Alte Liebe. Theater–Tanz–Projekt von Britta Pudelko und Stephan Müller für 4 Tänzerinnen und einen Jungmännerchor

Konzept & Inszenierung: Britta Pudelko, Stephan Müller

Performance: Liz King, Elke Kube, Sylvia Sadowski, Barbara Voß-Kindt; Andreas Brockmeyer, Malte Draeger, Koray Gültekin, Richard Henschel, Benjamin Krause, Florian Lenz, Moses Leo, Christian Müller, Sebastian Reich, Alexander Schmidt, Carsten Stier, Marko Uebel

Musikalisches Arrangement & Performance: Meik Schwalm

Kostüme: Nina Gundlach

Lichtdesign: Benjamin Schälike

Dramaturgische Beratung & Produktionsleitung: Gabi Beier

Kostümassistenz: Nora Ludwig

Regieassistenz: Hans Reichelt

Regiehospitanz: Natalie Hofmann

 

Eine Frau. Noch eine Frau. Eine Frau und ein Mann. Noch ein Mann, noch eine Frau. Zwei Männer, zwei Frauen. Paare, Paarungen. Vier Frauen, vier Frauen ohne Männer, vier alte Frauen, vier alte Tänzerinnen, vier Alte. Vier alte Frauen tanzen. Vier alte Frauen tanzen Frauen und Männer, vier alte Tänzerinnen tanzen junge Frauen, junge Männer. Mit ihren Körpern, mit ihrer Erfahrungen, wegen ihrer Erfahrung, gegen ihre Erfahrung, mit ihren Körpern, gegen ihre Körper.

Zwölf junge Männer. Ein Chor von zwölf jungen Männern. Zwölf junge Männer tanzen. Sie reden. Sie reden über Frauen. Sie reden über die alten Frauen. Sie schreien. Sie reißen die alten Tänzerinnen aus ihren Traditionen, aus ihren Erzählungen, aus ihren Körpern.

Vier alte Tänzerinnen tanzen mit dem Chor. Der Chor schwitzt. Zwölf schwitzende junge Männer tanzen. Sie suchen sich eine Frau aus. Zwölf junge Männer lieben eine alte Frau. Vier alte Frauen teilen sich zwölf junge Männer. Vier alte Frauen bekommen von zwölf jungen Männern ein Kind. Die zwölf jungen Männer sind die Kinder der Frauen. Die Kinder sterben, es gibt keine Kinder mehr.

 

Zeit ist das Maß der Tradition und auch ihrer Verwerfung. Die Tanzkarrieren unserer vier Protagonistinnen sind schon lange zu Ende, die Körper und die Leidenschaften sind geblieben. Jetzt kehren sie tanzend auf die Bühne zurück. Technische Perfektion kann das Ziel nicht mehr sein. Sie befragen mit ihrem heutigen Wissen, ihren Erfahrungen, mit ihren Körpern ihre den jungen Körpern vorbehaltene alte Leidenschaft. Sie befragen ihren Inhalt, sie spielen damit, sie befragen sich selbst. Sie gehen das Risiko ein, sich einen anderen, neuen Raum zu schaffen, für ihren Ausdruck, für ihre Leidenschaft. Und sie riskieren, daran zu scheitern, die (eigenen) Maßstäbe sind hoch. Dieses Was mache ich mit mir und diesem Körper? heißt immer auch: Was bleibt von mir übrig?

 

 

Biografien

 

Britta Pudelko kam über eine Ausbildung im klassischen und Modernen Tanz u.a. am Alvin Ailey American Dance Center, New York zum zeitgenössischen Tanz. Großen Einfluss auf diese Entwicklung hatten die Studien mit Stephen Petronio, Jeremy Nelson, Luis Lara Malvacias, Susan Klein und Barbara Mahler. Sie tanzte u.a. für Bernard Baumgarten, Robert Poole, Christoph Winkler, Michael Clark. 1997 gründete sie zusammen mit Katrin Geller die Kompanie Pathfinders, für die sie bis 2000 drei Stücke erarbeitete. Seit 2001 ist sie Mitglied im Ensemble von Achim Freyer. 2004-2006 arbeitete sie als choreografische Assistentin und Tänzerin in London mit Akram Khan für die Produktion „MA”, mit der sie auch auf Welttournee war. Seit 2008 ist sie regelmäßig als Gastdozentin für die Sascha Waltz Company tätig und unterrichtet im Studio LaborGras und in der Tanzfabrik Berlin sowie bei Bolzano Danza/Tanzsommer Bozen.

 

Stephan Müller begann seine Theaterarbeit als Dramaturg und Regisseur beim Theater RambaZamba, arbeitete später mit den Ratten07 an der Volksbühne und verlässt sich auch in Schauspielerinszenierungen (u.a. Maxim-Gorki-Theater, Staatstheater Schwerin, Ballhaus Ost) nicht auf die einfachen Arbeitsweisen und Lesarten. Dem spielerischen Umgang mit der Widersprüchlichkeit, der Umkehrung, der Diskrepanz von dem, was repräsentiert wird, zu dem, durch wen und wie es repräsentiert wird, gilt das Hauptinteresse seiner Arbeit.

 

Meik Schwalm schloss 2003 sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Detmold bei Prof. Thomas Quasthoff mit dem künstlerischen Diplom ab. Seit 2004 gastierte er u.a. in diversen Hauptrollen an der Hamburgischen Staatsoper, der Berliner Staatsoper, dem Theatre du Capitol Toulouse, den Bregenzer Festspielen und dem Potsdamer Sommertheater. Von 2006 bis 2010 war er festes Ensemblemitglied des Theater Bielefelds. Bereits während der Studienzeit arbeitete Meik Schwalm, u.a. durch die Gründung des Künstlernetzwerkes K9, interdisziplinär. Nach Arrangements für Schauspielstücke folgt nun mit „Alte Liebe” die erste Arbeit als musikalischer Leiter und Live Performer.

 

Liz King absolvierte ihre Ballettausbildung an der Royal Ballet School, London. Ihr erstes Engagement führte sie ans Stuttgarter Ballett unter John Cranko, wo sie vier Jahre tanzte. Danach ging sie für drei Jahre zum Ballet Royal de Wallonie in Belgien. 1982 gründete sie das TanztheaterWien, für das sie als Choreografin und Tänzerin tätig war. Es folgten Gastspiele in Europa und bei bedeutenden europäischen Festivals, u.a. Wiener Festwochen, Steirischer Herbst und Ars Electronica. 1989 übernahm Liz King für sieben Jahre die Leitung des Heidelberger Balletts. Ihr Stück „Westwest“ wurde seinerzeit als bestes Tanzstück der Spielzeit 1991/92 für das Berliner Theatertreffen vorgeschlagen. 1996 engagierte sie sich für eine Neugründung des TanztheaterWien. Es folgten Koproduktionen mit dem Donaufestival, Gastspiele in Deutschland, Israel und Sarajewo. Von 1999 bis 2003 leitete sie das Ballett der Volksoper Wien, das sie zu einem zeitgenössischen Ensemble formierte. Ihre erste Produktion „Schwanensee Remixed“ (Choreografie: Liz King/Catherine Guerin) wurde von über 40.000 Besuchern gesehen. Seit 2003 leitet Liz King Workshops und arbeitet als freischaffende Choreografin. 2006 gründete sie D.ID/dance identity, ein Zentrum für zeitgenössischen Tanz im Burgenland, Österreich.

 

Elke Kube erhielt ihre klassische Tanzausbildung an der Staatlichen Balletschule Berlin. Anschließend wurde sie an die Deutsche Staatsoper Berlin (heute Staatsoper Unter den Linden) engagiert. Ab 1975 war sie außerdem Mitglied des „Pantomimentheaters Prenzlauer Berg” unter der Leitung des Pantomimen und Regisseurs Eberhard Kube. Es folgte eine langjährige Theaterarbeit in dieser experimentellen Gruppe als Spielerin und Dozentin. Tourneen und Gastspiele führten sie u.a. nach Frankreich, Portugal, Russland, Sri Lanka, Indien, Zypern und Japan. Sie war und ist Gastdozentin für Pantomime und Tanz an verschiedenen Ausbildungszentren in Deutschland, z.B. in der „Werkstatt” Düsseldorf und im „Mime Zentrum Berlin e.V.”.

 

Sylvia Sadowski, ausgebildet an der Staatlichen Ballettschule Berlin, war 1972-1996 als Solo-Tänzerin an der Komischen Oper engagiert. Mit dem Tanztheater der Komischen Oper unter der leitung von Tom Schilling gastierte sie u.a. in Finnland, Bulgarien, Rumänien, Polen, Russland, Italien, Griechenland, Schottland und Australien. Sie tanzte in zahlreichen Choreografien von Tom Schilling, u.a. in „Romeo und Julia”, „Schwanensee”, „Wahlverwandtschaften” und „Undine”. Mehrfach arbeitete sie als Regieassisitentin für Fernsehaufzeichnungen von Tanzproduktionen und als Choreografin für Schauspiel und Ballett, u.a. 1999 am Theater Zerbrochene Fenster in „Die Abwesenheit der Menschen” (Tanz und Choreografie), 2000-2010 am apT-Figurentheater der Humboldt Universität zu Berlin, 2004 am Deutschen Theater „Stand by” (Choreografie). Momentan ist sie als Darstellerin am Deutschen Theater sowie als Tanzpädagogin in einem Kinder- und Jugendverein tätig.

