Callcenter Übermorgen - Eine Reise in dein ungelebtes Leben

Callcenter Übermorgen

Eine Reise in dein ungelebtes Leben

 

Callcenter Übermorgen ist ein Entscheidungstrainingscenter der Zukunft für verpasste Lebenschancen und neue Lebensentwürfe. In einer Welt der Suchmaschinen und Auswahlmenüs drängt sich mehr denn je die Frage auf: Wie würde mein Leben aussehen, wenn ich mich anders entschieden hätte?

 

Im Callcenter Übermorgen sitzen die Teilnehmer in separaten Kabinen, das Telefon klingelt und es beginnt eine Achterbahnfahrt durch Sprachmenüs und Entscheidungslabyrinthe. Wer oder was sagt mir, was ich wählen soll? Wer zieht hier die Fäden? Erlebt meine Nachbarin den besseren Trip?

 

Ein Abend über Selbst- und Fremdverantwortung, Wahlfreiheit und digitale Demokratie. Eine suggestive Telefonreise in die hypertextuelle Matrix der Möglichkeiten, vorbei an den schwindelerregenden Höhen, unheimlichen Schräglagen und depressiven Tiefen eines unter Optimierungsdruck geratenen Lebens im 21. Jahrhundert. Nimm Platz im Callcenter, greif zum Hörer und lass dich verfiktionalisieren!

 

 

 

Callcenter Übermorgen ist das zweite Projekt der Preenactment-Reihe von InterroBANG. Anders als das rückwärtsgewandte Reenactment erforscht das Preenactment exemplarische Gegenwartsphänomene und schreibt sie mit Performance- und Theatermitteln in die Zukunft und/oder ins Utopische fort. Die Performancegruppe InterroBANG entwickelt neue performative Formate zur Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen und Fragestellungen. In installativen, technisch-räumlichen Aufbauten wie etwa einem Sprachlabor oder einem Callcenter erproben und erleben die Teilnehmenden neue szenische Kommunikationsmodelle. Das Spiel mit theatraler Gemeinschaft wird so zum Spiel mit Gesellschaftsformen und Wertesystemen.

 

BEGRENZTE PLÄTZE! SICHER DIR DEINEN CALLCENTERPLATZ!

 

VON UND MIT Till Müller-Klug, Nina Tecklenburg, Lajos Talamonti KONZEPTIONELLE MITARBEIT Martin Schick, Andreas Liebmann DRAMATURGIE Kaja Jakstat TELEFONMATRIX Georg Werner MUSIK, SOUND Friedrich Greiling BÜHNE, KONSTÜM Sandra Fox LICHTDESIGN Dirk Lutz PRODUKTIONSLEITUNG Marc Pohl HOSPITANZ Lisa Großmann

 

 

Antragsteller/in Till Müller-Klug/INTERROBANG

Veranstaltungstermin 11., 12. und 14. Dezember 2014 5. und 6. Oktober 2013 8., 9., 10., 11., 14. und 15. Mai 2013 21:00 UHR SOPHIENSÆLE Sophienstraße 18, 10178 Berlin-Mitte U-Bahn Weinmeisterstraße, S-Bahn Hackescher Markt, S-Bahn Oranienburger Straße Kartenreservierung T. (030) 283 52 66 ORT Hochzeitssaal TICKETS 13/8 Euro

Veranstaltungsort SOPHIENSÆLE Berlin

Förderbetrag 68.000 €

Kooperationen Eine Produktion von FFT Düsseldorf und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von www.mptc-store.de. Wir bedanken uns bei unseren Medienpartnern taz.die tageszeitung, Digital in Berlin und flux.fm.

Internetseiten www.sophiensaele.c...32&hl=dewww.sophiensaele.comhttps://soundcloud...center?hl=de

Frösche im heissen Wasser - Wie ich Partys und Bomben überlebte und was aus meinen Plänen von damals wurde

„Alles steht still, das Leben geht auf `Pause´. Aber wir sind in einer Parallelwelt. Wir schwimmen im Vakuumorbit eines Ballons. Von außen betrachtet schwebt der Ballon nahezu reglos, aber sein Inneres steht unter Hochdruck. Wie extrem beschleunigte Teilchen toben wir durcheinander und leben ein superschnelles Leben. Party ohne Ende! Heute. Jeden Abend wird der Tisch voll gepackt: Alkohol, Drogen, Sex. Wer weiß, ob wir morgen noch leben.“

 

Die erste deutsch-serbische Theaterproduktion der spreeagenten erzählt von jungen Menschen in Berlin und Belgrad im Jahre 1999, dem letzten Jahr des vergangenen Jahrtausends.

Im Frühjahr 2012 wurden in Belgrad und Berlin mit Mitte-30-jährigen Interviews geführt. In den Gesprächen erinnern sich die Menschen, die heute „mitten im Leben stehen“, an das Frühjahr 1999. Die Berichte skizzieren die Situation und den Alltag in Berlin und Belgrad kurz vor der Jahrtausendwende. Sie kontrastieren zwischen

Zukunftsplanung, Party-Leben, Euphorie und Überforderung unter grundsätzlich unterschiedlichen Voraussetzungen: Wohlstandsmüdigkeit in der einen, das NATO-Bombardement in der anderen Stadt prägten das Lebensgefühl dieser Generation.

 

Unter Mitarbeit der deutschen Autorin Charlotte Roos und des serbischen Autors Filip Vujoševic entwickelt die deutsche Autorin und Regisseurin Susanne Chrudina das Stück FRÖSCHE IM HEISSEN WASSER aus dem Interviewmaterial. Die unmittelbare Spielsituation ist die Nacht, in der sich in jeder der beiden Städte eine Gruppe von Freunden trifft.

Gespielt wird in deutscher, serbischer und englischer Sprache. Mit acht Schauspielern und einem Regieteam aus Deutschland und Serbien, musikalisch begleitet von jeweils einem lokalen DJ, wird FRÖSCHE IM HEISSEN WASSER 2012 in Belgrad und Berlin gezeigt.

