60. Gründungsjahr Komische Oper Berlin

Die Komische Oper Berlin wurde am 23. Dezember 1947 mit der Premiere der Fledermaus eröffnet. Dieser Termin jährt sich in der kommen Spielzeit zum 60. Mal. Es handelt sich dabei um kein »großes« Jubiläum, aber doch um eines, das nicht mit Schweigen übergangen werden kann. Darum sind zur Feier dieses Anlasses folgende Veranstaltungen und Maßnahmen geplant: 1. Der FESTTAG am 23. Dezembera. Um 12.00 Uhr findet ein Festkonzert statt, mit der Aufführung eines Werkes, das in der Vergangenheit von der Komischen Oper Berlin in Auftrag gegeben worden ist. Das Konzert wird mit Reden des regierenden Bürgermeisters und des Intendanten eröffnet. Im Anschluss an das Konzert gibt es einen kleinen Sektempfang im Foyer des Hauses.b. Um 16.00 Uhr findet im Foyer ein Rundtischgespräch mit prominenter Besetzung statt. Thema: Die Komische Oper Berlin in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftc. Am Abend gibt es eine Festaufführung der Neuinszenierung der Fledermaus und anschließend eine Feier im Foyer.d. Das Foyer der Komischen Oper Berlin ist den ganzen Tag über zugänglich. Auf Monitoren, die im Foyer aufgestellt sind, werden Ausschnitte aus verschiedenen Inszenierun-gen aus der Geschichte der Komischen Oper (Felsenstein, Herz, Kupfer, aber auch aktuelle Inszenierungen) zu sehen sein.2. Es wird die KOMPOSITION eines Werkes für Kinder in Auftrag gegeben, das beim Spielzeiteröffnungsfest uraufgeführt wird.3. Eine CHRONIK der Geschichte des Orchesters wird erarbeitet.4. Im Herbst 2007 gibt es eine Sonderexemplar der Opernzeitschrift »KOMISCH«, in der sich prominente Personen (Sänger, Regisseure, Dirigenten, Schauspieler, Maler, Schriftsteller, Philosophen usw. usf.) zu Geschichte und Gegenwart der Komischen Oper Berlin äußern.5. Im weiteren Verlauf der Spielzeit sind FOYERKONZERTE geplant, die sich mit derGeschichte der Komischen Oper Berlin befassen.

Antragsteller/in Komische Oper Berlin

Veranstaltungstermin 1. Januar bis 31. Dezember 2007

Veranstaltungsort Komische Oper Berlin

Förderbetrag 20.000 €

Internetseiten www.komische-oper-berlin.de

BUILDING SPACE -

club transmediale 2007 – Building Space

 

„Building Space“ heißt „Raum bauen“. Keinen Raum mit vier Wänden, Boden, Dach und einer Öffnung – sondern einen Spielraum, in dem Neues experimentell erprobt werden kann und der durch darin gewonnene Erfahrungen in die Gesellschaft hinein zu wirken vermag.

 

Der Begriff „Raum“ reicht über den gebauten, geographischen und physikalischen Raum hinaus. Er bezeichnet Konstellationen und Beziehungen unterschiedlichster Art, die Wahrnehmung, Kommunikation und Informationsfluss strukturieren. Seine entscheidenden Charakteristika sind Ausdehnung und Begrenzung – Raum entsteht aus einer Anzahl definierter Parameter, die eine „Spähre“ eingrenzen, innerhalb derer bestimmte Qualitäten der Eigengesetzmäßigkeit bestehen können. Verschiedene Räume ermöglichen daher zu aller erst unterschiedliche Erfahrungsweisen und Handlungsoptionen.

 

„Building Space“ präsentiert Formen der akustischen, audio-visuellen und konzeptionellen Raumerzeugung. Jenseits dem Spiel mit den physikalischen Grundlagen und ihrer Simulation in virtuellen Welten, beschäftigt sich „Building Space“ insbesondere mit der Entfaltung von Klangräumen in der Vorstellung, mit den sozialen Räumen partizipatorischer Projektarchitekturen und mit politischen Räumen, die aus der Reibung unterschiedlicher Kulturen hervorgehen. So entwirft Taeji Sawai mittels aktueller Technologie neue Wahrnehmungsformen, während das Burial Chamber Trio zu aller erst auf die imaginäre und physische Kraft des Sounds abzielt. Das Zusammenspiel von Musikern aus dem Nahen Osten mit Kollegen aus dem Westen im Programm Crossings bietet neuen Raum für Kontroverse, aber auch für Austausch und Verständigung, wo die Wege durch gegenseitige Paranoia derzeit verschlossen scheinen. Diese und viele weitere Projekte und Künstler im Programm des CTM.07 wagen den Versuch, neue Spiel- und Wahrnehmungsräume zu gestalten.

