"die stadt von morgen" - Beiträge zu einer Archäologie des Hansaviertels Berlin

Ausstellung und Veranstaltungsprogramm

 

KünstlerInnen:

Oliver Croy

Mark Dion

e-Xplo

Sabine Hornig

Sofia Hultén

Kaltwasser/Köbberling

Annette Kisling

Korpys/Löffler

Dorit Margreiter

Ute Richter

Eran Schaerf

 

Das Hansaviertel im Rahmen der INTERBAU 57 entstanden, ist eines der bekanntesten Baudenkmäler Berlins. „Bereinigt“ von Ruinen und Restgebäuden sollte hier das Modell einer modernen „westlichen“ Stadt entstehen: grün, nachbarschaftlich, funktional. Die damalige Sonderschau „die stadt von morgen“ lieferte die praktische Anleitung für das Leben in dieser Stadt gleich mit – von der Raumaufteilung bis zur Wandtapete, von den Geschlechterrollen bis zum Freizeitverhalten.

 

Anlässlich des 50. Jubiläums des Hansaviertels nähern sich 15 internationalen Künstler/innen dem architektonischen Monument.

 

Begleitend zur Ausstellung findet eine von Florian Wüst kuratierte Filmreihe mit historischen Kurz- und Spielfilmen

(6. Juni – 6. Juli), sowie eine Tagung mit Beiträgen von Christoph Asendorf, Oliver Elser, Jesko Fezer, Hanne Loreck, Irene Nierhaus, u.a. statt (5.–7. Juli).

 

Im Herbst 2007 erscheint außerdem eine Publikation im

Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln (ISNB: 978-3-86560-229-9).

Antragsteller/in Annette Maechtel und Kathrin Peters

Veranstaltungstermin 16. Mai bis 15. Juli 2007

Veranstaltungsort Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Förderbetrag 140.000 €

Kooperationen Akademie der Künste

Internetseiten www.diestadtvonmorgen.de

Produktions-Still, 2007 © die stadt von morgen/e-Xplo, 2007

"Exquisite Function", Video, 12 Min., Production Still, 2007 © die stadt von morgen/Dorit Margreiter, 2007

Backjumps - The Live Issue #3

Street Art entsteht und entwickelt sich auf den Straßen der Städte. Als Phänomen prägt sie die Stadtlandschaften der Welt. An ihrer Verbreitung und ihren Ausformungen scheiden sich die Geister. Jenseits von Kriminalisierung oder kommerzieller Vereinnahmung werden jedoch selten die kulturellen, gesellschaftlichen und künstlerischen Dimensionen und Entwicklungen von Street Art reflektiert.

Backjumps – The Live Issue #3 widmet sich dieser lebendigen und durchaus widersprüchlichen Kunstform im öffentlichen Raum. Zum dritten Mal präsentiert und reflektiert das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt Backjumps im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien internationale Entwicklungen der Street Art und schafft damit das einzige qualitative und vermittlungsorientierte Forum in Deutschland. Die Basis bildet erneut die zentrale achtwöchige Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien mit ihrem Netzwerk kooperierender Projekte und Galerien, die gemeinsam die Stadt zu einem lebendigen Magazin werden lassen. Dabei soll Street Art erneut als Element urbaner Kommunikation und Ästhetik thematisiert und diskutiert werden.

Stärker als in den Vorjahren setzt Backjumps in diesem Jahr auf die qualitativen Aspekte der Vermittlung. In Gesprächsrunden, Vorträgen, Workshops, Stadtspaziergängen und Performances, die auf unterschiedliche Interessengruppen (Kinder, Jugendliche, Senioren, Kunstinteressierte) zugeschnitten sind, wird das vielfältige Phänomen der Street Art in einem tätigen Austausch verhandelt.

KünstlerInnen und Projekte: Anti privé (Berlin), AKIM ONE NGUYEN (Berlin), ASH (Kopenhagen/Paris), Blu (Bologna), CEMNOZ (Berlin), CUBABRASIL - Berlin (Havanna/Pinar del Rio/São Paulo/Berlin/München), Dave the Chimp (London), Brad Downey (Ex-Patriot USA), Graffitimuseum (Berlin), HuskMitNavn (Kopenhagen), Jay "One" Ramier (Paris), Carlos Mare139 Rodriguez (New York), Mode 2 (Berlin), NOMAD (Berlin), Migratory Birds of the Solovei Republic (New York/Berlin), Reclaim your City (Berlin), SKKI (Paris), StudioAnti™ (Berlin), Study of Style (Berlin), Surrend (Berlin/Kopenhagen), Daniel Tagnoe (Berlin), Veysel Önder (Berlin), ZEVS (Paris), 77 (Berlin)

 

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Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, Tel.: +49-(0)30-90298-1455, Fax: +49-(0)30-90298-1453

bethanien@kunstraumkreuzberg.de

www.kunstraumkreuzberg.de

 

U-Bahn: Kottbusser Tor, Görlitzer Bahnhof, S-Bahn: Ost-Bahnhof, Bus: M 29, 140

 

Öffnungszeiten der Ausstellung: täglich 12 - 19 Uhr

Führungen durch die Ausstellung immer donnerstags 17 Uhr

Weitere Führungen für Gruppen auf Anfrage

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

Veranstaltungshinweise unter www.backjumps.org

 

Antragsteller/in Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Veranstaltungstermin 23. Juni - 19. August 2007

Veranstaltungsort Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Förderbetrag 45.000 €

Kooperationen CubaBrasil - Berlin, Urban Grassroots, Nike Spirit Room, Street UniverCity, Überdose.de & Reclaimyourcity.net, NGBK, Galerie Tristesse deluxe, Galerie Walden, Fichtelgebirge-Grundschule, Kurt-Löwenstein-Schule, Senior Street Art

Internetseiten www.kunstraumkreuzberg.dewww.backjumps.org

Pressestimmen

Brad Downey, "Still" aus dem Film "Spontanious Sculptures" 2007

Ausschnitt: 12) Migratory Birds of the Solovei Republic "Bird Watching Tour Berlin", August 2007

Blu: Verona / Italy, 2007

CUBABRASIL - Berlin: Stylewriting in Havanna, 2007

Dekonditionierung

Dekonditionierung

Mit: Peter Kern, Melanie Kretschmann, Julia Majewski, Ingo Niermann, Alexander Weise, Juliane Solmsdorf

 

Dekonditionierung will nicht die Persönlichkeiten der Darsteller dekonditionieren, sondern unsere Annahmen über menschliches Verhalten und menschliche Verständigung. An fünf aufeinanderfolgenen Tagen wurden den Darstellern jeweils Regeln vorgegeben: Höflichkeit, Macht, Menschentier, Psychose und Nähe. An jedem Tag veränderte sich das Verhalten gegenüber der Gruppe und sich selbst. Die Grenzen zwischen Spiel und „wahrem Leben“ waren fliessend: man kann wirklich den anderen verletzen oder echte Spinnen essen, die man im Film später nicht sieht. Wen bekommen wir hier zu sehen? Wenn sich die Regeln ändern, bleibt die Persönlichkeit dann dieselbe? Einige der Mitspielenden sind Schauspieler, andere nicht, aber alle sollten keine fremde Person darstellen, sondern sich selbst unter fremden Regeln. Das Skript gab den Darstellern vor, wie sie miteinander kommunizierten – oder keine Verständigung zustande bringen konnten - aber nicht, worüber. Der Inhalt war der Improvisation überlassen, so wie die Darsteller auch frei entscheiden konnten, wann sie den Raum und damit das Spiel verlassen wollten. An jedem Tag fanden sie sich in einem anderen Raum, mit anderer Stimmung, anderen Möbeln, anderen Requisiten, die mit der Regel des Tages verbunden waren. Alle Räume befanden sich im Atelier Ost, einer alten Villa im Berliner Umland, deren weitläufiger Park von der Berliner Mauer umschlossen wird.