Die Aufführungsserie in Belgrad im Rahmen des 46. BITEF Festival wird von einer öffentlichen Diskussionsrunde in Anwesenheit des Ensembles und des künstlerischen Leitungsteam des Projektes begleitet.

In Berlin wird die Inszenierung für sechs Aufführungen in Zusammenarbeit mit dem Ballhaus Ost neu adaptiert.

Auch in Berlin findet eine öffentliche Gesprächsrunde in Anwesenheit des Ensembles und des künstlerischen Leitungsteams statt.

 

MITWIRKENDE

Mit: Isabelle Barth, Jelena Bosanac, Andrija Daničić, Tinja Došen, Ana Markovic;, Arndt Schwering-Sohnrey, Anjorka Strechel, Johannes Richard Voelkel, DJ Janja (Belgrad) und DJ Vela (Berlin)

 

Text: Susanne Chrudina, Charlotte Roos, Filip Vujoševic

Konzept & Regie: Susanne Chrudina

Konzept & Video: Branka Pavlovic

Bühne: Janina Janke

Kostüm: Tatjana Radišic

Dramaturgie: Verena Harzer

Produktionsleitung: ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro

Wissenschaftliche Mitarbeit: Josefina Bajer

Antragsteller/in Spreeagenten Berlin / Susanne Chrudina

Veranstaltungstermin Berlin: 19., 20., 21., 24., 25., 26. Oktober 2012, 20.00 Uhr Horst Krzbrg, Tempelhofer Ufer 1, 10961 Berlin Belgrad: Uraufführung: 18. September 2012, 20 Uhr Weitere Aufführungen: 19., 20., 21., 22., 23. September 2012 SEE.ID IN DIALOGUE WITH SOUTH-EASTERN EUROPE SEE.ID IN DIALOGUE WITH SOUTH-EASTERN EUROPE SEE.ID IN DIALOGUE WITH SOUTH-EASTERN EUROPE SEE.ID IN DIALOGUE WITH SOUTH-EASTERN EUROPE SCHNEIDER&HAHN Einfach gutes Design. Online. Print. Motion. Till N. P. Schneider & Christoph Hahn 0175 47 05 007 · 030 53 21 54 59 · 0172 384 30 41 www.schneiderundhahn.de · mail@schneiderundhahn.de Kunde: SEE.ID Entwurf Nr. 10 Datum: Montag, 3. Mai 2010 Beschreibung: Logoentwicklung auf Grundlage vorher besprochener Entwürfe medijska podrška Diskussionsrunde n Anwesenheit von Ensemble und Leitungsteam: 20. September 2012 im Anschluss an die Vorstellung Aufführungen und weiteres in Berlin im Oktober 2012

Veranstaltungsort Berlin: Horst Krzbrg, Tempelhofer Ufer 1, 10961 Berlin Belgrad: Im Rahmen des 46. BITEF Festivals, RK Beogradanka

Förderbetrag 65.000 €

Kooperationen Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds Berlin, die Robert Bosch Stiftung, die Augstein Stiftung und die Stiftung für eine offene Gesellschaft Serbien. Eine Produktion der spreeagenten Berlin in Koproduktion mit Kulturzentrum REX/ Fund B92. In Kooperation mit BITEF Festival, Ballhaus Ost Berlin und ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro.

Internetseiten www.spree-agenten.de

(c) Ulrich Kochinke

Katarakt / Brief an Deutschland

Dieser zweiteilige Theaterabend vereint das Schaffen von zwei der gegensätzlichsten Charaktere der schillernden Medien- und Literaturlandschaft Deutschlands: Rainald Goetz – der „Party-Poet“ vs. Franz Josef Wagner – der „Gossen-Goethe“.

Sie steigen in den Ring, betreten die viel beschworenen Bretter, die früher vermeintlich die Welt bedeuteten und heute schon lange nicht mehr in der Lage sind, diese zu deuten. Hier prallen zwei Chronisten unserer Zeit aufeinander, die vor allem eines beherrschen: dieses Land persönlich zu nehmen.

 

Auf der einen Seite: Rainald Goetz, der journalistische Literat, der sich und seine Aufmerksamkeit durch alle digitalen Netze, Feuilletons, Blätter und Illustrierten jagt, um sich mit immer wieder neuem Realitäts-Dreck an den Fingern wund zu tippen. Er wütet gegen die bösen Bilder, gegen das böse Springer-Imperium, gegen die Verblödungs-Floskeln der ganzen von ihm als „Peinsäcke“ bezeichneten exponierten und meinungsführenden Personen unserer Gesellschaft, immer auf der Suche nach Wahrhaftigkeit, dem Moment der freien Liebe und der nicht-toten Kunst.

 

Auf der anderen Seite: Franz Josef Wagner, der literarische Journalist, verhinderte Romancier und kongeniale BILD-Kolumnist, der täglich mehr als 10 Millionen Leser erreicht. Er ist selbst ernannter Kämpfer für die alten Werte des Abendlandes, die soziale Marktwirtschaft, christliche Moralstandards – und landet doch in gezielter Regelmäßigkeit mit seinem Oeuvre immer wieder unterhalb der bundesrepublikanischen Moral-Gürtellinie, von der man eigentlich dachte, sie existiere schon längst nicht mehr.

 

Zwei Seelen wohnen – Ach! – in diesem Land und lassen es mächtig krachen. Und dazu spielt die Band „Ja, Panik“ ihren Soundtrack und weiß wovon sie redet, wenn sie singt: „Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit.“ Goetz und Wagner wissen es auch...

