"I went to the house but did not enter" von Heiner Goebbels

Heiner Goebbels | The Hilliard Ensemble

I WENT TO THE HOUSE BUT DID NOT ENTER

Szenisches Konzert in drei Bildern

 

Bereits der Titel dieses szenischen Konzerts mit dem weltbekannten Vokalquartett Hilliard Ensemble signalisiert, dass nicht viel passieren wird. Aber vielleicht gehört gerade das zu den Geheimnissen der Musiktheaterstücke Heiner Goebbels’, dass sie ohne das große Spektakel auskommen und dennoch – oder gerade deshalb? – eine große Anziehung ausüben. Sein neuestes Werk zeigt drei in sich abgeschlossene Bilder, jedes einem Text des 20. Jahrhunderts gewidmet: allen voran T.S. Eliots bekanntes Gedicht "The Lovesong of J. Alfred Prufrock", gefolgt von Maurice Blanchots "Der Wahnsinn des Tages" und "Worstward Ho", dem wahrscheinlich radikalsten Text von Samuel Beckett. So unterschiedlich diese Texte auch sind, haben sie doch eines gemeinsam: Sie verleihen einem fragmentierten, anonymen "Ich" viele Stimmen und Facetten. Ihre Sprache verspricht keine Sicherheit, ihre Geschichten geben den oft paradoxen Sinn nur preis, wenn der Zuhörer sie selbst vervollständigt. Vielleicht ist der Abend eine Reise, die von den unheroischen Protagonisten gar nicht angetreten wird. Eine Reise in drei Zeiten und drei Räumen, die ortlos bleiben – also überall und nirgends sind.

 

Antragsteller/in spielzeit'europa | Berliner Festspiele

Veranstaltungstermin 13. bis 16. November jeweils 20 Uhr

Veranstaltungsort Haus der Berliner Festspiele

Förderbetrag 40.000 €

Kooperationen Produktion Théâtre Vidy-Lausanne In Koproduktion mit Edinburgh International Festival 2008; schauspielfrankfurt; Teatro Communale di Bolzano / Stadttheater Bozen; Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg; Musica, festival international des musiques d’aujourd’hui de Strasbourg. Korealisation Carolina Performing Arts at The University of North Carolina at Chapel Hill and Hopkins Center, Dartmouth College, Hanover (USA).

Internetseiten www.spielzeiteuropa.de

Pressestimmen

"I went to the house but did not enter" - ein szenisches Konzert in drei Bildern mit dem Hilliard Ensemble von Heiner Goebbels. Foto Mario del Curto

Die vier Vokalsolisten des Hilliard Ensembles sind die Protagonisten in Goebbels' neuestem Musiktheaterstück. Foto Mario del Curto

Eine Sprach- und Klangmeditation in drei Räumen und drei Bildern. Foto Florence von Gerkan

Einstein - Genie, Mensch, Weltbürger.

Die Inszenierung portraitiert das Genie Albert Einstein in all seinen menschlichen Facetten: als einzigartigen Wissenschaftler, neugierigen Menschen, unkonventionellen Eigenbrötler, charismatischen Querdenker, sowie couragierten Kämpfer für Meinungsfreiheit und den Weltfrieden.

 

Während die Ausstattung mit Original-Kostümen sowie zahlreiche Bühnenprojektionen Zeit- und Lokalkolorit vermitteln, sorgt die Besetzung mit Violine, Klarinette, Gitarre, Bass und Klavier für musikalische Höhepunkte.

 

Eine ebenso erfrischende wie erhellende Annäherung an einen Mythos – für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet!

 

Kurzversion: ab 9 Jahre

Langversion: ab 13 Jahre.

 

Antragsteller/in ATZE Musiktheater

Veranstaltungstermin 17., 18., 19., 20., 25., 26., 27. Dezember 2008 19., 20., 21., 22., November 2008 Premiere: 3. Oktober 2008 um 18.00 Uhr; 4., 7.,8. Oktober 2008

Veranstaltungsort ATZE Musiktheater, Luxemburger Str. 20, 13353 Berlin

Förderbetrag 130.000 €

Kooperationen rbb Fernsehen, Inforadio (rbb), Kulturradio (rbb), zitty, DINAMIX Media GmbH, Wall AG

Internetseiten www.atzeberlin.de

Foto: Peter Himsel /www.himsel.de

Foto: Peter Himsel /www.himsel.de

Foto: Peter Himsel /www.himsel.de

International New Music Theatre Meeting

"Kann Heidi brauchen, was es gelernt hat?" -- szenisches Musikpanorama für 11 MusikerDarstellerInnen,

Live - Aufführung im Rahmen des Meetings Music Theatre NOW (Arbeitstitel: New Music Theatre Meeting, s.o.), ein internationales Treffen zum Thema neues Musiktheater: 18 Uraufführungen der letzten drei Spielzeiten, von einer Jury aus den Einsendungen eines weltweit ausgeschriebenen Wettbewerbs ausgewählt, werden vom Komponisten/ Produktionsteam als dvd-Ausschnitt vorgestellt, kommentiert und mit dem Publikum diskutiert.