 

Das Spiel wurde von zwei Kameras begleitet, die in Echtzeit mitfilmten. Der Schnitt faßt die Improvisationen, die zwischen einer und zweieinhalb Stunden dauerten, zu Geschichten zusammen.

 

In der Ausstellung sind Ausstattungselemente aus den Räumen für Höflichkeit und Nähe zu sehen.

 

 

Antragsteller/in Antje Majewski

Veranstaltungstermin 15. Dezember 2007 bis 6. Januar 2008

Veranstaltungsort Ballhaus Ost, Berlin

Förderbetrag 45.000 €

Internetseiten www.antjemajewski.dewww.ballhausost.de

Der Raub der Sabinerinnen - The Rape of the Sabine Women

DER RAUB DER SABINERINNEN

Der Film Der Raub der Sabinerinnen bezieht sich lose auf den antiken Mythos der Gründung Roms durch Romulus und wurde inspiriert vom Gemälde ‘Les Sabines’ von Jacques-Louis David. Das Projekt wurde zu einer eigens dafür komponierten und live aufgenommenen Musik gedreht und beruft sich auf die ursprüngliche Geschichte der Entführung und späteren Intervention der Frauen. Romulus entwarf den Plan, die Töchter des Nachbarstammes zu entführen, um die Zukunft seines Imperiums zu sichern. Die Rufus Corporation hat diesen Mythos nachempfunden und stilistisch in die 60er Jahre verlegt, mit Agenten als Römern und Metzgertöchtern als Sabinerinnen. Die Blütezeit Roms wird auf allegorische Weise durch eine hochelegante Ferienvilla symbolisiert. The Rape of the Sabine Women entstand 2005 in einem mehrmonatigen Improvisationsprozess in Athen, auf der Insel Hydra und in Berlin.

 

DIE FÜNF AKTE

The Rape of the Sabine Women beginnt im weltberühmten Pergamon-Museum in Berlin, in dem die Männer einem sprachlosen Wahrsager in Form eines Museumsangestellten begegnen. Der Orakelspruch wird ihnen per Kopfhörern eines Audio-Tour-Guides übermittelt – hypnotisierende elektronische Klänge! In der S-Bahn hören die Männer dann Frauenstimmen – es sind Fata Morganas – Illusionen einer kollektiven Einbildung. Im 2. Akt wird die Zusammenkunft der Männer im Flughafen Tempelhof abgeschlossen, die sich unisono zu Schritten und Bouzouki-Klängen bewegen. Im Verlauf des 3. Aktes erfüllen die Männer ihre Aufgabe; sie stehlen die fremden Frauen aus dem Athener Fleischmarkt heraus. Der 4. Akt markiert den Wendepunkt des Films: Die Protagonisten leben gemeinsam in einem modernistischen Traumhaus der 1960er Jahre – die perfekten Kulisse beginnt jedoch zu bröckeln, da gegenseitiges Misstrauen, Missgunst und Untreue die Idylle zersetzen. Die Männer, die ursprünglich zusammenkamen, um von Fremden zu stehlen, betrügen sich nun gegenseitig. Die Epidemie, die sie verbreiteten – das Liebes-Dreieck – richtet sich nun gegen sie. Der Schlussakt im antiken Herodion Theater in Athen ist Schauplatz eines gigantischen Chors – die aufgebaute Spannung aus dem Haus kommt zur Explosion. Ein Kampf wird zu einer Schlacht, die die Intervention der Frauen heraufbeschwört. Das daraus resultierende Chaos findet kein Ende, aber verwandelt sich in ein Nichts. Der Wolf kehrt zurück.

 

RUFUS CORPORATION

Die Rufus Corporation ist ein internationales Künstler-Kollektiv bestehend aus Schauspielern, Tänzern, Künstlern und Musikern, die Videos, Fotografien und Live Events schaffen. 2003 gründete Eve Sussman die Company während der Produktion ihres weltweit gefeierten Videos 89 seconds at Alcázar, das auf der Whitney Biennial 2004 uraufgeführt wurde…

Für The Rape of the Sabine Women reisten die Rufus-Gründungsmitglieder Nesbitt Blaisdell, Helen Pickett, Annette Previtti, Walter Sipser, Claudia de Serpa Soares, Jeff Wood, Karen Young und Sofie Zamchick gemeinsam mit Eve Sussman nach Griechenland, um dort die Proben zum Video-Musical zu beginnen. Weitere Griechische Beteiligte schlossen dem ambitionierten Projekt vor Ort an: Popi Alkouli-Troianou, Kostas Beveratos, Marilisa Chronea, Stergios Ioanou, Grayson Millwood, Katerina Oikonomopoulou, Rosa Prodromou, Antonis Spinoulos, Christos Syrmakezis Sotiris Tsakomidis und die gefeierte Filmschauspielerin Themis Bazaka und die Sängerin Savina Yannatou.

Jonathan Bepler, der bereits die Musik zu 89 seconds at Alcázar geschrieben hatte, fragte die Musiker Algis Kizys, Eric Hubel, Geoff Gersh, Craig Rodriguez, Scott Moore und Bradford Reed die Gruppe für die Produktion in Griechenland zu begleiten, wo sie die Musik live am Set aufnahmen. Die Fotografen der Produktion waren Benedikt Partenheimer, Ricoh Gerbl und Bobby Neel Adams.

 

Die Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart - wurde ermöglicht durch:

Hauptstadtkulturfonds, Panasonic, Adam Professional Audio und Sasha Waltz & Guests

 

Antragsteller/in Eve Sussman

Veranstaltungstermin Eröffnung: 25. Januar 2007 um 19Uhr Ausstellung: 26. Januar bis 4. März 2007

Veranstaltungsort Hamburger Banhhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Förderbetrag 70.000 €

Kooperationen The Rape of the Sabine Women ist eine Produktion der Rufus Corporation, die mit Mitteln und der Unterstützung folgender Organisationen ermöglicht wurde: Hauptstadtkulturfonds - Berlin, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin, The J.F. Costopoulos Foundation - Athen, Roebling Hall Gallery - New York, Richard Massey und Ninah & Michael Lynne. Weitere Koproduzenten sind: The Nasher Museum of Art, Arario Gallery - Seoul, The New York State Council und the Arts und The Smart Museum of Art at the University of Chicago. Hauptsponsoren des Videos sind: Panavision (London), HD Cinema, Final Frame (NYC), Ordino Casting Services (Athen), Microtek Gefell, Adam Professional Audio (Berlin), Apple Computer Inc., DuArt Film & Video, LaCie (USA), Sony Professional Media, Dreamhire LLC, Tekserve, Coca-Cola Hellenic Bottling Company, Merc Clothing (London), Marriot Hotels (Berlin), Blackmagic Design und MAC Cosmetics.