 

Raum ist heute auf vielfach ein kompositorischer Parameter der Musik Der menschliche Hörsinn ist räumlich. Klang ist eine immersive Erfahrung. Sound ereignet sich im Raum, der einerseits als klingende Größe genutzt, andererseits durch Klänge verändert wird, und er ruft in der Imagination der Hörer räumliche Vorstellungen auf. Doch Raum-Klang-Relationen bestehen meist aus visuellen und auditiven Komponenten. Mehr noch, sie sind Teil von Atmosphären, die aus dem Zusammenspiel von Sound, Architektur, Licht, Design und Bewegtbild entstehen. Nicht zuletzt sind die innerhalb einer Atmosphäre Anwesenden als affektiv Wahrnehmende mit ihren Reaktionen, pausenlosen Feedbacks und vielfältigen Formen der Kommunikation konstitutiv an ihrer Gestaltung beteiligt. Das in „Building Space“ implizierte Subjekt ist daher nicht notwendigerweise der Kunstproduzent, auch ist es nicht zwingend eine Person, es ist das Kollektiv der gerade Anwesenden – Künstler, Besucher, Organisatoren und Mitarbeiter, die durch individuelle Impulse gemeinsam den „Raum“ bauen.

 

Indem der Fokus stärker auf den Hörer und Betrachter als den aktiv Erfahrenden gelegt wird, ist „Building Space“ ist der folgerichtige Schritt in der Abfolge der Themen der vergangenen Festival-Ausgaben, die stärker von der Perspektive der Produzenten her gedacht waren. Im Jahr 2004 hat das Festival mit dem Schwerpunkt „Performing Sound“ Fragen der Repräsentation des Performers und die Rolle des Körpers im Feld der elektronischen Musik untersucht. 2005 hinterfragte das Programm „Splendid Isolation“ die Bedeutung des Produktionskontextes für Soundart und Musik und 2006 wurde mit dem Thema „Being Bold!“ die innere Haltung und Antriebskraft der Produzenten zeitgenössischer Musiker ausgelotet.

 

Die Themensetzungen des Festivals spiegeln nicht nur unsere Interessen als Programmgestalter wider, sondern sind auch Anzeichen unseres jeweiligen Zustandes als Organisatoren. „Being Bold!“ war ein Bekenntnis, eine Reaktion auf die schwierige Situation, in der sich das Festival in den Jahren 2005 und 2006 befand – und sich noch immer befindet. „Building Space“ ist das Zeichen einer neuen Haltung, es ist Parole für unseren festen Willen, das Festival zu erhalten und auszubauen. Ausdruck dieser Entscheidung sind E.C.A.S.-Treffen und Professional Meeting im Programm des CTM.07, an denen Festivalorganisatoren über neue Kooperationsmöglichkeiten beraten. Durch intensive Vernetzung mit internationalen Initiativen und Institutionen wollen wir unter dem Dach des von uns kürzlich gegründeten DISK – Initiative Bild & Ton e.V. weiterhin an Spielräumen bauen, in denen Künstler und Besucher neue Ideen und Sichtweisen ausprobieren können, um gesellschaftliche Veränderungen kritisch zu reflektieren und zu gestalten.

 

Antragsteller/in DISK/ clubtransmediale GbR

Veranstaltungstermin 26. Januar bis 3. Februar 2007

Veranstaltungsort Maria am Ostbahnhof

Förderbetrag 50.000 €

Internetseiten www.clubtransmediale.de

Il Pianto d’Orfeo

. Als ausübende Musiker und Tänzer können wir die Komponisten des 17. Jahrhunderts und ihren Pioniergeist nur bewundern. Auf unsere ganz persönliche Entdeckungsreise durch ihre Musik zu gehen, sie zu studieren, zu spielen und aufzuführen, macht uns immer wieder ungeheuer viel Freude. Aus dem Wunsch heraus, diese Freude mit anderen zu teilen, entsteht dieses Projekt. Der Orpheus-Mythos bietet sich ganz natürlich als Stoff für Experimente an. Wenn wir versuchen, Orpheus’ Geschichte aus der Ich-Perspektive mit nur einem Sänger, zwei modernen Ausdruckstänzern und einem auf historischem Instrumentarium spielenden Musikerensemble zu erzählen, so wollen wir damit ein genreübergreifendes Tanztheaterprojekt schaffen. Somit erheben wir das bereits entstandene CD- Projekt auf eine neue theatralische Ebene.

