15. Jewish Film Festival Berlin

Das Jewish Film Festival Berlin findet in diesem Jahr bereits zum 15. Mal statt. Wie immer hat es sich zum Ziel gesetzt, Einblicke in jüdisches Leben zu vermitteln, wie sie jenseits aller Medienberichterstattung nur im Kino, mit den Mitteln des Spiel- und des Dokumentarfilms möglich sind. Ein inhaltlicher Schwerpunkt wird wieder das Land Israel jenseits der Schlagzeilen sein, die hierzulande sein Bild bestimmen. Es geht aber auch darum, das Beste vom jüdischen Film weltweit mit einer Auswahl von ca. 20 Filmen zu präsentieren, die überwiegend in Deutschlandpremiere laufen werden.

 

Über die reine Filmpräsentation hinaus werden Gäste eingeladen, die die Vorführung der Filme begleiten sollen: Regisseure, Darsteller, Protagonisten gezeigter Filme, aber auch Filmwissenschaftler und Publizisten, die mit den Filmen und ihrer Problematik vertraut sind.

 

Wie in den vergangenen Jahren werden wieder Preise verliehen: der „Gerhard-Klein-Publikumspreis“ wird den aus Sicht der Zuschauer besten Film des Festivals auszeichnen, während der „Preis für den besten israelischen Film“ von einer Jury vergeben wird. Neu in diesem Jahr ist ein „Preis für den besten deutschen Dokumentarfilm mit jüdischer Thematik“, der in Zukunft regelmäßig für einen Film der deutschen Vorjahresproduktion vergeben wird und dieses Jahr an den Regisseur Michael Verhoeven für seinen 2008 gedrehten Dokumentarfilm MENSCHLICHES VERSAGEN gehen wird.

 

Mit Ausnahme der Eröffnung am 3. Mai im Delphi Filmpalast finden die Vorstellungen im Kino Arsenal statt. Wiederholungen einzelner Filme im Filmmuseum Potsdam bringen dem Festival auch über Berlin hinaus Beachtung.

 

 

Antragsteller/in Welser 25 - Freundeskreis des jüdischen und israelischen Filmes e. V.

Veranstaltungstermin 3. bis 17. Mai 2009

Veranstaltungsort Delphi Filmpalast Kino Arsenal, Filmmuseum Potsdam

Förderbetrag 130.420 €

Kooperationen Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V.

Internetseiten www.jffb.de

24h Berlin - Ein Tag im Leben

24hBerlin - Ein Tag im Leben

 

24h Berlin ist...

 

...ein multimediales Ereignis in Berlin von Berlinern, mit Berlinern

und für Berliner

...ein 24stündiges Portrait von einem ganz normalen Tag im Leben

von Berlin

...die Koordination von 400 Menschen an einem Tag

...der 5. September 2008 und der 5. September ein Jahr später 2009

in Berlin

...ein logistischer Kraftakt, um der Vielfalt Willen

...ein Dokument unserer Zeit

 

Das Projekt „24hBerlin“ stellt ein interdisziplinäres Ensemble dar, das die Sparten Film, Fotografie, Event, Literatur und Archiv umspannt und sich darüber hinaus sehr unterschiedlicher Medien bedient: von einer 24 Stunden lang dauernden Ausstrahlung im Fernsehen, einem Event in der Stadt am Tag dieser Ausstrahlung mit Public Viewings und Ausstellung, über Interaktion im Internet und klassischen Medien wie dem Bildband und Buch. Was dieses vielseitige Projekt zusammenhält, Ausgangspunkt und Ziel zugleich ist, ist die Stadt Berlin. Dies alles konzentriert und fokussiert auf einen Tag: den 5. September 2009.