 

Mit: Eva Löbau, Vivien Mahler, Verena Unbehaun, Niels Bormann und Patrick Wengenroth

Live: Ja, Panik

Bühne: Mascha Mazur

Kostüme: Ulrike Gutbrod

Maske: Franziska Hartmann-Müller

Lichtdesign: Hans Leser

Dramaturgie: Friederike Heller

Assistenz: Sina Schmidt

Produktionsleitung: Esther Steinbrecher

 

Antragsteller/in Patrick Wengenroth

Veranstaltungstermin Premiere: 30. März 2012, 31. März, 1. und 2. April 2012

Veranstaltungsort Hebbel am Ufer (HAU 2)

Förderbetrag 70.000 €

Kooperationen Hebbel am Ufer

Internetseiten www.hebbel-am-ufer...6.html?HAU=2

Pressestimmen

Lagos Business Angels

Laut Goldman Sachs soll Nigeria 2050 Frankreich, Südkorea und Kanada auf der Liste der wichtigsten Volkswirtschaften überholt haben und kurz hinter Japan, Deutschland und Großbritannien auf Platz 10 oder 11 zu finden sein. Lagos ist eine der am schnellsten wachsenden Metropolen der Welt. Erdöl und andere reichlich vorhandene Rohstoffe garantieren Devisenfluss. Und trotzdem zögern europäische Investoren noch, gehen sie doch vorsichtiger als ihre chinesischen Konkurrenten auf ein Land zu, wo der Strom regelmäßig zusammenbricht, Korruption an der Tagesordnung und dessen drittgrößte Deviseneinkunft der Wirtschaftsbetrug ist. Aber das könnte sich jetzt ändern.

 

Are you running a business and you are keen on international exchange? Ready to explore a new market and consult European businessmen? Willing to reflect on your market-strategies in front of a European audience? - waren die drei Schlüsselfragen der Theaterausschreibung, die wenig später ca. 40 nigerianische Geschäftsfrauen und -männer um einen Tisch versammelten. Fünf dieser nigerianischen Geschäftsleute werden als Lagos Business Angels nach Europa kommen, um ihr Selbstbewusstsein und Unternehmergeist, ihre Kreativität und den Mut zum Risiko zu vermitteln: Femi ist in einem Slum aufgewachsen und hat sein erstes Geld als Straßenverkäufer in den nie endenden Staus von Lagos verdient, heute produziert er mit seinen vier Mitarbeitern über 100 Designerschuhe pro Monat und kommt damit der Nachfrage auf dem modehungrigen Markt kaum nach. Biyi coacht Menschen zu Human Resources und vermittelt sie auf dem Arbeitsmarkt, der nach gut ausgebildeten Fachkräften giert. Sie kommt nach Europa, um Firmen vertrauenswerte Mitarbeiter aus Nigeria zu empfehlen. Dolapo hat schon zahlreiche Immobilienprojekte in Lagos aus dem Boden gestampft und will sich in Europa nach Investoren umschauen, die mithelfen, auch im Mittelpreis-Segment Wohnungen zu bauen, denn in Nigeria, wo sich durchschnittlich 7 Menschen ein Zimmer teilen, schießen die Mietpreise ins Unermessliche. Jude analysiert Firmen, die an der oft intransparenten Börse von Lagos notiert sind, überprüft ihre Geschäftsberichte, um Anleger im Nigeriageschäft zu beraten. Doch kaum ein Geschäft boomt in Nigeria so wie das der Kirchen. Pastor Victor hat in Lagos eine kleine Gemeinde aufgebaut, die zur moralischen Stärkung jeden Sonntag zu ihm strömt - er kommt nun auf seiner 'crusade' nach Europa, um hier die Ungläubigen und Gläubigen mit Geist und Predigten als Zukunftsinvestition zu versorgen.

 

Sie alle treffen in einem zu einer szenischen Firmenmesse umgebauten Theater auf europäische Geschäftsleute. Zwischen Geld und Geist werden hier die Rollen auf dem postkolonialen Markt der Vorurteile und Businesspläne neu verteilt, und es entsteht ein überraschender Markt für Biografien und Visionen.

Antragsteller/in Rimini Protokoll

Veranstaltungstermin 25. März 2012 Voraufführung 27., 28., 30., 31. März und 1., 3. und 4. April 2012

Veranstaltungsort Hebbel am Ufer, Berlin HAU 1

Förderbetrag 150.000 €

Kooperationen Eine Produktion von Rimini Apparat in Koproduktion mit dem Hebbel am Ufer, Berlin, dem Goethe Institut Nigeria, Kampnagel Hamburg und dem Kunstenfestivaldesarts 2012 Brüssel. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Filmprojekt DramaConsult.

Internetseiten www.rimini-protokoll.dewww.hebbel-am-ufer.de

Pressestimmen

(c) Rimini Protokoll

Schrott für Nigeria, Öl für Deutschland. Szene aus dem HAU mit Victor Eriabie und Oluwafemi Ladipo. Foto: Braun/drama-berlin.de - FOTO: BRAUN/DRAMA-BERLIN.DE

Liga der Verdammten

Drinnen oder draußen? Die ewige Frage, wenn der Unparteiische das runde Leder wieder mal nicht richtig gesehen hat. Die schönste Nebensache der Welt kann einen manchmal wirklich in den Wahnsinn treiben.

Es sei denn, Mann oder Frau ist Fan von Türkiyemspor und konzentriert sich immer auf das Wesentliche. Seit 35 Jahren tummeln sich integrationswillige Linksfüßler, kommerzkranke Vereinsfunktionäre, breitensportbegeisterte Eltern, communitygeile Politiker, radikalfeministische Kickerhasserinnen, korinthenkackende Insolvenzverwalter und nicht zuletzt begnadete Ballkünstler auf dem Kreuzberger Rasen und stellen sich wieder und wieder dieselbe Frage: Himmelsqualen oder Höllenglück?