Für Musiker ist die Versuchung groß, in diesem Mythos eine demonstrative Darstellung der „Macht der Musik” zu sehen. Wichtig erscheint uns jedoch den menschlichen Orpheus’ zutage zu fördern. Nämlich den, der gegen das klassische Gebot der „Mäßigung” verstößt und sich zu extremen Reaktionen hinreißen lässt, maßlos in seiner Traurigkeit, solange er noch nicht Eurydikes Herz gewinnen konnte, maßlos in seiner Freude, als er es endlich gewonnen hat. Eitel und egozentrisch, bekommt er schließlich Eurydike zurück und kann dann nicht einmal eine simple Anweisung befolgen – sich nicht nach der Geliebten umzusehen, bis sie die Unterwelt hinter sich gelassen haben! Und doch können wir Orpheus für sein Versagen nicht verurteilen. Lebe wohl Euridice zu Orfeo bei OvidBei Ovid, Vergil und selbst bei Poliziano bleibt Eurydike bemerkenswert schweigsam. In Ovids Erzählung murmelt sie nur ein einziges „Lebe wohl”, wenn Orpheus’ Blick zurück ihr Schicksal besiegelt. Selbst in Polizianos Favola, wo Eurydike in einer früheren Szene auftritt, bleibt sie beinahe stumm, bis sie dann kurz die endgültige Trennung von ihrem Mann beklagt. Das kann unserer Euridice nicht passieren. Durch die Kombination von Text und Klang der menschlichen Stimme mit der ganzen Bandbreite und Ausdruckskraft des menschlichen Körpers über die moderne Ausdruckstänzer verfügen, erhält die Euridice in unserem Projekt eine gleichberechtigte Stimme.Der Seele des Menschen wohnt von Natur aus eine gewisse Erzürntheit inne, die durch Erziehung und Mäßigung, zu einem muterfüllten Seelenteil ausgebildet wer-den soll. PlatoOrfeo verstößt gegen das klassische Gebot der „Mäßigung” und lässt sich zu extremen Reaktionen hinreißen. Wenn schon unser Held seine Probleme hatte mit der „Mäßigung“, wie sollten wir da nicht in seine Fußtapfen treten, wenn wir seine Geschichte erzählen? Als Ausgangsbasis bauten wir uns eine Erzählung in der 1. Person aus Musiken von Peri, Caccini und Monteverdi mit eingefügten Instrumentalstücken verschiedener Zeitgenossen. Dabei nehmen wir uns im Hinblick auf die Interpretation von aus ihrem Kontext her-ausgelösten Einzelkompositionen gewisse interpretatorische Freiheiten. der Überlegung folgend, dass ein Orfeo selbst die Grenzen der Zeit und der Konvention überschritten hat, um seine Liebste wiederzugewinnen.

Antragsteller/in Lautten Compagney Berlin

Veranstaltungstermin 26. Juli bis 14. September 2006

Veranstaltungsort Radialsystem

Förderbetrag 85.000 €

Kooperationen Sasha Walz & Guests

Internetseiten www.lauttencompagney.com

Im Sog der Klänge

Im Mittelpunkt des Projektes IM SOG DER KLÄNGE steht die Mehrchörigkeit, eine gängige Praxis, die in Italien vor etwa vierhundert Jahren ihren Ursprung hat. Kennzeichnend ist die Einbeziehung des Kirchenraumes in die musikalische Aufführung, indem Ensembles und Chöre als Teil-Ensembles, sogenannte „Chöre“, auf den Raum verteilt musizier-ten. Nicht allein die Tatsache, dass mehrchöriges Musizieren selten und dann eher in Zirkeln Alter Musik zur Aufführung kommt, sondern auch die Absicht, Raumkonzepte unse-rer Tage neu zu hinterfragen, nimmt IM SOG DER KLÄNGE zum Anlass, erstmalig richtungsweisende mehrchörige Werke der älteren Musikgeschichte neben Kompositionen zu präsentieren, die vor diesem Hintergrund für das Projekt komponiert werden. Klangdiffusion durch Aufteilung von Musikern im Raum, Mischformen von Elektronik und Instrumen-talmusik, Surroundverteilungen und umfangreiche Lautsprecherenvironments sind längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden, doch nicht immer erklären sich die Verteilung der Musiker oder der Einsatz von üppiger Technologie. Bezogen auf kammermusikalische Auftragswerke möchte IM SOG DER KLÄNGE Komponistinnen und Komponisten anregen, eine ähnliche Einheit zwischen Klangbewegungen und musikalischer Aussage herzustellen, wie es die Altvorderen zu Wege brachten. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Berlin (Ballhaus Naunynstraße und Radialsystem), Stuttgart (Theaterhaus Stuttgart) und Schwaz (Festival Klangspuren). Angefragt ist darüber hinaus ein Konzert in Hamburg (Laeiszhalle). Jeder der Partner vergibt Auftragswerke an Komponisten für Raum-Klang-Kompositionen. In ein beziehungsweise zwei Konzerten pro Stadt werden je-weils die alten und neuen Werke als gemischte Programme präsentiert. Mit dieser Unmittelbarkeit möchte IM SOG DER KLÄNGE die Epochen in eine möglichst dichte Korres-pondenz treten lassen. Für das Projekt konnten das Ensemble Resonanz sowie die Neuen Vocalsolisten Stuttgart gewonnen werden. IM SOG DER KLÄNGE richtet sich an der Tradition und vor dem Hintergrund der Mehrchörigkeit aus. Mit Kompositionsaufträgen soll die Sinnhaftigkeit von Klang- und Musikbewegungen im Raum neu befragt werden. Dabei geht es nicht um den rhetorischen Gehalt gemäß der Renaissance oder des Barock, sondern vielmehr um die Suche nach neuartigen Ausdrucksformen für räumlichen Klangfluss von Stimmen und Instrumenten und räumliche Korrespondenzen von Musik. Die Werkideen sollten ohne Einsatz von Elektronik auskommen, was durchaus als Her-ausforderung in Bezug auf Klangfarbenentwicklung, die Integration der horizontalen wie vertikalen Ebene, Kreis- und andere Bewegungen im Klangraum, Polyphonie, Poly-rhythmik, Klangpaare, Schichtungen oder Echoeffekte verstanden werden darf. Der Ausgangspunkt „Mehrchörigkeit“ lässt Rückbesinnung zu und öffnet neuen Klangraum – Klang als Bewegungsspur. Das Projekt sucht nach neuen Orientierungspunkten und Aufführungsformaten im Umgang mit dem Raum. Nach Austausch zwischen den beteiligten Partnern dieses Projektes stehen für Auftragskompositionen folgende Komponisten zur Diskussion. Erst im Falle einer Förderung wird eine definitive Auswahl getroffen werden können: Dror Feiler Bernhard Gander, Stefano Gervasoni, Georg Friedrich Haas, Hauke Harder, Arnulf Hermann, Klaus Lang, Thomas Larcher, Olga Neuwirth, Enno Poppe, Kirsten Reese, Lucia Ronchetti, Kaija Saarihao, Rebecca Saunders, Benjamin Schweitzer, Tobias Schwencke Johannes Maria Staud, Chiyoko Szlavnics, Gérard Zinsstag - Als repräsentative Werke der mehrchörigen Praxis werden Kompositionen von Gioseffo Guami, Jacobus Gallus, Cesario Gussago, Giovanni Gabrieli und Hans Leo Hassler aufge-führt.

