Bye Bye Blondie

"Als Frau bin ich eher King Kong als Kate Moss. Ich spreche aus der Ecke der Frauen, die beim gesunden Mittelmaß stets daneben greifen: zu aggressiv, zu laut, zu fett, zu brutal, zu widerborstig sei ich, wirft man mir vor. Ich schreibe aus der Ecke der Frauen, die nicht in der Lage sind, die Aufmerksamkeit der Männer auf sich zu lenken und sich stattdessen mit einem Schattendasein zufriedengeben. Aus der Ecke der brutalen Frauen, die Krach machen und umnieten, was ihnen in die Quere kommt, die zwar für einen nuttigen Look viel zu schlecht gebaut sind, aber absolut scharf drauf sind, die zwanghaft alles von sich zeigen wollen, die vor lauter Komplexen schamhaft sind, die für ihren persönlichen Schutz ganz allein auf sich gestellt sind, die nicht wissen, wie man Zuversicht ausstrahlt, denen ihre eigenen Kinder am Arsch vorbei gehen." (Virginie Despentes)

 

Bye Bye Blondie, ein Projekt zwischen Punk und Oper, aber keine Collage, sondern ein neues Musiktheater, das musikalisches Material aus dem Punkrock integriert. Frei nach dem gleichnamigen Roman der zeitgenössischen französischen Autorin Virginie Despentes, in Frankreich mindestens so berühmt wie Michel Houellebecq, in Deutschland erstaunlicherweise bisher kaum rezipiert.

 

mit RUTH ROSENFELD und dem ENSEMBLE TEMA

 

Komposition EUNSUN LEE Musikalische Leitung ARNO WASCHK Regie SOPHIA SIMITZIS Ausstattung INGA TIMM Video HETA MULTANEN Dramaturgie AMELY VON KAPFF Technische Leitung, Licht VOLKER M. SCHMIDT Tontechnik WLADIMIR STRAMKO Regieassistenz VINCENT STEFAN Ausstattungsassistenz FRANZISKA SAUER Presse CLAUDIA KALOFF Produktion DANIEL SCHRADER / BALLHAUS OST

 

EINE PRODUKTION VON SOPHIA SIMITZIS IN KOOPERATION MIT DEM BALLHAUS OST

 

GEFÖRDERT DURCH DEN HAUPTSTADTKULTURFONDS

Antragsteller/in Sophia Simitzis

Veranstaltungstermin 16. Juni 2012; 17., 28., 29. und 30. Juni 2012, jeweils 20:00 Uhr

Veranstaltungsort Ballhaus Ost

Förderbetrag 70.000 €

Internetseiten www.ballhausost.de

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern

Helmut Lachenmanns DAS MÄDCHEN MIT DEN SCHWEFELHÖLZERN ist eines der radikalsten Werke der Operngeschichte und eine der wichtigsten musikalischen Schöpfungen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hans Christian Andersens Märchen vom erfrierenden Mädchen wird in Lachenmanns Version zu einer packenden musikalischen Studie über die Eiseskälte einer Gesellschaft, über menschliche Einsamkeit und die Erfahrung von Unbehaustheit des modernen Menschen. Eine „Musik mit Bildern“ nennt Lachenmann dieses Musiktheater, in dem die Sprache zersplittert in einzelne Laute und die Musik beständig ihre Temperatur und Konsistenz ändert: von kaum wahrnehmbarer Stille über geräuschhaft Raues, eisig Bohrendes bis hin zu mächtigen, scheinbar wärmenden Klangwolken.

