Fachbereich Kunst und Medien der StreetUniver-City Berlin im Pilotsemester 07

Die StreetUniverCity Berlin (SUB)·ist eine Initiative für soziale, sportliche und kulturelle Jugendbildung gegründet von Giò Di Sera, Erhan Emre und Martin Kesting im April 2006·ist ein freier Bildungsträger der außerschulischen Jugendbildung·initiiert und koordiniert berufsvorbereitende und erufsorientierende Bildungsmaßnahmen für Jugendliche in sozialen Brennpunkten und beginnt damit in Kreuzberg·arbeitet niedrig(st)schwellig und setzt dabei stark auf die Arbeit mit Mentoren und Vorbildern aus dem kulturellen Umfeld der Jugendlichen ·nutzt Sprache, Styles und Codes der Jugendlichen· erreicht Jugendliche die durch alle herkömmlichen Bildungssysteme gerutscht sind ·ist keine Schule, Berufsausbildung oder Uni oder ein Ersatz dafür sondern informelles Lernfeld, Empowerment und Peer Education·arbeitet kiezorientiert und nutzt lokale Strukturen hat aber einen globalen Blickwinkel·entwickelt eigene Zertifikate und nutzt vorhandene Kompetenznachweise·verknüpft Jugendkulturarbeit, Jugendsozialarbeit und Internationale Jugendarbeit mit Berufsorientierung·ist Netzwerk/Plattform verschiedenster Partner im Kiez, nutzt und vernetzt bereits vorhandene Strukturen und hat internationale Ausrichtung·arbeitet in Englisch und DeutschDie SUB akzeptiert nicht, dass das soziale und kreative Potential junger Menschen aus sozialen Brennpunkten mit oder ohne Migrationshintergrund kaum genutzt wird. Wir halten dies gleichermaßen entwürdigend für Jugendliche und Gesellschaft.Mögliches Curriculum (Lehrinhalte): Fachbereich 1: Gesellschaft (Pflichtveranstaltungen) Streetculture, (interkulturelle) Philosophie, Ethik: Konflikte-Regeln-Werte, Ge-schichte (Schwerpunkte deutsche Geschichte und Migrationsgeschichte), Sprachkurse Englisch und Deutsch, Reisen und Internationale Jugendbegegnungen mit Schwerpunkt Urbane MigrantenkulturenFachbereich 2: Soziale Kompetenz und Berufsorientierung (Pflichtveranstaltungen) - Soziale Kompetenzen stärken, Motivationstraining und Profiling, Anti-Konflikt Trai-ning (AKT) und Rechtskunde, Praktika/Hospitationen, Kennenlernen von Berufen, Existenzgründung, Grundlagen der IT Technik - Fachbereich 3: Künste und Medien (Projekt-arbeit-Wahlpflichtveranstaltungen) Bildende Kunst/Graffiti, Theater, Musik/Musikproduktion, Film/Filmproduktion, Tanz, Literatur/Slam Poetry/Rap, Mode/DesignFachbereich 4:Sport und Kampfkunst (Wahlpflichtveranstaltungen) Fußball/Streetfootball, Skate/BMX, Capoeira, japanische Schwertkampfkunst, Boxen, Breakdance, Akroba-tik - Beantragt wird hier die Förderung des Moduls Fachbereich 3: Künste und Medien im Pilotsemester 2007 (dem ersten Semester überhaupt nach Gründung der StreetUni-verCity Berlin). Andere Projektmodule werden alternativ finanziert.

Antragsteller/in StreetUniverCity Berlin e.V.i.G.

