander Senner, Ana Valeria Gonzalez, Andreas Schneiders, Anne Hartung, Arthur Köstler, Dominik Klingberg, Emil Groth Larsen, Helga Sieler, Irma Wagner, Jenny Steenken, Johannes Köhler, Judith Fraune, Mareike Wenzel, Markus Klauk, Michael Behrendt, Mona el Gammal, Olga Sonja Thorarensen, Petra Gantner, Sebastian Sommerfeld, Signa Köstler, Silvia Petrova, Simon Steinhorst, Siri Nase, Steven Reinert, Thomas Bo Nilsson

 

und (Nebendarsteller): Alexander Iwanov, Alexandra Koknat, Alexandra Zoe, Andrea Pani Laura, Bikash Chatterjee, Carolin Seidl, Eli Ingvarsson, Eva Costa, Georg Bütow, Gonny Gaakeer, Judith Seither, Kerstin Pollig, Marco Wiersch, Martin Heise, Rahel Schaber, Raphael Souza Sà, Özlem Cosen, Stefanie Mühlhan

 

Im März und April 2013 in der Volksbühne und einer Außenspielstätte. Eintritt ab 16 Jahren.

Konzept und Produktion: Signa Köstler, Arthur Köstler, Thomas Bo Nilsson

 

Antragsteller/in Teaterforeningen SIGNA

Veranstaltungstermin 9. bis 21. April 2013, ausser 15. April 2013 8. bis 24. März 2013, ausser 11. und 18. März 2013 jeweils ab 18:30 Uhr

Veranstaltungsort Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und eine Aussenspielstätte

Förderbetrag 100.000 €

Kooperationen Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, mit Unterstützung der Königlich Dänischen Botschaft in Deutschland

Internetseiten www.volksbuehne-berlin.designa.dk/

Common Ground

Common Ground

von Yael Ronen & Ensemble

 

Besetzungsliste:

Vernesa Berbo / Niels Bormann / Dejan Bućin / Mateja Meded / Jasmina Musić / Orit Nahmias / Aleksandar Radenković

Regie Yael Ronen

Bühne Magda Willi

Kostüme Lina Jakelski

Video Benjamin Krieg / Hanna Slak

Dramaturgie Irina Szodruch

 

Jugoslawien – ein Land, das es nicht mehr gibt. Zugrunde gegangen in den Bruderkriegen der 90er Jahre. Zum zweiten Mal seit 1914 stand Sarajevo im Zentrum eines Konflikts, der scheinbar bis auf den heutigen Tag nicht enden will. Viele Menschen machten sich von dort aus auf den Weg nach Berlin, auf der Flucht, auf der Suche nach Arbeit oder einem anderen Leben. Wie erleben diese Berliner die Konflikte heute? Die Kinder der Opfer von Kriegsverbrechen leben hier neben den Kindern der Täter. Wie treffen sie aufeinander?

Common Ground heißt übersetzt Gemeinsamkeit, gemeinsamer Boden oder auch Bezugserde. Yael Ronen bringt in ihrem neuen Projekt SchauspielerInnen zusammen, die aus Belgrad oder Sarajevo, aus Novi Sad oder Prijedor nach Berlin gekommen sind. Was ist ihr Common Ground? Das Theaterstück wird kollektiv erarbeitet, basierend auf einer gemeinsamen Reise nach Bosnien, auf Begegnungen mit Familienmitgliedern der Protagonisten und mit Experten. Das Theater wird dabei zum sicheren Raum, in dem über Begriffe wie Schuld und Sühne, Vergebung und Vergessen gestritten wird, in dem Klischees, Vorurteile und gegensätzliche Narrative lustvoll aufeinanderprallen.

Antragsteller/in Irina Szodruch

Veranstaltungstermin 14., 15., 16. März, 12., 13., 14. April, 2. Mai 2014 und weitere

Veranstaltungsort Maxim Gorki Theater

Förderbetrag 110.000 €

Kooperationen Maxim Gorki Theater

Internetseiten www.gorki.de

Pressestimmen

"Common Ground" Ensemble

"Common Ground" Ensemble

"Common Ground" Ensemble

Das Summen der Montagswürmer

Das Summen der Montagswürmer

Von Tugsal Mogul und Antje Sachwitz

 

Ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag in einem Krankenhaus irgendwo in Deutsch- land. Vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, treten ihren Dienst an. Eine Oberärztin mit einer Bilderbuchkarriere und 14-Stunden Arbeitstag, deren Liebe zum Beruf trotz des Alltagswahnsinns der Klinik nicht zu erschüttern ist. Eine Reinigungskraft, die nach 40 Dienstjahren nicht wahrhaben will, dass der Laden eines Tages auch ohne ihre helfenden Worte weiterlaufen kann. Eine bis ins Knochenmark kompromisslose und erfahrene Krankenschwester kurz vor ihrer Rente sowie eine junge Klinikmanagerin, Überzeugungstäterin in Sachen Innovation und Effizienz, am Anfang ihrer vielversprechenden beruflichen Lauf- bahn. Ihr gemeinsamer Arbeitsalltag gerät aus den Fugen, als zum Dienstbeginn ein älterer Mann in die Rettungsstelle eingeliefert wird. Ein mehr als gewöhnlicher Vorgang in der Klinik lässt alte Wunden aufreißen, die scheinbar auch die beste Ärztin nicht mehr zusammennähen kann.

