Hotel Prishtina - Kunst und Kultur aus dem Kosovo

HOTEL PRISHTINA - KUNST UND KULTUR AUS DEM KOSOVO

 

Das Projekt "Hotel Prishtina" lässt Künstler und Kulturschaffende aus dem Kosovo im Berliner HAU einchecken - Theater, Kunst und Informationen über ihr Land im Gepäck. Sie geben Einblicke in den kosovarischen Alltag und in die kosovarische Kunst- und Kulturszene. Folgende Programmpunkte werden präsentiert:

 

BRIEFE AUS DEM KOSOVO

Die in Berlin lebende Autorin Kathrin Röggla macht sich, gemeinsam mit ihren kosovarischen Briefpartnern, an eine kritische Ethnographie einer fiktiven NGOlerin, die im Kosovo gearbeitet hat. Da gerade der hiesige Diskurs über das Kosovo zumeist von einem auf Mission und Demokratisierung gerichteten Blick geprägt ist, interessiert Röggla die kosovarische Sicht auf den Alltag, auf die Riten und Mythen eines Arbeits- und Lebensmodells, das die Menschen im Kosovo tagtäglich umgibt.

 

SIGHTSEEING

Das Kosovo in Text und Bild. Die mitwirkenden Künstler und Theoretiker schickten uns das Bild eines Ortes ihrer Wahl und die Geschichte, die sie mit diesem Ort im Kosovo verbinden. Eine Fotografie - ein kurzer Text. Kuriose Begebenheiten, persönliche Erlebnisse, geliebte und gehasste Orte. Schauspieler lesen diese Texte und führen das deutsche Publikum auf einer ungewöhnlichen Sightseeing-Tour durch das Kosovo.

 

48 STUNDEN KUNST

Ausstellung. Die von Mehmet Behluli geleitete alternative Kunstakademie, die am Contemporary Art Institute EXIT in Peja angesiedelt war und von relations, einem Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes, initiiert wurde, veranstaltete Seminare und Workshops zu Themen der zeitgenössischen bildenden Kunst. Der junge kosovarische Künstler Dren Maliqi studierte an dieser alternativen Kunstakademie. Im "Hotel Prishtina" wird eine Auswahl seiner Werke gezeigt. Am 24. Juni sind unsere Hotelgäste herzlich zur Vernissage und am 25. Juni zur Finissage der Ausstellung eingeladen.

 

ZIMMER 101

Hörstation. Die kosovoarische Diaspora spielt für die Kosovaren eine zentrale Rolle - nicht nur wirtschaftlich. In Deutschland lebende Migranten erzählten Timon Perabo, derzeit als Kulturmanager am Multimedia Center in Pristina tätig, ihre Lebensgeschichten. In der privaten und provisorischen Atmosphäre des Hotelzimmers 101 im 1. Stock des HAU 1 finden die Besucher ein Bett, einen Nachttisch mit Fotoalben und einen Kopfhörer mit den eingesprochenen Lebensgeschichten vor.

 

LOBBY TALK

Hier erhalten die Gäste Antworten auf ihre Fragen wie: Welche Rolle spielt der europäische, welche der albanische Einfluss auf die Identitätsfindung des Landes im Zuge seiner Neustaatlichkeit? Wie gestaltet sich das Leben der Frauen in einer ausnehmend patriarchalischen Gesellschaft? Wie stark ist der Wunsch, eines Tages der EU anzugehören - oder haben die Bürger genug von internationalen Schutztruppen und Institutionen im eigenen Land? Wird das Fehlen einer regen Theater- und Filmszene als Mangel empfunden, oder hält man im Gegenteil zeitgenössiche Kunst in einem Land, in dem es ums nackte Überleben geht, vielmehr für überflüssig?