 

Eine Stadt, sagen die Soziologen, ist Heterogenität auf engem Raum. Das betrifft Widersprüche in einem einzigen Häuserblock und erst recht ganze Anordnungen von gegensätzlichen und sich kreuzenden Interessen und Milieus. Die Metropole als ein Schmelztiegel mit unterschiedlichsten Aggregatzuständen ist unser Thema, die Abbildung und Ausdrucksform dessen unsere Herausforderung. So wurde das Projekt von Anfang an auf ganz unterschiedliche Vorgehensweisen angelegt, um am Ende eine Vielzahl von Blickwinkeln zu bekommen. Ein Jahr lang hat ein Rechercheteam mit 12 Rechercheuren die Stadt und ihre Milieus durchforstet und nach Menschen gesucht, die uns 24 Stunden lang einen Einblick in ihren Alltag geben. Aus diesem Kaleidoskop der Tagesabläufe und Lebensläufe, von der Geburt über die Hochzeit zum Sterben, über die alltägliche Arbeit, Erfolge und Misserfolge, über Freude, Erschöpfung, Liebe, Trauer und Streit haben wir ein vielschichtiges Dokument geschaffen, komprimiert auf einen Tag von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr am nächsten Morgen, quer durch alle Milieus und Schichten der Stadt, unter anderen mit etwa 20 Hauptprotagonisten, die wir rund um die Uhr bis in den Schlaf mit Kameras begleitet haben. 80 Drehteams, darunter erfahrene Dokumentarfilmer wie Romuald Karmakar, Andres Veiel, Volker Koepp und Thomas Heise, sowie junge Debutfilmer.

 

Die 750 Stunden Filmmaterial wurden von einem Team von 8 Cuttern unter der künstlerischen Leitung von Volker Heise verdichtet. Entstanden ist eine Bestandsaufnahme im Hier und Jetzt. Kein nostalgischer Rückblick, sondern der Blick nach vorne gerichtet: Wie hat sich die Stadt bereits verändert, wie funktioniert so ein extrem heterogenes Gebilde wie Berlin? Und − wo sind Tendenzen für die Zukunft erkennbar?

 

Auch die Stiftung Deutsche Kinemathek hat Gefallen an dem Gedanken gefunden und wird das gesamte festgehaltene Material in einem „Archiv für die Zukunft“ lagern. So können Historiker und Soziologen in 50 oder 100 Jahren in dem gesamten Material nach dem Berlin der heutigen Zeit suchen – komprimiert auf einen einzigen Freitag, dem 5. September 2008. Ein immenser Schatz von kulturhistorischer Bedeutung.

Am 5. September 2009, genau 365 Tage später wird der Stadt und allen Berlinern dieses Dokument präsentiert. Kurz bevor sich der Jahrestag des Mauerfalls zum 20. Mal jährt und die Berliner gerade aus der Sommerpause zurück sind, wird das Projekt an die Öffentlichkeit gebracht - nicht nur im Fernsehen, sondern überall in der Stadt: auf Großbildleinwänden, Public- und Private-Viewings, überall da, wo Fernseher vorhanden sind.

 

Außerdem stand der 5. September 2008 unter der Beobachtung von Schriftstellern und Fotografen, die durch die Stadt streiften, ebenfalls 24 Stunden lang, von den frühen Morgenstunden sechs Uhr früh bis zum nächsten Morgen. Unterwegs zum Bundestag oder zum Konnopke-Imbiß im Kiez, vor Ort am Holocaust-Mahnmal oder bei einem Promi-Ball. Jeder mit seiner eigenen Neugierde, seinem Blick auf die Menschen und ihre Umgebung.

Die 15 Schriftsteller schreiben von ihren Erlebnissen: Pieke Biermann war mit der Polizei im nächtlichen Wedding auf Streife, und während Katja Lange-Müller in den Zoo ging, hatte Jana Simon die letzte Untersuchung beim Gynäkologen vor der Geburt ihres Kindes. Die 36 Fotografen haben unterschiedliche Menschen an diesem Tag begleitet, Hip-Hopper, ein schwules Pärchen oder einen Schrotthändler.

 

Das Buchprojekt wird im Steidl Verlag erscheinen und bei C/O Berlin wird es am 5.9.2009 eine Ausstellung und Autorenlesungen geben.

 

„24hBerlin“ hält auf diese Weise der Stadt, seinen Bewohnern, aber auch den Europäern und der Welt einen außergewöhnlichen Spiegel vor. Einen Spiegel, den es so noch nie gab.