Autor İmran Ayata liefert auf der Grundlage von Interviews mit Legenden, völlig unbekannten Heldinnen und Helden und nicht zuletzt aus eigenen Erfahrungen eine Steilvorlage für den nicht minder fußballvernarrten Regisseur Neco Çelik, der sich mit seinem Ensemble auf ein Minenfeld begibt. Mit blutendem Herzen aber todsicherer Neugierde, Kopfschütteln und Begeisterung schauen alle hinter die Kulissen eines sagenumworbenen deutschen Fussballvereins und darüber hinaus.


Antragsteller/in Tuncay Kulaoglu

Veranstaltungstermin 10., 12. bis 15., 17. bis 19. und 23. bis 24. Mai 2013

Veranstaltungsort Ballhaus Naunynstraße

Förderbetrag 85.000 €

Internetseiten www.ballhausnaunyn...&evt=814

Pressestimmen

Meine Mutter Karl-Marx-Straße und der Rest der Familie. Neuköllner Familiengeschichten

Gemeinsam mit Schauspielern stehen echte Neuköllner Familien auf der Bühne und erzählen ihre Lebensgeschichten. Es geht um hier und heute und um dort und damals. Um tausend kleine Erinnerungen und wie sich aus diesen Fragmenten ein großes Ganzes zusammensetzt. Es geht um die Wirklichkeit des Erlebten und die Möglichkeit des Erträumten. Es geht um dich und mich und alle, die wir kennen.

 

 

Regie: David Benjamin Brückel, Dramaturgie: Martin Heckmanns, Ausstattung: Ramona Rauchbach & Ursula Bergmann, Musik: Vredeber Albrecht, Foto und Video: Frederic Brückel, Regieassistenz: Natascha Jeutter

 

Mit: Ela-Sofie Aras, Javeh Asefdjah, Hüsniye Atmaca, Matthias Buss, Zainab & Hassan Daoud, Dany & Maya & Allbert Klaus, Jens Kraßnig, Roja Mert, Shashi Mote

 

www.heimathafen-neukoelln.de

 

Antragsteller/in ALTER EGO

Veranstaltungstermin 31. Mai 20:30 Uhr, 1., 2., 3. Juni 20:30 Uhr, 9. Juni 19:00 Uhr, 10. Juni 20:00 Uhr, 16. Juni 20:00 Uhr, 17. Juni 19:00 Uhr

Veranstaltungsort Heimathafen Neukölln

Förderbetrag 34.000 €

Internetseiten www.heimathafen-neukoelln.de

© Frederic Brückel

MONOLOGFESTIVAL 2012 - Jenseits von Gut und Böse >>> Was tun? > > >

11 Soloperformances / Uraufführungen / Erstaktionen

 

Für die 2. Ausgabe des bundesweit einzigen Monologfestivals positionieren sich

in 11 Einzelstatements Künstler und Kollektive am Berliner Theaterdiscounter zu der Frage: Was gilt Jenseits von Gut und Böse?

 

Glück und Tugend waren in der Antike eins. Zwischen damals und heute liegen ethische Welten, Herrschaftssysteme und tote Philosophen mit großen Namen. Die Verbindung von Tugend und Glück ist inzwischen in Vergessenheit geraten. Und Moral, wie Tugend heute heißt, haftet im Sprachgebrauch wie auch in der Praxis vor allem etwas Beschränkendes an. Sie ist so umstritten wie verpönt. Jeder hat sie, keiner will sie. Sobald sie sich zur Norm aufschwingt, wird sie unmoralisch. Gegen vermeintlich unhintergehbare Finanz- und Sachzwänge wirkt sie ohnehin machtlos. Lässt sich mit ihr vernünftigerweise dennoch auf Glück – mehr und anderes Glück für viele, nicht nur für einzelne – zielen? Was Moral ist und ob sie auch Triebfeder für das Erschließen neuer Handlungsspielräume sein kann, verhandelt das Festival, das sich bundesweit als einziges dem Genre des Monologs widmet.

 

Angesichts eines fehlenden Konsenses darüber, was für ein Leben wir führen wollen, wie wir es kriegen und von welcher Basis aus wir also handeln, stellt sich die Frage, was den Einzelnen leitet. Unter welchen Bedingungen und nach welchen Kriterien macht er innerhalb seiner Lebenspraxis moralische Setzungen oder verzichtet auf sie? Wie bestimmt das sein Handeln? Und wie verortet er sich damit zum Rest der Gesellschaft?

 

11 Einzelstatements von Künstlern und Kollektiven antworten auf die Frage Was gilt jenseits von Gut und Böse in eigens für das Monologfestival entworfenen Performances:

 

andCompany & Co / banality dreams / bigNOTWENDIGKEIT / Christian Valerius -- HotAirCompany / HUNGER&SEIDE / Laura Kalauz -- Agostina López -- Lili Deli / Meyer&Kowski / Elisa Müller -- müller***** / Boris Nikitin / Milo Rau -- IIPM / White on White

 

 

Das Monologfestival wir kuratiert von:

Heike Pelchen / Michael Müller

 

Raumkonzept: Silke Bauer

Technische Leitung: Oliver Szewc

Presse: björn & björn

Grafik: Christiane Patic

Fotos: Dejan Patic

Produktion: blint / Theaterdiscounter

 

www.theaterdiscounter.de

Antragsteller/in Theaterdiscounter (Pelchen/Müller)

Veranstaltungstermin 18. bis 28. Oktober 2012

Veranstaltungsort Theaterdiscounter (Berlin-Mitte)

Förderbetrag 79.000 €

Kooperationen Medienpartner: taz- die tageszeitung / zitty / rbb kulturradio

Internetseiten www.monologfestival.de

nachtgeschwister

Ein Ostschriftsteller und eine Westschriftstellerin begegnen sich auf einer Lesereise des Mannes im Westen. Eine obsessive Liebe beginnt zwischen den beiden, fesselt sie aneinander. Bald wird klar, nur einer kann diese Begegnung überleben, und beide wollen der Überlebende sein. Ein Machtkampf entbrennt, immer gepaart mit dem Gefühl, der großen Liebe begegnet zu sein.