 

KOFFER KOSOVA

Kurzfilme aus Kosova. Europas jüngster Staat trägt mindestens einen Koffer voll alter Wunden in die Zukunft. Mit diesen Traumata setzen sich auch junge Filmemacher der sich erst langsam entwickelnden Filmszene im Kosovo auseinander. Die kosovarische Filmemacherin Shota Bukoshi führt durch eine Auswahl an Kurzfilmen, in denen junge Regisseure verschiedene Facetten des kosovarischen Alltags zeigen.

 

SCHATZI-TV

Filmportraits. Wie sehen die zahlreichen in Deutschland lebenden Kosovaren, im Kosovo "Schatzis" genannt, ihre Heimat? In Filmportraits kommen Menschen aus verschiedenen Generationen und sozialen Schichten zu Wort.

 

HIP HOP

Konzert. Das Kosovo ist auch demographisch der jüngste Staat Europas: Über zwei Drittel der kosovarischen Bevölkerung ist jünger als 30, ein zahlreiches Publikum also für den im Kosovo besonders populären Hip Hop. Der kosovarische Rapper Bim Bimma ist live in Concert zu erleben im WAU (die Bar neben dem HAU ZWEI, Hallesches Ufer 32, fußläufig vom HAU EINS entfernt). Damit das Publikum auch nach dem Konzert weiter tanzt, legt im Anschluss DJ FLOW aus Pristina auf.

 

MINIBAR UNLIMITED

Die Produkte aus der Minibar Unlimited sind aus dem Kosovo, für das Kosovo oder sie passen schlicht zum Kosovo. Und alle stehen zum Mitnehmen bereit! Ganz nebenbei erzählt der Waren-Getränke-Musik-Automat bei Geldeinwurf Anekdoten zum Produkt, spielt den aktuellen kosovarischen Sommerhit oder sinniert über Neuigkeiten, Klatsch und Tratsch aus Pristina.

 

RAKI BAR

Kunst hat es im Kosovo schwer, auf die exquisite kosovarische Kochkunst hingegen möchte niemand verzichten. So ist der Weg vom Künstler zum Gastronom kurz, selbst wenn es sich um einen international anerkannten Künstler handelt. Im "Hotel Prishtina" betreut ein solcher "Ex-Künstler" die Raki Bar (selbstverständlich bestückt mit Raki aus dem Kosovo) und bereitet original kosovarisches Fingerfood für die Gäste zu.

 

Antragsteller/in sauerbrey I raabe . büro für kulturelle angelegenheiten

Veranstaltungstermin 24. und 25. Juni 2009

Veranstaltungsort Hebbel am Ufer, HAU EINS

Förderbetrag 70.000 €

Kooperationen Friedrich-Ebert-Stiftung, Goethe-Institut Belgrad, european cultural foundation, Nomos Glashütte, Hebbel am Ufer, Multimedia Center Prishtina, Alex Offener Kanal Berlin, RRokum, KOHA Ditore

Internetseiten www.sauerbrey-raab...jekt/101/0/0

RE/VISIONEN - Zeitgenössische Kunstperspektiven aus Afrika

Mit der interdisziplinären Veranstaltungsreihe RE/VISIONEN: Zeitgenössische Kunstperspektiven aus Afrika präsentiert AfricAvenir International e.V. in diesem Jahr vielfältige Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Ländern Afrikas im Kontext aktueller gesellschaftspolitischer Themen.

 

Den Auftakt bildet eine Reihe mit Filmen, die erstmals im Wettbewerb des diesjährigen Panafrikanischen Filmfestivals (FESPACO) in Ouagadougou präsentiert wurden. Zum Abschluss im November 2009 freuen wir uns auf eine Ausstellung mit Videoinstallationen afrikanischer Künstler/innen, die in offizieller Kooperation mit der DAK'ART – Biennale für zeitgenössische afrikanische Kunst (Senegal/ Dakar) gezeigt wird.