 

 

Antragsteller/in zero one film

Veranstaltungstermin 5. September 2009

Veranstaltungsort Screenings in ganz Berlin, Hauptevent am Technikmuseum, Ausstellung und Lesungen bei C/O Berlin

Förderbetrag 150.000 €

Kooperationen zero one film, Medienboard Berlin-Brandenburg, ARTE, rbb, Triad, Hauptstadtkulturfonds, Medienanstalt Berlin-Brandenburg, DEFA-Stiftung, German Films, Stiftung Deutsche Kinemathek, Ostkreuz - Agentur der Fotografen, Literaturagentur Barbara Wenner, YLE (Finnland), VPRO (Holland)

Internetseiten www.24hberlin.tv

Pressestimmen

Teamfoto 24h Berlin

5. September 2009, 6:22 Uhr

Thomas Kufus (Produzent, zero one film) und Volker Heise (Künstlerischer Leiter, zero one film)

Dialoge mit Filmen: Vier Jahrzehnte Forum

Der Dialog zwischen verschiedenen Generationen von Filmemachern aber auch der Austausch zwischen Filmemachern und Publikum sind das Anliegen des Symposiums DIALOGE MIT FILMEN, das anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Internationalen Forums des Jungen Films vom 1. - 5. Juli im Kino Arsenal in Berlin statt findet.

 

Wenn die Berlinale 2010 in ihr 60. Jahr geht, feiert das Forum sein 40-jähriges Bestehen. Ein 1969 und 1970 von den "Freunden der Deutschen Kinemathek" in Reaktion auf die Krise der Berliner Filmfestspiele organisiertes Gegenfestival war so erfolgreich, dass das Festspiele-Kuratorium ihnen den Auftrag erteilte, das "Internationale Forum des Jungen Films" fortan als "gleichberechtigte Parallelveranstaltung" neben dem Wettbewerb auszurichten. Als solche leistet das Forum seither einen wesentlichen Beitrag zum Programm der Berliner Filmfestspiele und zur Bereicherung der internationalen Filmkultur. Im Forum wurde und wird das Kino als künstlerische Ausdrucksform gegen Grenzziehungen und Kategorisierungen verteidigt. Stets ging es darum, das Kino als Experimentierfeld zu behaupten und Neuartiges, Unkonventionelles und solche Strömungen zu stärken, die eine größere Öffentlichkeit erst noch finden mussten. Wer hier seine frühen Werke vorgestellt hat, ist dem Programm oft verbunden geblieben – ob als häufig wiederkehrender Gast oder als Zuschauer, der sich mit den Filmen jüngerer Kollegen auseinandersetzt. Umgekehrt sind viele von ihnen Vorbilder geworden für nachfolgende Generationen von Filmemachern.

 

Zum Jubiläum haben wir dem Forum verbundene Filmemacher eingeladen, sich mit vier Jahrzehnten Festivalarbeit zu beschäftigen und ein Programm aus für sie wegweisenden Filmen zu kuratieren. In begleitenden öffentlichen Gesprächen werden sie über Geschichte, Gegenwart und Perspektiven programmatischer Festivalarbeit diskutieren.

 

Zu Gast sind: Chantal Akerman, Aditya Assarat, Heinz Emigholz, Bradley Rust Gray, David Gordon Green, Jia Zhangke, Anastasia Lapsui, Markku Lehmuskallio, Sharon Lockhart, So Yong Kim, Ulrich Köhler, Avi Mograbi, Ulrike Ottinger, Sabu, Anja Salomonowitz, Helke Sander, Angela Schanelec, Jean-Marie Téno und Jasmila Žbanić.

Antragsteller/in Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V.

Veranstaltungstermin 1. bis 5. Juli 2009

Veranstaltungsort Kino Arsenal, Berlin

Förderbetrag 90.000 €

Kooperationen Medienpartner: - die tageszeitung - tip berlin - radio eins - FILM-DIENST

Internetseiten www.arsenal-berlin.de

"Dust in the Wind" von Hou Hsiao Hsien

LIVE FILM! JACK SMITH!

LIVE FILM! JACK SMITH! Five Flaming Days in a Rented World

28. Oktober bis 1. November 2009 im Arsenal – Institut für Film und Videokunst

und HAU/Hebbel am Ufer

Eröffnung: 28. Oktober, 18.00 im Arsenal

 

Vom 28. Oktober bis 1. November präsentieren das Arsenal – Institut für Film und Videokunst und das HAU/Hebbel am Ufer “LIVE FILM! JACK SMITH! Five Flaming Days in a Rented World”.