Antragsteller/in Tugsal Mogul

Veranstaltungstermin 13., 14., 15. und 16. März 2014, 20.00 Uhr 27., 28., 29., 30. Dezember 2013, 20.00 Uhr 9., 10.; 11. bis 15. Oktober 2013

Veranstaltungsort Ballhaus Naunynstraße

Förderbetrag 50.000 €

Internetseiten ballhausnaunynstra...ung/66628469

Pressestimmen

Der diskrete Schwarm der Bourgeoisie

Sechs feine, elegante und sehr schöne Freunde verabreden sich immer wieder zum Essen. Dazu kommt es nie, sie werden jedes Mal unterbrochen. Die gesamte künstlerische Aktion orientiert sich an Luis Buñuels Film „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“. Das Thikwa-Ensemble und die Aktionskünstlerin Anne Tismer versuchen alles ganz genau so zu machen, dabei sind sie sehr surreal. Traum und Wirklichkeit und die Objekte wie auch Zeichnungen der Künstler haben den gleichen Wert. Die Version von Thikwa und Tismer ist ein Gesamtkunstwerk. Eine Liebeserklärung an die bürgerliche Gesellschaft des 20., 21. und 22. Jahrhunderts.

 

Für Theater Thikwa ist dies die dritte Zusammenarbeit mit Anne Tismer & Co. Neben der Performance „Lomé in Leuchtfarben und als Marshmellow“, die 2011 im Rahmen des No Limits-Festivals gezeigt wurde, und der Performanceinstallation „Das Mädchen und der Hase“ – 2013 aufgeführt in Mainz – gab es bereits 2012 eine gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Werk Buñuels: „Das Plastikgespenst der Freiheit“ (angelehnt an seinen Film „Das Gespenst der Freiheit“), beim Grenzenlos Kultur-Festival Mainz.

 

Von und mit: Fabian Bischoff, Louis Edler, Max Edgar Freitag, Benjamin Gallasch, Cornelia Glowniewski, Corinna Heidepriem, Torsten Holzapfel, Okka Hungerbühler, Martina Nitz, Sammy Serag, Anne Tismer, Keno Tismer, Wolfgang Weichert | Idee, Konzept, Leitung: Anne Tismer | Raum + Bühne: Anne Tismer, Isolde Wittke | Kostüme: Vicky Ajavon u. a., Heike Braitmayer | Künstlerische Produktionsassistenz + Video: Marieta Campos Gisbert | Sound: Manfred Arlt, Wolfgang Ullrich | Licht: Manfred Arlt | Technik: Ralf Arndt, Torsten Litschko

Antragsteller/in Theater Thikwa e. V.

Veranstaltungstermin 19., 20., 24. bis 27. Juni, 1. bis 4. Juli 2015 23., 24., 25., 26., 29. Januar und 1. Februar 2014 jeweils um 20 Uhr

Veranstaltungsort Theater Thikwa im F40 | Große Bühne, Fidicinstraße 40, 10965 Berlin

Förderbetrag 55.000 €

Kooperationen Medienpartner: Radio EINS und zitty

Internetseiten www.thikwa.de/repe...diskret.html

Fotos © David Baltzer/bildbuehne.de

Fotos © David Baltzer/bildbuehne.de

Fotos © David Baltzer/bildbuehne.de

Fotos © David Baltzer/bildbuehne.de

Fotos © Jo Goertz

Der Kirschgarten / Wiederaufnahme

Der Kirschgarten des Regieduos Thorsten Lensing und Jan Hein ist nach erfolgreicher Tour durch das In- und Ausland ein letztes Mal in den Sophiensælen zu sehen.

Die Inszenierung besticht durch ihre radikale Dramaturgie und kompromisslose Konzentration auf die Seelenzustände und Gemütsverfasstheit ihrer Figuren. Sie schafft so eine unverschnörkelte Intensität und direkte Aktualität des Tschechow-Stoffes. Der Kirschgarten ist hier eine genau komponierte Kette aus prallen, disparaten Augenblicken, unerhört, komisch, überraschend wie das Leben selbst. Ein Theatererlebnis.

 

Es spielen Niels Bormann / Benjamin Eggers / Anna Grisebach / Lisa Hrdina / Maria Hofstätter / Valentin Jeker / Willi Kellers / Joachim Król / Peter Kurth / Ursina Lardi / Horst Mendroch / Lars Rudolph / Devid Striesow / Rik van Uffelen

 

Regie: Thorsten Lensing & Jan Hein | Kostüme: Anette Guther, Christl Rehm | Musik: Willi Kellers | Produktionsleitung: Eva-Karen Tittmann | Regieassistenz: Benjamin Eggers, Pia Bruer, Nicole Mühlberg| Kostümassistenz: Miriam Zacheiss

Antragsteller/in Thorsten Lensing

Veranstaltungstermin 24., 25. und 26. Januar 2014 jeweils um 19.30 h

Veranstaltungsort Sophiensaele Berlin

Förderbetrag 15.000 € Wiederaufnahme

Kooperationen Eine Produktion von Theater T 1 in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE Berlin, Kampnagel Hamburg, Theater im Pumpenhaus Münster, TAK Theater Liechtenstein, Les Théâtres de la Ville Luxembourg und Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden | Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Stadt Münster. Die Wiederaufnahme wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds Berlin. Medienpartner: Kulturradio und Dussmann

Internetseiten sophiensaele.com/p...93&hl=de

Foto: David Baltzer / bildbuehne.de

Dogland 2

DOGLAND 2 knüpft an das junge postmigrantische Theaterfestival DOGLAND an, das im Winter 2008/09 als Eröffnungsprogramm des Ballhaus Naunynstraße unter der Leitung von Shermin Langhoff veranstaltet wurde. Fünf Jahre später schließen sich das Maxim Gorki Theater und das Ballhaus Naunynstraße für eine gemeinsame Koproduktionsreihe zur Nachwuchsförderung zusammen. In dieser Reihe entstehen die Stücke "Schwimmen lernen" von Marianna Salzmann in der Regie von Hakan Savas Mican (29.11.-01.12.2013), "Kings" von Nora Abdel-Maksoud (7. Mai 2014) und ein Stück von Laila Soliman (Winter 2014).