Das Treffen fungiert somit als Kommunikationsplattform für die Künstler wie auch als Informationsforum für Produzenten und Veranstalter.

 

Antragsteller/in Zentrum BRD des Internationalen Theater Institut

Veranstaltungstermin 21. und 22.11.2008/ 2 Live Aufführungen "Kann Heidi brauchen, was es gelernt hat?"

Veranstaltungsort Radialsystem V - New Space for the Arts in Berlin

Förderbetrag 55.000 €

Kooperationen Fonds Experimentesses Musiktheater; Theater Bielefeld

Internetseiten www.iti-germany.de...ictheatrenow

Mozart Requiem

Das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart bildet den Ausgangspunkt für das neue Musiktheaterprojekt von Andreas Bode. Seit 2004 realisiert er kontinuierlich mit einem festen Team von Ausstattern, Musikern und Sängern innovative Musiktheaterprojekte. Dabei war das Ziel, durch Reduktion des Orchesters, die Bearbeitung der Partitur und durch eigenwillige Raumkonzepte die Kräfteverhältnisse des Musiktheaters zu untersuchen, ohne den Kern der Werke, die musikalische Substanz in Frage zu stellen. Mit „Mozart Requiem“ entwickelt das Team einen weiteren Ansatz der Konzeption und geht dabei noch einen Schritt weiter.

Mozarts Requiem ist eines der populärsten Werke des klassischen Repertoires. Von zahlreichen Mythen umrankt, besitzt es zudem eine reiche Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte. Wegen des Fehlens von Figuren, einer Handlung und einem dramatischen Bogen, verlangt das Werk für eine Bühnenfassung zunächst nicht nach einem herkömmlichen Inszenierungskonzept, sondern vielmehr nach dem Schaffen eines szenischen Kontextes, indem sich die Musik Mozarts und Süßmeyers in erzählerischem und szenischem Gestus entfalten kann.

Drei Faktoren sind bei der Produktion entscheidend: 1. Die Verständlichkeit der szenischen Interpretation und der erzählten Inhalte auch ohne Vorkenntnisse des Zuschauers durch Zielen auf eine unmittelbare, sinnliche Wahrnehmung. 2. Das Auflösen der durch die Opernpraxis gesetzten Grenzen zwischen Dirigent, Musikern und Sängern und damit ein Spielen mit den formalen Gesetzten der Oper. 3. Eine große Authentizität der Darstellung auf der Bühne sowie eine damit verbundene Erzählweise, die Geschichten weniger mit Hilfe von Ausstattungsmerkmalen als durch die Figuren und die Musik vermittelt.

Bei „Mozart Requiem“ steht ein Vokalquartett, das sowohl den Chor als auch die solistischen Partien des Requiems interpretiert, gleichberechtigt neben einem Kammerensemble aus acht Musikern, die auswendig und ohne Dirigenten spielen. Alle Beteiligten agieren als Darsteller im Raum. Die zwölf musikalischen Nummern des Requiems werden durch stumme Szenen verbunden, die schlaglichtartig über die Beziehung des Menschen zu seiner eigenen Vergänglichkeit erzählen. Dabei ist nicht nur der Inhalt der jeweiligen textlichen Episode der Liturgie, sondern auch der sehr unterschiedliche musikalische Charakter der einzelnen Nummern für die Entstehung der Szenen ausschlaggebend. Die Dramaturgie des Gesamtbogens beschreibt den Weg des Menschen von seiner Geburt bis in sein spätes Alter, unmittelbar vor dem Tod.

Die musikalische Bearbeitung verfolgt das Ziel, auch die Musiker zu Darstellern werden zu lassen, das heißt, ihre Anzahl zu reduzieren und ihre Beweglichkeit im Raum zu garantieren. Mozarts Prinzip der tief klingenden Instrumentierung wird bei dieser Bearbeitung des Requiems auf ein Kammerensemble übertragen, so dass neben Bassetthorn und Bassklarinette ein tiefes Streichquartett mit zwei Violen, einem Violoncello und einem Kontrabass zum Einsatz kommt. Eine Hammondorgel und eine Gitarre reichern dieses klassische Sextett mit modernen Farben an; zugleich entstehen dadurch innerhalb des Ensembles zwei musikalisch kontrastierende Gruppen, die dann auch szenisch unterschiedliche Parteien darstellen.