 

Barbara Voß-Kindt wurde an der Staatlichen Ballettschule Berlin ausgebildet und wurde anschließend als Tänzerin mit Soloverpflichtung an die Deutsche Staatsoper Berlin (heute Staatsoper Unter den Linden) engagiert. 1972 nahm sie ein Studium am Staatlichen Institut für Theaterkunst GITIS in Moskau auf, das sie 1978 mit Auszeichnung als Ballettmeisterpädagogin abschloss (u.a. „Methodik des Klassischen Tanzes” bei M.T. Semjonowa). 1977-1979 war sie als Ballettpädagogin an der Staatlichen Balletschule Berlin tätig. 1979 wurde sie von Tom Schilling als choreografische Assistentin und Trainingsmeisterin an das Tanztheater der Komischen Oper geholt, wo sie bis 2004 arbeitete. In dieser Zeit bereitete sie zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer auf internationale Wettbewerbe vor, u.a. Angela Reinhardt und Gregor Seyffert (1987, Osaka/Japan, Hauptpreis der Paare), Beate Vollack (1994, Jackson/USA, Hauptpreis der Damen), Alma Munteanu (1994, Jackson/USA, Förderpreis und 1994, Varna/Bulgarien, Hauptpreis der Damen). 2004/05 war sie als Trainingsmeisterin beim Staatsballett Berlin angagiert, seitdem arbeitet sie freischaffend als Ballettpädagogion, Trainingsmeisterin und choreografische Assistentin im In- und Ausland, u.a. an der Warschauer Oper (2001, 2003), am Theater Innsbruck (2008/09), am Theater Magdeburg (2009), am Schweriner Theater (2010) und beim MDR Fernsehballett (seit 2010).

 

 

Andreas Brockmeyer wurde in Kassel geboren. Während der Schulzeit war er schon in freien Theatergruppen sowie in der Theater AG aktiv und musizierte in verschiedenen Bands (Schlagzeug/Gitarre/Bass). Nach dem Abitur ging er für eine Ausbildung zum Physiotherapeuten nach Rostock. Nach erfolgreichem Abschluss kehrte er nach Kassel zurück, wo er in seinem Beruf arbeitete, nebenbei jedoch Musik machte und Autor in seiner eigenen Band „quick rebecca“ war.

Seit September 2008 absolviert er eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule Charlottenburg, die er voraussichtlicher im Juli 2011 abschließen wird.

 

Malte Draeger wurde als Sohn einer niederländischen Mutter und eines deutschen Vaters in Berlin-Kreuzberg geboren. Dort besuchte er die Fichtelgebirge-Grundschule und später dann das Robert-Koch-Gymnasium, wo er zum ersten Mal mit dem „darstellenden Spiel” in Kontakt kam. Es folgte dann die Bühnenkunstschule „Academy” sowie ein Jahr beim „jungen deutschen Theater”. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit interessiert er sich für Film und Kunst.

 

Koray Gültekin wurde in Berlin geboren und ist vom Leistungsschwimmen kommend über den Kampfsport 2005 beim Theaterprojekt „Academy” in Berlin-Kreuzberg gelandet. Später spielte und tanzte er u.a. bei matthaei & konsorten („vom süßen jenseits”) und bei Constanza Macras/Dorky Park („Hell on Earth”) und war auf zahlreichen internationalen Festivals wie „Echt”, „Augenblick mal” und „Umbrella Dance” zu Gast, was ihn bis heute prägt.

 

Richard Henschel wurde in Brandenburg an der Havel geboren. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der „École internationale de théâtre Lassaad“ in Brüssel. Seit 1998 arbeitet er für zahlreiche Schauspiel-, Musik- & Performance-Produktionen mit diversen Theatern und freien Gruppen in Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien, Italien, Russland und in der Schweiz. Seit 2007 ist er Ensemblemitglied beim „Ton & Kirschen Wandertheater“.

 

Bereits mit sieben Jahren war der Schauspieler Benjamin Levent Krause ein begehrter Synchronsprecher für internationale Fernseh- und Kinoproduktionen. Konsequent entwickelte er seine außergewöhnliche Begabung weiter und absolviert inzwischen ein Studium an der Berliner Schauspielschule Charlottenburg. Dass der Schauspieler Benjamin Levent Krause darüber hinaus hoch musikalisch ist, mag wohl an seinen Wurzeln liegen – er ist in einem „Musikerhaushalt“ groß geworden.

 

Florian Lenz arbeitet nach seinem Abitur 2003 als Choreograf und Tänzer, bevor er 2005 mit dem Schauspielstudium an der Berliner Schauspielschule „Ernst Busch“ beginnt. Während des Studiums arbeitet er mit dem Choreografen Christoph Winkler und mit Miriam Horwitz. Er spielt Hamlet unter der Regie von Jan-Christoph Gockel und ist in „Der gute Mensch von Sezuan“ am Maxim Gorki Theater zu sehen. Außerdem spielt er im Kurzfilm „Nachtpfand“ (Arte, Wüstefilm) neben Inka Friedrich und Casper Kaeser. Nach abgeschlossenem Studium nimmt er 2008 ein Engagement am Jungen Theater in Göttingen an. Er spielt dort, in eineinhalb Spielzeiten, unter anderem „Caligula“ (Regie: Alexander Krebs), „Haimon“ (Regie: Gernot Grünewald) und in „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ unter der Regie von Frank Abt.

 

Moses Leo wurde in Saalfeld/Saale im beschaulichen Thüringer Wald geboren, wo er auch aufwuchs. Er besuchte das humanitäre Heinrich Böll Gymnasium in Saalfeld/Saale, unterbrochen von einem High School Jahr in den USA im Staat Wyoming. Nach dem Abitur leistete er seinen künstlerischer Freiwilligendienst am Schauspielhaus Bochum, es folgte eine vierjährige Schauspielausbildung an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg.

Während des Studiums wirkte er in diversen Studentenfilmen mit und arbeitete am Hans Otto Theater Potsdam, am Jungen Schauspielhaus Zürich und mit der Potsdamer Oxymoron Dance Company. Moses hat Erfahrungen im Bereich Hörspiel und Synchronisation und ist eine Hälfte der audiovisuell arbeitenden, elektronisch-musikalischen Zwei-Mann-Kapelle „GeisBaBa“. Ihn interessiert Schauspiel im weitesten Sinne, Tanztheater, sowie Musikproduktion und -performance.

 

Christian Müller wurde in Braunschweig geboren. Nach dem Abitur nahm er 2008/09 an dem einjährigen Theaterprojekt „TheaterTotal” in Bochum teil. Anschließend begann er seine Schauspielausbildung an der Schauspielschule Charlottenburg in Berlin.

 

1982 in Filderstadt geboren, erhielt Sebastian Reich nach 4 jährigem Studium sein Diplom zur Bühnenreife. Zuvor hatte er zwei Spielzeiten am Theater Freiburg als Werkstudent gearbeitet, wo er in zahlreichen Produktionen mitwirken konnte. Neben der Ausbildung gelang es ihm immer wieder, im Rahmen der Veranstaltungsreihe OpenmiC, unter anderem auch am Theater Freiburg, als „openmic delux - advanced listening“, Künstler verschiedener Sparten zusammen zu führen. Als Sänger konnte Sebastian Reich 2009 in Freiburg in den Hallen für Kunst in der Produktion „Die stumme Serenade“ , inszeniert von Hendrik Müller, debütieren. Darauf folgte ein Stipendium an der Akademie Schloss Solitude. Auch dem modernen Tanz begegnete Sebastian stets mit Neugierde. So arbeitete er zunächst als technischer Assistent für PVC und nahm dort am Training von Eun-Me Ahn, Marco Volta und anderen teil. In der Spielzeit 2009/10 arbeitete Sebastian erneut im Rahmen eines Gastengagements am Theater Freiburg sowie in der freien Szene, z.B. mit Victor Morales und Barbara Rucha. Derzeit wohnt Sebastian Reich in Berlin und arbeitet als freier Schauspieler für TV und Theaterproduktionen.

 

Alexander Schmidt wurde in Usbekistan geboren. 1993 kam er mit seiner Familie nach Deutschland. Seine ersten Kontakte in Deutschland knüpfte er durch seine zahlreichen Freizeitaktivitäten, u.a. Zirkus und Karate. Nach Abitur und Wehrdienst zog er nach Berlin, um seinen beiden großen Leidenschaften – dem Schauspiel und der Kampfkunst – zu folgen. 2004 begann er seine Schauspielausbildung, die er drei Jahre später mit dem Diplom abschloss. Im gleichen Jahr begann er mit intensivem Training in Wushu (chinesische Kampfkunst). Alexander lebt und arbeitet als freischaffender Schauspieler in Berlin.

 

Carsten Stier wurde in Leipzig geboren. Nach dem Abitur und einem Auslandsjahr in den USA ging er für ein Theologiestudium nach Gießen (Abschluss: Master). Anschließend folgte das Schauspielstudium in Berlin (Diplom 2010). Während des Schauspielstudiums wirkte er bereits in mehreren Produktionen auf Berliner Bühnen und im Fernsehen mit (u.a. „Zu Dir oder Zu Mir”/Brotfabrik; „Antigonae”/Maxim Gorki Theater; BVG Werbespot; etc.). Seit September 2010 spielt er den Clyde in „Clyde & Bonnie“ am Fränkischen Theater Schloß Massbach und unterrichtet Schauspiel für Kinder und Jugendliche im Bezirk Lichtenberg.