Antragsteller/in Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH und Maxim Gorki Theater

Veranstaltungstermin Schwimmen lernen, Maxim Gorki Theater, 29.11.-01.12.2013 Kings, Ballhaus Naunynstraße, 07.-12.05.2014 Laila Soliman, Maxim Gorki Theater, Winter 2014

Veranstaltungsort Maxim Gorki Theater und Ballhaus Naunynstraße

Förderbetrag 100.000 €

Kooperationen Maxim Gorki Theater und Ballhaus Naunynstraße

Internetseiten www.gorki.dewww.ballhausnaunynstrasse.de

F.I.N.D. - Festival Internationale Neue Dramatik 2013

Vom 16. bis 24. März steht die Schaubühne im Zeichen von neuem Theater aus Europa: Das Festival Internationale Neue Dramatik F.I.N.D. 2013 erteilt Theatermachern aus Italien, Spanien, Griechenland, Ungarn, Island und Russland das Wort und präsentiert ihre Arbeiten erstmalig in Berlin.

 

Der italienische Theatermacher Romeo Castellucci zeigt »Hyperion« mit Schauspielern der Schaubühne, das griechische Theaterkollektiv BLITZ aus Athen lädt in einen »terroristischen Tanzsalon« ein und der isländische Regisseur Egill Heiðar Anton Pálsson inszeniert »Notizen aus der Küche«, einen Text des spanischen Dramatikers Rodrigo García über Lebensüberdruss, Liebesverzweiflung und gute Kochrezepte.

Das Gastspiel »Frankenstein-Projekt« des Proton Theatre aus Ungarn von Regisseur Kornél Mundruczó und Yvette Bíró verhandelt Fragen von Schöpfung, Verantwortung sowie von künstlerischer und biologischer Vaterschaft. »Susn« von Herbert Achternbusch, ein Gastspiel der Münchener Kammerspiele in der Regie von Thomas Ostermeier, erzählt aus dem Leben der rothaarigen Susn (Brigitte Hobmeier) im Bayerischen Wald, die an den Zwängen ihrer Welt ebenso radikal scheitert wie sie gegen sie aufbegehrt.

Darüber hinaus gibt es zwei Workshop-Präsentationen zu sehen: »Der Rattenpolizist« von Roberto Bolaño in der Regie des spanischen Regisseurs Àlex Rigola und »Nahe Null« nach dem Roman von Natan Dubowizki, inszeniert von Kirill Serebrennikov.

Die szenische Lesung »Helmut Kohl läuft durch Bonn« von Jacob Nolte und Michel Decar (Einrichtung: Patrick Wengenroth) ist ein Königsdrama der Bonner Republik, voller Wortgefechte, Triumphe, Niederlagen und historischer Halbwahrheiten.

 

»F.I.N.D. plus«

Im Rahmen von »F.I.N.D. plus« begleiten Regie- und Schauspielstudierende aus Ungarn, Frankreich und Deutschland das Festival-Programm, begegnen einander, arbeiten zusammen und stellen sich dem Berliner Publikum vor. Sie sehen alle Inszenierungen des Festivals, treffen die im Programm vertretenen Regisseure und Autoren zu Diskussionen über deren Arbeit und begegnen in praktischen Workshops bei erfahrenen Theatermachern neuen künstlerischen Herangehensweisen.

Antragsteller/in Schaubühne am Lehniner Platz

Veranstaltungstermin 16. bis 24. März 2013

Veranstaltungsort Schaubühne am Lehniner Platz

Förderbetrag 150.000 €

Kooperationen F.I.N.D. 2013 und F.I.N.D. plus werden gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, das französische Ministerium für Kultur und Kommunikation/DGCA, das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und die Allianz Kulturstiftung. Präsentiert von taz.die tageszeitung, zitty Berlin, radioeins, Berlin Poche und Exberliner.

Internetseiten www.schaubuehne.de

Hyperion. Briefe eines Terroristen Foto: Arno Declair, 2013

Hedge Knights

August Mohr hat es geschafft: Im 47. Stock der größten Bank der Welt gründet er seinen Hedge Fonds und jagt das ganz große Geld. Während Augusts Frau Clara ihr Pharmaunternehmen zu retten versucht, riecht Jung-Investmentbankerin Denise bereits die Gefahr. Als alle drei im Strudel von Risiko und Rendite ihre Sicherheiten verspielen, steht plötzlich die Finanzaufsicht vor der Tür und die Weltwirtschaft bewegt sich rasant auf die große Krise zu. Die Frage ist: wer macht den Gewinn? Und zu welchem Preis?

 

Über einen Zeitraum von 10 Jahren portraitiert Hedge Knights das System Finanzmarkt und das Streben nach Profit. Deals werden geschlossen, Anlagestrategien erprobt und Kunden betrogen. Börsenspekulationen produzieren von jeder Lebenswelt losgelöste, illusionäre Geldwerte. Die Broker in den Chefetagen multinationaler Konzerne verdienen ihre Rente wie in einem Computerspiel. Doch was auf der Aktientafel noch aussieht wie das harmlose Verschieben von Daten hat möglicherweise katastrophale Auswirkungen auf der anderen Seite des Globus – oder zwei Straßen weiter.