Am Anfang des Abends betreten vier Sänger und acht Musiker mit professioneller Routine und Gelassenheit einen Konzertsaal. Bereits in den ersten Momenten werden sie sich gewahr, das der Saal schon fünf, vielleicht aber auch schon fünfzig Jahre nicht mehr betreten wurde. Über Stühlen, Notenständern und Boden liegt Staub, ein riesiger babylonisch anmutender Stuhlhaufen in der Tiefe des Raumes verweist auf das Fehlen der Menschen, die diese einst benutzt haben könnten. Anstatt des Dirigenten tritt der Gitarrist, ein seltsamer Bewohner dieses Ortes auf, fischt aus einem Leinenbeutel eine Urne und stellt sie auf das Dirigentenpodest. Ab diesem Moment ist nichts mehr, wie zunächst geplant. Das Ensemble vergisst über diesen von Grauen, aber auch von latenter Freude bestimmten Schock, welches Werk es musizieren sollte. Erst aus der ratlosen Stille entwickelt sich schließlich die Musik des Requiems von Mozart, als unterbewusste und eindrückliche Erinnerung daran, dass jedes Handeln des Menschen endlich ist. Nach dem Introitus, erzeugt jede folgende Nummer des Requiems ihre eigene Geschichte, die von Angst, Liebe, der Sehnsucht nach einem Gott sowie dem Wunsch nach Unvergänglichkeit erzählt. Jenseits aller Hürden, dem ewigen Auf und Ab, dem Kampf der Figuren um Wichtiges und Nebensächliches steht die Frage nach dem Sinn des Daseins.

So erfahren Sänger und Musiker nicht innerhalb einer stringenten Erzählung, sondern in blitzlichthaften Momenten der Hoffnung, der Reue, der Liebe und des Grauens, wie fehlbar sie tatsächlich sind und gelangen erst kurz vor ihrem Ende zu der Erkenntnis, dass nur die Großmut sie vor der Verzweiflung bewahren kann.

Produktionsteam

Regie: Andreas Bode

Musikalische Bearbeitung: Tobias Schwencke

Bühne: Geelke Gaycken

Kostüme: Gwendolyn Jenkins

Dramaturgie: Charlotte Pfeifer

Ensembleleitung: Ekkehard Windrich

Vokaleinstudierung: Alexander Burda

Musikalische Konzeption: Titus Engel

Licht: Carsten Sander

Produzentin: Jenny Svensson

Produktionsleitung: Markus Schwarzer

Mitwirkende

SängerInnen: Andrea Chudak, Catrin Kirchner, Wieland Lemke, João Sebastião

 

Ensemble: Ekkehard Windrich/Viola, Swantje Tessmann/Viola, Julia Dobra/Cello, Jochen Carls/Kontrabass, Simon Strasser/Oboen, Georg Wettin/Klarinetten, Tobias Schwenke/Orgel, Johannes Öllinger/Gitarren

 

Kooperationen:

Eine Produktion der andreas bode company mit Kampnagel Hamburg.

 

Antragsteller/in Inoui e.V. / Andreas Bode / Titus Engel

Veranstaltungstermin 11., 12. 15. und 15. März 2009, jeweils 20.00 Uhr Radialsystem V Berlin 18., 20., 21. und 23. November 2008 und 04., 06., 08., 10. und 11. Januar 2009 Hamburg

Veranstaltungsort Radialsystem V Berlin; Kampnagel Hamburg

Förderbetrag 50.000 €

Kooperationen Gefördert durch den Hauptstadt Kulturfonds, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung, die Hamburgische Kulturstiftung, die Oscar und Vera Ritter-Stiftung und den Förderverein Inouï e.V. Mit freundlicher Unterstützung von: Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Berliner Philharmoniker, Hamburgische Staatsoper, Christianeum Hamburg.

Internetseiten www.anboco.dewww.bode-engel.com

Pressestimmen

Catrin Kirchner, João Sebastião, Andrea Chudak, Wieland Lemke Copyright Foto: Wolfgang Unger

Olga Neuwirth: Hommage à Klaus Nomi - a songplay in nine fits

Er sieht aus wie nicht von dieser Erde und hört sich noch seltsamer an … Von der Musik geht eine seltsame, furchterregende Faszination aus. Mit äußerster Vorsicht zu erforschen.

New Musical Express, 1981

 

Die Stimme – ein Countertenor, das Aussehen – ein Alien, das Repertoire – eine krude Mischung aus Klassik und Pop: Olga Neuwirth war seit ihrer Kindheit von Klaus Nomi in den Bann gezogen, beeindruckt vom Streben Nomis nach Wahrhaftigkeit in dem von ihm geschaffenen Kunstraum aus glamouröser Hyperstilisierung, Coolness und Betroffenheit. Sie vollendet mit ihrem songplay eine langjährige Beschäftigung mit dem Künstler, die vor zehn Jahren mit einer Hommage in Form von vier Liedern begann.