 

Marko Uebel wurde in Spremberg geboren, wo er 2006 sein Abitur machte. 2007 zog er nach Berlin, um Schauspiel zu studieren. Es folgten diverse Kurzfilmprojekte. 2010 erhielt er sein Schauspieldiplom.

Antragsteller/in Britta Pudelko

Veranstaltungstermin 25., 26., 27. und 28. November 2010 - 20:30 Uhr

Veranstaltungsort Dock 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin, Tickets: 030-448 12 22

Förderbetrag 65.000 €

Internetseiten www.britta-pudelko.comwww.dock11-berlin.com

Copyright: Christian Schroth

Another.Fucking.Solo.

Another.Fucking.Solo. verhandelt den inneren Kampf, den der Moment des Verlustes auslöst. Dabei wandert Ami Garmon durch echte und geträumte Erinnerungen und erschafft so eine Form von Archiv, das die Grenzen zwischen Phantasie und Erfindung einerseits und unserer paradoxen Sehnsucht, das Außerordentliche sowohl zu erfahren als auch zu beherrschen, andererseits untersucht.

Another.Fucking.Solo ist ein choreografisches Werk für eine Frau, einen Mann und einen Musiker. Ähnlich dem Konzept eines Musikalbums mit einer A- und einer B-Seite werden zwei Teile vereint. Das Stück aus Tanz, Musik, Stimme, Video und einer Art lebender Installation bildet den Abschluss einer Trilogie von Schriften über Verlust und Verlangen, die mit dem Solo TAKE ME HOME WITH YOU begann.

 

In englischer Sprache, 120 Minuten mit Pause

 

Choreografie, Text, Performance: Ami Garmon | Musik, Performance: Greg Haines | Raum, Dramaturgische Beratung: Remo Lotano | Video, Grafik: Hanna Lippmann | Technische Leitung, Lichtdesign: Arnaud Poumarat | 3. Mann: Steffen Ruettinger | Produktionsleitung: Susana López-Rubino | Management: Esther Welger-Barboza | Administration: ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro

Antragsteller/in Ami Garmon

Veranstaltungstermin Premiere: 15. April 2010, 20 Uhr 16. bis 18. und 21. bis 24. April 2010, 20 Uhr

Veranstaltungsort Ballhaus Ost, Pappelallee 15, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg

Förderbetrag 43.000 €

Kooperationen Eine Produktion von Ami Garmon/ squint production und dem Ballhaus Ost. Unterstützt von artblau-Tanzwerkstatt Braunschweig, Theatre de la Bastille Paris, Tanzfabrik Berlin, Uferstudios, ImPulsTanz Wien und Geier-Tronic Videotechnik. Mäzen Dario Suter. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Internetseiten www.amigarmon.netwww.ballhausost.de

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Ast im Auge

Die Arbeit der Nachwuchschoreografin Jana Unmüßig, deren letzte Produktionen u.a. im Rahmen der Berliner Tanztage zu sehen waren, zeichnet sich durch einen minimalistischen und zugleich hoch komplexen choreographischen Ansatz aus. Kleinste Bewegungen und Veränderungen in der Anordnung der Tänzer zueinander haben Auswirkungen auf die gesamte Bühnensituation. Resultat dieser Arbeitsweise ist ein Kaleidoskop-Effekt, d.h. dass sich durch die Verschiebung eines einzelnen Steinchens ein völlig neues Bild ergibt. Ein Blick auf die den Stücken zugrunde liegende Arbeitsweise zeigt, dass Komposition und Wahrnehmung von Bewegung für J. Unmüßig nicht voneinander zu trennen sind. Zu ihrem neuen Stück „Ast im Auge“ für fünf Tänzer schreibt sie:

 

„In der Nähe des Anderen ausharrend und kurz drauf große Bögen schlagend: beinahe und bei Nahe sein. Dabei entsteht Berührtes, Gestreiftes, in unterschiedlicher Form, kristallisieren sich Knoten, lösen sich Teile, auf, in Greifbares und Ungreifbares.“

 

 

Antragsteller/in Jana Unmüssig

Veranstaltungstermin 4. bis 6. März 2011

Veranstaltungsort Hebbel am Ufer, HAU 3, Berlin

Förderbetrag 50.000 €

Kooperationen Gefördert durch: Hauptstadtkulturfonds, Hebbel am Ufer, Berlin Unterstützt von: EDIFICIO - O Rumo do Fumo/ Forum Dança, Lissabon, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Berlin und Tanzfabrik Berlin

© Alain Roux

BERLIN ELSEWHERE

BERLIN ELSEWHERE

Eine Produktion von CONSTANZA MACRAS | DorkyPark und der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin in Koproduktion mit HELLERAU– Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Maison des Arts de Créteil, dem Festival Perspectives Saarbrücken und tanzhaus nrw. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und den Regierenden Bürgermeister Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.

 

In »Berlin Elsewhere« treffen sich Fremde an einem Ort mentaler Unfreiheit – irgendwo zwischen Ausgrenzung, Wahnsinn und konstanter Anstrengung. Sie alle leiden an modernen Zivilisationskrankheiten, an Neurosen, bipolaren Störungen, sexuellen Süchten und Warenfetischismus. Wahnsinn und Ausgrenzung werden als sich spiegelnde Faktoren aufgezeigt, als zwei sich bedingende Seiten derselben Medaille: Ausgrenzung als eine Form des Wahnsinns, die wiederum neue Ausgrenzung erzeugt. Wieviel Wahnsinn wird in unserer Gesellschaft toleriert, bevor man eingesperrt wird? Was bedeutet Ausgrenzung in Zeiten, die von Medikamentenmissbrauch geprägt sind? Viele Aspekte, die früher ein Einsperren bedingten, sind verschwunden. Die Korrelation zwischen Armut, Wahnsinn und dem Verlust von Bürgerrechten scheint aber seit Jahrhunderten unverändert. Es finden sich auffallende Parallelen zwischen der Beliebigkeit zweier vollkommen unterschiedlicher Fragestellungen: Einem Patienten werden zur Beurteilung seiner Unzurechnungsfähigkeit und dem damit verbundenen Verlust seiner Mündigkeit dieselben Fragen gestellt, die ein Immigrant beantworten muss, der sich um eine Aufenthaltsgenehmigung in der EU bemüht, nachdem er einen europäischen Partner geheiratet hat. Diese täglichen Mechanismen der Ausgrenzung beginnen schon in der Kindheit und sind Ausdruck der Gesellschaft, in der wir leben. Die Figuren beengen sich in ihren alltäglichen Aktionen der Ausgrenzung: »Man kann nicht immer nur Yoga machen, man muss auch ab und zu den Pförtner grüßen«, so eine Figur im Stück. Die Stadt Berlin als Synonym par excellence einer »eingesperrten« und »ausgesperrten« Stadt: Arbeitslose aus den neuen Bundesländern, die in den Jahren nach der Wiedervereinigung nicht mehr Fuß fassen konnten und Immigranten, die in Ost-Berlin studiert hatten und die sich im Zuge dessen legal im Land aufhalten konnten, verloren mit dem Fall der Mauer ihre Bürgerrechte. Sie sind nun Gestrandete ohne die Chance, in »ihr« Land zurückzukehren – Passagiere par excellence. Wie die Passagiere jener Narrenschiffe des Mittelalters, die nicht in die festgelegten Normen der Gesellschaft hineinpassten und den endlosen Wogen des Wassers übergeben wurden. Wer sich genau auf diesen Schiffen befand, kann niemand mit Bestimmtheit sagen. Zurück bleibt das Unbehagen, die Ahnung, dass eines Tages eine schon längst vergessene Sendung zurückkehren oder dass solche Schiffe wieder geschaffen werden könnten, still und leise, und sie erneut aufbrechen würden, wieder und wieder. Gott sei Dank wird die BBC immer zur Stelle sein, um uns zu zeigen, dass es woanders noch viel schlimmer ist. Der Wahnsinn kann beginnen. In Berlin anderswo.

 

Antragsteller/in CONSTANZA MACRAS | DorkyPark

Veranstaltungstermin Premiere: 13. April 2011 15. bis 17. April 2011 18. und 19. Mai 2011

Veranstaltungsort Schaubühne am Lehniner Platz

Förderbetrag 75.000 €

Kooperationen HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Maison des Arts de Créteil, Festival Perspectives Saarbrücken und tanzhaus nrw

Internetseiten www.hellerau.orgwww.maccreteil.comwww.festival-perspectives.detanzhaus-nrw.de

Thomas Aurin

Thomas Aurin

Christiane Müller zieht um

Im intimen Raum Wohnung tritt Verborgenes zu Tage, das außerhalb des Wohnraums vom Gesellschaftssystem versucht wird lieber wegzureglementieren. Triebe, Tricks und Mordgelüste. In tief und flach schürfenden Gesprächen versuchen die PerformerInnen ineinander vorzudringen. Der eigenen Eitelkeit freien Lauf lassen. Die als so unterschiedlich empfundene Spezies Mensch performen müssen. Fünf fiktive BewohnerInnen einer ‚echten’ Wohnung tanzen und spielen König, Kind, Genosse und Intimfeind.