 

Im Game “Hedge Knights” fragt machina eX: Was haben wir mit dem Geschehen auf den Finanzmärkten zu tun? Und was haben die Märkte mit uns zu tun?

Antragsteller/in Laura Schäffer / machina eX

Veranstaltungstermin 22. bis 24. und 26. bis 29. März 2013, und 2. bis 6. April 2013

Veranstaltungsort HAU, Theater Hebbel am Ufer, Berlin

Förderbetrag 60.000 €

Kooperationen Theater Hebbel am Ufer, Berlin

Internetseiten www.machinaex.dewww.hebbel-am-ufer.de

©Paula Reisig

©Paula Reisig

©Paula Reisig

Ich rufe meine Brüder

Am Tag nach dem Selbstmordanschlag in Stockholm 2010, bei dem der Attentäter starb und zwei Passanten verletzt wurden, geht Amor durch die Straßen der Stadt und ruft seine „Brüder“ an: Seinen besten Freund, der ihn zusehends nervt, seitdem er Vater geworden ist, seine Cousine weit weg von Stockholm, die ihm immer wieder Aufträge im Namen der Famlie gibt, und seine Sandkastenliebe, in die er nach wie vor hoffnungslos verknallt ist. Ein fast ganz gewöhnlicher Tag im Leben eines ganz normalen jungen Mannes, der zum ersten Mal in seinem Leben in den Spiegel schauen muss, den „Andere“ ihm vorhalten.

 

„Wer sind die Anderen? Es gibt keine Anderen. Es gibt Extremisten auf allen Seiten, die uns weismachen wollen, es gäbe die Anderen. Jeder, der über die Anderen spricht, ist ein Idiot.“

 

Das Stück, das im Rahmen des europäischen Theaternetzwerks Europe Now entstand, ist eine Koproduktion mit dem Landestheater Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem Maxim Gorki Theater.

Antragsteller/in Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH

Veranstaltungstermin 4., 5., 6., 7., 8. Februar 2014 28.,30. November, 1., 2., 3. und 4. Dezember 201 20. April 2013, St. Pölten

Veranstaltungsort Ballhaus Naunynstraße

Förderbetrag 50.000 €

Kooperationen Landestheater Niederösterreich, Ballhaus Naunynstraße, Maxim Gorki Theater

Internetseiten www.ballhausnaunynstrasse.dewww.landestheater.net

Pressestimmen

Infame Perspektiven

INFAME PERSPEKTIVEN

Was fasziniert Leser an Erzählungen aus der Sicht von Mördern, Gewalttätern oder Kriegsverbrechern? Verkauft sich eine Zeitung besser, wenn sie mit einer grausamen Gewalttat titeln kann? Gilt: je abstoßender desto anziehender?

 

Wir lesen von uns unbekannten Perversionen und empfinden Abscheu, Ekel oder Scham und wollen uns daher distanzieren. Warum aber fasziniert die Einnahme bösartiger, verbrecherischer, ekliger oder schambesetzter Perspektiven in Literatur, Theater, Kino und Computerspielen? Mit welchen Motiven und Strategien geschieht dies jeweils? Und wie gelingt der Ausstieg?

 

Das Institut für künstlerische Forschung und die Gruppe a rose is möchten diese Perspektivübernahmen untersuchen. Sie reichen vom bloßen Wissen um eine andere Weltsicht über Verständnis, Einfühlung bis hin zu Sympathie oder Identifikation. Bieten diese Perspektivübernahmen auch einen Sinn und Wert für den gesellschaftlichen Umgang, beispielsweise mit extremen Gewalttaten? Können sie zur Prävention beitragen?

 

Teil 1: INFAME PERSPEKTIVEN//Das Experiment

4. - 17. März 2013

In einem Hotelzimmer im belgischen Aalst ermordete 1999 ein Elternpaar seine beiden Kinder. Vor Gericht sagten sie: „Wir wollten nur das Beste für sie.“ Beide wurden für schuldfähig erklärt und zu lebenslanger Haft verurteilt.

Ist es möglich, sich in die Innenwelt solch extremer Figuren zu versetzen? Im Rahmen eines Experimentes können die Besucher die Rollen der Eltern aus dem Prozess, aufgezeichnet in dem Drama Aalst von Pol Heyvaert und Dimitri Verhulst, lesen.

 

Die ersten Erfahrungen und Berichte aus dem Experiment werden im Forum künstlerische Forschung per.SPICE! am 18. März in den Sophiensaelen vorgestellt und mit Teilnehmern des Experiments diskutiert.

Eintritt frei

 

Teil 2: INFAME PERSPEKTIVEN//Aufführung und Symposion

24. – 27. Oktober 2013, SOPHIENSÆLE

Höhepunkt des Projekts wird im Oktober 2013 die Premiere einer

Aufführung sein, die den Verlauf und die Ergebnisse des

Experiments als Theaterproduktion dokumentiert und verarbeitet.

Anschließend findet ein öffentliches Symposion mit Vertretern von Berufsgruppen statt, die sich infame Perspektiven professionell erschließen müssen: Juristen, Psychiater, Kriminologen, Schriftsteller und Schauspieler, Literatur- und Kunstwissenschaftler nutzen jeweils unterschiedliche Strategien, um die Subjekte solcher Perspektiven zu verurteilen, zu therapieren, zu beschreiben, darzustellen oder schlicht zu verstehen.