Internetseiten www.rufuscorporation.comwww.hamburgerbahnhof.de

Pressestimmen

Photographie still from "The Rape of the Sabine Woman", 2005 Eve Sussman & the Rufus Corporation Photo by: Benedikt Partenheimer

Disintegration at Hydra, Photographie still from "The Rape of the Sabine Woman", 2005 Eve Sussman & the Rufus Corporation Photo by: Ricoh Gerbi

Fehler #4 - Fehler 1-5

Das Reihenthema für das Jahr 2007 wird der FEHLER sein.

Die Konstruktion des "Fehlers" und dessen gesellschaftliche Kategorisierung wird hinterfragt, wo bei der Fehler nicht als Regelwidrigkeit betrachtet, sondern als positive Handlungsanweisung verstanden wird. Es kommt auf unterschiedliche Weise zu einer produktiven Nutzbarmachung diverser Fehlerphänomene und der Affirmation und Umarmung von fehlerhaftem Material.

 

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Not right but wrong

Fehler #4

17. Mai - 23. Juni

 

Famed

Katrin Mayer

Michael S. Riedel

kuratiert von Doreen Mende

 

 

Eröffnung am 12. Mai

 

 

 

 

Your Latest Trick

Fehler #1

15.2.-10.3.2007

 

Heike Bollig

Ulla von Brandenburg

Manuel Gorkiewicz

Eva Meyer-Keller

kuratiert von Vera Tollmann

 

Eröffnung am 10. Februar 2007, 19-21 Uhr

 

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Fehler #2

22. März - 14. April

 

 

Mia Rosasco

kuratiert von Danh Vo

 

Eröffnung am 17. März

 

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musica erratum

Fehler #3

26. April - 03. Mai

 

Hanna Hartman

Sabine Sanio

Serge Baghdassarians

Yasunao Tone

Institut für Feinmotorik

kuratiert von Boris Baltschun

 

 

Eröffnung am 26. April

Konzert am 27.April (im ausland)

 

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Die in dem 100qm großen Ausstellungsraum JET geplante Veranstaltungsreihe FEHLER hinterfragt die Konstruktion des "Fehlers" und dessen gesellschaftliche Kategorisierung, wo bei der Fehler nicht als Regelwidrigkeit betrachtet, sondern als positive Handlungsanweisung verstanden wird. Es kommt auf unterschiedliche Weise zu einer produktiven Nutzbarmachung diverser Fehlerphänomene und der Affirmation und Umarmung von fehlerhaftem Material. Die fünf Kuratoren der Veranstaltungsreihe, zwei Künstler, ein Musiker und zwei Kulturwissenschaftlerinnen, behandeln hierbei die Thematik aus

unterschiedlichen Perspektiven. Es wird mit offenen und versteckten Fehlern operiert und durch

perspektivische Verschiebungen werden gängige Ansichten dekonstruiert. Die Veranstaltungsreihe umfasst Ausstellungen, Konzerte, Performances, Filmscreenings und Vorträge. Es soll ein möglichst vielfältiges Bild von alternativen Lesarten des Fehlers entstehen.

 

Antragsteller/in Projektgruppe Fehler

Veranstaltungstermin 17. Mai bis 23. Juni 2007

Veranstaltungsort JET Memhardtstraße 1, 10178 Berlin

Förderbetrag 40.000 €

Internetseiten www.j-e-t.org

Fehler#1: mit u.a. Heike Bollig, Grid, 2006

Gegen den Strich

"Gegen den Strich" (Fr. Original: "A Rebours") lautet die deutsche Übersetzung des Romans von Joris-Karl Huysmans aus dem Jahr 1884, der mit seinen Beschreibungen der ästhetischen und dekadenten Obsessionen eines jungen Adligen zu einem Kernroman der symbolistischen Bewegung werden sollte.

 

In den letzten Jahren lässt sich nicht nur ein Revival des Mediums Zeichnung erkennen, in ihm tauchen auch vermehrt Anleihen an Gothic-Ästhetiken und den Symbolismus auf. Gespeist aus einem popkulturellen Kontext erleben Melancholie, okkulte Religion, Groteskes, Barockes sowie Romantizismen aktuell Renaissancen.

Wie schon seine Vorgänger, die Romantik und der Symbolismus, betont dieser neue Mystizismus eher das Irrationale. Er repräsentiert einen starken Eskapismus, einen zum Teil ins Dandyhafte gehenden Ästhetizismus, der Politisches scheinbar auszublenden vermag, zugleich jedoch in dieser Verweigerung – gegen den Strich - auch eine vieldeutig-kritische Stellungnahme formuliert. Ähnlich wie Gothic und Romantik in ihren Anfängen gegen die Aufklärung gerichtet waren und eine Gegenbewegung gegen Technisierung und Industrialisierung repräsentierten, lässt sich in der Verweigerung aktueller graphischer Arbeiten eine Rückbesinnung und (zumindest momentane) Abkehr von den so genannten Neuen Medien, von bearbeitbarer digitaler Video- und Computerkunst, ablesen. Das Medium „Zeichnung“ verspricht dabei eine scheinbare Authentizität und einen unmittelbaren handwerklichen Bezug.

Eine neue Innerlichkeit verdeutlichet, dass diese Generation junger Künstlerinnen und Künstler ein Spiel mit den Geschlechterrollen verinnerlicht hat. Die in den „Papierarbeiten“ vorherrschenden Frauendarstellungen und femininen Jünglinge in blumigen und von Jugendkultur geprägten Fantasiewelten veranschlagen immer wieder das „Weibliche“ als Metapher für Sensibles, mädchenhaft Verträumtes, aber auch Mondänes.

 

"Gegen den Strich" reflektiert das Medium Zeichnung zudem in seinen medialen Erweiterungen, beispielsweise zum Film, so zu sehen bei Erla Haraldsdóttir, Jorge Queiroz oder Egill Sæbjörnsson.

Die Ausstellung umfasst Arbeiten von 20 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die entweder in Berlin leben oder aber dort bei Aufenthalten wesentliche Impulse empfangen haben. Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog.