Antragsteller/in Ballhaus Naunynstraße

Veranstaltungstermin September / Oktober 2007

Veranstaltungsort Ballhaus Naunynstraße, Radialsystem

Förderbetrag 70.000 €

Kooperationen HOF Schwaz und Stuttgart

Internetseiten www.ballhausnaunyn.de

Meister_Werke_unplugged_remixed

musikFabrik im RADIALSYSTEM V

Meister_Werke_unplugged_remixed

 

Fr 22. Juni 21 Uhr Tickets

 

Karten für den gesamten Abend 22 € ermäßigt 18 €

Karten nur "(E)Uropas..." und Cage-Lounge 8 €

 

Klaus Nothnagel, Moderation

 

Die neue Reihe der musikFabrik vermittelt Neue Musik auf unkonventionelle und umfassende Weise: Die Besucher des Konzertes hören dasselbe Stück zweimal an einem Abend - einmal ohne und einmal mit Vorkenntnis. Im Zentrum des Abends steht ein Meisterwerk, das präsentiert und erläutert wird. In der Auftaktveranstaltung dieser Reihe handelt es sich um das "Concerto for Prepared Piano" (1951) von John Cage. Es wird ergänzt durch eine weitere Komposition - "Rozart Mix" aus dem Jahr 1965 von John Cage -, das enge Bezüge zum Hauptwerk aufweist. Eine interaktive Moderation ermöglicht weitere Einblicke in das Meisterwerk. Anschliessend: Live-Remix "(E)Uropas..." von Marcus Schmickler und musikFabrik. Parallel dazu gibt es ab 22.30 Uhr eine Cage-Lounge mit Elektronischer Musik.

 

Veranstaltet von musikFabrik und RADIALSYSTEM V. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

 

Weitere Termine der Reihe Meister_Werke_unplugged_remixed am 19. Oktober und 07. Dezember um 21 Uhr

 

 