Veranstaltungstermin Herbst/Winter 2007

Veranstaltungsort Ballhaus Naunynstraße

Förderbetrag 35.000 €

Internetseiten www.streetunivercity.de

Freistunde (AT)

Mit dem Projekt „Freistunde“ (Arbeitstitel) geht theater strahl berlin eine Kooperation mit außergewöhnlichen Künstlern ein, um erstmals für jugendliches Publikum eine Äs-thetik zu entwickeln, die sich von der realistischen Darstellung im Jugendtheater stark entfernt. Die Figuren sollen, ohne Sprache mit Masken - die eine ihnen eigene Lebendigkeit und Ausdruckskraft besitzen - und hoher Körperlichkeit das menschliche Miteinander erzäh-len. Fünf Schauspielerinnen und Schauspieler werden dabei mit schnellen Kostüm- und Maskenwechseln in neunzehn sehr unterschiedliche Figuren schlüpfen.Das Stück soll über Improvisationen und Recherche entwickelt werden. Ausgangspunkt der Entwicklung ist das Klassenzimmer einer Schule, sowie neunzehn Masken und deren Charaktere.Das Klassenzimmer ist ein Ort der Auseinandersetzung, der Konkurrenz, der Liebe, der Solidarität, der Ausgrenzung, gemeinschaftlicher Erlebnisse, der Gewalt und der Har-monie. Hier treffen unterschiedliche Nationalitäten und Generationen aufeinander: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Hausmeister etc. Es besteht somit die Möglich-keit ein fantastisches Geflecht von Wünschen, Ängsten und Beziehungen entstehen zu lassen und zu einer Geschichte zu formen.Ein weiterer Bestandteil der Inszenierung und des Maskenspiels sind Klänge, Geräusche und Musik, die das Szenario begleiten, antreiben und auch eigene Bilder entstehen lassen.

Antragsteller/in theater strahl berlin

Veranstaltungstermin Ab November 2007

Veranstaltungsort Weisse Rose Schöneberg

Förderbetrag 90.000 €

Internetseiten www.theater-strahl.de

HACKmit! - Medien und Kunst zum Leben

KünstlerInnen aus Italien und Berlin präsentieren in der interaktiven Ausstellung HACKmit! moderne Technologie im künstlerischen Zusammenhang von Dada bis Mail-Art. Sie liefern für die Zielgruppe Kinder & Jugendliche Ideen, wie moderne Medien-Technologie von Computer + Video im Alltag kreativ zu nutzen ist:

Sei Regisseur Deiner eigenen Fernsehshow!

Was sind Microsoft + Apple + Linux?

Verändere die Radiowellen aus dem Äther!

Mach Kunst mit dem Staubsauger!

Schicke Deine Mailart-Briefe in die Welt!

Klettere durch das Innere eines Riesen-Rechners!

 

 

Antragsteller/in MACHmit! Museum für Kinder gGmbH; Geschäftsführerin Marie Lorbeer

Veranstaltungstermin 1. Mai bis 26. August 2007

Veranstaltungsort MACHmit! Museum für Kinder, Senefelderstr. 5, 10437 Berlin

Förderbetrag 50.000 €

Kooperationen Minimal TV / Freaknet Medialab / Pigreca / Simonetta Fadda / Sebastian Lütgert / Vittore Baroni / Björn Balcke / Anna Laudani / Giuliana del Zana Kuratorin: Tatiana Bazzichelli

Internetseiten www.machmitmuseum.de

Pressestimmen

Kletter-Ida

Kletter-Ida.

Ein Krimi auf Leben und Tod.

Für Menschen ab 8 Jahren.

Produced Under License From Twentieth Century Fox Film Corporation.

Buch: Thomas Sutter / Regie: Matthias Witting / Musik: T. Sutter, M. Witting, T. Lotz

Ton- und Videotechnik: Jasper Diederich

Lichtdesign: Uwe Grünewald

Bühnenbild: Urs Hildbrand

Kostümbild: Marie Landgraf.

 

Idas Leidenschaft ist das Klettern, obwohl ihre Eltern gerade das ausdrücklich verboten haben. Ihr Vater, einst ein berühmter Bergsteiger, der acht Jahre zuvor bei einem Kletterunfall fast ums Leben kam, bricht plötzlich bewusstlos zusammen. Sein Leben hängt an einem seidenen Faden...