 

Künstlerinnen und Künstler:

Abetz/Drescher (D) / Marc Bauer (CH) / Marc Brandenburg (D) / Helen Cho (CAN) / Hadassah Emmerich (NL) / Marc Gröszer (D) / Erla Haraldsdóttir (IS) / Esther Harris (GB) / Debbie Han (USA) / Thomas Lerooy (B) / Marlene McCarty (USA) / Adriana Molder (P) / Jorge Queiroz (P) / Egill Saebjörnsson (IS) / Yehudit Sasportas (IL) / Christoph Schmidberger (A) / Alex Tennigkeit (D) / Suzanne Treister (GB) / Alexandros Tzannis (GR) / Iris van Dongen (NL)

 

Antragsteller/in Künstlerhaus Bethanien GmbH

Veranstaltungstermin 22. Juni – 22. Juli 2007

Veranstaltungsort Künstlerhaus Bethanien

Förderbetrag 45.000 €

Internetseiten www.bethanien.de

Abetz/Drescher, "Into Tomorrow", Courtesy Goff+Rosenthal

Helen Cho, "Passion and Pom", Courtesy Helen Cho

Iris van Dongen „Exegis“ Courtesy Gallery Diana Stigter, Amsterdam

Jannis Kounellis

Im gläsernen Tempel der Neuen Nationalgalerie hat Jannis Kounellis in die obere Halle aus großen, geschweißten Stahlelementen ein von Kohle bekröntes Labyrinth gebaut, in das er verschiedene seiner Arbeiten einbettet. Das Labyrinth bezieht sich auf das legendäre Labyrinth des König Minos auf Kreta, das durch die antike Literatur überliefert ist. Weitere, großformatige Werke sind vor die hohen Glaswände der Halle platziert, so dass sich ein geheimnisvoller Wandelgang ergibt, der gelegentlich Durchblicke auf die Terrasse und die Gebäude des Potsdamer Platzes ermöglicht. In der Verbindung von Innen- und Außenraum artikuliert sich ein Thema, das für die Kunst von Kounellis charakteristisch ist. In der komplexen Struktur von Labyrinth und Umgang treten die Werke in neuen künstlerischen Zusammenhängen auf. „Seit vielen Jahren“, äußerte der Künstler bereits 1995, „ist die Metamorphose mein eigentliches Thema.“

 

Kounellis zählt zu den europäischen Künstlern, die die Kunst in den 60er Jahren grundsätzlich verändert haben. Als Zwanzigjähriger kam er nach Rom und entwickelte im Zentrum der abendländischen Kunst ein Werk, das auf den ersten Blick nichts mit dieser Tradition zu tun hat. Nach ersten Bildern, die aus Zeichen und Zahlen bestehen und eine Form von Code einer ihm fremden Welt darstellen, arbeitet er mit „kunstfernen“ Materialien wie Kohle, Steinen, Stahl, Gas, Wolle, Kaffee, etc., die er zu enigmatischen Installationen und Tableaus zusammenstellt. Seine Werke umfassen alle Materialien der „Arte Povera“, deren führender Vertreter er gemeinsam mit Mario Merz war.

Widersprüche und Gegensätze bestimmen das Erscheinungsbild seiner Arbeiten – besonders in Bezug auf die Werkstoffe: Kounellis kombiniert Dauerhaftes mit Vergänglichem, setzt organische Materialien neben anorganische, Künstliches neben Lebendiges und verbindet disparate Elemente zu scheinbar schlichten, oft sehr poetischen Einheiten. Bereits 1976 konstatierte er selbst: „Alles, was ich von 1959/60 an bis heute in Angriff nahm, könnte man charakterisieren als einen kritischen Dialog zwischen den beiden Begriffen Struktur und Sensibilität.“

Kounellis hat sich schon lange vom traditionellen Tafelbild gelöst und bezieht die Dimension des Raumes in seine Werke mit ein. Dennoch bezeichnet er sich bis heute als Maler. Seine Ausstellungen konzipiert Kounellis für den jeweiligen Ort, der dann – wie die obere Halle der Neuen Nationalgalerie – unmittelbarer Bestandteil seiner Inszenierungen wird. Stahlplatten und Kohle verweisen nach den Worten des Künstlers auf die Grundlagen der modernen Industriegesellschaft, während das Thema des Labyrinthes sich auf archaische Traditionen bezieht. Kounellis spannt in seinem Werk einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

 

In der Nationalgalerie setzt die Ausstellung »Jannis Kounellis« die Reihe der Einzel-Ausstellungen großer Künstler der Gegenwart fort, in der auch Jenny Holzer, Keith Sonnier, Jörg Immendorff u.a. gezeigt wurden.

Antragsteller/in Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Veranstaltungstermin 8. November 2007 – 24. Februar 2008

Veranstaltungsort Neue Nationalgalerie

Förderbetrag 230.000 €

Internetseiten www.smb.museum

Jannis Kounellis, Senza titolo, 2006 Installation in der Fondazione Arnaldo Pomodoro, Mailand Foto: Manolis Baboussis © Jannis Kounellis, 2007

Jannis Kounellis, Senza titolo, 1969 Foto: Claudio Abate © Jannis Kounellis, 2007

Kino wie noch nie

"Kino wie noch nie“ holt den Film in den Ausstellungsraum. Dabei wird der Kunst-Raum aber kein neues Kino, sondern eher ein Schnittplatz, ein Laboratorium des Kinos. Statt den Mythos Kino zu feiern, wurden für die Ausstellung Arbeiten hergestellt und zusammengetragen, die mittels experimenteller Verfahren dazu beitragen, etwas vom Kino zu verstehen, das sich beim bloßen Betrachten eines Films nicht zu verstehen gibt. Diesen Ansatz teilen alle beteiligten Künstler: Hartmut Bitomsky, Antje Ehmann, Gustav Deutsch, Harun Farocki, Isabell Heimerdinger, Astrid Küver, Sascha Reichstein, Éric Rondepierre, Julian Rosefeldt, Constanze Ruhm, Krassimir Terziev, Nadim Vardag, Klaus Wyborny und Stephen Zepke.

Die Austellung wurde produziert von der Generali Foundation, kuratiert von Antje Ehmann und Harun Farocki (Wien 20.1.-23.4.06) konzipiert. Die zweite Station in der Akademie der Künste zeigt eine modifizierte und erweiterte Version. Gefördert durch den Haupstadtkulturfonds, in Kooperation mit dem Kino Arsenal, mit freundlicher Unterstützung von Cine plus

 

 

Antragsteller/in Antje Ehmann und Harun Farocki

Veranstaltungstermin 12. Mai - 8. Juli 2007

Veranstaltungsort Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Förderbetrag 100.000 €

Kooperationen Kino Arsenal, Berlin Cine+, Berlin

Internetseiten www.adk.de

Neue Heimat

Neue Heimat

Berlin Contemporary

13. September 2007 – 07. Januar 2008

 

Unter dem Titel NEUE HEIMAT zeigt die Berlinische Galerie eine umfangreiche thematische Ausstellung zur zeitgenössischen internationalen Kunstszene Berlins. Die Verortung des Individuums in einer von Mobilität und Migration geprägten Welt ist eine Herausforderung unserer Gegenwart: In einer Zeit kultureller Deplatzierung und globaler Heimatlosigkeit steht die Suche nach transnationalen und mentalitätsgeschichtlichen Identitäten mehr denn je im Vordergrund. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeichnet sich gerade in der Kunst eine zunehmende Auseinandersetzung mit Inhalten wie Heimat, Exil, Fremdsein und Globalisierung ab, weit entfernt von volkstümlichen Klischées und Stereotypen des Heimattümlichen.