 

Um das Paar herum bröckelt der Ostblock, die deutsch-deutsche Wende ermöglicht ihnen ein Zusammensein ohne äußere Grenzen, aber im Innern herrscht kalter Krieg. Nach Nächten im Suff, intensiven körperlichen Begegnungen und dem Versuch das Schreiben zum gemeinsamen Zentrum zu machen, versiegt die Phantasie für ein erträgliches Zusammenleben.

 

Ausgehend von den autobiographisch geprägten Romanen „Nachtgeschwister“ von Natascha Wodin und „Das Provisorium“ von Wolfgang Hilbig, adaptiert „nachtgeschwister“ für die Bühne die Geschichte von Hedda Rast und Jakob Stumm. Folie ist das Wendezeit-Berlin im Prenzlauer Berg.

 

nachtgeschwister

nach den Romanen

Nachtgeschwister von NATASCHA WODIN & Das Provisorium von WOLFGANG

HILBIG

 

von Anja Schneider

mit Daniela Holtz, Stefan Schießleder & Gerd Diener

 

THEATER UNTERM DACH

Danziger Straße 101 / Haus 103, 10405 Berlin

Karten 030 - 9 02 95 38 17 www.theateruntermdach-berlin.de

 

Premiere am 8.März 2012, 20:00 Uhr

Vorstellungen: 9.& 10./ 24.& 25./ 29.& 30. März 2012,

14.& 15./ 19.& 20. April 2012, jeweils 20:00 Uhr

 

Regie: Anja Schneider

Ausstattung: Valerie von Stillfried

Dramaturgie: Alexander Krahnert

Fotografien: Gerhard Gäbler

Assistenz Regie: Emel Aydogdu

Assistenz Ausstattung: Marlene Beer

Bühnenfassung: Daniela Holtz & Anja Schneider

 

Antragsteller/in schneider/holtz GbR

Veranstaltungstermin 8., 9., 10., 24., 25., 29., 30. März 2012, 14., 15., 19. und 20. April 2012

Veranstaltungsort Theater unterm Dach

Förderbetrag 25.000 €

Kooperationen Theater Chemnitz

Internetseiten www.theateruntermd...ch-berlin.dewww.facebookde/nachtgeschwister

Non-Tutta (Nicht Vollkommene)

ich bin zu hause und ich habe viele menschen zu mir eingeladen -ich teile auch mein bett – aber ich schlafe nicht mehr – bald laufe ich blind durch die gegend –ich bekomme einen asthmatischen anfall wegen dem staub den der putz aufwirbelt und liege drei tage im koma

 

 

Lust auf Hysterie? Eine Reflektion über das Phänomen der Stille, des Rückzugs, des Verstummens, eine Kommunikation über Umwege und als Flucht vor der Realität.

 

In NON TUTTA werfen Silvia Albarella und Anne Tismer einen Blick zurück auf die Geschichte eines Krankheitsbildes des ausgehenden 19. Jahrhunderts und machen Verständnisse wie Missverständnisse sichtbar. Eine Person steht allein auf der Bühne. Jeder Blick, jedes Objekt wird ihr zum Ansprechpartner. Dabei lotet sie die Tiefen eines Menschen aus, der sich nach Stille sehnt und diese fortwährend durchbricht. Der Raum wird zur Arena der Rebellion, in dem sie den Begriff der Hysterie für ein Verständnis in der Gegenwart öffnet.

 

Idee/Konzept/Ausstattung: Silvia Albarella

Text/Performance/Objekte: Anne Tismer

Musik/Performance: Tom Tiest

Dramaturgie und Künstlerische Mitarbeit: Julie Pfleiderer

Video: Sirko Knüpfer

Lichtdesign: Arnaud Poumarat

Videoassistenz: Juliane Kremberg

Künstlerische Beratung: Bart van den Eynde

Produktion: Björn Pätz – björn & björn

 

Eine Produktion von Silvia Albarella in Koproduktion mit Sophiensaele und FFF Düsseldorf. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Unterstützt durch das Italienische Kulturinstitut und die Flämische Repräsentanz Berlin.

 

Antragsteller/in Silvia Albarella

Veranstaltungstermin 3., 4. und 8., 9., 10., 11. März 2012, jeweils 20 Uhr

Veranstaltungsort Sophiensaele, Sophienstraße 18, 10178 Berlin

Förderbetrag 45.000 €

Kooperationen FFT Düsseldorf Italienisches Kulturinstitut Flämische Repräsentanz Berlin

Internetseiten www.sophiensaele.comwww.fft-duesseldorf.de

Österreichisch - Ungarische Nordpolexpedition

Im Jahr 1872 macht sich eine österreichisch-ungarische Expedition unter der Leitung von Julius Payer und Carl Weyprecht mit Jägern und Bergsteigern auf den Weg, den Nordpol zu erkunden. Sie bleiben zwei Polarnächte im Eis stecken, entdecken schließlich Land und benennen es nach ihrem Kaiser Franz Joseph.

 

VORSCHLAG:HAMMER versuchen, sich mit Hilfe von Briefen, Berichten, nautischen Tabellen und Tagebucheinträgen dieser historischen Entdeckersituation zwischen Abenteuer, erhabener Natur, Langeweile und imperialistischem Wettkampf anzunähern.

 

Das Abenteuer ist eine Form des Erlebens dessen Gegenwärtigkeit nicht konserviert werden kann. Wie kann ein Abenteuer wiederbelebt oder neu beschrieben werden? Zwischen reißerischem Nachstellen physischer Grenzerfahrung und effekthascherischem Bühnenzauber wird der Versuch unternommen, Situationen zu generieren, in denen sich die Performer aufs Glatteis bedingter Kontrollierbarkeit wagen.