 

Im Laufe des Jahres zählen außerdem Veranstaltungen und Performances in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Literatur, Poetry und Musik zum weiteren Programm, mit dem wir einen Einblick in die Vielfalt zeitgenössischer Kunstperspektiven aus Afrika bieten möchten. Aktuelle Informationen zum Programm finden sich auf unserer Website www.africavenir.org.

 

Der Titel der Reihe RE/VISIONEN ist eine Einladung, sich mit den Ideen, Visionen und Vorstellungen der Künstler/innen auseinanderzusetzen und dabei auch die eigenen Positionen, Ansichten und Vorstellungen zu hinterfragen und zu diskutieren.

 

Re/Visionen – Zeitgenössische Kunstperspektiven aus Afrika

SO, 24. Mai 2009, 17.30 Uhr

Behind The Rainbow (Dokumentarfilm)

R: Jihan El-Tahri, Südafrika 2009, 136 Min (Director’s Cut), engl. OF

Jihan El-Tahri untersucht den Transformationsprozess des ANC von der Befreiungsorganisation zur Regierungspartei Südafrikas anhand der Beziehungen zwischen zwei ihrer prominentesten Figuren - Thabo Mbeki und Jakob Zuma - im Vorfeld der Parlamentswahlen 2009. Ein hochaktueller zeitgeschichtlicher Dokumentarfilm.

 

SO, 28. Juni 2009, 17.30 Uhr

Kurzfilmreihe

Eine Auswahl der besten und erfolgreichsten afrikanischen Kurzfilme der letzten Jahre.

 

Sektou (Sie sind verstummt)

R: Khaled Benaissa, Algerien 2009, 17 Min, OenglU

Khaled Benaïssa nimmt den algerischen Alltag unter die Lupe und erzählt die Geschichte eines Radiomoderators, in dessen Wohnviertel sich eigenartige Dinge ereignen...

 

La jeune femme et l’école (Die junge Frau und die Schule)

R : Nadif Mohammed, Marokko 2008, 10 Min., OenglU

Um Führungskraft zu werden, musste die junge Nauma so einige Hindernisse auf ihrem Weg beseitigen. Nach Jahren der Abwesenheit besucht sie ihre ehemalige Grundschule in ihrem Heimatdorf…

 

La jeune femme et l’instit (Die Junge Frau und der Lehrer)

R: Nadif Mohammed, Marokko 2007, 16 Min., OenglU

Der Beginn einer irrsinnigen und unvernünftigen Liebesgeschichte, die jedoch die maghrebinische Gesellschaft in all ihrer Tiefe widerspiegelt.

 

C’est dimanche! (Es ist Sonntag)

R: Samir Guesmi, Frankreich/Algerien 2008, 30 Min., OenglU

Eine Geschichte über Migranten in Frankreich, die mit dem Erwartungsdruck ihrer Familien zurecht kommen müssen. Ein subtiler Film über das Vertrauen eines Sohnes und die Liebe eines Vaters.

 

Waramutseho (Guten Tag)

R. Bernard Auguste Kouemo Yanghu, Kamerun 2008, 21 Min., OenglU

Couragierter und preisgekrönter Film über den Versöhnungsprozess in Ruanda.

 

SO, 30. August 2009, 17.30 Uhr

Mascarades (Komödie)

R: Lyes Salem, Algerien 2008, 92 Min., OenglU

Ein Dorf in Algerien: Als der nach Anerkennung strebende Mounir auf dem Dorfplatz verkündet, ein reicher ausländischer Geschäftsmann habe um die Hand seiner Schwester angehalten, gerät das gesamte Dorfleben aus den Fugen… „Lyes Salem wirft einen ebenso amüsierten wie kritischen Blick auf die „Maskeraden“, die das algerische Dorfleben beherrschen. All diese Masken, die man trägt, um anerkannt zu sein oder den Boshaftigkeiten zu entkommen.“ (Africultures)

 

SO, 27. September 209, 17.30 Uhr

Teza (Drama)