Zeitgenössische Musik lebt von den Zeitgenossen, die sie hören, aufführen und schaffen. Die Musik unserer Zeit hat ein Rezeptionsproblem, denn anscheinend wird sie in gerin-gem Maße von der Generation zwischen 18 und 40 wahrgenommen. Einer der Gründe dafür ist das elitäre Image, das dieser Musik anhaftet und trotz der lebendigen, vielschichtigen und differenzierten Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte weiter besteht.Hinzu kommt ein eklatanter Mangel an ästhetischer und musischer Bildung, der vor allem in der akustischen Kunst dazu führt, dass Hörerfahrungen und Kriterien für die Quali-tätsbewertung der Musik bei den Hörern fehlen. Verstärkt wird eine reservierte Haltung gegenüber zeitgenössischer Musik durch ein Moment der Verunsicherung, das durch die irrige Annahme entsteht, nur mit einem hohen Maß an Vorkenntnis sei ein befriedigender Konzertabend zu erleben. Daher ist unser Projekt darauf angelegt, die Verbindungen zwischen der Musik des 20. Jahrhunderts, zeitgenössischer Musikproduktion und Alltagserfahrungen greifbar zu ma-chen. Mit diesem Projekt heben wir die Bedeutung und nachhaltige Auswirkung der Musik des 20. Jahrhunderts auf das vielfältige künstlerische Schaffen unserer Tage hervor und zeigen zugleich dem heutigen Publikum die enge Verbindung dieser Musik und ihrer „Nachfolger“ zu ihrer eigenen Lebenswelt.Die drei geplanten Konzerte konzentrieren sich auf Meisterwerke der Musik von John Cage, Iannis Xenakis, Edgar Varèse und GyörgyLigeti. Charakteristisch für die Konzert-abende sind das zweimalige Spielen des „Meisterwerkes“, ein moderiertes Gespräch, welches Lebens- und Arbeitshintergrund des Komponisten erhellt und ergänzt wird durch Ton- und Bildzeugnisse, jeweils ein Stück, das gleichsam als Verbindung zwischen dem Meisterwerk und der aktuellen Musikproduktion steht, sowie einem Auftragswerk für einen DJ oder Künstler elektronischer Musik, der sich auf das Meisterwerk beziehen soll und das zusammen mit der musikFabrik aufgeführt wird. Bei zwei Konzerten ist die Ein-bindung eines Teils des Publikums, nach vorausgehender Einweisung, für das „Verbindungswerk“ geplant. Die Konzerte finden weder zu üblichen Konzertzeiten noch als „klassisches“ Konzert statt. Die verschiedenen Konzertteile bauen aufeinander auf, sind aber auch jeder für sich rezipierbar. Das Projekt findet im Radialsystem V statt, einem in Berlin einmaligen Ort, in dem nicht nur verschiedene Künste zuhause sind, sondern der auch ein attraktiver Kunsttreffpunkt für ein junges, kulturinteressiertes, urbanes Publikum ist.

Antragsteller/in musicFabrik Landesensemble Nordrein Westfalen e.V.

Veranstaltungstermin 22. Juni 2007, 21.00 Uhr 19. Oktober 2007 7. Dezember 2007

Veranstaltungsort Radialsystem

Förderbetrag 90.000 €

Internetseiten www.musikFabrik.org

Metaphrase und Metathesis

Der künstlerische Ausgangspunkt des Projektes „Metaphrase und Metathesis“ ist eine Zusammenarbeit des bildenden Künstlers Jimmie Durham und der Komponistin Silvia Ocougne. Im Laufe der gemeinsamen Arbeit entstanden10 Skulpturen Durhams, verschiedene kleine Objekte sowie eine Fülle von Audioaufnahmen, die diesen Prozess dokumentieren. Jimmie Durhams Erzählungen, von ihm auf Objekten und selbstgebauten Instrumenten erzeugte Klänge, seine Songs, Ausschnitte aus Gesprächen usw. waren Material für die kompositorische Arbeit Ocougnes. Über eine 24-kanalige Audioinstallation mit zum Teil in die Skulpturen integrierten Lautsprechern wird während der Ausstellung die akustische Interpretation Ocougnes zugänglich sein.

Die jeweilige Auseinandersetzung mit der künstlerischen Sprache des anderen erscheint dabei nicht als die fixierende Beschreibung eines Objektes, sondern wird als Interpretation eines an sich fremden Mikrokosmos sichtbar, die im permanenten Versuch der Annäherung ebensoviel über den Interpreten verrät wie über den Interpretierten. Subjekt und Objekt der Beschreibung sind im Ergebnis nicht mehr zu unterscheiden. Vor diesem Hintergrund formuliert die Arbeit die Unmöglichkeit einer fixierenden Interpretation und plädiert für einen permanenten, behutsamen Prozess der Annäherung.

Der mehrfach wiederholte Zirkel von Interpretation und Re-Interpretation beleuchtet nicht nur einen Verstehensprozess zwischen Individuen, sondern thematisiert zugleich die Möglichkeiten eines interdisziplinären Austausches zwischen musikalischer Komposition und bildender Kunst.