Das songplay in nine fits, das Gesang, Musik, Sprache und Bild zu einem Ganzen zusammenfügt, beleuchtet die verschiedenen Facetten Klaus Nomis. Es ist als Reverenz gedacht vor einem Menschen, der sich selbst erschuf: Klaus Sperber, 1944 im bayrischen Immenstadt geboren, kam mit seinen spektakulären Auftritten 1978 zur Welt als Klaus Nomi, eine androgyne Traumfigur aus der Zukunft, die dem melancholischen und peinvollen Verlauf der Zeit mit ironischen, närrischen und verträumten Songs entgegentrat. Das Trockeneiswabern auf den New Yorker Kellerbühnen mutierte durch sein Erscheinen in das Beben fremder Galaxien, und das Publikum ließ sich willig ein auf seine sensiblen und intelligenten Interpretationen. Berührend war und ist aber vor allem die tiefe Humanität Nomis, auch wenn sein Werk nur stückhaft erhalten ist, weil ihn seine Aids-Erkrankung zu früh aus dem Leben riss.

 

Antragsteller/in KBB - Berliner Festspiele - MaerzMusik - Festival für aktuelle Musik

Veranstaltungstermin 6. März 2008, (Generalprobe), 7. und 8. März 2008

Veranstaltungsort Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, 10719 Berlin

Förderbetrag 70.000 €

Kooperationen Auftragswerk von Kunststiftung NRW, musikFabrik und MaerzMusik | Berliner Festspiele. Koproduktion MaerzMusik | Berliner Festspiele, musikFabrik, London Contemporary Opera und Grand Théâtre de Luxembourg. In Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

Internetseiten www.berlinerfestsp...mm_start.phpwww.olganeuwirth.comthenomisong.com

Pressestimmen

© Berliner Festspiele

orpheus amorph

Von Penelope Wehrli

Mit Aufnahmen von Rickie Eden und Junko Wada

Barockensemble Lautten Compagney Berlin

Musikalisches Konzept Sam Auinger und katrinem

 

"If he had not looked at her, he would not have drawn her to him, and no doubt she is not there, but he himself is absent in his glance."

Maurice Blanchot "The Gaze of Orpheus"

 

Zu Beginn ist der Raum still. Euridice ist verschwunden. Ihr Bild hat sich aufgelöst, geblieben ist die Erinnerung. Begegnet uns im erinnerten Bild Vergangenheit? Oder die Gegenwart desjenigen, der zurückblickt? Orfeo führt Euridice aus der Unterwelt – seinem eigenen blinden Fleck. Orfeo muss sich umdrehen, damit er Euridice immer wieder neu erfinden kann.

 

"camera orfeo" ist eine konzentrierte Auseinandersetzung mit neuronalen Vorgängen des Erinnerns, Löschens und Neuschaffens. Die raumgreifende Installation setzt sich aus parallelen und zugleich verknüpften Strängen zusammen und überführt Monteverdis Arie "Possento spirto"/"Orfeo son Io" in ein poetisch zirkuläres System. Dabei sind es die Bewegungen der Besucher zwischen den stetig sich bewegenden kinetischen Raumelementen, die die einzelnen Sequenzen mit Hilfe von Kamera-Tracking aktivieren und in ein Kaleidoskop aus Bildern und Lauten verwandeln können. Immer wieder überraschend und unvorhersehbar sind im Verlauf des Abends die musikalischen und visuell-choreographischen Permutationen des Materials: Die in ihre einzelnen Stimmen und Atembögen geteilte Arie, endoskopische Aufnahmen der Stimmbänder von Rickie Eden während des Singens, die fragmentierten und mehrfach projizierten Tanzfiguren von Rickie Eden und Junko Wada und ein Sound-Live-Feed aus dem urbanen Außenraum überlagern, kommentieren und befragen sich.

 

"camera orfeo" verführt den Zuschauer dazu, Bild, Klang und Bewegung zu erkunden, zu rhythmisieren, zum Tanzen zu bringen, und lädt ein zu einem inspirierenden Vorgang des Erinnerns.

 

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, der Schering Stiftung, des Bundesamts für Kultur, Schweiz und der Trans-Media-Akdemie Hellerau.

 

Antragsteller/in Penelope Wehrli

Veranstaltungstermin 31. Mai 2008 bis 7. Juni 2008 (Berlin), ab Juni 2008 (Hamburg, Linz)

Veranstaltungsort Radialsystem, Berlin; Kampnagel, Hamburg; ok Centrum für Gegenwartskunst, Linz

Förderbetrag 100.000 €

Internetseiten www.radialsystem.de

Foto: Thomas Aurin

Foto: Thomas Aurin

REFERENTINNEN. Geschichten aus der zweiten Reihe

Deutschland unter Apfelblüten: die Regierung trifft sich zur Klausursitzung im Garten von Schloss Genshagen - oder Neuhardenberg oder Meseberg. Die Presse ist geladen. Man demonstriert Harmonie und Entspannung, doch tatsächlich geht es um die Macht: Fehler wurden begangen, politische „Konsequenzen“ müssen gezogen werden, Köpfe werden rollen - nur welche?

