7. internationales literaturfestival berlin 2007

7. internationales literaturfestival berlin (4.-15.9.07)

Literarische Vielfalt in Zeiten der Globalisierung erleben: Arabische Lyriker treffen amerikanische Shortstory-Schreiber, südkoreanische Poeten ihre russischen Kollegen, südafrikanische Romanciers den bulgarischen Nachwuchs. Hochinteressante Neuentdeckungen stehen gleichberechtigt neben den anerkannten Größen der Weltliteratur. Fremdes scheint auf, Verwandtes wird sichtbar, wenn in zwölf Tagen und ca. 300 Veranstaltungen 100 Autoren einen Einblick in neue und tradierte Entwicklungen der aktuellen Literatur geben. Prosa, Lyrik, Gespräche mit Autoren und politische Diskussionen, Kinder- und Jugendliteratur, Literaturverfilmungen - das ilb ist ein lebendiges, polyglottes Forum von und für Literaturenthusiasten.

Entdeckungen verspricht der "Fokus Lateinamerika": Vor allem jüngere Autoren, die der Generation des "Boom" folgen, geben einen Einblick in die neuesten Entwicklungen auf dem Kontinent. Die Sparte "Reflections" beleuchtet diesen Schwerpunkt mit Podiumsdiskussionen in politischer und sozialer Hinsicht.

Das internationale literaturfestival berlin ist eine Veranstaltung der

Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. und der Berliner Festspiele

unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission.

Es wird ermöglicht aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

Antragsteller/in Peter-Weiss-Stfitung für Kunst und Politik e.V.

Veranstaltungstermin 4. bis 15. September 2007

Veranstaltungsort Haus der Berliner Festspiele

Förderbetrag 350.000 €

Internetseiten www.literaturfesti...estspiele.de

LAN. Drei Tage junge Literatur und Musik

EDIT, GOLD und das KOOKlabel präsentieren ein kompaktes Festival junger Literatur und Popmusik. „LAN. Drei Tage junge Literatur und Musik“ zeigt, was sich seit Jahren in Berlin, und darüber hinaus im deutschsprachigen Raum, entwickelt: Literarische und musikalische Kontexte und Korrespondenzen, Zusammenarbeiten und Freundschaften – eine ganz eigen vernetzte Generation.

 

Im HAU2 werden an drei Abenden 18 Autorinnen und Autoren zu sehen und hören sein (u.a. Jörg Albrecht, Kirsten Fuchs, Clemens Meyer, Tilman Rammstedt, Monika Rinck, Antje Rávic Strubel, Saša Stanišić, Kevin Vennemann, Uljana Wolf). Drei Singer-Songwriter (Jan Böttcher/Herr Nilsson, Crazy for Jane, Kat Frankie) begleiten die Lesungen musikalisch und sechs Bands werden beweisen, dass gute Texte auch rocken (u.a. Britta, Bernadette La Hengst, Masha Qrella, Knarf Rellöm X).

 

Neben bereits im Kulturbetrieb etablierten KünstlerInnen werden jüngste Talente wie Ann Cotten, Greta Granderath oder Finn-Ole Heinrich vorgestellt.

 

Das Festival spürt den Reaktionen zwischen literarischem Text und Song nach – wie viele Gedichtbände der letzten Jahre tragen Songzeilen als Motti, wie oft tauchen Bandnamen, Titel, punchlines in jungen deutschsprachigen Erzähltexten auf! LAN skizziert Rezeptionen und Überlagerungen, ein Klima aus Suchen, Überraschtwerden und Verstehen. LAN will herausfinden, wo heute Nähen, Differenzen, wo Abstoßungen und Wahlverwandtschaften zwischen den Sprachkünsten entstehen.

 

„LAN. Drei Tage junge Literatur und Musik“ führt einen weiten Begriff von Netzwerken auf, von täglich-ästhetischen Interferenzen und Dialogen: Literatur als movens, lyrics als Literatur.

 

 

 

Konzipiert und veranstaltet von EDIT – Papier für neue Texte, GOLDliteraturmagazin und dem KOOKlabel. /// Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. /// Medienpartner: Zitty. Das Hauptstadtmagazin // taz. die tageszeitung // Intro - Musik und so. Pop, Kultur und gute Noten. // 100,6 MOTOR FM. Andere Musik für Berlin.