Die in der Ausstellung NEUE HEIMAT vertretenen 29 Künstler unterschiedlichster Nationalitäten haben eigens zu dieser Thematik Arbeiten entwickelt; andere Werke sind in den letzten Jahren entstanden oder werden erstmals in Berlin gezeigt.

“Heimat” ist nicht territorial gebunden. Berlin als einer der weltweit wichtigsten Produktionsstandorte zeitgenössischer Kunst und kreativer Schmelztiegel internationaler Künstler fungiert im Rahmen der Ausstellung beispielhaft als prominente Plattform künstlerischer und kultureller Identitätsfindung.

Bei den präsentierten künstlerischen Positionen geht es nicht darum, die NEUE HEIMAT abzubilden, sondern vor allem anhand der vier inhaltlichen Schwerpunkte Architektur, Natur, Dinge und Mobilität ein gedankliches und sinnlich-metaphorisches Verhältnis zum jeweiligen Heimatbegriff in den unterschiedlichen Medien anschaulich zu machen.

 

Architektur: An der Fülle installativer Arbeiten in der Ausstellung wird deutlich, wie sehr das Verständnis von Heimat mit Behausung im weitesten Sinne verbunden ist. Das Heim als etwas Gebautes und Bewohntes ist Zufluchtsstätte und Vermittler zwischen innerer und äußerer Welt. Die Suche nach neuen Formen provisorischer Besetzung und Territoralisierung sowie die künstlerische Definition von Lebensraum sind dabei gleichermaßen präsent wie ein tiefgreifendes Unbehagen gegenüber zeitgenössischer Architektur.

 

Natur: Heimat wird oft direkt mit einer bestimmten Landschaft assoziiert, als Ort der Sehnsucht und Harmonie. Diese Idylle, also die Emotionalisierung einer “schönen Natur”, impliziert die verklärte Idee von Ursprünglichkeit und verlorenem Paradies. Aus dem Verlust der Natur und der zivilisationsbedingten Entfremdung des Menschen ihr gegenüber resultiert ein zunehmendes Gefühl der Bedrohung und fundamentalen Heimatlosigkeit.

 

Dinge: Heimat ergibt sich auch im Umgang mit den alltäglichen Dingen, die man sich zu eigen macht und die damit zum Zeichen des individuellen Lebens werden. Die Dinge werden in der Vertrautheit zur Chiffre einer gelebten Existenz und zur Selbstreferenz am realen Objekt.

 

Mobilität: In einer Zeit der wirtschaftlichen wie kulturellen Globalisierung und ihres Imperativs der Flexibilität stellt sich umso mehr die Frage nach der eigenen Identität. Die nomadische Existenz wird in einem Zustand der Bewegung erfahren und im Motiv der Wanderung die eigene Unbehaustheit und Endlichkeit gespiegelt. Heimat erscheint nur mehr als Utopie.

 

 

Die Ausstellung integriert die Preisträger des diesjährigen GASAG-Kunstpreises; der von der GASAG in Zusammenarbeit mit der Kunstfabrik am Flutgraben e.V. verliehen wird.

 

 

 

TEILNEHMENDE KÜNSTLER

Nevin Aladag (Förderpreis GASAG), Michel de Broin, Christina Dimitriadis, Martin Dörbaum, Markus Draper, Paul Ekaitz, Nina Fischer und Maroan el Sani. Christine de la Garenne, Eva Grubinger, Erla Haralsdóttir und Bo Melin, Mona Hatoum, Anton Henning, Jeroen Jacobs, Takehito Koganezawa, Lucas Lenglet, Via Lewandowsky, Tea Mäkipää, Birgit Ramsauer, Mandla Reuter (GASAG Preisträger), Miguel Rothschild, Michael Sailstorfer, Yehudit Sasportas, Florian Slotawa, Costa Vece, Maria Vedder, Jorinde Voigt (Förderpreis GASAG), Brigitte Waldach

 

 

 

Idee und Konzeption

Ursula Prinz

 

Kuratorinnen

Ursula Prinz und Anne Haun

 

 

 

Antragsteller/in Berlinische Galerie, Dr. Ursula Prinz

Veranstaltungstermin 12. September 2007 bis 7. Januar 2008

Veranstaltungsort Berlinische Galerie, Alte Jakobsstr. 124 - 128, 10969 Berlin

Förderbetrag 130.000 €

Kooperationen GASAG

Internetseiten www.berlinischegalerie.de

Michel de Broin, Black Whole Conference 2006, courtesy Michel de Broin

RAUM. Orte der Kunst

Am 22. Februar eröffnet RAUM. Orte der Kunst an zwei Ausstellungsorten mit 43 Künstlern aus Europa, den USA, Japan und Palästina. Die Akademie der Künste bringt damit ihr dreijähriges, interdisziplinäres Projekt zum Thema "Raum" mit einer umfassenden Ausstellung zum Abschluß. Die Kuratoren verstehen die wichtigste Ausstellung der Akademie der Künste im Jahr 2007 als einen Diskurs über den Raum, der ein konstituierendes Moment der Kunst des letzten Jahrhunderts ist. Mit vielen, noch nie in Deutschland ausgestellten Werken in unerwarteten Konstellationen sowie mit Neu- und Wiederentdeckungen und zahlreichen Leihgaben aus der ganzen Welt bringen sie die Wandlungen der Auffassung des Raumes in den visuellen Künsten zur Anschauung und spannen einen Bogen von der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart.

Antragsteller/in Akademie der Künste

Veranstaltungstermin 23. Februar bis 22. April 2007

Veranstaltungsort Hanseatenweg 10, 10557 Berlin und Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Förderbetrag 306.000 €

Internetseiten www.adk.de/raum

Pressestimmen

Jean Painlevé Filmstill aus „Queue de la crevette“, 1929 © Les Documents Cinématographiques, Paris

Récup - Vom Abfall dieser Welt

Als "Art de la Récuperation" hat sich in Afrika das Thema Abfall/Recycling als eigene Kunstsprache etabliert. Der Bezirk Neukölln als "Dritte Welt Berlins" beherbergt die meisten afrikanischen Migranten in der Stadt. Grund genug, das Projekt "Récup" ins Leben zu rufen.

 

Die erste Säule des Projektes ist die Kunstwerkstatt in der Galerie am Körnerpark: Vom 16. Januar bis zum 20. März arbeiten Kinder und Jugendliche dort unter sachkundiger Anleitung mit Dingen, die sie sonst wegwerfen. Es entstehen Masken, Spielzeug, Schmuck oder Dekorationstücke. Die Workshops werden von afrikanischen Künstlern geleitet, denen Kultur- und Umweltpädagogen zur Seite stehen. So ganz nebenbei erfahren die jungen Berliner eine Menge über Afrika und die Wege des Abfalls in dieser Welt. Bis Ende März gibt es an jedem Wochenende von 13 bis 16 Uhr offene Workshops, an denen jeder ohne Anmeldung in der Galerie nach Herzenslust basteln darf.