Antragsteller/in Deutsche Oper Berlin

Veranstaltungstermin 15., 19., 20., 22., 23. September 2012

Veranstaltungsort Deutsche Oper Berlin

Förderbetrag 50.000 €

Kooperationen Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e.V. Präsentiert von kulturradio vom rbb und tip

Internetseiten www.deutscheoperbe...rn.10345926#

Pressestimmen

Die letzte Oper

DIE LETZTE OPER

Peter Eötvös: Radames / Harakiri

 

Mit: Annette Schönmüller, Nicholas Isherwood, David Schroeder, Tim Severloh

Instrumentalensemble der Berliner Kammeroper: Christian Raake (Sopransaxophon und Shakuhachi), Dietmar Herriger (Shakuhachi), Anton Richter (Horn), Philipp Krüger (Tuba)

 

Musikalische Leitung: Philip Mayers

Regie: Kay Kuntze

Bühne und Kostüme: Mathias Rümmler

Dramaturgie: Katharina Tarján

Produktionsleitung: Karin Lindner

 

 

Peter Eötvös (*1944) ist einer der renommiertesten Interpreten Neuer Musik und erfindungsreichsten zeitgenössischen Komponisten. Der Eötvös-Doppelabend "Die letzte Oper", der die Kammeroper Radames (1975/1997) mit der 1973 komponierten theatralen Aktion Harakiri verbindet, ist eine Groteske über die Zukunft der Oper, die trotz ihres geistreichen und spielerischen Humors wie eine düstere Vorahnung, ein Alptraum von einer nicht allzu fernen Zukunft wirkt. Diese beiden selten gespielten kleinen Meisterwerke zeigt die Berliner Kammeroper in Koproduktion mit dem Konzerthaus erstmalig in Berlin.

 

Bei einer Opernprobe des Sterbeduetts aus Verdis Aida muss ein Countertenor, der aufgrund von Einsparungen im Etat als einziges Ensemblemitglied übrig geblieben ist, sowohl die Rolle der Aida in seiner Falsettlage als auch die des Radames in seiner Tenorlage singen, begleitet von den drei Musikern, die sich das kaputt gesparte Theater noch leisten kann. Drei Regisseure (offenbar ist am „Wasserkopf“ der Institution weniger eingespart worden...) arbeiten parallel mit dem Sänger, bis dieser unter dem Druck zerbricht. Sein Tod wird zum künstlerischen Höhepunkt, bedeutet aber auch das Ende des gesamten Opernbetriebs. Doch der Tod gehört zum Leben: Mit Harakiri, einer „Szene mit Musik“ nach einem Text des ungarischen Untergrundkünstlers Istvan Bálint, wird die Geschichte auf ungewöhnliche Weise zu Ende erzählt. Bálint schrieb seinen Text als Reaktion auf den skandalträchtigen Tod des japanischen Schriftstellers Yukio Mishima, der 1970 das Kunstwerk seines Lebens mit einem lange angekündigten, sorgfältig inszenierten Harakiri krönte.

 

 

Antragsteller/in Berliner Kammeroper e.V./Kay Kuntze

Veranstaltungstermin 3., 4., 6., 7., 8. März 2012 und 28. April 2012

Veranstaltungsort Werner-Otto-Saal im Konzerthaus Berlin

Förderbetrag 75.000 €

Kooperationen Konzerthaus Berlin

Internetseiten www.berlinerkammeroper.dewww.konzerthaus.de

BKO Die Letzte Oper, Annette Schönmüller, Nicholas Isherwood, Bild: Mathias Rümmler

Die Saison der Krabben

 

Asiye und İlyas Elevli und Füsun und Kubilay Erdemir sind Freunde, Nachbarn, Verwandte. Sie leben in Mariendorf, essen mindestens drei Mal die Woche gemeinsam, gehen gemeinsam einkaufen, haben die gleichen Sofas, die gleichen Kühlschränke. Asiye ist diese Welt zu eng. Sie träumt davon, nachts nackt schwimmen zu gehen, ohne zu wissen, an welchem Ufer sie ankommt. An ihrer Wand klebt eine Landschaftstapete mit Kuba-Motiv. Doch Kuba ist weit weg. Und so baut sich Asiye eine phantastische Parallelwelt, in der sie eine andere, glücklichere Frau ist: die Schau-spielerin Jasmin, die in der Aura Cleanmax Werbung so schön lächelt.

 

Die Saison der Krabben ist ein Singspiel mit anatolischen Volksliedern über die Suche nach einem besseren Leben in Mariendorf. Wie die Spezies der kubanischen „Halloween-Krabben“, die aus dem Wald hervorkrabbeln und eine Küstenstraße überqueren müssen, um zu ihrem Ursprungsort – dem Meer – zu gelangen, entwickeln die Elevlis und Erdemirs Lebens-strategien, um nicht unter die Räder zu kommen.