R: Haïle Gerima, Deutschland/Äthiopien 2008, 140 Min., OmU

„Teza" ist die Geschichte eines jungen Äthiopiers, der in den 70er Jahren nach seinem Studium in Westdeutschland nach Hause zurückkehrt, unter das marxistische Regime von Mengistu Haile Mariam. Doch die dortigen Machthaber schicken ihn schon bald in die DDR. Nach dem Fall des Regimes in Addis Abeba kehrt er erneut voller Elan in seine Heimat zurück. Eine Geschichte über Hoffnung und Desillusionierung, über Fremdheit und Vaterland. Gewinner des Etalon d’Or beim diesjährigen FESPACO.

 

SO, 25. Oktober 2009, 17.30 Uhr

L’Absence (Drama)

R: Mama Keita, Guinea/F 2009, 84 Min., OenglU

Nach 15 Jahren Abwesenheit kehrt der erfolgreiche Wissenschaftler Adama aufgrund eines alarmierenden Telegramms in sein Heimatland Senegal zurück, zu seiner Großmutter und tauben Schwester Aicha. Er will nicht lange bleiben. Doch während des kurzen Aufenthalts erfährt er, dass seine Schwester sich prostituiert. Spannendes Portrait eines Landes im Würgegriff der Armut, der Korruption und der Drogen.

 

 

Antragsteller/in AfricAvenir International e.V.

Veranstaltungstermin 24. Mai bis 30. November 2009

Veranstaltungsort Verschiedene Veranstaltungsorte (Filmtheater Hackesche Höfe u.a.)

Förderbetrag 40.000 €

Kooperationen Filmtheater Hackesche Höfe u.a.

Internetseiten www.africavenir.org

THE SPIRIT OF THE HAUS - 20 Jahre Haus der Kulturen der Welt

Das Haus der Kulturen der Welt feiert seinen 20. Geburtstag - und gibt seine Geschenke gleich weiter.

 

Einen Beitrag zum Jubiläum haben auf Einladung von Rirkrit Tiravanija so prominente Künstler wie Christian Philipp Müller , Anri Sala , John Bock und Arto Lindsay offeriert. Ein Konzert der gefeierten Sängerin Oumou Sangaré steht am Beginn des Jubiläumsmonats, die Premiere eines neu gestifteten Preises für internationale Literatur ist der Höhepunkt zum Abschluss.

 

Zur Eröffnung spricht der Philosoph Kwame Anthony Appiah über kosmopolitische Ethik: "Revisiting the Future – Being Cosmopolitan". Danach heißt es "Come Together", bei Rirkrit Tiravanijas Koch-Performance. Seine Interventionen schaffen vielfältige Verbindungen zwischen Publikum, Künstlern, Szenen, Kulturen: auf internationalen Festivals, Biennalen, nun bei "The Spirit of the Haus".

 

Im Rahmen von 1989 – 2009 Das Haus der Kulturen und die Welt.

Antragsteller/in Haus der Kulturen der Welt

Veranstaltungstermin 2. bis 30. September 2009 The Spirit of the Haus - Eröffnung: 2. September 2009 19 h Christian Philipp Müller Tohuwabohu Performance 03.09.-27.09.2009 Oumou Sangaré / Monica Salmaso Konzert Do 03.09.2009 20 h Anri Sala Why the Lion Roars Installation 03.09.-27.09.2009 Mo - So 10 - 19 h John Bock Die abgeschmierte Knicklenkung im Gepäck verheddert sich im weissen Hemd Performance Fr 25.09.2009 19:30h Arto Lindsay The Penny Parade Umzug Sa 26.09.2009 16 h Treffpunkt: Statue Wilhelm von Humboldts, Unter den Linden 6 John Bock Die abgeschmierte Knicklenkung im Gepäck verheddert sich im weissen Hemd Performance Sa 26.09.2009 19:30h Internationaler Literaturpreis - Haus der Kulturen der Welt Preisverleihung Mi 30.09.2009 19:30h

Veranstaltungsort Haus der Kulturen der Welt

Förderbetrag 100.000 €

Internetseiten www.hkw.de

Christian Philipp Müller TOHUWABOHU © Thomas Eugster / Christian Philipp Müller

Christian Philipp Müller TOHUWABOHU © Thomas Eugster / Christian Philipp Müller

Unserdeutsch - Ein dokumentarisches Südseemärchen

KUNST-SToFF e.V.