 

Das Institut für künstlerische Forschung (!KF) wurde im Jahr 2009 von der Gruppe a rose is, dem Radialsystem V und Mitgliedern der Jungen Akademie an der BBAW und der Leopoldina in Berlin als außer- universitäre Forschungseinrichtung gegründet.

 

Ästhetisches Erleben, künstlerische Erfahrung und ein interdisziplinärer Ansatz sind die Grundlagen der Arbeitsweise des !KF. Mit ihrer Hilfe entwickeln Künstler und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen Methoden und Formate, in denen neue Erkenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet des künstlerischen Wissens produziert, vermittelt und diskutiert werden können.

 

 

 

Antragsteller/in !KF Institut für künstlerische Forschung

Veranstaltungstermin 24., 25., 26. und 27. Oktober 2013 4. bis 17. März 2013

Veranstaltungsort Uferstudios und Sophiensaele

Förderbetrag 50.000 €

Kooperationen Schering Stiftung und Rudolf Augstein Stiftung

Internetseiten www.artistic-research.de

it ain't over till it's over

EVERYTHING WILL BE OK IN THE END.

IF IT IS NOT OK, IT IS NOT THE END.

 

Enden können Angst machen und sie können erleichtern. Sie können etwas wegnehmen, aber auch den Weg für etwas Neues öffnen. In einer Epoche der nicht-enden-wollenden Wiederholung ist es an der Zeit, eine Lanze für das Ende zu brechen! Obwohl wir alle gerade von einem spektakulären Ende der Welt verschont wurden, sehnt bigNOTWENDIGKEIT das Ende herbei und sucht nach dessen unterschiedlichen Qualitäten.

 

bigNOTWENDIGKEIT wollen mehr über das Ende erfahren und sammelt bekanntes End-Material: Roman-Enden, Film-Enden, wichtige Enden aus Politik und Geschichte, Lebens-Enden, bildlichen Darstellungen von Enden, Ende-Erzählungen von fiktiven HeldInnen oder Privatpersonen. Ob black, Untergang, fadeout, Schlussakkord, Katastrophe, Lösung oder gar Vollendung: Sie werden in Gesten, Erzählungen und Bildern heraufbeschworen und zelebriert, und die Ideen von, die Erinnerungen an und die Angst vor Enden werden befragt und ertragen. Durch sachliche und philosophische Betrachtung des gesammelten End-Materials, durch Wiederholung von Enden und das Skizzieren eigener künstlerischer End-Entwürfe, gelangen bigNOTWENDIGKEIT an das Ende der Planbarkeit, das Ende der Vorhersehbarkeit, das Ende der Darstellbarkeit.

 

Die Gegenwart des Endes lässt sich nicht erzählen, aber vorstellen: in Erinnerungsbildern, Zukunftsvisionen oder prophezeiten Schlussszenarien. Der Countdown läuft! Noch kann alles mitbestimmt werden, noch werden die Karten gemischt, noch ist der letzte Vorhang nicht gefallen. Aber er wird fallen, soviel steht fest. Nur wie endet ein Theaterabend über das Ende? Muss er enden? Was endet, wenn er endet? Und wovon hängt der Ausgang ab? Wo ein Ereignis aufhört kann seine Narration beginnen.

 

 

BIGNOTWENDIGKEIT wurde im Frühjahr 2004 von Anna K. Becker und Katharina Bischoff im Rahmen ihres Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen gegründet. Ihre Arbeiten waren u.a. beim Körber Studio Junge Regie, im Rahmen der RuhrTriennale 2005, an der Roten Fabrik Zürich, Kaserne Basel, Theater im Pumpenhaus, Münster, Theaterdiscounter Berlin, Theaterhaus Gessnerallee Zürich, Stadttheater Aachen, im Roten Salon der Volksbühne Berlin und in den

Sophiensælen zu sehen. Die Arbeiten von bigNOTWENDIGKEIT sind durch projektbezogene, enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zur Ergänzung der verschiedenen Formsprachen und Denkweisen gekennzeichnet. Die Gruppe spielt bewusst mit den Kategorien Realität und Fiktion und ebenso gerne spielt sie mit Formaten. Um dem jeweiligen Themenkomplex gerecht zu werden, entwirft bigNOTWENDIGKEIT performative Recherche- und Präsentationsformen, die von klassischen Theaterabenden abweichen mögen. Auf Einladung des Theaterdiscounters Berlin entstand 2012 ihr erster Monolog „wir sagen“. Momentan bereiten bigNOTWENDIGKEIT ihr erstes Kinderstück vor und planen eine Kooperation mit einem ungarischen Choreografen über hysterische Körper.

 

 

KONZEPT, REGIE bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker, Katharina Bischoff) / SPIEL Esther Becker, Danijela Milijic / DRAMATURGIE Heike Pelchen BÜHNE Ina Vera / SOUND, MUSIK Alice Ferl / LICHT Minna Heikkilä ASSISTENZ Anne Herwanger / PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit – freies Kulturbüro / PRODUKTIONSASSISTENZ Sina Schröppel

 

 

Antragsteller/in bigNOTWENDIGKEIT

Veranstaltungstermin 22., 23. und 25. Mai 2013, 4., 6. Juni 2013 und 18., 19. und 20. September 2013 Sophiensaele Berlin Rote Fabrik Zürich

Veranstaltungsort Sophiensaele Berlin und Rote Fabrik Zürich

Förderbetrag 44.000 €

Kooperationen Eine Produktion von bigNOTWENDIGKEIT in Koproduktion mit Sophiensaele und Konzeptbüro Rote Fabrik Zürich. In Kooperation mit schloss bröllin e.V. (gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern). Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, des Präsidialdepartements der Stadt Zürich Kultur und des Kantons Zürich.