 

Die zweite Säule von Récup ist die Arbeit zweier Artists in Residence. Der Filmemacher Socrate Safó aus Ghana und der Objektkünstler Dominique Zinkpé aus Bénin leben und arbeiten für vier Wochen in Neukölln. Safó hat mit Jugendlichen an Neuköllner Schulen innerhalb weniger Tage Filme gedreht. Zinkpé arbeitet an seinem Objekt: Die Passage zwischen Karl-Marx- und Richardstraße wird um eine "Passage des Emigrés" erweitert, einen Ort für Migranten, deren Träume und Hoffnungen durch eine überdimensionierte bunt karierte Plastiktasche symbolisiert werden, die wir normalerweise als Reisegepäck kennen. Man kann um die Tasche herum und durch sie hindurch gehen und wird dabei noch mit Fotos und Filmen konfrontiert, die Zinkpé während seines Neukölln-Aufenthaltes gemacht hat. Die "Passage des Emigrés" wird am Sonnabend, 17. Februar, um 16 Uhr eröffnet. Anschließend werden im benachbarten Kino Safós Filme zu sehen sein.

 

Die dritte Säule des Projektes ist die Ausstellung. Dort werden die Arbeiten der beiden afrikanischen Künstler und die schönsten Ergebnisse aus den Workshops gezeigt. Vom 14. April bis zum 20. Mai ist die Ausstellung in der Galerie im Körnerpark. Anschließend geht die Ausstellung weiter ins Umwelt-Bundes-Amt nach Dessau und ins Iwalewa-Haus nach Bayreuth.

 

Antragsteller/in Kulturamt Neukölln

Veranstaltungstermin Ausstellung vom 14. April bis 20. Mai 2007 17. Februar 2007, 16 Uhr, Passage des Emigrés

Veranstaltungsort Passage an der Karl-Marx-Straße 131/133, Ausstellung in der Galerie im Körnerpark

Förderbetrag 22.000 €

Kooperationen Efre Umwelt-Bundes-Amt Berliner-Stadt-Reinigung Iwalewa-Haus

Internetseiten www.kultur-neukoelln.de

Spekulationen im Skulpturenpark Berlin_Zentrum

November 2007 - Etienne Boulanger

Dezember 2007 - Valeska Peschke

Februar 2008 - Sophie Hultén, Ulrike Mohnr, Kai Schiemenz

März 2008 - Daniel Bozhkov

 

Der Skulpturenpark Berlin_Zentrum freut sich zwischen November 2007 und März 2008 Gastgeber für sechs neue aufeinanderfolgende Arbeiten zu sein.

 

Der Skulpturenpark Berlin_Zentrum besteht aus fünf zentral gelegenen, zusammenhängenden Grundstücken, die sich in 62 Parzellen auf unterschiedliche Besitzer verteilen. Als ehemaliger Mauerstreifen, d.h. als militärisches Sperrgebiet innerhalb der Grenze zwischen Ost und West, funktionierte das Land bislang weitgehend über seine politische und geschichtliche Identität. Seit kurzem jedoch sind die Grundstückswerte rasant in die Höhe gestiegen, und die Gesetzmäßigkeiten der freien Immobilienspekulation etablieren sich ultima ratio als Maßstab für Wert und Identität des Geländes.

Der Skulpturenpark Berlin_Zentrum, ist weder Eigentümer noch Besitzer einer einzigen Parzelle des Gebietes und geht - falls notwendig - mit den Besitzern individuelle Kooperationen ein.

 

Im September 2007 wurden die 800 m² große Aussichtsplattform, die Büros des Skulpturenpark Berlin_Zentrum, sowie ein Großteil der vor dem Gebäude liegenden Brachfläche von Investoren erworben. Diese sind so unwissentlich zu Hauptaktionären des Skulpturenpark Berlin_Zentrum selbst geworden. Inmitten dieses Umbruchs freut sich KUNSTrePUBLIK e.V. die neue Serie Spekulationen bekannt zugeben.

 

Mit dem Ziel diese vielseitige, geschichtsträchtige, in unsicherem Wandel befindliche Landschaft um einige ausgesuchte Schichten zu erweitern, werden zwischen November 2007 und März 2008 sechs Künstler ihre für den Ort bestimmten Arbeiten entwickeln: Etienne Boulanger (F), Daniel Bozhkov (US), Sophia Hultén (SW), Ulrike Mohr (DE), Valeska Perschke (DE) und Kai Schiemenz (DE).

 

Pünktlich zur Eröffnung der Reihe Spekulationen bietet die neue Besucherplattform in der Seidelstrasse 18 eine noch attraktivere Perspektive auf den Skulpturenpark. Die leerstehende Neubau-Etage wartet seit ihrer Fertigstellung 1997 auf den Erstmieter.

 

Spekulationen wird kuratiert von Kunstrepublik e.V., in Kooperation mit Eva Hertzsch/Adam Page (Dresden/Berlin), Birgit Schumacher/Uwe Jonas (Berlin) und Adam Sutherland (Grizedale, GB).

 

Skulpturenpark Berlin_Zentrum ist ein Projekt von Kunstrepublik e.V. (Matthias Einhoff, Philip Horst, Markus Lohmann, Harry Sachs, Daniel Seiple).

 

 

Antragsteller/in KUNSTrePUBLIK e.V.