Im Zentrum des Abends steht das betriebsam-lautlose Wirken der Referentinnen unserer Mandatsträger. Unter Hochdruck haben sie eine Lösung zu finden, damit „Verantwortung übernommen“, Schuld getilgt und Politik wieder reibungsfrei möglich wird.

Während also die Politiker draußen im Garten tagen, entfalten die acht Referentinnen von leitundlause unter rasendem Zeitdruck ihre vielfältigen Talente: charmant und hoch motiviert, intelligent, einfühlsam, eigenständig und teamfähig, sondieren sie Kompromissmöglichkeiten und Strategien, schlüpfen mitunter in die Rollen ihrer Vorgesetzten und deren Gegner, träumen von der ganz großen Karriere oder auch vom Rückzug aufs Land und dem Ausstieg aus dem ‚Jammertal’ politischer Verfehlungen.

Die Musik greift diese barocke Spannung zwischen Prunk der Macht und Jenseitssehnsucht auf und spannt von hier aus einen weiten Bogen, von barocken Passionsmusiken über die melancholische Ausgelassenheit, von Balkanmusik bis hin zu neu und schräg arrangierten (Punk-)Songs.

 

Nach Geschichten aus dem Plänterwald bringen das Ensemble leitundlause und die Neuköllner Oper erneut ein bundesrepublikanisches Märchen auf die Bühne, das diesmal die Frage nach der politischen Verantwortung und der demokratischen Kultur des Rücktritts unter die musiktheatrale Lupe nimmt.

 

Ein Projekt von von Matthias Rebstock und Tilman Rammstedt mit dem Ensemble leitundlause

 

Inszenierung: Matthias Rebstock  Musikalische Leitung: Knut Jensen  Text: Tilmann Rammstedt  Bühne/Kostüm/Video: Sabine Beyerle, Sabine Hilscher, David Reuter  Ensemble: Sabine Hilscher, Irmtraud Horstkotte, Astrid Kessler, Deborah Klein, Ursula Renneke, Bärbel Schwarz, Lydia Strakulla, Mariel Jana Supka 

Lukas Fröhlich / Steffen Zimmer : Trompete

Christian Fischer / Rob Gutowski : Posaune

Janni Struzyk : Tuba

 

Antragsteller/in Neuköllner Oper

Veranstaltungstermin 13. bis16., 20. bis 23. und 26. bis 30. August 2009 28., 30., 31. August, 4. bis 7., 11. bis 13., 18. bis 21. September 2008 Sondervorstellung am 14. September um 15 Uhr in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung

Veranstaltungsort Neuköllner Oper zu Gast bei der HEINRICH BÖLL STIFTUNG, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Förderbetrag 45.000 €

Kooperationen Kooperation der Neuköllner Oper mit dem Ensemble leitundlause Kooperation der Neuköllner Oper mit der Heinrich Böll Stiftung: Durchführung der Sonderveranstaltung "Traumschiff Politik - ein Sondergipfel zu Wasser" am So., 14. September 2008, 15.00 Uhr - ca. 20.00 Uhr

Internetseiten www.neukoellneroper.de

Rosa Luxemburg

Als Tochter jüdischer Eltern 1871 in Polen geboren und schon als Kind durch eine schwere Krankheit behindert, ist es Rosa Luxemburg nicht in die Wiege gelegt, zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts zu werden.

Es ist ihre Kompromisslosigkeit im Denken, Fühlen und Handeln, die für ihre Gegner, ihre politischen Weggefährten und auch ihre Liebhaber Herausfoderung und Inspiration waren.

Es sind ihre Kraft und ihre Leidenschaft, die noch heute faszinieren.

Mit dem Stück von Volker Ludig und Franziska Steiof bringt das GRIPS Theater die Situationen dieses reichen Lebens in einem großen Bogen aus Bildern und Musik auf die Bühne.

Antragsteller/in GRIPS Theater

Veranstaltungstermin 11., 12., 13. Dezember 2008 7. November 2008 Premiere, am 8. und 9. und am 26., 27., 28., 29. November 2008

Veranstaltungsort GRIPS Theater

Förderbetrag 100.000 €

Internetseiten www.grips-theater....e/rosa01.php

Pressestimmen

davidbaltzer/bildbühne.de

davidbaltzer/bildbühne.de

davidbaltzer/bildbühne.de

The Io Passion

The Io Passion

Kammeroper von Harrison Birtwistle

Deutsche Erstaufführung

 

Musikalische Leitung: Peter Aderhold, Regie: Kay Kuntze, Bühne und Kostüme: Stefan Bleidorn

Mit: Silje Aker Johnsen, Laura Cameron, Isabel Hindersin;
Andrew Mayor, Clayton M. Nemrow, Markus Vollberg

Iturriaga Quartett; Andreas Langenbuch, Bassettklarinette

 

Ein Mann und eine Frau – In Lerna, einer Ausgrabungsstätte nahe Argos, hat sie der Blitzschlag der Leidenschaft getroffen, und ihre heftige erotische Begegnung hat die alten Götter aus dem Schlaf geweckt. Der Mythos von Zeus und Io erwacht zu neuem Leben. Zeus hatte die schöne Io, eine seiner unzähligen Geliebten, zum Schutz vor seiner eifersüchtigen Gemahlin Hera in eine weiße Kuh verwandelt, die gleichwohl von Hera durch eine Rinderbremse bis zum Wahnsinn verfolgt wurde.