Gemeinsam mit mehr als 50 internationalen KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen widmet sich dieses einmalige Event dem Pionier des US-amerikanischen Underground und der queeren Ikone, Jack Smith. Mit Performances, Filmen und Videos, Diashows, Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen und Diskussionen eröffnet “LIVE FILM!” nicht nur unterschiedliche Perspektiven auf das Gender- und Genregrenzen sprengende Werk Jack Smiths, Andy Warhols und anderer Avantgardisten der 1960er Jahre, sondern inszeniert Smiths Werk auch im Austausch mit neuen Arbeiten einer Vielzahl internationaler zeitgenössischer KünstlerInnen.

 

Jack Smith wurde 1932 in Ohio geboren und zog in den 50er Jahren nach New York, wo er zu einer festen Instanz des "New American Cinema" wurde. Smiths Filme sind von einer ungewöhnlichen Low-Budget-Schönheit und von ästhetischen Innovationen geprägt, die sofort das Lob der Kritiker auf sich zogen. Doch ihr offener Umgang mit Sexualität wurde auch Zielscheibe der Zensur. 1964 löste der Film FLAMING CREATURES (1963) einen der größten Skandale der Filmgeschichte aus: Er wurde verboten. Bald danach begann Smith Film nicht mehr als eigenständiges Werk, sondern als Bestandteil von Performances einzusetzen. Seine Midnight Performances begannen oft erst um 2 Uhr nachts und dauerten mehrere Stunden. Bei vielen Smiths LIVE FILM Performances schnitt er das Filmmaterial komplett um, integrierte Ausschnitte, Dias, Text und Musik, was für den späteren Restaurator der Filme, Jerry Tartaglia, eine große Herausforderung darstellte.

 

Viele von Smiths ehemaligen WegbegleiterInnen werden persönlich anwesend sein, neue Arbeiten zeigen und ihre Perspektive auf den Künstler mit dem Publikum teilen. Special Guest ist der legendäre Underground Superstar Mario Montez, der zu diesem Anlass das erste Mal seit mehr als dreißig Jahren in der Öffentlichkeit auftritt. Ein weiteres Highlight ist die starbesetzte Inszenierung des Stücks The Life of Juanita Castro von Ronald Tavel. mit dem wir den kürzlich verstorbenen Warhol-Drehbuchautor und Mitbegründer des Theatre of the Ridiculous ehren.

 

Mehr als fünfzehn neue Filme, Videos und Performances unterschiedlichster KünstlerInnen nehmen Smiths Leben und Werk als Ausgangspunkt für völlig neue und eigene ästhetische Erkundungen. Vorträge und Diskussionen widmen sich Themen wie Glamour, Exotismus und Geschlechterperformance. Diashows, Installationen und Fotoausstellungen geben einen Einblick in Smiths Performance-Arbeiten und stellen diese zugleich in einen zeitgenössischen Kontext. Sämtliche der selten zu sehenden Filme von Jack Smith werden während der 5 Flaming Days mehrmals aufgeführt – und noch vieles mehr.

 

Weitere TeilnehmerInnen: Bini Adamczak, Callie Angell, Penny Arcade, Tim Blue, Pauline Boudry, Nao Bustamante, Christophe Chemin, €ric D. Clark, Tony Conrad, Beatrice Cordua, Douglas Crimp, Vaginal Davis, Diedrich Diederichsen, Jennifer Doyle, Rainald Goetz, Karola Gramann, Bibbe Hansen, Birgit Hein, Wilhelm Hein, John Edward Heys, Werner Hirsch, Oliver Husain, Ken Jacobs (live Skype), Dominic Johnson, Kinky Justice, Andrew Kerton, Sean Michael Kirk, Jakob Lena Knebl, Petra Korink, Michael Krebber, Bruce LaBruce, Deirdre Logue, Renate Lorenz, Marie Losier, Guy Maddin, Thomas Meinecke, Klaus Mettig, José Muñoz, Ulrike Ottinger, Uzi Parnes, Kristian Petersen, Phantom/Ghost, Ursula Pürrer, Ann Reynolds, Evelyn Rüsseler, Hans Scheirl, Heide Schlüpmann, Katharina Sieverding, Isabell Spengler, Tim Stüttgen, Juan Suárez, Jerry Tartaglia, Chris Tedjasukmana, José Teunissen, Theater of 8 (Chloe Griffin/ Gwenael Rattke), Gwenn Thomas, Ela Troyano, Gordon W. and Klaus Walter.