 

VORSCHLAG:HAMMER mischt Erzähltheater mit performativen Darstellungsstrategien. Die Arbeitsweise ist eine kollektive mit dynamischer Rollenverteilung. Das erste Projekt der Gruppe Vom Schlachten des gemästeten Lammes und vom Aufrüsten der Aufrechten wurde mit dem Jurypreis beim 100° Festival 2010 in Berlin und beim Körber Studio Junge Regie in Hamburg ausgezeichnet. Die Nachfolgeproduktion Tears in Heaven hatte 2011 Premiere am Ballhaus Ost.

 

von und mit BERNHARD GREIF, KRISTOFER GUDMUNDSSON, GESINE HOHMANN, FRANZISKA MUCHA, TINA PFURR, MARTIN SCHNIPPA, STEPHAN STOCK

Antragsteller/in vorschlag:hammer

Veranstaltungstermin 12. April 2012, 13., 14. April, 22. und 23. Juni, 26. und 27. Oktober 2012

Veranstaltungsort Ballhaus Ost

Förderbetrag 35.000 €

Kooperationen Schwankhalle Bremen

Internetseiten www.ballhausost.de

Gesine Hohmann

Raus - Neue Deutsche Stücke - postmigrantische Literaturwerkstatt -

Neue Texte zu Dasein in Deutschland heute, Dasein transnational, Dasein mit Altlasten hier und mitgebracht aus anderen Ländern, mit Weltkriegen auf dem Buckel, mit Wunsch nach Welterneuerung, nach Weltuntergang, nach Bürgerlichkeit und Liebe und der Akzeptanz von andersartigen Lebensformen auf diesem Planeten. RAUŞ - Neue Deutsche Stücke, eine postmigrantische Literaturwerkstatt, entstand in Kooperation zwischen dem Ballhaus Naunynstraße, dem Maxim Gorki Theater und dem Kultur- und Gesellschaftsmagazin freitext.

 

Du weißt ich muss gehen

von Hakan Savaş Mican

Szenische Einrichtung: Michael Ronen

 

mais in deutschland und anderen galaxien

von Olivia Wenzel

Szenische Einrichtung: İdil Üner

 

Zöpfe – Bepa, Haдежда, Любовь

von Marianna Salzmann

Szenische Einrichtung: Babett Grube

 

Abkommen

von Deniz Utlu

Szenische Einrichtung: Mıraz Bezar

 

Pyramiden

von Daniela Janjic

Szenische Einrichtung: Anestis Azas

 

wider die Natur! Oder die Desintegrationsmaschine

von Juri Sternburg

Szenische Einrichtung: Krzysztof Minkowski

 

WIR WAREN ICH ICH WAREN WIR

von Georgia Doll

Szenische Einrichtung: Brit Bartkowiak

 

Eine Kooperation des Ballhaus Naunynstraße, des Maxim Gorki Theaters und des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

 

Antragsteller/in Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gGmbH

Veranstaltungstermin 29. November bis 1. Dezember 2013, Maxim Gorki Theater 10. bis 12. Januar 2014 , Ballhaus Naunynstraße

Veranstaltungsort Maxim Gorki Theater, Ballhaus Naunynstraße

Förderbetrag 100.000 €

Kooperationen Maxim Gorki Theater, Kultur- und Gesellschaftsmagazin freitext

Internetseiten www.ballhausnaunynstrasse.dewww.gorki.de

© Wagner Carvalho

Scheppernde Antworten auf dröhnende Fragen

SCHEPPERNDE ANTWORTEN AUF DRÖHNENDE FRAGEN

VON NORA ABDEL-MAKSOUD, SALOME DASTMALCHI UND THERESA HENNING

24.-27.10.2013, 20 Uhr

Was machen Frauen auf der Bühne? Ganz klar: lieben! Um dann meistens ruckzuck zu sterben (Drama) oder zu heiraten (Komödie), während es anderen überlassen bleibt, sich an der Welt aufzureiben. Warum eigentlich? Die Debüt-¬
Arbeiten von drei Nachwuchsregisseurinnen geben scheppernde Antworten auf die dröhnende Frage, wer warum welche Rolle spielt – nicht nur im Theater.

In Hunting von Trier erzählt Nora Abdel-Maksoud ein Rock’n’Roll-Märchen: Vorabendserienprofi Patrizia und ihre lampenfiebernde Kollegin Lenni sind bereit, im Casting alles zu geben. Schließlich geht es um absolute Traumrollen: ein Film über coole Rebellinnen, inszeniert von keinem geringeren als Lars von Trier höchstpersönlich! Glasklare Szene, perfekter Text, für die beiden kann nichts schief laufen. Bis der Starregisseur Spielanweisungen gibt, die zum Verhängnis werden, und die ungleichen Heldinnen Hals über Kopf ins Abenteuer ihres Lebens stolpern.

In Theresa Hennings Meine Ruh ist hin, mein Herz ist schwer. Hallo Revolutionär! sitzt Gretchen im Jahr 2013 noch immer im Kerker. Hinter Schloss und Riegel fristet sie ihr Dasein. Zwischen Laufsteg, Videospielen und der Liebe sucht sie nach Wegen, der Scheiße zu entkommen. Sie verliert sich. Sie wird zum Anschauungsobjekt. Zur passiven Gestalt. Ihre Unruhe wächst...

Run brother run von Salome Dastmalchi blickt hinter die Kulissen eines historischen Sportereignisses: WM 2006, Deutschland gegen Italien. Einzug ins Finale oder live-geschaltetes Versagen. Während die ganze Welt vor Beginn der zweiten Halbzeit den Atem anhält, sind die Nationalspieler Henkel, Mate und Becks in der Umkleidekabine damit beschäftigt, grundsätzliche Fragen der Spielstrategie zu klären: Kühler Kopf oder wüste Beschimpfungen? Mögen sie ihre Fans? Und winkt der Ruhm wirklich dem, der links außen gepisst hat? Einblicke in einen verschwitzten Miniaturkosmos zwischen Verletzlichkeit und Schwanzvergleich.