 

Zurück im Alltag des 21. Jahrhunderts: Plötzlich liegen Liebe und Hass nahe beieinander. Die Frau, zutiefst verunsichert durch das Erlebte, versucht sich zu distanzieren, kämpft mit ihrer inneren Unruhe, immer wieder von einer Fliege belästigt. Der Mann sucht den Kontakt, treibt sich vor der Haustür der Frau herum, wagt nicht zu klopfen und wirft stattdessen einen Brief ein. Die Frau, die in einem unruhigen Schlaf liegt und sich in immer wilderen Träumen von Zeus und Io verliert, erwacht, liest den Brief, zögert, entschließt sich zu einer Antwort. Ein qualvoller Teufelskreis – bis sich die Frau ihrer Plage schließlich auf ziemlich ungewöhnlichem Wege entledigt...

 

Birtwistle findet in diesem Werk zu einem ganz neuen musikalischen Idiom – und entfernt sich zugleich von traditionellen Erzählmustern. Die vielschichtige Handlung entfaltet sich nicht linear, sondern wir begegnen zwei Menschen in einer zunächst statisch anmutenden Konstellation, deren fragile Balance im Laufe des Stückes immer deutlicher infrage steht. Die Identitäten werden zunehmend verwischt und gleichsam gespalten: Drei Solistenpaare – vier Sänger, zwei Schauspieler - erzählen in wechselnden Darstellungsformen von der Beziehung von Mythologie und heutigem Leben.

 

Begleitet wird das Kammerspiel von einem Streichquartett und einer Bassettklarinette, jenem historischen Instrument, für das Mozart [ursprünglich] sein Klarinettenkonzert und -quintett schrieb. Birtwistle findet dabei musikalisch zu einem völlig neuen, äußerst lyrischen Idiom, das durch die Intimität der Besetzung verbunden mit der außergewöhnlichen Dramaturgie eine extreme Nähe zum Geschehen auf der Bühne herstellt.

 

 

 

Antragsteller/in Berliner Kammeroper / Kay Kuntze

Veranstaltungstermin 7.11., 8.11., 14.11., 15.11., 16.11.2008

Veranstaltungsort Werner-Otto-Saal im Konzerthaus Berlin

Förderbetrag 30.000 €

Kooperationen Konzerthaus Berlin

Internetseiten www.konzerthaus.dewww.berlinerkammeroper.de

Pressestimmen

Foto: Mathias Rümmler Isabel Hindersin, Andrew Mayor, Laura Cameron (v. l. n. r.)

Foto: Mathias Rümmler Markus Vollberg, Laura Cameron

Foto: Mathias Rümmler Clayton Nemrow, Silje Aker Johnsen, Isabel Hindersin

TOSCA Nach "La Tosca" von Victorien Sardou

TOSCA Nach "La Tosca" von Victorien Sardou // Musik von Tarwater & Giacomo Puccini

 

Diese TOSCA trägt noch den Namen der Oper, mit der der Komponist Giacomo Puccini anno 1900 eine der meistgespielten Musiktheaterkompositionen des internationalen Opernrepertoires geschaffen hat: ein exemplarisches Werk im Kontext der um die Jahrhundertwende in Italien florierenden „Verismo“-Ästhetik, der Kunst des authentischen Details. Doch zugleich gilt gerade diese Oper ja als quasi letztes Wort der vertrauten Belcanto-Tradition; unüberhörbar ist schon in Puccinis Musik die Moderne zu ahnen, die Opern wie diese demnächst verabschieden wird. Hier setzt die TOSCA der Volksbühne an – und unterzieht das Material der Oper einem neuerlichen Phantasie- und Praxis-Test: in einer Art Assoziationsraum der Künste.

 

In der Inszenierung von Sebastian Baumgarten ist Puccini Ausgangs-, nicht Endpunkt einer musikdramatischen Recherche. Den Horizont von Assoziation und Phantasie über TOSCA spannt er für die Volksbühne sehr weit – die musikalischen Elektroniker der „Tarwater“-Band schicken Puccinis Komposition durch die Metamorphosen-Maschine des Computers, der Video-Künstler Chris Kondek generiert die Bilder dazu: zwischen Tempeln und Altären auf der einen Seite und auf der anderen den Flug-Apparaten und Renn-Mobilen. Das Ganze ist TOSCA – und doch keine Oper.