 

Idas Freunde Sebastian und Jonas sind schwer in sie verliebt und bereit alles zu tun, um mit ihr das Geld für die teure, aber lebensrettende Operation in den USA aufzutreiben. Allerdings ist das nicht so einfach. Trotzdem begibt sich das Trio auf eine gefährliche Mission, bei der Nerven wie Drahtseile gefragt sind und die Grenzen von Moral und gängigen Wertvorstellungen ganz schön ins Wanken kommen.

 

Wird es Ida gelingen, ihren Vater zu retten?

 

Es spielen: Johanna K. Gast, Simone Witte, Tobias Grabowski, Thomas Lotz, Christian Rodenberg, Felix Spiess, Thomas Sutter. Musiker: Stephan Hoppe und Thomas Lotz.

 

Theaterpädagogik:

Ausführliche Begleitmappe, Projekttag in der Schule. Nachbereitung im Theater.

 

Antragsteller/in ATZE Musiktheater

Veranstaltungstermin Premiere am 29. September 2007 um 16.00 Uhr (weitere Termine bis Mai 2008)

Veranstaltungsort ATZE Theater- und Konzerthaus, Luxemburger Straße 20, 13353 Berlin

Förderbetrag 90.000 Euro

Kooperationen Medienpartner: rbb Fernsehen, zitty, taz, Radio Paradiso. Werbepartner: MagicMountain, Arbeitskreis für Neue Erziehung e.V.

Internetseiten www.atzeberlin.de

Foto: Jörg Metzner

Foto: Jörg Metzner

Foto: Jörg Metzner

Foto: Jörg Metzner

Was ist Theater?

Theater ist ein Haus. Ein Schauspieler. Ein Scheinwerfer. Theater ist, wenn jemand zuschaut. Wenn Licht die Atmosphäre in einem Raum verändert. Ein Ort, an dem Geschichten erzählt werden. Theater ist ein Dschungel aus Zeichen und Bedeutungen. Theater ist sinnlich. Theater ist etwas, das mich verändern kann.

In WAS IST THEATER? erleben die Zuschauer, wie Theater entsteht. Sie sehen, wie Alltagsgegenstände Teil einer Geschichte werden, wie in einem Raum Atmosphäre hergestellt wird: Wie der Klang eines Hammerschlags durch Wiederholung zu einem künstlichen Geräusch wird, wie daraus ein Rhythmus entsteht und, mit einer Bewegung auf der Bühne kombiniert, den Raum zum Schwingen bringt. Oder entsteht die Wirkung auf der Bühne etwa nur in unserem Kopf?

WAS IST THEATER? ist ein theaterpädagogisches Angebot, in dem das Publikum das Medium Theater erlebt. WAS IST THEATER? ist eine Show. WAS IST THEATER? ist eine Feedback-Schleife. WAS IST THEATER? ist Theater, in dem es um die Mittel des Theaters geht.

 

Otmar Wagner und Florian Feigl sind Performancekünstler. Zu ihrem bevorzugten Arbeitsfeld gehört der szenische Vortrag, der bei ihnen zu einem Theaterereignis wird.

 

 

Regie/Ausstattung/

Performance: Otmar Wagner, Florian Feigl

 

Text: Ulrike Hanstein

 

Video: Christopher Hewitt

 

Karten: Tel.: 030/55 77 52 52 oder besucherservice@parkaue.de

 

Preise: Erwachsene: 11 EUR (Premiere 12 EUR), ermäßigt: 9 EUR, Kinder bis 12 Jahre: 7 EUR, 3-Euro-Tickets, Parkaue-Karte: 50% Ermäßigung.