Antragsteller/in Silvia Ocougne

Veranstaltungstermin 26. September bis 9. Oktober 2007 täglich 12 bis 20 Uhr

Veranstaltungsort St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstrasse 3, 10115 Berlin

Förderbetrag 25.000 €

Internetseiten www.silviaocougne.com

Foto: Roman März

Piano optophonique

Inouk Demers (Kanada)- Chambre, vue für Klavier und Film (UA) mit Filmemacherin Anna Geyer (U.S.A)

 

Shintaro Imai (Japan)- Figure in Movement II für Klavier audio-visuelle Verarbeitungstechnik in Echtzeit(UA)

 

 

Oliver Schneller (Deutschland)- Track & Field für Klavier und live-generiertes Video (UA)

 

 

Kotoka Suzuki (Japan/Kanada)- Piano con moto für Klavier und Video (UA) mit Videokünstlerin Claudia Rohrmoser (Österreich) in Zusammenarbeit mit Rainer Kohlberger und Gerhard Daurer

 

 

Heather O'Donnell (U.S.A.), Pianistin & Projektkonzeption

 

 

 

Idee

 

« Der Tag, an dem ein Komponist seine Gedanken in einer Schreibweise festhält, die dazu befähigt, den Klang und das Licht gleichermaßen zu notieren, wird uns näher an jene Vereinigung der Künste bringen, nach der wir seit jeher gestrebt haben… »

 

Vladimir Baranoff-Rossiné, 1925

 

 

Das Projekt Piano optophonique wendet sich einem Thema zu, das am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eine ganze Generation von Künstlern beschäftigt hat: die Suche nach einer Synthese der Sinneswahrnehmungen im künstlerischen Ausdruck durch Werke, die die Grenzen der jeweiligen Genres überwinden. Diese Suche wurde mit großem Idealismus und im festen Glauben an den Fortschritt der Künste betrieben und öffnete neue Möglichkeiten für transzendente und synästhetische Kunstkonzeptionen.

 

Alexander Scrijabin und Vladimir Baranoff-Rossiné wählten das Klavier als Instrument, um eine Synthese zwischen dem Hör- und Augensinn zu erreichen. Skrijabin sah für die Aufführung seines Promethée ein tastiera per luce, ein Farbenklavier, vor. Baranoff-Rossiné, Pionier der synästhetischen Bewegung, entwarf das piano optophonique. Hier wurde Licht durch eingefärbte, spiralförmig in sich kreisende Glasscheiben projeziert, die in farblicher und rhythmischer Bewegung die Musik in den visuellen Bereich hinein transponieren sollte. Mit ihrem spektrophonen Klavier wandten sich Zdenek Pesanek und Erwin Schulhoff dem Versuch zu, mit Hilfe des Films eine audio-visuelle Skulptur zu schaffen - eine Idee, die sich bis hin zu Christian Marclays Video Quartet (2002) und Pierre Huyghes Light Box (2002) verfolgen läßt.

 

Um neue Perspektiven einer Synthese von Klang und bewegtem Bild im digitalen Zeitalter aufzuspüren sollen vier Komponisten/Klangkünstler, eine Filmemacherin, und eine Videokünstlerin damit beauftragt werden, neue Werke zu schaffen, die jeweils das Klavier, die Interpretin (und die körperlichen und mechanischen Aktionen der Klangerzeugung) und das projezierte Bild miteinander in Verbindung setzen. Die einzige konzeptuelle Auflage bei diesem Projekt ist, die auditive und visuelle Ebene im Sinne von Baranoff-Rossiné von Anfang an bewußt als einheitliches Ganzes aufzufassen, anstatt sie als zwei voneinander unabhängige Domänen zu denken.

Antragsteller/in Heather O'Donnell

Veranstaltungstermin 25./26. Januar 2007, 22:30

Veranstaltungsort Tesla im Podewilis'schen Palais

Förderbetrag 28,000 €

Kooperationen TESLA Berlin, DAAD, Botschaft von Kanada, Studio für Elektronische Musik an der TU Berlin, Berliner Künstlerinnenprogramm, Bundeskanzleramt Wien

Internetseiten optophoniquedeu.he...donnell.info

popdeurope 2007

Ein Jahrhundertsommer braucht Jahrhundertsommerkonzerte. Und genau das bietet popdeurope – das Festival für Urban Sounds ab dem 14. Juli in der arena Berlin. Schon das Auftaktkonzert packt den Sommer in Sounds zwischen Gyp Hop und Latin Grooves, wenn die Berliner Ohrbooten auf die Grammy-Preisträger Orishas treffen.

 

Am 21. Juli spielt die Berliner Erfolgsband Mia. ein einmaliges Zirkus-Konzert mit Gästen aus ganz Europa: Sioen, der neueste Popstar Belgiens wird dabei sein ebenso wie die französische NuFolk Sängerin Rose und das crazy Elektropop-Duo Kook & Roxxy. Die große Reggae-Party steigt am 28. Juli in der Halle, während Bollywood-Freunde auf der Hoppetosse abtanzen können. Am 1. August stellt Shantel mit seinem Bucovina Club Orkestar die ersten Songs seines Soloalbums „Disko Partizani“ live vor, begleitet von der Durchstarterin Miss Platnum aus Berlin. Den Abschluss machen am 4. August die No.1-Rapperin Mala Rodriguez aus Spanien und die brasilianische Favela-Funk-Sensation Bonde Do Role.