Mit: Sanam Afrashteh, Javeh Asefdjah, Elmira Bahrami, Eva Bay, Pinar Erincin, Anne Haug, Lea Willkowsky

 

Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH. Erstproduktion gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

 

 

Antragsteller/in Shermin Langhoff

Veranstaltungstermin 28., 29., 30. und 31. März 2014, 20.00 Uhr 24., 25., 26., 27. Oktober 2013 16., 18., 19., 20., 21. März 2013

Veranstaltungsort Ballhaus Naunynstraße

Förderbetrag 48.000 €

The Final Scream Queen. Paranoide aller Länder, vereinigt Euch!

Als ich heute Morgen aufwachte, konnte ich den gestrigen Zombiefilm, den ich spät noch auf meinem Laptop sah, nicht mehr von der tatsächlichen Weltgeschichte unterscheiden. Verschlimmernd kam hinzu, dass meine Bettlektüren, Die Bakchen und Houellebecq, offen neben meinem Kopfkissen lagen und mich deshalb Folgendes, die ganze Nacht lang plagte: "Als Mitglied einer intellektuellen Elite lautet mein Name Jonny Sos und zusammen mit meinem verdorbenen Komitee bereiten wir den Angriff auf die barbarischen Horden des Nazimainstream vor."

Dazu drei gekritzelte Fragmente:

Eintragung Nr. 1: Pappelallee 15, Mai 1939. Gaufilmvorführung "Triumph des Übermenschen. Ein informativer Bericht über die apollinische Orgie des dritten Reichs und über Fräulein Kitty Schmidts Experimente mit einem Vorwort von Prof. Helmut Wallenberg". Die Nazis planen die Infiltration der menschlichen Gehirne mit einem Mainstreamvirus!

Eintragung Nr. 2: Schockvisionen aus dem Jahr 2212! Nach Verringerung der menschlichen Bevölkerung durch die Explosion der Thermonuklearbomben auf dem Nord- und Südpol herrscht ein globales nazimainstreamifiziertes IV. Reich.

Eintragung Nr. 3: Ballhaus Ost, Keller. Komitee der Paranoiden, Mai 2012, die Katastrophe ist nicht, was kommt, die Katastrophe ist, was da ist! Ich bin mental divergent, indem ich gewissen unaussprechbaren Wirklichkeiten zu entfliehen versuche, die mein Leben hier plagen. Bist du vielleicht auch divergent, mein Freund?

 

So wie Kassandra zur Zuschauerin ihrer prophezeiten Horrorszenarios wurde, kam ich mir wie in meinem persönlichen Grindhouse vor. Mein Kassandra Komplex kann jedoch nicht allein der Grund dieses Alptraums sein. Mit Kassandra als allererster Scream Queen, prophezeie ich, dass der Beruf der Scream Queen ein Revival erlebt!

 

"The Final Scream Queen" ist der letzte Teil von Agathe Chions "Fame and Fortune Trilogie", in welcher sie unseren Weltzustand als nazimainstreamifiziertes Horrorszenario paranoiert. Der Mythologie des Horror- und Exploitationfilms gewidmet, kreiert sie mit ihrem Team im Ballhaus Ost das erste Nazimainstreamsploitation.

 

mit KARIM CHERIF, CORALINE CLÉMENT, KERSTIN GRASSMANN, CORINNE HALTER, HEADPHASE, SOPHIE SCHNEIDER, TUCKÉ ROYALE

 

Text, Regie AGATHE CHION Dramaturgie NICOLA AHR Bühne CHASPER BERTSCHINGER Kostüme JOSA DAVID MARX Live-Video JÜRGEN DAKAR Licht, Technische Leitung RALF ARNDT Regieassistenz CORINNE HALTER Ausstattungsassistenz VALERIE HIRSCHMANN Produktion DANIEL SCHRADER / BALLHAUS OST

 

EINE PRODUKTION VON AGATHE CHION IN KOOPERATION MIT DEM BALLHAUS OST

 

GEFÖRDERT DURCH DEN HAUPTSTADTKULTURFONDS

Antragsteller/in Agathe Chion

Veranstaltungstermin 26. Mai 2012, 27. / 28. Mai, 06. / 07. Juni und 05. / 06. Juli 2012 JEWEILS 20:00 UHR

Veranstaltungsort Ballhaus Ost

Förderbetrag 37.000 €

Internetseiten www.ballhausost..de

The Final Scream Queen. Paranoide aller Länder, vereinigt Euch!

Als ich heute Morgen aufwachte, konnte ich den gestrigen Zombiefilm, den ich spät noch auf meinem Laptop sah, nicht mehr von der tatsächlichen Weltgeschichte unterscheiden. Verschlimmernd kam hinzu, dass meine Bettlektüren, Die Bakchen und Houellebecq, offen neben meinem Kopfkissen lagen und mich deshalb Folgendes, die ganze Nacht lang plagte: "Als Mitglied einer intellektuellen Elite lautet mein Name Jonny Sos und zusammen mit meinem verdorbenen Komitee bereiten wir den Angriff auf die barbarischen Horden des Nazimainstream vor."

Dazu drei gekritzelte Fragmente:

Eintragung Nr. 1: Pappelallee 15, Mai 1939. Gaufilmvorführung "Triumph des Übermenschen. Ein informativer Bericht über die apollinische Orgie des dritten Reichs und über Fräulein Kitty Schmidts Experimente mit einem Vorwort von Prof. Helmut Wallenberg". Die Nazis planen die Infiltration der menschlichen Gehirne mit einem Mainstreamvirus!

Eintragung Nr. 2: Schockvisionen aus dem Jahr 2212! Nach Verringerung der menschlichen Bevölkerung durch die Explosion der Thermonuklearbomben auf dem Nord- und Südpol herrscht ein globales nazimainstreamifiziertes IV. Reich.