Veranstaltungstermin Oktober 2007 bis März 2008

Veranstaltungsort Skulpturenpar Berlin_Zentrum

Förderbetrag 50.000 €

Internetseiten www.skulpturenpark.org

The Halfmoon Files

Aufbauend auf die im Jahr 2006 durch den Hauptstadtkulturfonds geförderte Recherche von Philip Scheffner zum Projekt ,THE HALFMOON FILES' wird in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftshistorikerin und Autorin Dr. Britta Lange eine Ausstellung erarbeitet, die künstlerische und wissenschaftliche Arbeitsansätze zusammenführt und zu einer „Er-zählung“ verbindet. Gemeinsamer inhaltlicher Ausgangspunkt ist das Aufeinandertreffen von deutschen Forschern mit internierten Soldaten muslimischen und anderen nicht-christlichen Glaubens in deutschen Kriegsgefangenenlagern zur Zeit des ersten Weltkrieges. Einen Schwerpunkt bildet dabei das so genannte „Halbmondlager“ in Wünsdorf bei Berlin, in dem zwischen 1914 und 1918 vor allem indische und nordafrikanische Soldaten interniert waren. Die „exotischen“ Kriegsgefangenen wurden Objekt zahlreicher wis-senschaftlicher Studien in Anthropologie, Ethnologie, Sprach-, Musik- und Rechtswissenschaft. Die besondere Situation des Kriegsgefangenenlagers im Spannungsfeld von Politik und Wissenschaft wird in der Ausstellung nicht auf eine historische Fallstudie reduziert. Stattdessen befragt die interdisziplinäre Herangehensweise und die Erarbeitung einer experimentellen Ausstellungssituation den historischen Themenkomplex auf seine Reichweite und Bedeutung für heutige Konstruktionen von „Geschichte“ und „Wissen-schaft“.Die Ausstellung ,THE HALFMOON FILES' reflektiert den Umstand, dass Geschichte, während sie stattfindet, bereits in Geschichten gefasst wird: Erzählungen über die politischen Ziele der Propaganda, über die Einzel- und Kollektivschicksale der Gefangenen, über ihre Relevanz für die Wissenschaft, über die verwendeten Medien – ebenso wie Erzählungen von den Gefangenen über den Krieg, über ihre Heimat, den Ort Wünsdorf und ihre Sicht auf die Wissenschaftler. Bezug nehmend auf die historischen Erzählungen entsteht in der Ausstellung aus der Perspektive des „Heute“ ein fragiles audiovisuelles Netz von Geschichten, die sich wiederum zu einer Erzählung zusammenfügen: einer Er-zählung über die Verflechtungen zwischen Politik und Unterhaltungskultur, zwischen Krieg, Kolonialismus, Wissenschaft und Medien. Die Ausstellung ,THE HALFMOON FILES' besteht aus drei ineinander greifenden Elementen:- Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg / BethanienDie Ausstellung unterteilt sich in eine voneinander unabhängige „Tonspur“ und eine „Bildspur“, die sich auf vier Bereiche der Ausstellung verteilt: In jedem Bereich ertönt eine fragmentarische Hörgeschichte, die durch Foto-, Text- und Filmfragmente verdichtet wird. Bilder und Töne sind dabei Spuren von drei zentralen Themenkomplexen: 1. „Der Ort Wünsdorf – das Setting“, 2. „Menschen / Typen / Geister“, 3. + 4. „The making of ... Geschichte“. Die „Tonspuren“ aus allen Themenbereichenverbinden sich zu einer gesamten, im zentralen Bereich der Ausstellung hörbaren Erzählung: Historisches Tonmaterial, Interviewfragmente und Zitate verweben sich zu einer Audio-Komposition, die das jeweilige Bild- und Textmaterial in immer neuen Kontexten erscheinen lässt. - Veranstaltungsprogramm: Fünf Vorträ-ge mit Film und eine Exkursion nach Wünsdorf - Publikation: CD mit Booklet ,THE HALFMOON FILES’ entsteht in Kooperation u.a. mit: Lautarchiv der Hum-boldt-Universität zu Berlin, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin, Stiftung Deutsches Rundfunk Archiv, Kunstraum Kreuzberg / Bethanien,Berlin

Antragsteller/in Philip Scheffner, Britta Lange

Veranstaltungstermin 15. Dezember 2007 bis 17. Februar 2008

Veranstaltungsort Kunstraum Kreuzberg / Bethanien

Förderbetrag 2007: 40.000 € 2008: 15.000 €

Kooperationen Humboldt Universität, Stiftung Deutscher Rundfunkarchiv, Max-Plank-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Kunstraum Kreuzberg

Internetseiten www.pong-berlin.de

The Ideology of Memory

Seit 1998 habe ich über das Gelände der ehemaligen Ministergärten in Berlin recherchiert. Parallel verfolgte ich die Entwicklung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas.

 

2007 möchte ich meine dazu entstandenen Arbeiten und Recherchen im Museum für Fotografie in Berlin ausstellen. Fotoarbeiten, Foto-Objekte und eine Installation werden im 2. Stockwerk des Museums ausgestellt, d.h. in den Räumen, die bis jetzt nicht saniert wurden.

 

Das Museum für Fotografie ist das einzige Museum in Berlin, das u.a. einem jüdischen Künstler/Fotografen gewidmet ist. Die Arbeiten von Helmut Newton in der Dauerausstellung, sowie die üppigen Räume im Erdgeschoss und ersten Stockwerk, in denen die Arbeiten Newtons gezeigt werden, kontrastieren sehr stark mit dem unrenovierten, vernachlässigten 2. Stockwerk und mit den Arbeiten, welche ich zeigen werde. Dieser Kontrast ist wichtig, vor allem in Bezug auf die Wahrnehmung von Inhalt, Form und zeitliche Resonanz. Ich halte die Räume für einen ideal geeigneten Ort für meine Ausstellung.

 

Meine Arbeiten verfolgen die verschiedenen Stadien der Genese des Denkmals, untersuchen die jeweiligen Reaktionen und Aktivitäten, die gleichzeitig stattgefunden haben. Darüber hinaus thematisieren sie die Darstellungen von Erinnerung und Gedächtnis.

 

The Ideology of Memory macht einen Vorschlag zu unseren Umgang mit der Errinerung: was selektieren wir für das Gedächtnis, welche Form geben wir unseren Erinnerungen, und welche Folgen hat unsere Auswahl für das Verstehen der Vergangenheit?

 

Seit langem interessiert mich die Frage, wie Räume und Orte in der Lage sind, unsichtbare Spuren oder Abdrücke zu übermitteln, bzw. wie ein Kunstwerk diese Spuren reanimieren kann. Diese paradoxe Aufgabe wurde zum Leitgedanke in vielen meiner Arbeiten: Zeigen was man nicht sagen kann, und was man genausowenig vergessen darf.

 

Zur Ausstellung soll ein Katalog erscheinen. Eine Website ist in Vorbereitung.

 

Antragsteller/in Simone Mangos

Veranstaltungstermin 24. August bis 4. November 2007

Veranstaltungsort Das Museum für Fotografie, Berlin

Förderbetrag 40.000 €

Kooperationen Kunstbibliothek Staatliche Museen zu Berlin

Internetseiten www.simonemangos.com

Lonsdale Aus der Serie „So macht die Shoah richtig Spaß“ 2007 © VG Bild-Kunst, Bonn, 2007

Ministergärten 1998 © VG Bild-Kunst, Bonn, 2007

Bunker-Triptychon 2000 © VG Bild-Kunst, Bonn, 2007

WALK - Spazierengehen als Kunstform

„Mit dem Herumlaufen allein ist es nicht getan.“

(Franz Hessel: Spazieren in Berlin, 1929)

 

„Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Gehen“

(Michael Glasmeier in der Bauwelt 7/8, 1990)

 

„Wir sind die erste Generation, die eine neue, eine promenadologische Ästhetik aufbauen muss.“ (Lucius Burckhardt: Warum ist Landschaft schön? Die Spaziergangswissenschaft, 2006)

 

„WALK! – Spazierengehen als Kunstform“ präsentiert das Spazierengehen als künstlerische Praxis und untersucht es hinsichtlich seines Potentials, die Wahrnehmung der Umgebung zu schärfen und als spezifische Vermittlungsform zu wirken. Abgeleitet vom italienischen ‚spaziare’ (sich räumlich ausbreiten) meint Spazierengehen, das Gehen als entspannenden und zugleich anregenden Zeitvertreib.

Einerseits ist das Gehen die ursprünglichste Form der Fortbewegung des Menschen, andererseits wird selbst dieses seit Beginn der Moderne gelenkt und geleitet, zum Beispiel in Landschaftsparks, aber auch in den Shopping Malls der Gegenart. Die Spannung zwischen Spazierengehen als selbstbestimmte Tätigkeit jenseits sozio-ökonomischer und politischer Gegebenheiten und seiner Instrumentalisierung in verschiedenen Gesellschaftsformen wird in den künstlerischen Beiträgen des Projektes reflektiert. Neben der Betrachtung des Spazierganges als künstlerische Praxis werden auch kulturgeschichtliche, stadtplanerische, ökonomische und praktische Aspekte untersucht.