 

“LIVE FILM! JACK SMITH!” wird kuratiert von Susanne Sachsse, Marc Siegel, und Stefanie Schulte Strathaus und ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. und dem HAU / Hebbel am Ufer.

 

 

Antragsteller/in Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V.

Veranstaltungstermin 28. Oktober bis 01. November 2009

Veranstaltungsort Kino Arsenal, HAU 1 und HAU 2, Exil Galerie und Galerie Daniel Buchholz

Förderbetrag 120.000 €

Kooperationen HAU / Hebbel am Ufer

Internetseiten www.arsenal-berlin.dewww.hebbel-am-ufer.de

Jack Smith in Cologne, 1974, Foto: E. Michelis

TRASH-Kurzfilmfest 2009

Es darf wieder gelacht, geschrieen und gejubelt werden, wenn die neue Generation selbstbestimmter Filmemacher den Kino-Mainstream in den Schatten stellt. Aus abermals hunderten Filmeinsendungen haben die Veranstalter des TRASH-Kurzfilmfestes ein neues, brandaktuelles Kinoprogramm der Extraklasse auf die Beine gestellt: dutzende fantastische Kurzfilme mit wahren Monstern, echten Kerlen und harten Babes – da bleibt kein Auge trocken – garantiert!

 

TRASH ist ein Stilmittel, das bewusst ohne große Budgets und ohne Zensur, dafür aber mit viel Ironie und treffsicheren Karikaturen ganz großes Kino hervorbringt. Die Rebellen der Leinwand liefern den ungetrübten Spiegel unserer Zeit. Und vor allem sind sie eines: Gnadenlose Entertainer.

 

Wir möchten neue, vielversprechende Filmemacher auf ihren Wegen unterstützen. Wir zeigen Alternativen und Perspektiven auf, ihre Laufbahn neben konventionellen Wegen zu beschreiten. Wir begeistern unser Publikum und erschaffen durch das TRASH-Kurzfilmfest eine Basis für diese Filmemacher, um durchzustarten.

Antragsteller/in Florian Feldmann

Veranstaltungstermin 26. September 2009

Veranstaltungsort Kino Babylon Mitte, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 BERLIN

Förderbetrag 30.000 €

Kooperationen www.DieMarkenmacher.de

Internetseiten www.Famusfilm.de/TRASH

TRASH 2009 - Festivalplakat

TRASH 2009 - Filmstill aus "CLINT" von Philipp Scholz/The Fuking Production

TRASH 2009 - Filmstill aus "HACKFLEISCH" von Claude Thommen/Thommen-Film & MikeMedia

Ausschnitt: TRASH 2009 - Festivalplakat

Vorhang auf – The Curtain

Seit mehr als einem Jahrzehnt recycelt die Künstlerin und Designerin Christina Kim Stoffreste und Verschnitte aus ihrer eigenen Mode- und Einrichtungslinie.

Kim wurde im Rahmen der öffentlichen Freiluft-Filmvorführung von "Metropolis" von den Internationalen Filmfestspielen Berlin beauftragt, einen ca. 300m2 fassenden Vorhang für die große Projektionsleinwand am Brandenburger Tor zu kreieren. Das Projekt stellt die ideale Gelegenheit dar, Kims Vorstellungen zu Recycling und Kollektivarbeit in größeren, öffentlichen Zusammenhängen zu realisieren. Der Vorhang setzt sich zusammen aus gebrauchten Netzvenyl-Bannern – Materialien der Filmindustrie, die auf die historische und materielle Qualität des Mediums Film verweisen. Letztlich steht jedoch Kims Ziel im Vordergrund, einen Kinovorhang herzustellen, der dem Schauplatz, der Veranstaltung und dem Jubiläum angemessen ist. Für Kims Recycling-Konzept stellt auch die Frage nach dem 'Leben' des Vorhangs nach den Festspielen einen wichtigen Aspekt dar; momentan werden die unterschiedlichsten Optionen diskutiert.

 

Antragsteller/in Internationale Filmfestspiele Berlin

Veranstaltungstermin 12. bis 15. Februar 2010

Veranstaltungsort Brandenburger Tor / Pariser Platz

Förderbetrag 100.000 €

Internetseiten www.berlinale.de/d...hang_auf.php

Pressestimmen