 

Medienkontakt: Sabine Hertwig, Tel. 030/55 77 52-44 oder presse@parkaue.de

Antragsteller/in THEATER AN DER PARKAUE

Veranstaltungstermin 13. bis 15. Juni, 3. und 4. Juli 2007 Premiere: 21. März 2007, 22. und 23. März, 20. 23. 24. und 25. April 2007

Veranstaltungsort THEATER AN DER PARKAUE, Kinder- und Jugendtheater des Landes Berlin, Parkaue 29, 10367 Berlin

Förderbetrag 14.000 €

Kooperationen Eine Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit Wagner-Feigl-Forschung / Festspiele

Internetseiten www.parkaue.de

Pressestimmen

Wunder

Die Konfrontation von unterschiedlichen Formen der Erkenntnis ist das Hauptanliegen der Aktionsausstellung "Wunder". Dieses Projekt wird vom Comenius-Garten in Kooperati-on mit dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und dem Museum für Naturkunde realisiert. In der Kulturgeschichte stellen Wunder Kristallisationspunkte unter-schiedlicher Bereiche des Wissens dar. So bildeten Wissenschaft und Wunder niemals nur einen einfachen Gegensatz. Vielmehr waren Auffassungen von Wundern stets mit Ideen der natürlichen Ordnung und der Verlässlichkeit von Erkenntnis verknüpft. In den Wunderkammern der frühen Neuzeit (den Archiven wundersamer Dinge) standen Wis-senschaft und Kunst in vielfältiger Beziehung zueinander. Am Thema Wunder – einer kulturhistorischen Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Religion – sollen Künstler, Wissenschaftshistoriker und Kinder im Jahre 2007 kontinuierlich miteinander forschen. Die Ergebnisse werden dann im Jahre 2008 in einer Wunderkammer im Museum für Na-turkunde präsentiert. Die Kinder bekommen die Chance, eigene Vorstellungen zu entwickeln und diese in unterschiedlichen Medien auszudrücken: Sie verfassen Wunderge-schichten, erstellen Sammlungen wunderlicher Dinge oder Ereignisse, bauen Wundermaschinen und experimentieren mit erstaunlichen natürlichen Objekten.Die Wissenschaftler bieten zum Thema Wunder historische Antworten und experimentelle Zugänge an. Die Wissenschaft nimmt dabei auch den Part des Lernenden ein: Die Forschungswege der Kinder wie die der Künstler sollen als Quellen für andere Formen der Erkenntnisgewinnung dienen. Durch Sammlungen der Wissenschaftler und Beiträge der Kinder entsteht ein Spannungsverhältnis, dem die Künstler begegnen. Dies geschieht zunächst mit einer Videodokumentation. Schlussendlich aber entwickelt und präsentiert Claudia Terstappen, Professor of Fine Arts (Melbourne), ästhetische Formulierungen des Themas Wunder und greift zugleich die Aktionen der Wissenschaftler wie Kinder auf, um in eigener Sprache zu antworten. Claudia Terstappen hat in ihren Arbeiten historische Sammlungen wissenschaftlicher Objekte künstlerisch interpretiert. Darüber hinaus geht sie als "fotografische Anthropologin" dem Verwobensein von Wunsch, Glauben und kulturellem Gedächtnis nach. Die gemeinsame Wunderforschung findet im Jugendate-lier am Richardplatz in Berlin-Neukölln statt. Der Comenius-Garten wird diese Einrichtung ab 2007 betreiben. Das Jugendatelier, zwischen Spielplatz und Comenius-Garten ge-legen, ist während der Laufzeit des Projekts Wunder für die Kinder frei zugänglich. Sie können über mehrere Monate kontinuierlich mit Wissenschaftlern und Künstlern arbeiten. Wissenschaft und Kunst werden somit im Leben der Kinder etwas Alltägliches, dem sie sich aus freien Stücken widmen. Die entstandene Wunderkammer wird im Museum für Naturkunde durch Personal betreut, das im Projekt ausgebildet wurde. Zudem fasst eine Publikation das Neue der gemeinsamen Forschung von Künstlern, Wissenschaftlern und Kindern zusammen.

Antragsteller/in Förderkreis Böhmisches Dorf in Berlin-Neukölln e.V.

Veranstaltungstermin 1. Mai bis 31. Oktober 2007 (Jugendatelier) 15. Januar bis 15. April 2008 Nautrkundemus

Veranstaltungsort Jugendatelier, Museum für Naturkunde

Förderbetrag 2007: 100.000 € 2008:15.000 €

Kooperationen Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Museum für Naturkunde Berlin

Internetseiten www.comenius-garten.de