Projekt
Pulling Strings
Antragsteller/in
Eva Meyer-Keller
Termin
16. bis 18. Mai um 20 Uhr / HAU 3
Freitag 25. Mai um 19:30 Uhr / Espace Surplus
Veranstaltungsort
HAU 3 Berlin (16.-18.05.), Espace Surplus (25.05.)
Kooperation
Eine Produktion von Eva Meyer-Keller, in Koproduktion mit Hebbel am Ufer, Kunstenfestivaldesarts Brüssel und MDT Stockholm.
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Mit freundlicher Unterstützung von PACT Zollverein Essen.
Inhalt
Pulling Strings
Das Projekt ist eine Choreographie mit Objekten, die von Eva Meyer-Keller als Theaterperformance, ort-spezifische Installation und Videoarbeit konzipiert ist.
Mit den vorhandenen Objekten entstehen minutiöse Porträts von Räumen. Es beginnt mit einer Bestandsaufnahme und einer Einladung an den Zuschauer, sich den Ort mit seinen dazugehörigen Objekten genau anzuschauen. Nah, fern, oben, unten, auf, zu.
Dann beginnt die Choreographie. Es können große Sachen sein, wie Lampen, Tische und Bäume, die sich bewegen, oder auch ganz kleine, wie Stifte, Gläser und Teebeutel. Darüber hinaus wird auf die Bewegungen der immateriellen Dinge aufmerksam gemacht: Geräusche, Gerüche, sich verflüchtigendes Material wie Rauch.
Mit dem Ziehen an den Fäden verändert sich die Sicht auf den Raum und die Wahrnehmung der Zuschauer wird zunehmend sensibilisiert.
Bei der Theaterversion ist das Theater mit seiner Technik und Ausstattung der Ausgangspunkt. Dinge, die sonst auf und hinter der Bühne als Hilfsmittel benutzt werden, werden hier zu Hauptakteuren. Der Theaterraum, der eigentlich ein neutraler Raum zu sein hat, bekommt die Chance, seine Eigenheiten zu offenbaren und sich selbst zu spielen.
Kabel, Züge, Vorhänge, Mikrofone, Aufbewahrungskisten, Teetassen und Scheinwerfer treffen sich auf der Bühne.
Neben der Theaterperformance, die erstmals im HAU gezeigt wird und danach in verschiedenen Theatern weiterentwickelt wird, entstehen ort-spezifische Installationen für Galerien o.ä. und eine Videoarbeit.
Bei der Installation nisten Eva Meyer-Keller und Irina Müller sich 2-3 Tage lang am jeweiligen Ort ein, schauen sich die Räume an und öffnen alle Schränke. Die Dinge, die sie dort vorfinden, werden zu den Akteuren, die an Fäden zu tanzen beginnen.
Die Videoarbeit entsteht in Zusammenarbeit mit Andrea Keiz und Irina Müller und stellt eine Mikroversion dar, bei der feine Bewegungen von kleinen Dingen im Mittelpunkt stehen und sich das Kameraauge in immer kleinere Details einzoomt. Ein Nähkästchen öffnet sich, das Nähzeug entwickelt ein Eigenleben, Nadelkissen und Fadenspulen beginnen zu tanzen ...
Credits:
Idee: Eva Meyer-Keller
Performance, Bühne: Irina Müller, Eva Meyer-Keller
Licht, Ton, Bühne: Ruth Waldeyer, Florian Bach
Musik: Thomas Meadowcroft
Dank an:
ausland , Dock 11, Gregor Hotz, HZT, Kajsa und Otis, Paul Klier, Sybille Müller, Bruno Pocheron, Rico Repotente, Peter Rintsch, Benjamin Schälike, Sophiensaele, Mehdi Toutain-Lopez, Uferstudios, Wiesen 55 e.V.
http://www.evamk.de/
http://www.hebbel-am-ufer.de/de/kuenstler/kuenstler_23577.html?HAU=3
http://www.espace-surplus.com/