 

„Von so viel Interesse an ihrer Wohnform überrascht, zog Christiane Müller regelmäßig von der Wohnung auf die Bühne. Sie verlieren dabei aber nie den zarten Hauch der Intimität und den gepflegten Wahnsinn nächtlicher Selbstgespräche. Sie spielen Haschmich und Basketball, sie reden aneinander vorbei und sitzen auf einem imaginären Sofa zusammen ... Die fünf verstehen die Welt nicht mehr. Wohl aber verstehen sie ihr Handwerk.“ (Tanzjournal)

 

Two Fish werden 10! Die Erfolgsproduktion „Christiane Müller zieht um“ ist der Auftakt zum zehnjährigen Geburtstag der Gruppe, der am 29. und 30. Oktober in den Uferstudios mit fünf unterschiedlichen Stücke gefeiert wird.

 

 

Choreografie und Inszenierung: Angela Schubot und Martin Clausen

Von und mit: Javier Alemán Morillo, Thomas Conway, Verena Fleißner, Angela Schubot, Silvana Suàrez Cedeño

Produktion: Björn Pätz / björn & björn

Antragsteller/in Two Fish

Veranstaltungstermin 21. Oktober 2010, 22 Uhr (öffentliche Generalprobe) 22., 23. Oktober 2010, 20 Uhr 24. Oktober 2010, 18 und 21 Uhr

Veranstaltungsort Buttmannstr. 15, 13357 Berlin-Wedding

Förderbetrag 5.000 € Wiederaufnahme

Kooperationen Sophiensaele

Internetseiten www.twofish.info

Foto: Florian Braun

Don't Worry, We're Happy

Pieter de Ruiter und Eva Villanueva zählen zu den führenden Choreografen der Niederlande.

Mit ihrer Compagnie Dansity, die 1990 gegründet wurde, haben sie eine große Anzahl erfolgreicher Aufführungen in Holland sowie im Ausland produziert. Seit einigen Jahren arbeiten sie auch in Berlin und sind seit 2009 in der Stadt ansässig. Ihre Choreografien zeichnen sich durch ein integrierendes Bewegungsvokabular aus, das auf klassicher und moderner Tanz-technik beruht. Indem alltägliche Bewegungselemente hinzugefügt werden und der Tanz in extreme Situationen gestellt wird, haben sie ein eigenes Tanzidiom entwickelt, das sie dazu benutzen, gesellschaftlich relevante Themen zu behandeln. „Don’t Worry, We’re Happy” portraitiert eine Hassliebe zweier verletzter Menschen, die ein Leben in Illusionen führen. Verwickelt in einer Beziehung voller Einsamkeit und Gewohnheiten, suchen sie Zufrieden-heit und Liebe. Aber was muss passieren, um wieder Liebe zu fühlen? In der ganzen Welt gibt es Konflikte, oft entstanden durch Unterschiede in Kultur, Religion, politischen Ideologien, Klassifizierung, Generation und Geschlecht. Um so gut wie möglich zu leben und so wenig wie möglich berührt zu sein, flüchten sich Menschen häufig in Selbstbetrug. Sie erfinden Ausreden, um nicht mit ihren Ängsten und Unzulänglichkeiten konfrontiert zu sein und schaffen die perfekte Beziehung, den aufregendsten Job, die besten Kinder und kaufen sich selbst glücklich. So machen sie sich glücklich, indem sie auf ihre Illusionen bauen. Aber was ist Realität, und wo beginnt der Selbstbetrug? Und vor allem: Wie lange können sie bestehen bleiben? Das Streben nach Perfektion und die Sehnsucht nach mehr und mehr kann Konflikte verursachen. Um ihre Kreationen zu bereichern, arbeitet Dansity auch regelmäßig mit namhaften Künstlern aus Bildender Kunst, Musik und Theater zusammen. Häufig vergeben sie Aufträge für neue Musik-Kompositionen und performen an besonderen Orten. Die St. Elisabeth-Kirche, 1835 von Karl Friedrich Schinkel im „antikischen Stil“ errichtet, wird seit 1999 wiederaufgebaut als ein Ort des kulturellen Dialoges, an dem die Geschichte spürbar bleibt. „Dansity / Eva Villanueva & Pieter de Ruiter“ bringen nun den „verlorenen“ Klang der Orgel zurück. Der international renommierte Komponist / Musiker Harry de Wit kreiert ein Werk, das aus einer Mischung aus vier verschiedenen vorab aufgezeichneten Kirchenorgeln besteht, kombiniert mit live-analogen Tasteninstrumenten und Live-Elektronik. Für ein „altes“ Instrument komponiert er ein zeitgenössisches Werk, das modern, sehr poetisch und einfallsreich ist, aber den charakteristischen Klang der Orgel selbst respektiert. Er ist ein Kenner des Instruments, der gleichzeitig mit Sensibilität und Leidenschaft neue Töne auf ihm entdeckt und menschliche Regungen personifiziert. Live spielend, begleiteten zwei Musiker die Tänzer, so dass sie

sich gegenseitig kommentieren und beeinflussen.

Antragsteller/in Dansity / Eva Villanueva & Pieter de Ruiter

Veranstaltungstermin 23., 24., 25., 30. April und 1. und 2. Mai 2010, 20.00 h

Veranstaltungsort St. Elisabeth-Kirche, Berlin - Mitte

Förderbetrag 35.000 €

Kooperationen Produktion: Dansity, Kulturbüro Sophien, Orgelpark Amsterdam

Internetseiten www.dansity.comwww.sophien.de

Grafik Design: Silverbee Fotografie: Deen van Meer

einS

Ist das alles? Dieses unablässige Grundgeräusch des modernen, globalisierten Lebens, das kreischend Effizienz, Rationalität und Kommerz fordert? Immer – von jedem.

Welche weitere Dimension existiert neben dieser physischen Welt, die uns auf Funktion reduziert, uns ausbeutet und vereinsamen lässt? In dem anhaltenden Streben nach Spiritualität zeigt sich eine offensichtlich vorhandene tiefe menschliche Sehnsucht, eine zusätzliche, tröstende Realität zu finden. Aber welche? Was ist der Weg? In einS thematisiert die Choreografin Canan Erek diese Suche, die immer wieder durchzogen wird von Zweifeln und Orientierungslosigkeit, aber auch von kurzlebigen Zuständen des Glücks.

 

Eins ist alles. Diesem Aspekt von Spiritualität, nach dem Mikrokosmos und Makrokosmos untrennbar miteinander verbunden sind, gibt einS Gestalt, Gehör und Bühne. Die Choreografie basiert auf den gegensätzlichen Bewegungen des Verschmelzens und wieder Getrennt-Seins, der Konzentration und der Zerstreuung, vergleichbar mit den Bewegungen einer Qualle, ein fließendes Kontrahieren und Loslassen.

 

Musikalischer Ausgangspunkt ist die Komposition „iv4“ von Mark Andre für Flöte, Klarinette, Oboe und Tuba. Die MusikerInnen erzeugen ein Klangspektrum, das weit über die tradierte Nutzung von Blasinstrumenten hinausgeht und sind zugleich als sichtbare Akteure in das Gesamtgeschehen einbezogen.

Canan Erek arbeitet seit 2000 mit Komponisten der Neuen Musik, u.a. mit Mark Andre 2009 in ihrer Inszenierung „Cuppa Char“.

 

Der Raum schließlich bringt das Ganze zusammen. Die Zuschauer umgeben in einem großen Achteck die Spielfläche, aus unterschiedlichen Perspektiven wird der individuelle Blick auf das Gemeinsame eröffnet.

 

Konzept/Choreografie/Regie: Canan Erek

Komposition: Mark Andre

Live-Musik: KNM Ganesha – Rebecca Lenton (Flöte), Gudrun Reschke (Oboe), Winfried Rager (Klarinette), Janni Struzyk (Tuba) Tanz: Sally Blatchford, Marcela Giesche, Ayako Nakano

Licht: Lutz Deppe

Ton: Thomas Seelig

Kostüm: Thérèse Browne

Dramaturgie: Karin Kirchhoff

Produktionsleitung: Sven Neumann

 

Antragsteller/in Canan Erek

Veranstaltungstermin Uraufführung: 26. Juni 2010, 21.00 Uhr Weitere Termine: 28. / 29. und 30. Juni 2010 jeweils um 21.00 Uhr

Veranstaltungsort St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr.4 10115 Berlin / Tickets: 030-44 04 36 44 oder tickets@sophien.de

Förderbetrag 70.000 €

Kooperationen Ein Projekt von Canan Erek mit den Kooperationspartnern KNM Berlin, Kulturbüro SOPHIEN, Tanzfabrik Berlin. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds

Internetseiten www.eins-project.de

Monika Rittershaus

Monika Rittershaus

Monika Rittershaus

For Faces (Für Gesichter)

Ein choreographisches Quartett für das Gesicht

 

„For Faces“ ist die neueste Produktion der Choreographin Antonia Baehr. In dieser Komposition für vier InterpretInnen erforscht sie das Zentrum des Ausdrucks und der Kommunikation des menschlichen Körpers - das Gesicht.