 

Antragsteller/in Alexander Gumz

Veranstaltungstermin 24.-26.Mai.2007

Veranstaltungsort HAU 2 - Hebbel am Ufer

Förderbetrag 20.000 €

Internetseiten www.lan-festival.de

Pressestimmen

grafik : www.andreastoepfer.de : 2007

Mascha Koléko und Berlin - Schön war die Fremde, doch Ersatz / Mein Heimweh hieß Savignyplatz

Die Berliner Dichterin Mascha Kaléko wurde Ende der Zwanziger Jahre mit ihren heiter-melancholischen Großstadt-Gedichten bekannt. Sie stehen in der Tradition von Heine, Tucholsky und Kästner, doch Mascha Kaléko hat einen eigenen Stil entwickelt und ist die einzige weibliche Stimme unter den Lyrikern der Neuen Sachlichkeit. Ihre beiden erfolg-reichen Gedicht-Bände wurden von den Nazis verboten, da die Autorin Jüdin war. 1938 emigrierte sie nach Amerika, 1959 nach Israel. In ihren Texten spiegeln sich persönliches Schicksal und zeitgeschichtlicher Hintergrund auf eindrucksvolle Weise. Die Ausstellung zeigt Leben und Werk der Dichterin vor dem Hintergrund der drei wichtigsten Stationen ihres Lebens - Berlin, New York und Jerusalem. Dabei steht Berlin, wo Mascha Kaléko zwanzig Jahre lang wohnte und das sie nach der Emigration wieder besuchte, im Mittel-punkt. Das wechselhafte Schicksal der Metropole während der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit wird in ihren Gedichten, Prosatexten und Briefen deutlich. Berlin war die einzige Stadt, in der sie sich heimisch fühlte.Der 100. Geburtstag von Mascha Kaléko ist ein guter Anlass, erstmals Leben und Werk dieser Berliner Dichterin in einer Ausstellung zu würdigen. Das Literaturhaus Berlin nahe dem Kurfürstendamm ist der ideale Ort dafür, denn Mascha Kalékos letztes Wohnhaus in der Bleibtreustraße (Gedenktafel) liegt nur wenige Minuten entfernt. Die Ausstellung, die biographische und werkgeschichtliche Aspekte verbindet, kann im Literaturhaus in zwanzig Vitrinen präsentiert werden. Außerdem gibt es Wandflächen für die Hängung von Plakaten, Groß-Fotos und Schrifttafeln, die Möglichkeit, einen Film über die Dichterin (ZDF 1985) zu zeigen, eine Ecke mit Caféhaustischen und -stühlen einzurichten, an denen Kaléko-Bücher ausliegen und man über Kopfhörer Originalaufnahmen der Gedichte hören kann. Im Rahmenprogramm sind literarische Spaziergänge durch Charlottenburg, Ausstellungs-Führungen, Lesungen und ein Chansonabend vorgesehen. Mascha Kalékos Nachlass befindet sich im Deutschen Literaturarchiv Marbach, das mit dem Literatur-haus Berlin schon lange kooperiert.

Antragsteller/in Jutta Rosenkranz

Veranstaltungstermin Oktober / No-vember 2007

Veranstaltungsort Literaturhaus Berlin

Förderbetrag 40.000 €

Internetseiten www.JuttaRosenkranz.de

Pressestimmen

poesiefestival berlin

Zum achten Mal präsentiert das poesiefestival berlin Dichtkunst

auf der Höhe der Zeit.Eine Woche lang, vom 23.Juni bis zum 1.Juli, zeigen Dichter aus aller Welt Poesie – pur oder in Verbindung mit anderen Künsten.Über 100 Dichter, Künstler und Wissenschaftler aus 20 Ländern sind zu Gast: Tänzer,Musiker, DJs, Schauspieler, Rapper, Lautpoeten, Performer, Spokenword-

Slammer, Medienkünstler und selbstverständlich die Dichter im allseits bekannten Sinn. Der diesjährige Fokus liegt auf der Poesie

aus Kanada und Québec.

 

Antragsteller/in Literaturwerkstatt Berlin

Veranstaltungstermin 23. Juni - 1. Juli 2007

Veranstaltungsort Kulturbrauerei und andere

Förderbetrag 350.000 €

Internetseiten www.literaturwerkstatt.org

Pressestimmen

Derek Walcott, Foto: Ohlbaum

Vermessung der Welt. Internationales Treffen der Übersetzer deutscher Literatur

Das bislang wohl größte Treffen von Übersetzern deutschsprachiger Literatur findet vom 18.-24. März 2007 im LCB und auf der Leipziger Buchmesse statt. 62 Übersetzer aus 33 Ländern erhalten damit die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen der deutschen Gegenwartsliteratur kennenzulernen und sich durch die persönlichen Kontakte zu Autoren, Verlegern und Kritikern, aber auch zu Kollegen in anderen Ländern in ein wachsendes Netzwerk einzubringen. Die Gäste werden an den Abendveranstaltungen am 19. und 20. März teilnehmen. Eine Liste der Übersetzer ist auf unserer Website abrufbar. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und mit Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds realisiert.

Antragsteller/in Literarisches Colloquium Berlin

Veranstaltungstermin 18. bis 24. März 2007

Veranstaltungsort Literarisches Colloquium Berlin, Leipziger Buchmesse

Förderbetrag 25.000 €

Kooperationen Robert Bosch Stiftung Deutsches Kulturforum östliches Europa

Internetseiten www.lcb.dewww.bosch-stiftung.dewww.kulturforum.info