Internetseiten www.sophiensaele.c...31&hl=dewww.bignotwendigkeit.comwww.rotefabrik.ch/...php?id=16152

Krishna´s Elite

Seit der gebürtige Inder Anshu Jain die Leitung der Deutschen Bank übernommen hat, spekulieren die deutschen Wirtschaftsblätter über diesen undurchschaubaren Mann mit Rucksack und Anzug. Für Krishna's Elite hat das Flinntheater nach den Anshu Jains der Zukunft gesucht und sie am renommierten Indian Institute of Management (IIM) in Bangalore gefunden. Welche Werte, Träume und Visionen haben diese hochbegabten Studenten, die gerade die Führungsetagen globaler Unternehmen erobern?

Bestehen Sie den gefürchteten Aufnahmetest, erhalten Sie Zugang zum IIM-Campus und damit zu den Führungsetagen globaler Unternehmen. Nutzen Sie die Lehren der Bhagavad Gita und lernen Sie von Krishna, wie man kämpft, ohne auf den Erfolg zu schielen. Krishna's Elite ist eine Doku-Fiktion von und mit internationalen Performern über die World Leader von morgen.

Antragsteller/in Flinntheater e.V., Sophia Stepf

Veranstaltungstermin 12., 13., 14. und 15. Dezember 2013, 20 Uhr

Veranstaltungsort HAU Hebbel am Ufer (HAU3)

Förderbetrag 40.000 €

Kooperationen Künstlerische Leitung: Sophia Stepf und Konradin Kunze | Mit: Konradin Kunze, Lisa Stepf, Abhishek Thapar, Lea Whitcher | Musik: Andi Otto | Bühne: Corinna Thiesen | Kostüm: Lisa Stepf und Flinntehater | Assistenz: Lea Schreiber | Technische Leitung: Benedikt Schröter | Produktionsleitung und PR: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro. Eine Produktion von Flinntheater in Kooperation mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Indian Institute of Management Bangalore, Staatstheater Kassel und Kulturhaus Dock 4 Kassel. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin, durch das Kulturamt der Stadt Kassel, die WELL Being Stiftung, die Sparda Bank Hessen, das Goethe-Institut New Delhi u.a.

Internetseiten www.flinntheater.comwww.hebbel-am-ufer.dewww.staatstheater-kassel.de

Lila Risiko Schachmatt Phase 2013

UND JETZT BITTE DIREKT IN DIE KAMERA!

 

Deutsche Erstaufführung aus Syrien bei LILA RISIKO SCHACHMATT

 

Damaskus 2012. Noura entscheidet sich, die Erfahrungen von Gefängnisinsassen des Assad-Regimes mit der Kamera zu do kumentieren. Es soll ihr Beitrag zur Revolte werden. Doch was

bedeutet „dokumentieren“ in dieser Situation? Durch die Kamera verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Fiktion. Diepersönlichen Erzählungen fordern mehr von Noura als erwartet

und sie ist hin- und hergerissen zwischen Idealismus, Neugier, Empathie und wachsender Angst. Die Auseinandersetzung mit den

Häftlingen einerseits und ihrer gutbürgerlichen, regimetreuen Familie andererseits lassen sie ahnen, welche brutalen Konflikte

noch bevorstehen. Wie weit wird sie gehen?

 

Der syrische Autor Mohammad Al Attar lebt und arbeitet heute in Beirut. Im vergangenen Jahr wurde UND JETZT BITTE DIREKT IN DIE KAMERA! bereits in einer szenischen Lesung im Heimathafen Neukölln präsentiert und seitdem kontinuierlich von ihm weiter entwickelt. Sein Stück RÜCKZUG wurde 2011 in der Reihe LILA RISIKO SCHACHMATT aufgeführt.

 

Mit: Salome Dastmalchi, Lena Stamm, Peter Becker, Nadim Jarrar und Kostis Kallivretakis

Im Video: Joanna Mandalian & Mehmet Kücük

Text: Mohammad Al Attar

Regie: Lydia Ziemke

Produktionsleitung: Aliki Schäfer

Übersetzung: Andreas Bünger & Ghada W. Salim

Bühne: Svenja Kuhr

Kostüme: Anika Schmitz

Video: Sandra Hetzl

Musik: miss machine

Dramaturgie: Stefanie Aehnelt

Regieassistenz: Bastian Kabuth

Hospitanz: Maritina Buntspecht

Antragsteller/in Lydia Ziemke

Veranstaltungstermin 20., 21., 22. 29. und 30. Juni, 4., 6. und 7. Juli, 29., 30. und 31. August 2013

Veranstaltungsort Im PIER 9 - Probebühne Heimathafen Neukölln, Hasenheide 9, zweiter Hinterhof, direkt U-Bhf. Hermannplatz

Förderbetrag 70.000 €

Kooperationen Bürgerstiftung Neukölln + Heimathafen Neukölln

Internetseiten www.neukoelln-plus...neukoelln.de

Salome Dastmalchi als Noura in "Und jetzt bitte direkt in die Kamera" © Piero Chuissi

nachtgeschwister

Ein Ostschriftsteller und eine Westschriftstellerin begegnen sich auf einer Lesereise des Mannes im Westen. Eine obsessive Liebe beginnt zwischen den beiden, fesselt sie aneinander. Bald wird klar, nur einer kann diese Begegnung überleben, und beide wollen der Überlebende sein. Ein Machtkampf entbrennt, immer gepaart mit dem Gefühl, der großen Liebe begegnet zu sein.