 

Vier PerformerInnen sitzen in der Mitte eines kleinen Amphitheaters. Ihre sehr nahen und in sich ruhenden Gesichter sind wie Landschaften, die zur Erkundung und Detailstudie einladen. Jede feine Veränderung der Gesichtzüge, Metamorphose des Ausdrucks oder kleine Bewegung der Augen ist durch die Nähe sichtbar. Die Bewegungen geben das Mikro-Leben des Gesichts wieder, mit seinen unmerkbaren, langsamen Veränderungen - zuckende Lippen, flatternde Augenlider, geblähte Nasenflügel, Augenblinzeln, Stirnrunzeln, geneigter Kopf, versunkener Blick. Die vier InterpretInnen sind eigenständige Individuen und bilden zugleich eine Einheit, in der Art wie sie im Laufe dieses präzisen mikro-choreographischen Quartetts ineinander übergehen, auseinander streben und wieder zusammen kommen.

 

Wie in vorangehenden Arbeiten untersucht Antonia Baehr die Fiktion des Alltäglichen und die Fiktion des Theaters. Die Theatersituation ist hier vergleichbar mit einer gegenseitigen Spiegelschau, in der die Choreographin Antonia Baehr die Beziehung zwischen PerformerInnen und ZuschauerInnen erkundet. Die Ausdrucksformen des Publikums (schauend, lachend und sich identifizierend) sind hierbei das Grundmaterial für ihre choreographischen Kompositionen.

 

Antragsteller/in Antonia Baehr/ make up productions

Veranstaltungstermin 3. bis 5. Dezember 2010

Veranstaltungsort Hebbel am Ufer/ HAU3

Förderbetrag 45.000 €

Kooperationen Konzept & Choreographie: Antonia Baehr Interpretation & Choreographie: Sabine Ercklentz, Andrea Neumann, Arantxa Martinez, William Wheeler Dramaturgie: Lindy Annis Licht & Technische Leitung: Sylvie Garot Bühne/Kostüme: Katja Wetzel Produktion : Alexandra Wellensiek Dieses Projekt wurde unterstützt von WEB 1.5, Vooruit (Ghent) - Frascati (Amsterdam) - Buda (Kortrijk) - HAU (Berlin) - fabrik Potsdam). Dank an WPZimmer (Antwerpen). Mit Unterstützung von: make up productions

Internetseiten www.make-up-productions.net

make up productions

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Halt mir meinen Platz frei, bis ich anders wieder da bin

In diesem Stück ergründen Angela Schubot und Martin Clausen als monströse Irrlichter, als Mischwesen aus Mann, Frau und Tier, die Möglichkeiten des Wandels und der Veränderung.

 

Das Verschwinden und Verändern von Gefühlen, Körpern und Gedanken, scheint an Übergängen zu wohnen. Beim Versuch, in dieses Dazwischen zu gelangen, zerlegen Two Fish Sprache und Bewegung in ihre Einzelteile.

 

Sprechende Körper oszillieren als Medium zwischen Mensch und Landschaft, Subjekt und Objekt und verhandeln Möglich- und Unmöglichkeiten von Veränderung: imaginiertem Einfluss, zu langem Warten, Eingreifen zum falschen Zeitpunkt. Angela Schubot und Martin Clausen lassen ihre Sicht auf Erfahrenes aneinander schwappen und wechseln dafür unkommentiert die Ebenen ihrer menschlichen Abgründe. Dort treffen sie auf das Formelwesen, das, wie alle Formelwesen, mal wieder lauter, schneller und zu mehreren war.

 

Die Band Formelwesen mischt die unterschiedlichsten Musikrichtungen wie Experimental Rock, Ambient, HipHop und Jazz. Durch Live-Sampling mit Hilfe von Loop- und Effektgeräten sowie durch psychedelische Videoanimationen entsteht daraus ein Sounddesign, bei dem am Ende niemand mehr sagen kann, wo die Sounds herkommen: von der Leinwand, aus dem Computer, aus den Instrumenten oder Effektgeräten.

 

Choreografie, Text, Performance: Angela Schubot, Martin Clausen

Formelwesen:

Milian Vogel – Bassklarinette, Keys, Percussion Nikolas Tillmann – Gitarre, Gesang

Nicolas de Leval Jezierski – Animation, Gesang

Hannes Hüfken – Bass, Gesang

Ketan Bhatti – Schlagzeug

Künstlerische Mitarbeit: Sigal Zouk

Raum: Ivan Bazak – Karpartentheater

Assistenz Jonas Wüstefeld, Leonie Rodrian Lichtdesign: Benjamin Schälike

Kostüm: Anna-Lisa Kentner, Malena Modoer Produktion & Presse: Björn Pätz & Björn Frers – björn & björn

Antragsteller/in Two Fish - Angela Schubot, Martin Clausen

Veranstaltungstermin Vorpremiere: 3. März 2011 um 21 Uhr Premiere: 4. März 2011 um 21 Uhr 5. und 6. März 2011 jeweils um 21 Uhr

Veranstaltungsort HAU 2, Hallesches Ufer 32, 10963 Berlin

Förderbetrag 65.000 €

Kooperationen Hebbel am Ufer Formelwesen

Internetseiten www.twofish.infowww.formelwesen.de

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eine Tanzperformance von Walter Bickmann

 

Zu Beginn des Computerzeitalters prägte der Philosoph und Mathematiker Max Bense den Begriff einer Technologie die "unter die Haut der Welt" geht, also unseren Sinnen nicht mehr zugänglich ist. Benses visionäre Vorstellung von technischen Phänomenen die unsere physische Realität durchdringen und denen wir uns nicht entziehen können, entspricht heute der Realität. Im Sog der steigenden Informationsflut sind wir abhängig von maschinellen Algorithmen, digitale Medien und ihre Tendenz zu Abstraktion und Rationalisierung beeinflussen unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Welche Effekte hat der Verlust physischer Präsenz bei der Erschließung neuer Handlungs- und Erlebnisräume im Netz? Wie verändern die zunehmende Entmaterialisierung, die Transformation der Dinge zu Zeichen unsere Kommunikationsprozesse?

 

Der Choreograph und Videokünstler Walter Bickmann thematisiert in "icon" die sich wandelnden Aspekte von Identität, Souveränität, Intimität und Öffentlichkeit. Im Spannungsfeld von Virtualität und Wirklichkeit entsteht eine komplexe Struktur von Bild-, Klang- und Bewegungsebenen. Filmprojektionen werden integraler Bestandteil der Live Performance und ermöglichen erweiterte Ausdrucksdimensionen, die die Grenzen des Realen überschreiten.

 

Konzept: Walter Bickmann, Doris Kolde

Choreographie/ Inszenierung: Walter Bickmann

Tanz/ Kreation: Lydia Klement, Stella Zannou, Erol Alexandrov, Andy Zondag

Choreographische Assistenz: Lydia Klement

Video: Walter Bickmann, Doris Kolde

Lichtdesign: Asier Solana Arce

Antragsteller/in Walter Bickmann

Veranstaltungstermin Premiere: 25. Juni 2010, 21.00 Uhr Weitere Vorstellungen: 26.| 27.| 30.06. und 01.| 02.| 03.| 04.07.2010, jeweils 21 Uhr

Veranstaltungsort DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Förderbetrag 39.000 €

Kooperationen Bezirksamt Pankow von Berlin/ Amt für Kultur und Bildung DOCK 11 EDEN*****

Internetseiten www.walterbickmann.de

Foto: Walter Bickmann

Internationales Tanzfest Berlin - Tanz im August 2010

Tanz im August ist neben internationalen Festivals wie ImPulstanz in Wien oder den Rencontres Chorégraphiques in Paris einer der wichtigsten Umschlagplätze für den zeitgenössischen Tanz in Europa und das größte jährlich stattfindende Festival seiner Art in Deutschland. Über zweieinhalb Wochen (2010 vom 13. bis 28. August) werden neue Arbeiten aus der internationalen Tanzszene an zahlreichen Berliner Spielstätten gezeigt. Ziel des Festivals ist die Präsentation unterschiedlicher Aufführungsformate und Tanzstile sowie die Streuung der Veranstaltungen über die Stadt, um unterschiedliche Publikumsschichten und Szenen anzusprechen. Weiterhin wird großer Wert auf eine kommunikative Atmosphäre gelegt, die das Festival zu einem wichtigen Treffpunkt für Fachleute, Künstler und tanzinteressiertes Publikum macht.

 

Nach der Jubiläumsausgabe im Jahr 2008 wurde eine Neuorientierung vorgenommen, die auch 2010/2011 weiter verfolgt werden soll: Nachwuchschoreographen und Künstler, die in der Mitte (also weder ganz am Anfang, noch auf dem Höhepunkt) ihrer beruflichen Karriere stehen, sind dabei von besonderer Bedeutung. Dies hat zwei Gründe: erstens kommen von jungen Choreographen wichtige künstlerische Impulse und zweitens betrachten es die Kuratoren als ihre Aufgabe, eine gezielte Förderung (u.a. durch Koproduktionen) zu leisten, wo diese besonders nötig ist. Außerdem werden neue Wege der Vermittlung von Tanz an das Publikum und die bedarfsorientierte Fortbildung von Tänzern und Choreographen verfolgt. Hierfür bietet das Festival weiterhin Workshops, Vorträge und Gespräche an, für die jedoch (zum Teil von Künstlern für Künstler und Zuschauer) ungewohnte Formate entwickelt werden.