 

'mind the media gap' ist das Thema von popdeurope. Das Festival legt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf Künstler, die in ihrer Musik zum Ausdruck bringen, was im Tagesgeschäft der Medien selten zur Sprache kommt: der Alltag von jungen Migranten in den europäischen Metropolen, der Versuch des Zusammenlebens, der Erfolg und das Scheitern im Miteinander der Kulturen.

 

Die Suche nach der eigenen Identität und ihre Widerspiegelung in den Medien sind auch Teil der Workshops, die popdeurope mit Jugendlichen organisiert: eine eigene Radiostation, eine Festivalzeitung und eine Videodokumentation über die auftretenden Bands. Kooperationspartner sind unter anderem die Noisy Academy, die Street Univercity Berlin und das JugendKunst- und Kulturzentrum Schlesische 27.

 

Erstmals werden parallel im CineStar Kino am Treptower Park auch Filme aus den Heimatländern der popdeurope-Künstler gezeigt und das Foyer in eine Poplounge verwandelt.

 

Antragsteller/in Björn Döring/ Kulturarena Veranstaltungs GmbH

Veranstaltungstermin 14. Juli – 4. August 2007

Veranstaltungsort arena Berlin, Badeschiff, Hoppetosse

Förderbetrag 100.000 €

Kooperationen Schlesische 27, Naunynritze, Nosiy Academy, All Nations Festival, yaam e.V., Bureau Export de la Musique Francaise, AFAA, Institut Francais

Internetseiten www.popdeurope.de

Pressestimmen

Babylon Circus

young.euro.classic – Europäisher Musik Sommer 2007

Die besten Jugendorchester aus aller Welt stellen sich vor mit Ur- und Erstaufführungen, nationalen Kompositionen und Meisterwerken des 19. und 20. Jahrhunderts - 15 große Orchesterkonzerte - Eröffnung des Festivals mit dem Australian Youth Orchestra, Abschluss mit dem European Union Youth Orchestra - Konservatoriumsorchester aus Armenien, China, Slowenien - nationale europäische Jugendochester aus Schottland, Spanien, Italien, Ungarn - prominente Dirigenten wie Lawrence Foster, Muhai Tang, Herbert Blomstedt

 

 

Kennen Sie young.euro.classic noch nicht? Längst hat es sich zum attraktivsten Sommerfestival in Berlin entwickelt. Attraktiv für die Orchester aus aller Welt, die hier eine einzigartige Plattform vorfinden, um ihre Qualitäten vorzuführen: Können, Leidenschaft, Vielseitigkeit. Attraktiv auch für das Publikum, das in Scharen ins Konzerthaus am traditionsreichen Gendarmenmarkt strömt. Sichern Sie sich also rechtzeitig Ihre Karten... Die sind nicht teuer: Für ganze 12 Euro sind Sie dabei: beim ungewöhnlichsten Orchester-Festival der Welt! Auch in Hamburg gibt es young.euro.classic: vom 2. bis 5. August 2007 in der Laeiszhalle. Und in China - wenn das neu formierte young.euro.classic Festivalorchester Deutschland - China sich mit sechs Konzerten im Reich der Mitte vorstellt.

 

In Berlin sind es diesmal fünfzehn große Konzerte - und jeden Abend ein anderes Orchester! Da spielt Europa immer ganz vorne mit; die enthusiastischen jungen Musiker kommen aus Italien und Spanien, aus Ungarn und Slowenien. Auch das Bundesjugend¬orchester wird wieder beweisen, dass der musikalische Nachwuchs genau so viel Klasse hat und Freude macht wie die junge deutsche Fußballnationalmannschaft. Und die Konkurrenz kann sich sehen lassen. Erstmals bei young.euro.classic stellt sich das World Youth Orchestra vor. Außerdem das Central European Initiative Youth Orchestra, ein Orchester aus den Balkanstaaten, die noch vor wenigen Jahren vor allem durch Zwist und Bürgerkrieg von sich reden gemacht haben.

 

Viele Orchester nehmen weite Reisen auf sich, um bei young.euro.classic dabei zu sein. Das Australian Youth Orchestra eröffnet am 3. August das Festival 2007. Aus Armenien reist das Hochschulorchester von Jerewan an, und die jungen Musiker aus Shanghai wollen ihren triumphalen Erfolg vom letzten Jahr wiederholen. Das einwöchige Campus-Projekt zieht in seinem vierten Jahr weite Kreise: Das young.euro.classic Festivalorchester Deutschland – China wird hier in Berlin gegründet, probt gemeinsam, spielt im Konzerthaus am 18. August und reist dann nach Wuxi - Nanjing - Shanghai - Beijing!

 

 

Erleben Sie fantasievolle Programme mit klassischen, zeitgenössischen und national geprägten Werken. Lassen Sie sich von der locker-festlichen Stimmung anstecken. young.euro.classic ist das Beste am Sommer. Überzeugen Sie sich selbst davon...