 

Mit: Kathrin Angerer (Floria Tosca), Lars Rudolph (Mario Cavaradossi), Thorsten Merten (Scarpia), Werner Eng (Angelotti), Norbert Stöß (Mesner), Frank Büttner (Capréola), Trystan Pütter (Emir Nasir), Angie Reed (Orlonia) und Timo Kreuser (Klavier)

 

Regie: Sebastian Baumgarten

Musikalische Leitung: Max Renne

Bühne: Robert Lippok, Alexander Wolf

Kostüme: Ellen Hofmann

Musik: Tarwater

Video: Chris Kondek

Dramaturgie: Ingo Gerlach, Michael Laages

Musikalische Einstudierung: Timo Kreuser

Orchester: Deutsches Filmorchester Babelsberg

 

Antragsteller/in Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Veranstaltungstermin erfragen unter: htttp://www.volksbuehne-berlin.de

Veranstaltungsort Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Förderbetrag 90.000 €

Internetseiten htttp://www.volksb...ne-berlin.de

TROPFEN AUF HEISSE STEINE

TROPFEN AUF HEISSE STEINE, das neue Musiktheaterstück der Oper Dynamo West, führt in einen leeren Supermarkt in Berlin Kreuzberg.

Im Angebot: Biedermeier gegen leidenschaftliche Hingabe, die Bereitschaft zur Ekstase gegen inniges Einverständnis mit bürgerlichen Konventionen. Eine Verkettung von Abhängigkeiten, viel schwarzer Humor und eine heimelige Welt zwischen Käseschnittchen und Häkelgardinen.

Die „Komödie mit pseudotragischem Ende“ von Fassbinder trifft auf die Romantik Schumanns, das Wohnzimmer wird zur Konzertbühne, das Theater zum Supermarkt.

Ein Schauspiel von Rainer Werner Fassbinder mit Liedern von Robert Schumann.

 

TROPFEN AUF HEISSE STEINE

Ein Schauspiel von Rainer Werner Fassbinder mit Liedern von Robert Schumann. Für vier Schauspieler, eine Sängerin und einen Pianisten.

 

Karten 10 / erm. 8 Euro unter 030 25 90 04 27 oder unter www.hebbel-am-ufer.de

 

Mit Franziska Dick • Sabine Hill • Dominik Kleinen • Walter Sprungala • stefanpaul und Ernestine Tzavaras

Musikalische Leitung: stefanpaul • Regie: Franziska Seeberg • Bühne & Kostüme: Julie Rüter • Produktion/PR: ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro

Eine Produktion von OPER DYNAMO WEST und ehrliche arbeit. In Kooperation mit dem Hebbel am Ufer, Berlin. Eine Koproduktion von Schloss Bröllin aus den Mitteln des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Mit freundlicher Unterstützung durch das Theaterhaus Mitte und den Verlag der Autoren. Ermöglicht durch Förderung aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

Präsentiert von zitty Berlin, Freitag und Neues Deutschland.

Antragsteller/in Franziska Seeberg / Oper Dynamo West

Veranstaltungstermin 4., 5. 10., 11. und 12. Juli 2008 20 Uhr

Veranstaltungsort Ehemaliger Supermarkt in der Wrangelstr. 85 in 10997 Berlin

Förderbetrag 35.000 €

Kooperationen Hebbel-am-Ufer Berlin Schloss Bröllin Theaterhaus Mitte Verlag der Autoren ehrliche arbeit

Internetseiten www.operdynamowest.orgwww.hebbel-am-ufer...5.html?HAU=2

©Benjamin Krieg

WAS WIR FÜHLEN #1 »Scream Queen«

Ein Projekt mit Kompositionen von J.S. Bach, A. Vivaldi, G.F. Händel und Uraufführungen von Aleksandra Gryka (Polen) - Für drei Sänger, eine

Schauspielerin, zwei Kinder, Barockorchester und Kammerensemble

 

Mit WAS WIR FÜHLEN präsentiert NOVOFLOT eine Reihe von drei thematischen Opernabenden. Jede Folge der Reihe entsteht als musikalisch-szenische Verbindung von musikalischen Uraufführungen, ausgesuchtem Material des Opernrepertoires sowie Texten und Motiven aus den Bereichen Film, Literatur und Wissenschaft. Die drei Untersuchungen richten sich direkt auf das Herz der Gattung Oper: auf die Affekte, ihre Darstellung oder Hervorbringung mit den alten und den neuesten musikalischen und szenischen Mitteln, auf das Verhältnis von Affekt und Narration sowie auf die Architektur von Pathos auf der Opernbühne. Jeder der drei Teile widmet sich einem spezifischen Gefühlszustand: #1 Angst, #2 Erschöpfung, #3 Glück. »Scream Queen«,

der erste Teil von WAS WIR FÜHLEN, erzählt mit drei Sängern, einer Schauspielerin, zwei Kindern und 12 Musikern von der Lust am unkontrollierten Ausbrechen der Angst.