 

Wie schon im Jahr 2009 soll dem Programm ein Motto vorangestellt werden, das im Zuge der Recherche aus der künstlerischen Praxis abgeleitet wird. Diese thematische Orientierung erlaubt es, unterschiedliche Ansätze vergleichbar zu machen und sie ohne den Rückgriff auf überholte ästhetische Abgrenzungen zu vermitteln. Für die Jahre 2010 und 2011 zeichnen sich derzeit zwei Themenkomplexe ab:

1. Menschenrechte/Ethik/Chancengleichheit/Globalisierung

2. Geschichte/Archiv/Tradition/Repertoire/Rekonstruktion

Wichtige Werke renommierter Choreographen, die das Publikum über den state of the art informieren und eine erhöhte Aufmerksamkeit der Medien garantieren, bleiben weiterhin Eckpfeiler des Programms. Hierzu zählen Gastspiele von Kompanien wie Rosas oder Par B.L.eux, aber auch aktuelle Entwicklungen in außereuropäischen Ländern wie Afrika oder Asien, die in den Programmen der Berliner Festspiele oder des Haus der Kulturen der Welt keinen Platz finden. Außerdem wird weiterhin ein Begleitprogramm wie z.B. die sommer.bar mit Aufführungen, Konzerten und Installationen angeboten, das als Treffpunkt der lokalen Kunstszene und der Festivalgäste sowie als Fundus für überraschende Entdeckungen eine wichtige kommunikative Funktion erfüllt.

 

Antragsteller/in Kulturprojekte Berlin GmbH, Hebbel am Ufer

Veranstaltungstermin 19. August bis 3. September 2010

Veranstaltungsort Podewil, Hebbel am Ufer, Akademie der Künste, Radialsystem, Volksbühne, Halle Tanzbühne Berlin, Babylon Kreuzberg, Galeries Lafayette, Riehmers Hofgarten

Förderbetrag 400.000 €

Kooperationen Sasha Waltz & guests, Spielzeit Europa, Dock11 Eden*****, Berliner Fenster, Infoscreen, Galeries Lafayette, Dussmann, Holiday Inn, Relexa Hotels, Hotel Johann, Hotel Innside, Hotel Greifswald, Trick Wilk

Internetseiten www.tanzimaugust.de

Pressestimmen

BALLETSCDELAB_PLATEL(c)LukMonsaert

CHARMATZ(c)SandroZanzinger

Kaikou

Kaikou handelt von Transformationen: Auf der Bühne drei Männer, eine Frau. Die Männer wirken wie Archetypen: Sie jagen, sie töten, aber sie sterben auch selbst. Sie sind Jäger und Beute zugleich, mal Mensch, mal Tier. Es ist, als müssten sie diese Kreisläufe immer wieder durchlaufen: zu konkurrieren, zu kämpfen, um zu verlieren oder – vielleicht - zu gewinnen. „Kaikou“ erzählt vom Ringen um Balancen: zwischen dem Animalischen und dem Menschlichen, zwischen dem Triebhaften und dem zivilisierten aufrechten Gang.

„Kaikou“ spielt mit Ambivalenzen, changiert auf einer breiten Skala zwischen tierhafter Geschmeidigkeit und fester kämpferischer Haltung. Susanne Linke präsentiert in ihrem neuen Stück mit Urs Dietrich, Henry Montes und Brice Desault drei höchst unterschiedliche, starke Tänzerpersönlichkeiten, die dem Thema facettenreich Ausdruck verleihen. Sie selbst durchschreitet diese Männerwelt zuweilen wie ein Hauch. Vielleicht dass sie trennt, vielleicht aber auch, dass sie verbindet.

Antragsteller/in Susanne Linke, Inge Zysk

Veranstaltungstermin 19. bis 21. August 2011, 19.30 Uhr

Veranstaltungsort Radialsystem V, Berlin

Förderbetrag 110.000 €

Kooperationen Produktion: Susanne Linke Koproduktion: PACT Zollverein, Essen, Radialsystem V, Berlin In Kooperation mit Hebbel-Theater Berlin GmbH / Hebbel am Ufer Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin Unterstützt von TanzWerkstatt Berlin, DOCK 11 Studios Berlin,Laserlight Showdesign Berlin: Eine Veranstaltung von Susanne Linke und Radialsystem V im Rahmen von Tanz im August.

Internetseiten www.tanzimaugust.dewww.radialsystem.de

Bettina Stöß

Bettina Stöß

Bettina Stöß

LOOPING

LOOPING ist ein von TanzWerkstatt Berlin, Uzès Danse, Frankreich und O Espaço do Tempo in Montemor-o-Novo, Portugal gemeinsam entwickeltes Projekt, das aus Mitteln des Kulturprogramms der EU gefördert wird. Assoziierte Partner sind Kanuti Gildi Saal in Tallinn sowie MAD in Bukarest und iDans in Istanbul.

 

LOOPING soll im Jahr 2010 das Schaffen von sechs Choreografinnen/Choreografen aus sechs Ländern (Deutschland, Estland, Frankreich, Portugal, Rumänien, Türkei) unterstützen, die noch am Anfang ihrer künstlerischen Entwicklung stehen.

Die Künstlerinnen und Künstler werden von den Partnern gemeinsam ausgewählt und haben sehr unterschiedliche Ausbildungen und Werdegänge.

Sie werden gefördert durch die Koproduktion eines ca. 30-minütigen Werkes durch die drei Partnerstrukturen, die auf den Festivals bzw. am Veranstaltungsort aller Partner präsentiert werden. Die Choreografen erhalten für die Entwicklung des Stückes einen Produktionsbeitrag von 5.000 Euro sowie jeweils ein Honorar für die Aufführungen. Hinzu kommen 500 Euro Recherchebudget. Für die Probenarbeit wird von den Partnern jedem Künstler für mindestens zweimal 10 Tage ein Studio zur Verfügung (residence) gestellt. Die Kosten und Reisekosten für diese Arbeitsaufenthalte werden übernommen.

Dramaturgisch wird die Erarbeitung des Stückes begleitet von einem erfahrenen Coach sowie den drei Partnern. Regelmäßige Showings mit geladenen Gästen sowie Publikumsgespräche nach den Aufführungen gewährleisten den Austausch und die Reflektion über die eigene Arbeit und Arbeitsweisen.

Darüber hinaus soll LOOPING die Weiterbildung von drei jungen Administratoren/Managern fördern, um den Künstlern die Möglichkeit zu geben, sich professionell zu strukturieren und sie in die Lage zu versetzen, ihre Arbeit auf professionellem Niveau zu vermitteln, sich im europäischen Veranstalternetzwerk zu orientieren und sich über weitere Fördermöglichkeiten zu informieren.

 

Antragsteller/in TanzWerkstatt Berlin / Kulturprojekte Berlin GmbH

Veranstaltungstermin Juni, August, September 2010

Veranstaltungsort Podewil / HALLE Tanzbühne Berlin

Förderbetrag 18.000 €

Kooperationen Uzés Danse, Frankreich O Espaço do Tempo, Portugal

Internetseiten www.tanzwerkstatt-berlin.de

nach Hause

Martin Nachbar, Benjamin Schweitzer

nach Hause

 

Mut und Entdeckungsfreude, Ungewissheit und Zuversicht, Gelingen und Scheitern stehen bei der Expedition nah beieinander, die Martin Nachbar und Benjamin Schweitzer als Ausgangspunkt für ihr jüngstes Stück gewählt haben: Hintergrund von „nach Hause“ ist der gescheiterte Versuch des schwedischen Ingenieurs Andrée 1897, mit einem Ballon den Nordpol zu erreichen. Die Expeditionsberichte Andrées und seiner zwei Gefährten bilden die Grundlage, von der aus teils konkret, teils assoziativ und abstrahiert das Musik- und Tanzmaterial entwickelt und intensiv erforscht wird. Choreografie und Musik werden nicht sukzessive und separat, sondern parallel und im Austausch miteinander entwickelt; choreografische und kompositorische Erarbeitungstechniken vermischen sich.

 

Choreografie: Martin Nachbar

Musik: Benjamin Schweitzer (Konzeption) und Anubis-Trio: Sascha Friedl (Flöten), Theo Nabicht (Kontrabassklarinette / Saxophon), Nikolaus Schlierf (Viola)

Tanz: Ehud Darash / Rodrigo Sobarzo / Emma Wilson

Licht: Wassan Ali

Kostüme: Marion Montel

Coach: Jeroen Peeters

Assistenz: Georg Döcker

 

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Kunststiftung NRW.

Antragsteller/in Martin Nachbar

Veranstaltungstermin 7. bis 9. und 12. bis 13. Oktober 2010, 20.30 Uhr

Veranstaltungsort Sophiensaele Berlin

Förderbetrag 45.000 €

Kooperationen Benjamin Schweitzer

Internetseiten www.sophiensaele.com

ON AIR

Die Performance ON AIR von Nir De Volff / TOTAL BRUTAL thematisiert den individuellen menschlichen Exhibitionismus, das Bedürfnis zu kontrollieren, von anderen kontrolliert zu werden und den Drang zum Gewinnen in Analogie zu TV-Formaten wie „Big Brother“.

Ein Grund für den hohen Unterhaltungswert solcher TV-Formate liegt in den kleinen Reibereien und der psychologischen Kriegsführung der Hausbewohner untereinander. Schwächen und Fehler werden ausgespielt, in der Gruppe kritisiert oder lächerlich gemacht. Um zu gewinnen, zelebrieren die Teilnehmer den totalen emotionalen und psychischen Exhibitionismus.