 

Um das Paar herum bröckelt der Ostblock, die deutsch-deutsche Wende ermöglicht ihnen ein Zusammensein ohne äußere Grenzen, aber im Innern herrscht kalter Krieg. Nach Nächten im Suff, intensiven körperlichen Begegnungen und dem Versuch das Schreiben zum gemeinsamen Zentrum zu machen, versiegt die Phantasie für ein erträgliches Zusammenleben.

 

Ausgehend von den autobiographisch geprägten Romanen „Nachtgeschwister“ von Natascha Wodin und „Das Provisorium“ von Wolfgang Hilbig, adaptiert „nachtgeschwister“ für die Bühne die Geschichte von Hedda Rast und Jakob Stumm. Folie ist das Wendezeit-Berlin im Prenzlauer Berg.

 

nachtgeschwister

nach den Romanen

Nachtgeschwister von NATASCHA WODIN & Das Provisorium von WOLFGANG

HILBIG

 

von Anja Schneider

mit Daniela Holtz, Stefan Schießleder & Gerd Diener

 

THEATER UNTERM DACH

Danziger Straße 101 / Haus 103, 10405 Berlin

Karten 030 - 9 02 95 38 17 www.theateruntermdach-berlin.de

 

Premiere am 8.März 2012, 20:00 Uhr

Vorstellungen: 9.& 10./ 24.& 25./ 29.& 30. März 2012,

14.& 15./ 19.& 20. April 2012, jeweils 20:00 Uhr

 

Regie: Anja Schneider

Ausstattung: Valerie von Stillfried

Dramaturgie: Alexander Krahnert

Fotografien: Gerhard Gäbler

Assistenz Regie: Emel Aydogdu

Assistenz Ausstattung: Marlene Beer

Bühnenfassung: Daniela Holtz & Anja Schneider

 

Antragsteller/in schneider/holtz GbR

Veranstaltungstermin 8., 9., 10., 24., 25., 29., 30. März 2012, 14., 15., 19. und 20. April 2012

Veranstaltungsort Theater unterm Dach

Förderbetrag 7.000 € Wiederaufnahme

Kooperationen Theater Chemnitz

Internetseiten www.theateruntermd...ch-berlin.dewww.facebookde/nachtgeschwister

NON-TUTTA [NICHT-VOLLKOMMENE]

Eine Frau hat viele Menschen zu sich nach Hause eingeladen. Sie teilt ihr Bett mit ihnen, doch sie selbst kann nicht mehr schlafen. Bald läuft sie blind durch die Gegend, bekommt einen asthmatischen Anfall wegen des Staubs, den der Putz aufwirbelt und liegt drei Tage im Koma. In Non-Tutta öffnet eine grandiose Anne Tismer humorvoll das veraltete Bild der Hysterie für ein Verständnis in der Gegenwart. Der Raum wird zur Arena ihrer Rebellion, die Platz schafft für eine Reflektion über das Phänomen der Stille, des Rückzugs und des Verstummens als Flucht vor der Realität. Ein Publikumsliebling des letzten Jahres nun wieder im Programm der SOPHIENSÆLE!

 

IDEE, KONZEPT, AUSSTATTUNG Silvia Albarella TEXT, PERFORMANCE, OBJEKTE Anne Tismer MUSIK, PERFORMANCE Tom Tiest DRAMATURGIE, KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Julie Pfleiderer VIDEO Sirko Knüpfer VIDEOASSISTENZ Juliane Kremberg LICHTDESIGN Arnaud Poumarat KÜNSTLERISCHE BERATUNG Bart van den Eynde PRODUKTION björn & björn

Antragsteller/in Silvia Albarella

Veranstaltungstermin 7., 8. und 9. März 2013, 20h

Veranstaltungsort SOPHIENSÆLE

Förderbetrag 8.000 € Wiederaufnahme

Kooperationen Eine Produktion von Silvia Albarella in Koproduktion mit FFT Düsseldorf und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts und der Flämischen Repräsentanz Berlin.

Internetseiten www.sophiensaele.com

Schlachtfeld Erinnerung 1914/2014

Wer in Deutschland an den Ersten Weltkrieg denkt, bezieht sich meist auf die Schlachtfelder an der Westfront. “Schlachtfeld Erinnerung 1914/2014” unternimmt einen Perspektivwechsel und untersucht die jeweiligen nationalen Geschichtsschreibungen in Jugoslawien, später Serbien, Bosnien und Herzegowina, sowie in der Türkei, Deutschland, Österreich. Was wird wo wie erinnert? Welche Feindbilder, welche Identifikationsfiguren werden konstruiert? Welche Rolle haben sie in den jüngst zurückliegenden Kriegen im ehemaligen Jugoslawien gespielt? Der Regisseur Hans-Werner Kroesinger und die Filmemacherin Regine Dura haben im Auftrag des Goethe-Instituts in Belgrad, Istanbul und Sarajevo recherchiert. Die Berliner Premiere der HAU-Koproduktion fü̈hrt die Arbeitsergebnisse in einer Aufführung zusammen und konfrontiert die jeweiligen Perspektiven miteinander.