Eintragung Nr. 3: Ballhaus Ost, Keller. Komitee der Paranoiden, Mai 2012, die Katastrophe ist nicht, was kommt, die Katastrophe ist, was da ist! Ich bin mental divergent, indem ich gewissen unaussprechbaren Wirklichkeiten zu entfliehen versuche, die mein Leben hier plagen. Bist du vielleicht auch divergent, mein Freund?

 

So wie Kassandra zur Zuschauerin ihrer prophezeiten Horrorszenarios wurde, kam ich mir wie in meinem persönlichen Grindhouse vor. Mein Kassandra Komplex kann jedoch nicht allein der Grund dieses Alptraums sein. Mit Kassandra als allererster Scream Queen, prophezeie ich, dass der Beruf der Scream Queen ein Revival erlebt!

 

"The Final Scream Queen" ist der letzte Teil von Agathe Chions "Fame and Fortune Trilogie", in welcher sie unseren Weltzustand als nazimainstreamifiziertes Horrorszenario paranoiert. Der Mythologie des Horror- und Exploitationfilms gewidmet, kreiert sie mit ihrem Team im Ballhaus Ost das erste Nazimainstreamsploitation.

 

mit KARIM CHERIF, CORALINE CLÉMENT, KERSTIN GRASSMANN, CORINNE HALTER, HEADPHASE, SOPHIE SCHNEIDER, TUCKÉ ROYALE

 

Text, Regie AGATHE CHION Dramaturgie NICOLA AHR Bühne CHASPER BERTSCHINGER Kostüme JOSA DAVID MARX Live-Video JÜRGEN DAKAR Licht, Technische Leitung RALF ARNDT Regieassistenz CORINNE HALTER Ausstattungsassistenz VALERIE HIRSCHMANN Produktion DANIEL SCHRADER / BALLHAUS OST

 

EINE PRODUKTION VON AGATHE CHION IN KOOPERATION MIT DEM BALLHAUS OST

 

GEFÖRDERT DURCH DEN HAUPTSTADTKULTURFONDS

Antragsteller/in Agathe Chion

Veranstaltungstermin 26. Mai 2012, 27. / 28. Mai, 06. / 07. Juni und 05. / 06. Juli 2012 JEWEILS 20:00 UHR

Veranstaltungsort Ballhaus Ost

Förderbetrag 5.000 € Wiederaufnahme

Internetseiten www.ballhausost..de

WIR ABER ERWACHEN

Berlin 2092. Die Erde ist eine Wüste. Tags stürmt es Staub. Nachts glänzt der kontaminierte Himmel grün. In einem Bunker erwachen die ersten beiden Menschen aus einem hundertjährigen Cryostase-Schlaf. Sie schütteln die Glieder, testen die Gelenke. Sie treten vor einen Altar. Sie bedanken ihr Erwachen. Sie sind die neue Menschheit. Der Zentralcomputer unterbricht ihre Andacht mit einem Alarm: „Einleiten der Mission ‚Aufbau’ sofort erforderlich. Einleiten der Mission ‚Aufbau’ sofort erforderlich. Einleiten der Mission ‚Aufbau’ sofort erforderlich.“

 

machina eX machen theatrale Computerspiele in lebensechter Grafik. Dafür bauen sie Hybride aus Illusionstheater und Point’n’Click-Adventure. In kleinen Spielergruppen joysticken sich die Zuschauer ihren Weg durch den Abend und erspielen sich durch das Lösen von Rätseln die Geschichte.

 

Mit der in 2011 für das Festival „100° Berlin“ entwickelten Dystopie „15'000 Gray“ wurde machina eX unter anderem zum Festival Impulse nach Düsseldorf, dem Best-OFF-Festival der Stiftung Niedersachsen nach Hannover und dem Körber-Studio Junge Regie nach Hamburg eingeladen.

Antragsteller/in Machina eX | Laura Schäffer

Veranstaltungstermin 12. April 2012 (Premiere), 12. bis 15., 17. bis 21. und 23. bis 24. April 2012

Veranstaltungsort HAU 2, Halleschesufer 32, 10963 Berlin

Förderbetrag 35.000 €

Kooperationen Hebbel am Ufer (HAU)

Internetseiten www.machinaex.dewww.hebbel-am-ufer.de

Pressestimmen

Zwei Krawatten

Ein Stück echt Berliner Revuegeschichte im Heimathafen. Durch den Tausch seiner Krawatte landet der Kellner Jean unversehens in der Welt der Reichen und Mächtigen und wird hinweggespült bis in sein Sehnsuchtsland Amerika - immer verfolgt von seinem Berliner Mädel Trude, das ihn so einfach nicht an die reiche amerikanische Büchsenfleischerbin Mabel verlieren möchte. Es beginnt eine wilde Hatz durch New York, Chicago und Florida; bis Jean schließlich begreift, dass es besser ist, den ganzen Krempel hinzuschmeißen als im eigenen Erfolg zwischen Plastik Flamingos langsam dahinzudarben.

 

Zwei Krawatten ist musikalisches Revue-Sprech-Tanz-Theater auf Weltniveau zwischen Moonriver und YMCA, zwischen der verlorenen Sentimentalität der 20er Jahre und den lichttrunkenen Neonreklame-Cowboys von Las Vegas.

 

von: Georg Kaiser

Regie: Andreas Merz

Mit: Bärbel Bolle, Frank Büttner, Vlad Chiriac,, Alexander Ebeert, Funny Rose, Errol Shaker

Musik: THE INCREDIBLE HERRENGEDECK

Antragsteller/in Freunde des Heimathafen Neukölln e.V.

Veranstaltungstermin 12., 14., 15., 22., 27. April und 1., 9., 10., 11. und 20. Mai 2012

Veranstaltungsort Heimathafen Neukölln

Förderbetrag 50.000 €

Internetseiten www.heimathafen-neukoelln.de

Zwei Krawatten (c) Verena Eidel