Analog zu diesem Format bringt ON AIR im Tape Club & Gallery Berlin Performer zusammen, die sich zuvor noch nie begegnet sind: Tänzer aus Israel und thailändische Travestiekünstler aus Bangkok. Die unbehagliche und unvorhersehbare Situation des Eingeschlossenseins mit Fremden wird choreografisch in einem Clash of Cultures der besonderen Art umgesetzt.

 

Der Tape Club & Gallery, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof, vereint in einem innovativen Konzept zeitgenössische Kunst und Club-Kultur. Das künstlerische Profil soll um die Sparte der Performancekunst erweitert werden. ON AIR ist eine der ersten Veranstaltungen innerhalb dieser neuen Sparte.

 

Die Performance findet in englischer Sprache statt.

 

Konzept & Choreografie: Nir De Volff. Von und mit: Elik Niv, Amata Piyavanich, Ido Portal, Rajanikara Kaewdee, Lerwith Sangsith, Theerawat Thongmitr und Jitti Chompee. Bühne: Christopher Platz & Nir De Volff. Kostüme: Bon & Nir De Volff. Musik: Suriya Phuengthongthai Produktion Thailand / Regieassistenz: Jitti Chompee. Pressearbeit: AUGUSTINPR. Produktion Berlin & Öffentlichkeitsarbeit: ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro.

 

Karten unter: 030 / 409 83 195 oder tickets@ehrlichearbeit.de

Antragsteller/in Nir De Volff / TOTAL BRUTAL

Veranstaltungstermin 24. Juni 2010 öffentliche Generalprobe - 25. Juni 2010 Premiere 26., 27. ,28. Juni und 2., 3. und 4. Juli 2010

Veranstaltungsort Tape Club & Gallery, Heidestr. 14, 10557 Berlin

Förderbetrag 40.000 €

Kooperationen Eine Nir De Volff / TOTAL BRUTAL Produktion in Kooperation mit Tape Club & Gallery, Goethe-Institut Bangkok und Patravadi Theatre Bangkok. Unterstützt durch Dock 11 Berlin.

Internetseiten www.totalbrutal.net

PI morphosen

Mit „PI morphosen“, einer Komposition mit 18 Tänzerinnen und 3 Musikern, setzt Jo Fabian in der freien Tanzszene ein Zeichen gegen die Tendenz zum Duo/Solo aufgrund zunehmend knapper werdender Mittel. Für dieses einmalige Ereignis öffnet das Dock 11 erstmals das EDEN***** für eine große Bühnenproduktion.

 

„Kreiert in einer von Pi strukturierten Inszenierung, ermöglicht diese es Jo Fabian, die zukünftige Mensch-Maschine-Einheit, die sowohl in der Lage sein wird, Emotionen als auch Daten zu verwerten, in kybernetische Systeme umzuwandeln. Durch die Überlagerung mit Feedbacks der Tänzer, entsteht ein sich selbst generierender Automat. Aus Mathematik entsteht Leben. Pi, seit der Antike ein Faszinosum, ist eine reelle wie auch transzendente Zahl, ein Näherungswert, der überall vorkommende Kreisformen berechenbar macht, aber dennoch mathematisch nie ganz exakt ist, da sich die Näherung ins Unendliche bewegt. Verlinkt mit Tanz, Raum, Musik und Licht, werden Strukturen sichtbar: Synchronität und Individualität, Tradition und Moderne, Berechnung und Emotion, Kybernetik und Evolution, Automatismus und Entscheidung, Verstand und Intuition, Sicht- und Unsichtbarkeit, Geheimnis und Offenbarung.

 

Das Material Wirklichkeit verwandelt sich unter Eurer Beobachtung in eine Energieform der <<plastischen Zeit>>. Eine Landschaft der Momente, die sich in schier unendlichen Einheiten dem Tod nähern. Poesie und Stofflichkeit entspringen nicht länger dem inszenatorischen Hirn, sondern der Umwandlung von Beobachtungsergebnissen des Zuschauers in Sehnsucht.“ (Jo Fabian)

 

 

 

 

Regie, Bühne, Kostüme, Katagraphie, Video, Programmierung: Jo Fabian, Katagraphische Assistenz: Annegret Thiemann, Klavier: Nadezda Tseluykina, Schlagwerk, Electronics, Programming: Lars Neugebauer, Schlagwerk: Maria Schneider, Tänzerinnen: Sara Canini, Alessandra Defazio, Viviana Defazio, Ini Dill, Unita Gay Galiluyo, Fatima Gomes, Sahra Huby, Raisa Kröger, Lena Soon Hee Meierkord, Magali Moreau, Anne O. Poncet Staab, Kerstin Rünzel, Yuko Sato, Katja Scholz, Eva Sophia Sutter, Valentina Tonelli / Sonja Elstermann, Annegret Thiemann, Lichtdesign: Jan Langebartels, Technische Leitung: Chris Hinze, Sounddesign: Lars Neugebauer, Produktionsleitung: Anna Bergel, Assistenz Regie und Produktion: Susanne Ogan, Assistenz Ausstattung: Tania de Silva, 2. Assistenz Regie: Petra Farhan, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Silke Wiethe, Graphik/Layout: Ralph Knebel, Bild: DEPartMENT

 

 

Eine Produktion von Jo Fabian Department in Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/M und in Kooperation mit dem EDEN*****/DOCK 11. Realisiert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und des Bezirksamtes Pankow von Berlin. Mit freundlicher Unterstützung von VWA-FahrWind.

 

 

EDEN*****

Breite Str. 43

13187 Berlin

Tel.: 351 20 312

ticket@dock11-berlin.de

www.dock11-berlin.de

15/ erm. 10 €

 

 

www.jofabian.de

Antragsteller/in Jo Fabian Department

Veranstaltungstermin a) 2. bis 4. und 9. bis 12. Dezember 2010, um 20 Uhr b) 4. und 5. Februar 2011, um 20 Uhr

Veranstaltungsort a) EDEN*****, b) Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/M

Förderbetrag 140.000 €

Kooperationen - Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main - EDEN*****/ DOCK 11

Internetseiten www.jofabian.de

Tanzstück #4 : leben wollen ( zusammen )

"Leben – Zusammen: vielleicht nur, um der Traurigkeit des Abends zusammen zu trotzen. Sich gegenseitig fremd sein ist unausweichlich, notwendig, begehrenswert sogar, aber nicht, wenn der Abend kommt."

(Roland Barthes, in: Comment vivre ensemble, Cours au Collège de France, 1976-1977)

 

Wie kann man heute der Frage des 'Leben-Zusammen' nachgehen, ohne eine Antwort zu finden, die nur wieder nach einem Programm, nach Repräsentation oder Spektakel aussieht – eine Antwort jenseits von Verbindlichkeit und normativem Modell? Wie ist der unwiderrufliche Sieg des 'Ichs' und dieses gleichzeitig wachsende Begehren nach einer Rekonstruktion des 'Wir' zusammen zu denken? Wie ein 'Leben-Zusammen' zu kreieren, ohne dabei zu verlieren, was das Besondere, das Eigentliche, an jedem Einzelnen ist?

Tanzstück #4 macht sich auf dem Weg zu einem utopischen Bild eines Kollektivs der Zukunft. Als und in der Gruppe, in und trotz Gemeinschaft agieren die fünf Tänzerinnen und Tänzer und entwerfen ein Stück über Möglichkeiten: eine Untersuchung von Verhältnissen des Einzelnen zum Ganzen, der Bewegung zur Choreografie, des Körpers als Ort der Abwesenheit zu seinen räumlichen und zeitlichen Präsenz(en).

 

Antragsteller/in Laurent Chétouane

Veranstaltungstermin 12., 13. und 14. November 2010 20 Uhr

Veranstaltungsort Sophiensaele Berlin

Förderbetrag 10.000 € Wiederaufnahme

Kooperationen Tanzquartier Wien (AT), Maison de la Culture d`Amiens (FR), PACT Zollverein Essen, Sophiensaele Berlin. Mit Unterstützung von Dock 11, Berlin. Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds Berlin.

Oliver Fantitsch

Oliver Fantitsch

Oliver Fantitsch

The Geometry of Separation

Wiederaufnahme nach erfolgreicher Premiere 2009

 

Ein Kubus, zwei Figuren, drei Orte, vier Visionen. Eine Tänzerin und ihr Film-Ich repräsentieren zwei verschiedene Lebensalter einer Frau. Unfähig sich in ihre Außenwelt einzufügen, treibt sie in einen Konflikt zwischen der verlorenen Gegenwart und einer fiktiven Zukunft. Die Erlebnisse der Protagonistin werden von Film und Tanz in ihre ganz eigene, vom Abstrakten ins surreal Ironische reichende Sprache übersetzt. Auf diese Weise entsteht ein Dialog zwischen Tänzerin und Filmbild, der das Innere der jungen Frau spiegelt. Der Bühnenraum wird zur obskuren Bewusstseinslandschaft, in der Körper und Bildwelt sich gegenseitig ergänzen und zerlegen.