Mit der Präsentation sehr unterschiedlicher Aspekte des Spazierengehens verweist das Ausstellungsprojekt auf die Vielfalt des Themas und propagiert ganz konkret das Spazierengehen an sich. „WALK! – Spazierengehen als Kunstform“ will dazu anregen, das Gehen als Möglichkeit der Erkundung (wieder-) zu entdecken.

Das Projekt besteht aus vier sich ergänzenden und ineinander greifenden Elementen: einer Ausstellung, einem Rechercheraum, dem Wettbewerb „Mein liebster Spaziergang – mein schönster Spaziergang“ sowie einem Veranstaltungsprogramm mit Spaziergängen und Vorträgen.

Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von internationalen KünstlerInnen, die ein breites Spektrum des Spazierengehens als Kunstform seit den 1960er Jahren eröffnen und die in unterschiedlichen Medien realisiert sind.

Der „Rechercheraum – La Salle Verte“, gestaltet von der Künstlerin Caroline Bittermann, versammelt als Teil der Ausstellung Literatur zur Kulturgeschichte des Spaziergangs, Dokumentationsmaterial zu künstlerischen Projekten, Beiträge von SchülerInnen der Kurt-Löwenstein-Hauptschule in Neukölln, der Fichtelgebirge-Grundschule in Kreuzberg und weiteres Informationsmaterial (Broschüren, DVDs, Audiofiles etc.). Teil des Rechercheraums ist zudem ein Archiv zu Lucius Burckhardts Spaziergangswissenschaft, eingerichtet von Martin Schmitz.

Der Wettbewerb war im Mai 2007 in der Berliner Presse ausgeschrieben, Einsendeschluss war der 15. Juni 2007. Die Jury bestand aus Stéphane Bauer (Leiter des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Kurator der Ausstellung), Eva Epple (Initiatorin des Bürgerprojekts „Netzwerk für 20 grüne Hauptwege für Berlin“), Christine Heidemann (Kuratorin der Ausstellung, Kunsthistorikerin), Katja Reichard (Künstlerin, Mitbetreiberin der Buchhandlung pro qm), Martin Schmitz (Verleger und Autor). Ausgewählt wurden die Beiträge von Stella Cristofolini, Jonas-Philipp Dallmann, Kathrin Sänger und Karola Schlegelmilch. Ein Sonderpreis geht an Familie Sikora.

Jeden Sonntag während der Ausstellungszeit findet ein Spaziergang statt, der jeweils von einer/m KünstlerIn angeleitet wird. Weiterhin werden Vorträge wissenschaftliche, stadtpolitische und künstlerische Aspekte des Spazierengehens vorstellen.

 

KünstlerInnen der Ausstellung: Vito Acconci (USA), Francis Alÿs (BE/MEX), Caroline Bittermann (DE), Lucius Burckhardt / Martin Schmitz (CH/DE), Tom Burr (USA), Janet Cardiff / Georges Bures Miller (CAN/DE), Lenka Clayton (UK), Larissa Fassler (CAN/DE), Kristinn G. Hararson (IS), Christian Hasucha (DE), Thomas Hauser (DE), Romuald Karmakar (DE), Ingeborg Lockemann (DE), Christoph Mayer chm. (AT/DE), Christian Philipp Müller (CH/USA), Wolfgang Müller (DE), Adrian Piper (USA), Nicole Schuck ( DE), Stalker/On (IT), Timm Ulrichs (DE), Ingo Vetter / Annette Weisser (DE)

 

Veranstaltungsprogramm

Spaziergänge:

Treffpunkt ist – wenn nicht anders angegeben – der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.

 

So. 2. September: Spaziergänge mit zwei der GewinnerInnen des Wettbewerbs „Mein liebster Spaziergang – mein schönster Spaziergang“,

14:00, Karola Schlegelmilch: Stadtkrautspaziergang, Treffpunkt: U-Bahnhof Heinrich Heine Str., Ausgang Brückenstr./Köpenicker Str., Berlin Mitte

16:00, Stella Cristofolini: "kleine Paradiese", Treffpunkt Lychener Str. / Raumer Str., Berlin Prenzlauer Berg

 

So. 9. September, 16:00, Spaziergang mit Ingeborg Lockemann, Künstlerin

 

So. 16. September, 16:00, „Schokoladenseiten von Berlin: Spaziergang durch die Stadt mit einem bekennenden Schokoholic“, Spaziergang mit Tanja Dückers, Schriftstellerin

 

Do. 20. September, 15:00, Spaziergang der Kurt-Löwenstein-Hauptschule durch Neukölln, Treffpunkt: Karlsgartenstr. 8, Berlin Neukölln

 

So. 23. September, 16:00, „Anderswo-Landwärts - Man orientiert sich hier nicht an den Straßen sondern den Erzählungen über die Gegenden“, Spaziergang mit Nicole Schuck, Künstlerin

 

So. 30. September, 16:00, „The Walk Home“, Spaziergang mit Jonathan Monk, Künstler

 

Mi. 3. Oktober, Spaziergang mit der Künstlergruppe Stalker/On (Bitte telefonisch anmelden: 030-90298-1460)

 

So. 7. Oktober, 11:00, endloser Spaziergang mit Till Krause, Künstler

 

So. 14. Oktober, 16:00, Spaziergang mit der Gruppe Kulturmaßnahmen, anschließend Finissage

 

Vorträge im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien:

 

Di. 11. September, 19:00, „Die Spaziergangswissenschaft von Lucius Burckhardt“, Vortrag von Martin Schmitz, Verleger und Autor

 

Di. 25. September, 19:00, Vortrag von Eva Epple, Initiatorin des Bürgerprojekts und Mitglied von Fuss e.V. und Dr. Heike Stock, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zum Bürgerprojekt „Netzwerk für 20 grüne Hauptwege“

 

Di. 2. Oktober, 19:00, Vortrag von Bertram Weishaar, Künstler, über seine Promenadologie

 

Di. 9. Oktober, 19:00, Vortrag Christoph Mayer chm., Künstler, über sein Projekt „Audioweg Gusen“

 

Bitte beachten Sie aktuelle Hinweise und evtl. Terminänderungen auf unserer Website.

 

Ein Ausstellungsprojekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und des Infobüros Die Prävention in Medienpartnerschaft mit der Tageszeitung dietaz

 

Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Tel.: (030) 90298-1455. Fax: -1453

bethanien@kunstraumkreuzberg.de, www.kunstraumkreuzberg.de

Öffnungszeiten: täglich von 12.00 bis 19.00 Uhr

Leitung: Stéphane Bauer, Tel.: (030) 90298- 1455

 

Antragsteller/in Kunstraum Kreuzberg / Bethanien

Veranstaltungstermin 31. August 2007 - 1. September bis 14. Oktober 2007

Veranstaltungsort Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Förderbetrag 35.000 €

Internetseiten www.kunstraumkreuzberg.de

Pressestimmen

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Ingeborg Lockemann - Ein Ausflug in Berlin 1998 - sw