Projekt
Lost Love Lost
Antragsteller/in
Sonnenuhr e.V.
Termin
15. Dezember 2011(Premiere), 16., 17., 19., 20., 21. Dezember 2011
4., 5., 6., 7., 9., 10. Januar 2012
Veranstaltungsort
Theater RambaZamba Berlin
Kooperation
VIA-Werkstätten
Inhalt
Die Inszenierung Lost Love Lost oder Lasst mich den Löwen auch noch spielen! spielt mit Versatzstücken aus Shakespeares Werken und wird von Gisela Höhne inszeniert. Erstmals präsentiert sich hier das gesamte Ensemble des integrativen Theaters RambaZamba, bestehend aus 30 Schauspielern mit unterschiedlichen Handicaps. Darunter findet sich erstmals die großartige gehörlose Schauspielerin Rosemarie Walter, aber auch bekannte Stars sind dabei, wie z.B. Sven Normann, der im Rollstuhl sitzend einen grandiosen Prospero gibt. Nele Winkler brilliert als Ophelia, Moritz Höhne überzeugt als widerständiger Othello und Juliana Götze, bekannt aus dem Polizeiruf Rosis Baby, spielt Desdemona auf unglaublich einfühlsame Weise. Einige der Darsteller sind seit 20 Jahren als professionelle Schauspieler am Theater RambaZamba tätig.
Lost Love Lost oder Lasst mich den Löwen auch noch spielen! unternimmt mit Hilfe des großen Elisabethaners das Wagnis, in die Abgründe menschlichen Daseins, vergeblicher Kommunikation und ungebremster Spielwut zu blicken.
Auf Prosperos Insel landet eine Schauspielertruppe, die um ihr Überleben und um die großen Themen spielen muß: Hoffnung, Eifersucht, Täuschung, Verrat, Liebe und Rollenneid! "Othello", "Hamlet", "Richard der Dritte" und "der Sturm" werden im Geschehen verwoben.
Gisela Höhne und der Dramaturg Hans Nadolny setzen die unbändige Spielfreude der RambaZamba Ensembles frei. Einer der Schauspieler ruft mit Shakespeare aus: „Lasst mich den Löwen auch noch spielen!“ und beschreibt damit die Direktheit des Spiels von RambaZamba, das in produktiver Spannung zum Ringen um Kommunikation, Nähe und Wertschätzung steht. Nicht nur das Theater wird in dieser Inszenierung auf seine Möglichkeiten hin befragt, auch die ungewöhnlichen Schauspieler glänzen. Sie lassen ihr künstlerisches Potential sichtbar werden und tragen ihre Begabungen selbstbewußt nach außen.
Darsteller: gesamtes Ensemble, Regie: Gisela Höhne, Dramaturgie: Hans Nadolny, Assistenz Regie: Kay Langstengel, Bühne: Angelika Dubufe, Maske/Kostüm: Beatrix Brandler, Musik: RambaZamba-Band.
www.theater-rambazamba.org