 

Unserdeutsch

Ein dokumentarisches Südseemärchen

 

»Ganse Welt is ferik!«

»Die ganze Welt ist verrückt!«

 

Es klingt wie ein Märchen: Vor langer Zeit gab es einmal eine deutsche Kolonie in der Südsee. Auf Papua Neuguinea. Und dort war auch eine fremde Sprache zu hören: Das Unserdeutsch...

 

Einer ebenso ungewöhnlichen Geschichte wie Sprache widmet sich das dokumentarische Südseemärchen „Unserdeutsch“, das von den Nachkommen aus der ehemals deutschen Kolonie Deutsch-Neuguinea im heutigen Papua Neuguinea erzählt. 1899 war das Gebiet als Südsee-Kolonie des Deutschen Reiches übernommen worden. Mit der Kolonialisierung kamen deutsche Einwanderer, Handwerker und Händler ins Land. Diese zeugten mit einheimischen Frauen Kinder, die zwischen der deutschen, wilhelminischen wie einheimischen Stammes-Kultur der Südsee groß wurden. Weder weiß noch schwarz gehörten diese Kinder keiner Kultur ganz an. Erzogen von deutschen Missionaren lernten sie einerseits die deutsche Sprache, Weihnachtslieder und deutsches Essen kennen, anderseits wuchsen sie aber auch mit der Götter- und Ahnenwelt ihrer Mütter auf. Entwickelt haben diese Kinder zwischen den Kulturen eine ganz eigene Sprache, die einzige deutsche Kreolsprache „Unserdeutsch“.

 

Viel Zeit ist seitdem vergangen, die Kolonie gibt es schon lange nicht mehr, und auch von den „Unserdeutsch-Kindern“ sind nur noch wenige am Leben. So wird auch bald die Sprache aussterben, wie ein seltener Paradiesvogel. Nichts ist für die Ewigkeit gemacht.

 

Der Ausgangspunkt der Aufführung liegt in der Vergangenheit, ca. 120 Jahre zurück, mitten in einer Kolonie in der Südsee, genannt „Deutsch-Neuguinea”. Mit einem „Bismarckarchipel“, mit „Neumecklenburg“ und „Neu Pommern“, dem „Kaiserin Augusta Fluss“ und Städten wie die „Herbertshöhe“, „Friedrich Wilhelmshafen“ oder „Berlinhafen“. Mit Kindern aus Verbindungen von Eingeborenen und Einwanderern, die sich zwischen der traditionellen Stammes- und der wilhelminischen Gesellschaft befinden.

 

2008 haben wir die Nachkommen dieser Kinder besucht und interviewt, Photos und Filme gemacht, alte Bilder und Geschichten gesammelt. Dieses dokumentarische Material ist Teil der Aufführung.

 

Unserdeutsch – Ein dokumentarisches Südseemärchen

begibt sich auf eine Expedition durch Geschichten und die Geschichte dieser Kolonie, begegnet Zeitzeugen und Spurenlesern, erzählt vom Leben zwischen den Welten und vom Sterben.