 

Antragsteller/in Deutscher Freundeskreis Europäischer Jugendorchester e.V.

Veranstaltungstermin 3. bis 20. August 2007

Veranstaltungsort Konzerthaus am Gendarmenmarkt

Förderbetrag 110.000 €

Kooperationen Siemensstiftung, Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL), Gema-Stiftung, BMW, kfw, Würth

Internetseiten www.ying-euro-classic.de

Pressestimmen

zappascolta

Zappascolta

ascolta plays Frank Zappa

 

Ausgangspunkt des Projekts war ein viel beachteter Auftritt des Ensemble ascolta beim ISCM World New Music Festival am 22. Juni 2006 im Theaterhaus Stuttgart, welcher live im DeutschlandRadio übertragen wurde. In der Frank Zappa Late Night kamen neben Stücken aus den 1960er Jahren mit fast volksliedhaftem Charakter, Jazz- und Jazzrockstücken der 1970er Jahre und Rockstücken der 1980er Jahre auch einige der noch weitgehend unbekannten, vollständig auskomponierten (aber nie ausnotierten) Stücke für Synclavier der frühen 1990er Jahre zur Aufführung. Diese späten Werke Zappas erscheinen im Nachhinein wie eine Art Brennspiegel seines Schaffens: Sie vereinigen viele Elemente von Zappas experimenteller Neuer Musik, die ihm so sehr am Herzen lag, und von der etwa die Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern zeugt, mit dem Vokabular der Jazz- und Rockmusik, für die er weltberühmt geworden war. Die Stücke für Synclavier sind nur sehr teilweise zugänglich: Eine winzige Auswahl ist auf CD veröffentlicht, der weitaus größere Teil liegt im Hause der Zappa-Erben.

 

Bereits im Entstehungsprozess des ersten Zappa-Projektes ist dem ensemble ascolta durch Frank Zappas Witwe, Gail Zappa, in Aussicht gestellt worden, zusätzlich zum bestehenden Programm einige der unveröffentlichten, noch nie gehörten Werke für Synclavier für die Bühne arrangieren zu dürfen und so erstmals dem Publikum zur Verfügung stellen zu können.

Im März 2007 machte sich schließlich eine vierköpfige Delegation des Ensembles nach Los Angeles auf, um dort die technisch zugänglichen Bestände an elektronischer Musik und die Archive zu sichten. Im Verlauf dieser Recherchen, bei denen auch einige der musikalischen Weggefährten Zappas zugegen waren, wurde eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart – mit dem Ziel, möglichst viele dieser unveröffentlichten späten Stücke Zappas für Ensemble zu arrangieren, sie auf die Bühne zu bringen und auf Tonträger zu veröffentlichen. Die CD-Aufnahmen sollen bei Frank Zappas Label erscheinen.

 

In einem Konzert im Berliner Radialsystem am 14.7.2007 werden vier Stücke aus eben jenem Werkkomplex im Mittelpunkt stehen. Dieses Ereignis, das hoffentlich das Interesse vieler Fans im In- und Ausland wecken und ein Fachpublikum der Neuen Musik anlocken wird, ist auch als Beitrag zum aktuellen Diskurs über den Wert der U- und E-Musik, über den Dialog der Sparten etc. gedacht. In einer bereits vereinbarten Studioproduktion wird das Berliner Programm dokumentiert und auch auf Tonträger veröffentlicht werden.

Für 2008 sind die Uraufführungen von zwei weiteren Stücken mit einer Gesamtlänge von 35 Minuten geplant, die bisher als elektronische Kompositionen existieren, aber nicht zugänglich sind.

 

Das Ensemble ascolta – als Spezialistenensemble für Neue Musik – begegnet diesen Werken natürlich aus einem spezifischen Blickwinkel: Das Verhältnis von freien Elementen zu Festgefügtem, Auskomponiertem ist bei den Synclavier-Stücken Zappas in einer Weise geregelt, dass herkömmliche Rock- oder Jazz-Musiker eher nicht zuständig sind. Die rhythmische Komplexität verlangt ausgedehnte Probenphasen, und die stilistische Situation auf den Grenzen zwischen allen Genres erfordert extrem breitgefächerte Erfahrung.

Die Arrangements werden im wesentlichen vom Posaunisten des Ensembles, Andrew Digby, stammen, einem Zappa-Kenner und anerkanntem Komponisten der Neuen Musik. Weitere Bearbeitungen stammen von Hubert Steiner, dem Gitarristen von ascolta.

 

 

Antragsteller/in ensemble ascolta/Klangverein Stuttgart

Veranstaltungstermin 14. Juli 2007

Veranstaltungsort Radialsystem Berlin

Förderbetrag 25.000 €

Kooperationen Radialsystem Berlin

Internetseiten www.ascolta.dewww.radialsystem.de