 

Konzept - Riki von Falken / Mareike Engelhardt

Regie - Riki von Falken

Regie-Mitarbeit - Mareike Engelhardt

Choreographie/Tanz - Riki von Falken

Film/Dramaturgie - Mareike Engelhardt

Choreographie und Tanz im Film - Friederike Plafki

Bühne - Riki von Falken / Katja Kettner

Technische Leitung - Ralf Grüneberg

Produktionsleitung/ÖA - Katja Kettner

 

Antragsteller/in Riki von Falken / Katja Kettner

Veranstaltungstermin 12. und 13. Juni 2010 20.30 Uhr

Veranstaltungsort Radialsystem V

Förderbetrag 5.000 € Wiederaufnahme

Kooperationen In Kooperation mit dem Radialsystem V

Internetseiten www.rikivonfalken.comwww.radialsystem.de

The Half

Choreografie Diego Gil Dramaturgie Igor Dobricic Komponist/Performer Tian Rotteveel Performer/Tänzer Felix Marchand, Paz Rojo Lichtdesign/Performer Pablo Fontdevila Produktion Tanzfabrik Berlin, Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Ermöglicht durch fabrik Potsdam. Unterstützt durch Het Veem Teatre/Amsterdam und Stichting Table Talks. 80 Min.

 

 

"The Half", gemeinsames Rechercheprojekt des argentinischen Choreografen Diego Gil und des serbischen Dramaturgen Igor Dobricic, entwickelt in seinem Arbeitsprozess alternative künstlerische Praktiken. Eine radikale Differenzierung zwischen individuellen Wünschen und Fähigkeiten lässt paradoxerweise neue Formen von Verbundenheit und Ausdruck entstehen. Diese veränderte Perspektive untersuchen Gil und Dobricic innerhalb ihrer Performancepraxis: sie aktivieren und erzeugen performative Situationen, in denen sich Begriffe wie Unvollständigkeit, Unvollkommenheit, Verschmelzung und Unbestimmtheit entfalten und neu bewertet werden können.

 

"The Half", a shared research project by Argentine choreographer Diego Gil and Serbian dramaturge Igor Dobricic, is developing alternative artistic practices, where through a radical differentiation between individual conveniences and skills paradoxically new forms of relatedness and expression occur. Gil and Dobricic explore these modified perspectives within a performance practice: they activate and produce performative situations where terms and definitions like incompleteness, imperfectness, mergence and indeterminateness are unfolded and may get evaluated in a new way.

 

 

Elektronischer Ticketverkauf

Web: www.reservix.de

 

Hotline: 01805 700 733

 

 

Reservierungen unter

E-Mail: ticket@tanzfabrik-berlin.de

 

Phone: +49.30.786 83 43

Antragsteller/in Tanzfabrik Berlin e.V.

Veranstaltungstermin 23. bis 25. September 2010 Tanzfabrik Berlin / Uferstudios 28. September 2010 fabrik potsdam 7./8. November 2010 - Het Veem Theatre, Amsterdam

Veranstaltungsort Tanzfabrik Berlin / Uferstudios

Förderbetrag 38.000 €

Kooperationen fabrik potsdam Het Veem Theatre, Amsterdam

Internetseiten tanzfabrik-berlin....hp?date=1327

The Village. Tanznacht Berlin 2010

1. November bis 5. Dezember 2010

The Village. Tanznacht Berlin 2010

 

Mit der 6. Ausgabe erfindet sich die Berliner Tanznacht wieder neu: ab 1. November kommen 25 Tanzschaffende aus Berlin in den Uferstudios zusammen und bilden THE VILLAGE! Über einen Zeitraum von mehr als 5 Wochen arbeiten die KünstlerInnen an inhaltlicher Vorbereitung und künstlerischer Umsetzung des Festivals. Neben ersten Showings laden die Teilnehmer von THE VILLAGE – Tanznacht Berlin 2010 zur Präsentation vom 2.-5. Dezember 2010.

 

Die Tanznacht Berlin ist eine feste Größe in der Festivallandschaft der Hauptstadt und gibt seit 2000 alle zwei Jahre einen umfassenden Überblick über aktuelle und zukunftsweisende Strömungen des zeitgenössischen Tanzes ‚Made in Berlin’. Überzeugte das künstlerische Team der Tanzfabrik um Kurator Peter Stamer bereits 2008 mit einer Neuausrichtung des Formats, so erscheint das Konzept des diesjährigen Festivals radikalisiert und richtet seinen Fokus auf den Weg des Produzierens selbst: 25 Tanzschaffende kommen für 5 Wochen in den Uferstudios zur Erkundung von künstlerischen Ar-beitsprozessen, Entwicklung von Grundlagen und künstlerischen Strategien zusammen, um eigene und kollektive künstlerische Projekte umzusetzen.

 

Im Zentrum stehen Fragen nach den Grundlagen künstlerischen Schaffens – was bestimmt die Zusammenarbeit? Welche Rolle spielen die jeweiligen Hintergründe, Erfahrungen und artistischen Praktiken? Wie lassen sie sich miteinander vereinbaren? Damit geht die Tanznacht zurück an die Wurzeln künstlerischen Schaffens, zeigt gleichermaßen den kreativen Prozess und die daraus entstehenden Produktionen. An die Stelle der Programmatik eines Festivals stellt die Tanznacht Berlin in diesem Jahr die Offenheit des Prozesses und des Kollektivs, das aus verschiedenen Vertretern des zeitge-nössischen Berliner Tanzes eine künstlerische Gemeinschaft bildet.

 

Peter Stamer hat zunächst die acht in Berlin lebenden Choreografinnen und Choreografen Ami Garmon, Jared Gradinger, Mariola Groener, Clint Lutes, Hanna Hegenscheidt, Felix Marchand, Odile Seitz und Litó Walkey von diesem neuen Format begeistern können. Jeder von ihnen hat dann zwei weitere Berliner Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich des zeitgenössischen Tanzes eingeladen: Angela Schubot, Günther Wilhelm, Lina Lindheimer, Irina Müller, Clément Layes, Gilles Viandier, Melanie Lane, Ulrich Huhn, Ayara Hernández, Christina Ciupke, Raffaela Galdi, Frank James Willens, Hyoung-Min Kim, Patrick Slepica und Lisa Densem.

 

Gemeinsam sind sie THE VILLAGE und beziehen am 1. November Quartier in den Uferstudios!

Immer wieder laden die Teilnehmer von THE VILLAGE die Öffentlichkeit in die Uferstudios ein, gewähren Einblicke in den Probenprozess und stellen den aktuellen Stand ihrer Zusammenarbeit zur Schau – nicht zuletzt online im Blog. Vom 2.-5. Dezember 2010 werden die Ergebnisse des Schaf-fensprozesses dann an vier durchgehenden Tagen präsentiert.

 

Konzept: Peter Stamer

Kommunikation: Judith Brückmann Produktionsleitung: Christian Rudolph

Presse: Björn Pätz & Björn Frers /

Technische Leitung: Andreas Harder

Von und mit: Christina Ciupke, Lisa Densem, Raffaela Galdi, Ami Garmon, Jared Gradinger, Mariola Groener, Hanna Hegenscheidt, Ayara Hernández, Ulrich Huhn, Hyoung-Min Kim, Melanie Lane, Clément Layes, Lina Lindheimer, Clint Lutes, Felix Marchand, Irina Müller, Angela Schubot, Odile Seitz, Patrick Slepica, Peter Stamer, Gilles Viandier, Litó Walkey, Frank James Willens, Günther Wilhelm.

 

Ein Projekt der Tanzfabrik Berlin e.V. in den Uferstudios.

 

Uferstudios • Uferstr. 23 • 13357 Berlin

Präsentation 2.-5. Dezember 2010 • Tagestickets: 15 € / 10 €

Tickets ab 15. November 2010 auf www.reservix.de und an allen dazu gehörigen Vorverkaufsstellen.

 

 

 

Antragsteller/in Tanzfabrik Berlin e.V.

Veranstaltungstermin 1. November bis 5. Dezember 2010

Veranstaltungsort Uferstudios

Förderbetrag 110.000 €

Kooperationen Uferstudios GmbH

Internetseiten www.thevillage.tan...chtberlin.de

Undead & Delicious

Wohin, ach wohin mit all den Erinnerungen, wenn die Zeit von Fliegen verschluckt wurde?

 

In "Undead & Delicious" geben sich der Performer und Philosoph Dennis Deter und die Tänzerchoreografinnen Anja Müller und Lea Martini bis zum Zustand verzückter Entrückung der organischen Degeneration von Körpern und Bildern hin.

 

Kollektive Erinnerungen, die Ikonen und Stars der üppigsten Pop- und Hochkultur sind zu Grabe getragen worden. Ihre prächtigen Leichen bleiben mit uns, ihre glorreich stoischen Körper riechen.

 

Wir können sie austauschen, entleeren, die Fratzen aus ihren schönen Gesichtern schneiden: immer wieder erheben sie sich und tanzen den Totentanz der Simulation. Als virtuelle Zombies nehmen sie uns an die Hand, auf ihrem Weg in die Welt nach der Welt.

 

Antragsteller/in Deter/ Müller/ Martini GbR

Veranstaltungstermin 24., 25., 26. März 2011, 20.00 Uhr

Veranstaltungsort HAU 3, Hebbel am Ufer

Förderbetrag 40.000 €

Kooperationen Eine Koproduktion mit Hebbel am Ufer, in Kooperation mit Tanzfabrik Berlin, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und artblau Tanzwerkstatt Braunschweig.