 

Team

Regie: Nicola Unger Darstellerin: Yvette Coetzee Gäste: Harry Hoerler, Papua Neuguinea; Dr. Craig A. Volker, Papua Neuguinea/Japan Bühnenbild/Kostüme/Objekte/Animationen: Bärbel Haage Dramaturgie: Esther Steinbrecher Produktionsleitung: Marc Pohl Presse/Öffentlichkeitsarbeit: Elisa Liepsch Dokumentation: Regina Anne-Marie Knapp Tontechnik: Ulrich Fischer Technik: Oliver Szewc

 

Spieltermine

 

18.09.09, 20:00 Premiere

18.09.09, 22:00 Vortrag *)

19.09.09, 20:00

20.09.09, 18:00

 

Akademie der Künste, Black Box, Berlin

im Rahmen des Festivals „Sprachen ohne Grenzen“

des Goethe-Institus e.V.

Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Kartentelefon: +49 30 200 57 1000

 

www.adk.de

 

*) Vortrag von Dr. Craig Alan Volker:

„Kreolsprachen, Sprachgeburt und Sprachtod“

 

Aus einer wissenschaftlichen Perspektive berichtet Dr. Craig Alan Volker von der Gifu Shotoku Gakuen Universität in Japan über das Phänomen der Pidgin- und Kreolsprachen, ihrem oft vollkommen unerwarteten Entstehen und Vergehen sowie ihren Eigenschaften, zugleich als Brücke zwischen Kulturen und Widerstand gegen den Rassismus zu fungieren.

 

 

22.09.09, 19:15

23.09.09, 19:15

 

Festival „De Internationale Keuze“

Rotterdamse Schouwburg

Schouwburgplein 25, 3012 CL Rotterdam

Kartentelefon: +31 10 411 81 10

 

www.rotterdamseschouwburg.nl

 

 

25.09.09, 20:30

 

Theater Zeebelt, Den Haag

De Constant Rebecqueplein 20A, 2518 RA Den Haag

Kartentelefon : +31 70 3656546

 

www.zeebelt.nl

 

 

27.09.09, 15:00

 

Museum für Völkerkunde, Hamburg

Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg

 

www.voelkerkundemuseum.com

 

 

29.09.09, 20:00

 

Societätstheater, Dresden

An der Dreikönigskirche 1a, 01097 Dresden

Kartentelefon: +49 351 803 68 10

 

www.societaetstheater.de

 

 

Antragsteller/in KUNST-SToFF e.V.

Veranstaltungstermin 18. September 2009, 20:00 h Premiere 18. September 2009, 22:00 h Vortrag *) 19. September 2009, 20:00 h 20. September 2009, 18:00 h *) Vortrag von Dr. Craig Alan Volker: „Kreolsprachen, Sprachgeburt und Sprachtod“

Veranstaltungsort Akademie der Künste, Black Box, Berlin; im Rahmen des Festivals „Sprachen ohne Grenzen“ des Goethe-Institus e.V. Pariser Platz 4, 10117 Berlin Kartentelefon: +49 30 200 57 1000 www.adk.de

Förderbetrag 40.000 €

Kooperationen Ein Kooperationsprojekt des KUNST-SToFF e.V. mit dem Goethe-Institut e.V im Rahmen des Projekts „Sprachen ohne Grenzen”, dem Productiehuis der Rotterdamse Schouwburg, dem Schloss Bröllin e.V. und dem Zeebelt Theater, Den Haag. Es wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, des Goethe-Instituts e.V., des Goethe-Instituts Jakarta, des Goethe-Instituts Niederlande, der Stiftung Umverteilen, der Aktion KulturAllianzen und der Roskos & Meier OHG. Mit freundlicher Unterstützung vom Mime Centrum Berlin und der Universität Gifu Shotoku Gakuen, Japan. Die Projektrecherche wurde gefördert vom Goethe-Institut e.V, von der Bünemann-Stiftung und von der Peter Dornier Stiftung.

Internetseiten www.unserdeutsch.com

Videofoto: KUNST-SToFF e.V.: Interview mit Hilde Hoerler; Foto: National Archives of Australia: A6510:157, A group of little half-caste children at Vunapope Vicariate of Rabaul - 1927 - New Guinea, New Britain, Rabaul