 

Antragsteller/in Hans-Werner Kroesinger

Veranstaltungstermin 11. Juni 2014, weitere Vorstellungen: 13., 14.,15., 18., 19., 20. und 21. Juni 2014

Veranstaltungsort HAU3

Förderbetrag 100.000 €

Kooperationen HAU Hebbel am Ufer Goethe-Institut Zentrum für kulturelle Dekontamination (Belgrad) Kriegstheater SARTR (Sarajevo)

Internetseiten www.hebbel-am-ufer.de

Foto: David Baltzer/bildbuehne.de

Foto: David Baltzer/bildbuehne.de

Foto: David Baltzer/bildbuehne.de

Ulysses

James Joyce lehnte seinen Roman "Ulysses" an Homers Irrfahrten des Odysseus an; in dieser Inszenierung dient er als Rahmen, als Annäherung an den Menschen, an das Zeitgefühl unserer Gegenwart.

Das medienübergreifende Projekt gliedert sich in zwei Teile. Den Auftakt bilden 14 Kurzfilmepisoden, die den Tagesverlauf von Leopold Bloom und Stephen Dedalus dokumentieren. In diesen Videoclips verschmelzen Joyces akribische Alltagsbeschreibungen des Jahres 1904 mit der Gegenwart des Jahres 2014. Die zentralen Themen, Orte und Motive der "Ulysses"-Kapitel werden zum Gegenstand der Interviews, die die Filmemacher mit eigenen Zeitgenossen führen.

Der zweite Teil des Projekts – Bloom und Dedalus treffen endlich aufeinander – wird dann auf der Bühne erzählt: Nachdem sie sich im Verlauf des Tages schon mehrmals begegnet sind, finden die beiden streunenden Gestalten im Zwielicht der nächtlichen Stadt schließlich zusammen. Der in die Jahre gekommene Anzeigenakquisiteur Bloom nimmt sich des betrunkenen jungen Künstlers an. Rauschhaft und überbordend eröffnet uns Joyce den Gefühls- und Gedankenkosmos seiner beiden Antihelden, deren Gang durch die Nacht nun als Bühnenstück erzählt wird.

 

Die Episoden der "Ulysses"-Kurzfilmserie werden seit Februar wöchentlich auf www.ulyssesprojekt.de veröffentlicht.

 

mit BRUNO CATHOMAS, MIRCO KREIBICH

im Video PATRYCIA ZIOLKOWSKA, ELIA HARZER, PRASHANTI, EISENHANS

 

Regie MARAT BURNASHEV Buch SWANTJE BASEDOW Bühne, Lichtdesign THOMAS GIGER Kostüme SIBYLLE WALLUM Musik MARCUS THOMAS Dramaturgie CHRISTINA BELLINGEN

 

EINE KOPRODUKTION VON MARAT BURNASHEV UND SWANTJE BASEDOW MIT DEM BALLHAUS OST UND DER GARAGE X WIEN

 

GEFÖRDERT DURCH DEN HAUPTSTADTKULTURFONDS UND DIE KULTURABTEILUNG DER STADT WIEN (MA 7)

Antragsteller/in Ballhaus Ost / Marat Burnashev

Veranstaltungstermin 9., 10. / 11. Mai und 13. / 14. / 16. Juni 2014 Jeweils 20:00 Uhr

Veranstaltungsort Ballhaus Ost

Förderbetrag 60.000 €

Kooperationen Garage X, Wien

Internetseiten www.ballhauost.dewww.garage-x.atwww.ulyssesprojekt.de

WE DO IT not because we agree with it

WE DO IT – not because we agree with it

 

Demokratie ist das höchste Gut des Westens. Sie thront über allem. Leer wie ein Zauberhut lässt sich fast alles aus ihr hervorzaubern: Freiheit, Liberalisierung, Folter oder Menschenrecht. Und da Demokraten nur ihresgleichen lieben, ist die Staatsform als Exportschlager konzipiert. Aber funktioniert Demokratie überhaupt als Exportgut?

 

“WE DO IT – not because we agree with it” wagt eine Bestandsaufnahme.

 

In einem Gesellschaftspiel versuchen ein pakistanischer Anthropologe, eine historische Urbanistin aus Japan und eine Posaune spielende, tierforschende Performerin aus Deutschland der Demokratie auf den Grund zu gehen, stellen sich Fragen und schlagen sich um die beste Antwort. Möge der beste gewinnen!

 

Democracy will prevail!

 

Nach dem Spiel kommen in einem Film-Essay die zu Wort, die nicht zu unserer Welt gehören. Und mit Bockwurst und kühlem Bier dürfen wir ihnen am anderen Ende der Welt zusehen, wie sie der Demokratie dieselben Fragen (vielleicht ganz anders) stellen und deshalb auch zu ganz anderen Antworten kommen.

Lets do it together.



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Englisch/Deutsch


 

Konzept und Regie: Dirk Cieslak

Von und mit: Omar Kasmani, Ren Saibara, Mariel Jana Supka.


Video: Schokofeh Kamiz 
/ Ausstattung: Lena Mody/ Sounddesign: Rose Beermann und Matthias Meppelink/

Dramaturgie: Annett Hardegen / Künstlerische Mitarbeit: Dennis Daniel / 
Technische Leitung: Miriam Akkermann


 

 

Antragsteller/in Dirk Cieslak - Vierte Welt

Veranstaltungstermin 14., 15., 20., 21. und 22. Juni 2013 um 20.00 Uhr

Veranstaltungsort VIERTE WELT KOLLABORATIONEN

Förderbetrag 35.000 €

Kooperationen Lubricat/ Vierte Welt Kollaborationen

Internetseiten www.viertewelt.de