 

Komponistin und Pianistin Sinem Altan und der Bağlama-Duduk-Zurna Virtuose Özgür Ersoy greifen gemeinsam mit den Schauspielern tief in die Seele der anatolischen Volkslieder aus ganz verschiedenen Regionen und lassen diese mal mit Deutscher Romantik und mal mit der Jazz- und Soul-kultur verschmelzen.

 

Antragsteller/in Kultursprünge e.V. - Hakan Savas Mican

Veranstaltungstermin 6., 7., 8. und 9. März 2014, 20.00 Uhr 15. September 2012, 17 bis 20. September 2012, 22.September 2012, 18. bis 21. Dezember 2012

Veranstaltungsort Ballhaus Naunynstraße

Förderbetrag 50.000 €

Internetseiten www.ballhausnaunynstrasse.de

Pressestimmen

©Lutz Knospe

Kalkwerk

Welche Dauer hat ein Laut im Raum, wie lassen sich Töne unterhalb der Wahrnehmungsgrenze notieren, wie übt man Hören überhaupt? Im Zentrum von Thomas Bernhards Roman "Das Kalkwerk" steht eine weltverändernde Studie über das Gehör, die Konrad, der Autodidakt, nie niederschreiben wird. Auf der Suche nach optimalen Forschungsbedingungen zieht er mit seiner an den Rollstuhl gefesselten Frau in ein verlassenes Kalkwerk, wo er sie, in völliger Abgeschiedenheit, gewählter Vereinsamung und fortschreitender Selbstzersetzung, in monströsen Experimenten die Wirkung von Lauten, Worten und Satzfragmenten kommentieren lässt. Seine Aufzeichnungen über Töne und Klänge, deren Ursprung physikalisch nicht erklärt werden kann, ufern aus, seine Methode ist Selbstzweck geworden. Das Theater- und Performancekollektiv Parallelaktion bringt gemeinsam mit dem Streichquintett des ensemble mosaik in szenischer und vokalakustischer Arbeit die musikalische Neukomposition von Helmut Oehring zur Aufführung.

Antragsteller/in Albert Lang / Parallelaktion

Veranstaltungstermin 14., 15. und 16. Februar 2013

Veranstaltungsort RADIALSYSTEM V, Berlin

Förderbetrag 130.000 €

Kooperationen RADIALSYSTEM V, Kulturstiftung Matrong

Internetseiten www.parallelaktion.orgwww.radialsystem.de

Luigi Nono - Al gran Sole carico d'amore

Leidenschaftlich kämpfende und für ihre Überzeugung sterbende Frauen in revolutionären Zeiten sind die Protagonistinnen in Luigi Nonos azione scenica »Al gran sole carico d'amore«. In aneinandergereihten Szenen werden Geschehnisse gestreift, in deren Mittelpunkt teils reale, teils fiktive charismatische Frauengestalten vergangener Zeiten stehen: so u. a. Louise Michel während der Pariser Commune 1871, »die russische Mutter«, eine Figur, die Gorki in seinem gleichnamigen Roman erfand; die aus Argentinien stammende Tania Bunke, die an der Seite Che Guevaras kämpfte und im Guerillakampf ihr Leben verlor oder die in den Gedichten Cesare Paveses erdachte Prostituierte Deola aus dem Turin der 40er Jahre. »Al gran sole carico d’amore« ist keine Oper im herkömmlichen Sinn und erzählt auch keine stringent zusammenhängende Geschichte, sondern bringt Schicksale und Ereignisse aus über einhundert Jahren Kampf für eine gerechtere Welt in einen Handlungsspielraum.