 

In »Scream Queen« lässt NOVOFLOT Vokalwerke des Barock und Uraufführungen der polnischen Komponistin Aleksandra Gryka aufeinanderprallen. Dieser Crash der musikalischen Zeiten und Affekte

gerät zum auslösenden Mechanismus einer beunruhigenden Fragestellung: Was geschieht, wenn längst stillgelegt geglaubte Ereignisse der Vergangenheit an die Oberfläche dringen und alles Gegenwärtige bedrohen? Anders gefragt: Welche Formen der Angst werden sichtbar, wenn ein tödlicher Zufall die Lebensgeschichten von sechs einander unbekannten Menschen zusammenführt und die Videobotschaft eines Verstorbenen die dunkelsten und geheimsten Kapitel der verschiedenen Biographien ohne Vorwarnung veröffentlicht? "Es ist, als ob man ein Tier wäre, und die Angst säße einem auf dem Rücken. Man kann sie nicht abschütteln, man kann es nicht einmal versuchen, denn schon der Versuch würde Kraft erfordern, die einem nicht zu Gebote steht."

Antragsteller/in NOVOFLOT

Veranstaltungstermin 19., 20. | 21. | 26. | 27. | 28. September 2008 um 20 Uhr

Veranstaltungsort Sophiensaele, Sophienstraße 18, 10178 Berlin

Förderbetrag 80.000 €

Kooperationen Eine Produktion von NOVOFLOT und Sophiensaele. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Rudolf-Augstein-Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung durch das Theaterhaus Mitte.

Internetseiten www.novoflot.dewww.sophiensaele.com

Wiener Blut

Wiener Blut

 

Eine Gesellschaft feiert sich selbst. Der Opernball kündigt sich an, verspricht heitere Selbstbestätigung: „Leben und lieben! Stoßt an! Sich nie betrüben! Stoßt an! Sorgen der Teufel jetzt hol’! Stoßt an...“ – Doch es knirscht im Gebälk, ein junger aufstrebender, neokonservativer Politiker macht wegen seiner erotischen Eskapaden fragwürdige Schlagzeilen. Der Politiker ist das Gravitationszentrum eines Mikrokosmos aus Betrug, Eifersucht und Lüge. Aber er verkörpert auch Männlichkeit und ist attraktiv in einer Gesellschaft, in der Sex-Appeal ein Marktwert ist. Die Währung, mit der hier gehandelt wird, heißt: „Wiener Blut“, Abenteuerlust im Walzerrhythmus, Freizügigkeit im geordneten Gleichklang: „eigner Saft, voller Kraft, voller Glut“, „selt’nes Gut, du erhebst und belebst unseren Mut...“. Was aber tun, wenn die Seele aus dem Takt gerät?

Diesem Aus-dem-Takt-Geraten und Wieder-in-den-Takt-Kommen wird an diesem Operettenabend von Johann Strauß munter, bissig und melancholisch nachgegangen. Jede der sechs Figuren – der selbsternannte Don Juan, seine forsche Frau, zwei seiner „Opfer“: die Geliebte und „das Verhältnis“, sowie sein eifriger Assistent und der Vorgesetzte mit dem moralischen Zeigefinger – wird gefragt: warum tanzt du eigentlich mit? was suchst du im „süßen Walzertanz“? was bekommst du für deine Lebenslüge?

Von außen betrachtet scheint sich das Geschehen auf dem Opernball dekadent um sich selbst zu drehen. Das sät Hass: Terroristen planen einen Anschlag auf den Opernball, die Bombe tickt. Da kann man nur hoffen, dass sie nicht hochgeht – oder, wenn sie hochgeht, dass der Himmel voller Geigen hängt...

 

Von Cordula Däuper (Regie), und Stephanie Schwarz (Mitarbeiter Regie und Dramaturgie) Oliver Müller (Dramaturgie), Jan Müller (Bühnenbild), Justina Klimczyk (Kostüme) in Zusammenarbeit mit Katja Anclam (Produktionsleitung)

Mit: Mariel Jana Supka, Verena Unbehaun, Sandra Maria Schöner, Nadja Petri, Cathrin Romeis und Katharina Heindl.

 

Die Musik ist bearbeitet für ein kleines Ensemble von Tobias Schwencke, der die Aufführungen auch musikalisch leitet.

Ensemble: Ekkehard Windrich, Matthias Engler und Georg Wettin.

 

Antragsteller/in Cordula Däuper

Veranstaltungstermin 1.Oktober 2008 (Premiere), 3., 4. und 5. Oktober 2008

Veranstaltungsort Hebbel am Ufer, HAU 1

Förderbetrag 60.000 €

Kooperationen HAU

Internetseiten www.wienerblut-berlin.de