 

Die ebenso subtile wie eindringliche Inszenierung von Katie Mitchell wird unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher in einer einmaligen Aufführungsserie fünf Mal im Kraftwerk Mitte | Trafo zu erleben sein. Ungewöhnliche Veranstaltungsorte für seine Musik waren ganz im Sinne Luigi Nonos. Das beeindruckende Gebäude am Spreeufer gilt als wichtiges architektonisches Dokument der Berliner Industriegeschichte aus den 60er Jahren und ist längst als Veranstaltungsort und Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst etabliert. Mit seinen acht Ebenen, die durch Treppen und Zwischengeschosse verbunden sind, bietet es für »Al gran sole carico d'amore« einen in jeder Hinsicht stimmigen Aufführungsort.

Antragsteller/in Staatsoper Unter den Linden

Veranstaltungstermin 1., 3., 5., 9., 11. März 2012

Veranstaltungsort Kraftwerk Mitte | Trafo Köpenicker Str. 70 10179 Berlin

Förderbetrag 215.000 €

Internetseiten www.staatsoper-berlin.de

ONE DAY MORE/Extravaganza

Die Welt des Geldes charakterisiert sich durch einen Ereignissturm, der zur Chiffre größter Gefährlichkeit geworden ist. ONE DAY MORE/Extravaganza unternimmt eine Reise in die apokalyptische Wildnis des Geldes, die im Rhythmus plötzlicher Attacken und Krisenmomente keine Hemmungen kennt und sich mit den Insignien der Barbarei versieht. Johannes Müller erzählt die Geschichte einer Finanzkrise als Mega-Musical – ein Genre, das Anfang der 1980er entstand, als nicht nur Finanzmarkt und Ökonomie, sondern auch das kommerzielle Theater eine ganz neue Dimension annahm. ONE DAY MORE/Extravaganza beschreibt die Katastrophe mit großer Musik als Wirbel von Gewalt, Überwältigung und Kitsch, bevor alles endgültig im Blackout verschwindet: Die Irrfahrt eines 28-jährigen Milliardärs und Fondsmanagers, der sein Apartment verlässt, um einen Friseur auf der anderen Seite der Stadt aufzusuchen.

 

Mit Jill Emerson, Hauke Heumann, Sebastian Straub und The Melodetts

 

Regie: Johannes Müller

Arrangement u. Musikalische Leitung: Santiago Blaum

Einstudierung und Leitung The Melodetts: Nicolette Richter

Bühne und Kostüme: Philine Rinnert

Dramaturgie: Eike Wittrock

Produktion: ehrliche arbeit

 

Eine Produktion von Johannes Müller und ehrliche arbeit in Koproduktion mit den Sophiensaelen Berlin. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Antragsteller/in Johannes Müller

Veranstaltungstermin Premiere 30.März 2012, 20.00 Uhr, 31. März und 1., 3. und 4. April 2012

Veranstaltungsort Sophiensaele

Förderbetrag 40.000 €

Internetseiten www.johannesmuelle...vaganza.htmlwww.sophiensaele.c...IDstueck=956

Foto: Philine Rinnert

Foto: Philine Rinnert

Foto: Philine Rinnert

Petite messe solennelle

Gemeinsam mit dem jungen englischen Dirigenten Nicholas Jenkins präsentieren die diesjährigen George-Tabori-Preisträger Nico and the Navigators ihre neue Produktion im RADIALSYSTEM V. Mit ihrer inszenierten Version von Rossinis "Petite messe solennelle" entführen 12 Sänger, 3 Pianisten und 4 Darsteller in die Welt eines religiösen Zweiflers. Ein Konzert der Körper, in dem das Allerheiligste auf das Allermenschlichste trifft.

 

 

...Eine Philosophie in Bewegung, ein Tanz auf den Projektionsflächen des Agnostizismus, Imaginationen der Verstörung in perfektem Timing - die hohe Kunst von Nico and the Navigators...

(Süddeutsche Zeitung)

 

 

Nico and the Navigators wurden von Nicola Hümpel und Oliver Proske 1998 am Bauhaus Dessau gegründet. Von Berlin aus haben sie sich seither mit ihrer bildstarken Handschrift in der europäischen Theaterlandschaft durchgesetzt. Mit Tragikomik und Poesie legen sie ihre Finger in die Wunden der Zeit und überraschen inzwischen auch die internationale Welt des Musiktheaters.

 

 

 

Konzept / Regie: Nicola Hümpel

Musikalische Leitung: Nicholas Jenkins

Bühne: Oliver Proske

Kostüme: Frauke Ritter

Lichtdesign: Andreas Fuchs

 

Von und mit: Michael Adair, SooJin Anjou, Nikolay Borchev (16.11.) / Pauls Putnins (18.-20.11.), Milos Bulajic, Ulf Bunde, Philipp Caspari, Sean Clayton, Peter Fasching, Jan Gerdes, Adrian Gillott, Annerose Hummel, Yui Kawaguchi, Julla von Landsberg, Ulrike Mayer, Laura Mitchell, Ted Schmitz, Patric Schott, Elizabeth Weisberg, David Zobel

 

Antragsteller/in Nico and the Navigators

Veranstaltungstermin 16., 18., 19. und 20. November 2011, 20 Uhr

Veranstaltungsort Radialsystem V Berlin

Förderbetrag 14.000 € Wiederaufnahme

Kooperationen Eine Produktion von „pèlerinages“ Kunstfest Weimar und NICO AND THE NAVIGATORS. In Koproduktion mit dem Grand Théâtre de Luxembourg, den Bregenzer Festspielen (Kunst aus der Zeit) den KunstFestSpielen Herrenhausen und dem Theater Erfurt. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, die Schering Stiftung, die Augstein Stiftung und aus Mitteln des Landes Berlin. In Kooperation mit der Opéra-Comique Paris, der Opéra de Dijon und der Radialstiftung.

Internetseiten www.navigators.dewww.radialsystem.de

Yasou Aida!

Alles könnte so schön sein! Aida - eigentlich Elpida, aber das kann hier ja wieder keiner aussprechen - ist jung, attraktiv und erfolgreich. Ihr Auslandsstudium, absolviert mit summa cum laude, hat sie mit einem der begehrten Trainee-Plätze veredelt, was ihr beste Aufstiegschancen überall, nur nicht in ihrer Heimat eröffnet. Und jetzt hat sie auch noch Rainer Mess alias Radames kennen- und liebengelernt, den Shootingstar unter den deutschen EU-Spar-Kommissaren. Wären da nur nicht die verdammte Politik, Misswirtschaft, Korruption, die EZB und die vielen Hohepriester und Währungshüter. Und wäre da nicht die Vorladung von Manos Stavrou alias Amonasro, dem griechischen Finanzminister...

Yasou Aida – sei willkommen! Gemeinsam mit befreundeten griechischen Theatermachern haben wir einen durchaus humortauglichen Krisengipfel inszeniert, allerdings ohne Elefanten und Nilufer. Sorry. Dafür aber mit der originalen Musik und als Oper über eine Jugend, die etwas in der Gesellschaft bewegen will. Hier wie in Hellas, das unterzugehen einfach zu schön und zu wertvoll ist.

A propos Politik: bei uns zählt jede Stimme, auch Ihre! In "Yasou Aida!" wird unser Publikum zur Abstimmung und damit zu Einsätzen im Extrachor gebeten. Damit wir’s nicht vergessen: Demokratie heißt ja auch Bürgerengagement und Volksentscheid.

Als binationale Produktion und unterstützt vom Hauptstadtkulturfonds, dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband sowie weiteren Partnern wird "Yasou Aida!" im März auch in Thessaloniki / Griechenland zu sehen sein.

 

Mit: Michael Brieske, Mária Devitzaki, Sirin Kilic, Fabian Martino, Alexander Sascha Nikolić,

Arkadios Rakopoulos, Vassilis Tsanaktsidis, Anna Warnecke, Lydía Zervanos, Elpiniki Zervou

Antragsteller/in Neuköllner Oper e.V.

Veranstaltungstermin Premiere: 19. und 21. Januar 2012, 22. und 26. bis 29. Januar sowie 2. bis 5., 9. bis 12., 16.bis 19. und 23. bis 26. Februar 2012, 20 Uhr

Veranstaltungsort Neuköllner Oper

Förderbetrag 60.000 €

Kooperationen Beggar's Opera, Megaron Thessaloniki

Internetseiten www.neukoellneroper.de

Pressestimmen