Das neue Gesicht der Globalisierung

Brasilien, Indien und China werden zu führenden Kräften einer nicht-westlichen Globalisierung. Die neue wirtschaftliche und politische Macht beinhaltet auch eine kulturelle Stoßrichtung, in der Kunst und Kultur untrennbar mit sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung gedacht werden.

 

In der Begegnung mit diesem neuen Denken kommen im IN TRANSIT Lab 2006 25 Künstler und Intellektuelle im Zeitraum von zehn Tagen in Berlin zusammen, um an möglichen Formen der kritischen und künstlerischen Produktion von Wissen zu arbeiten.

 

In sechs herausragenden Produktionen wird die aktuelle künstlerische Praxis in Indien, China und Brasilien exemplarisch vorgestellt. Künstler wie Lin Hwai-min, Ratan Thiyam, Akram Khan, Gilberto Gil, Joachim Schlömer entwickeln im Laboratorium zusammen mit Intellektuellen wie Kwame Anthony Appiah, Amartya Sen, Arundhati Roy neue künstlerische Arbeitsformen zum Thema Kunst und Entwicklung.

 

Das Projekt liefert einen wichtigen Beitrag zu einer hoch aktuellen Debatte von internationaler Bedeutung und positioniert dadurch Berlin als Vorreiter eines neuen Nachdenkens über die Rolle von Kultur in den Zeiten der Globalisierung.

Antragsteller/in Haus der Kulturen der Welt

Veranstaltungstermin 25. Mai - 4. Juni 2006

Veranstaltungsort Haus der Kulturen der Welt

Förderbetrag 120.000 €

Kooperationen Brasilianisches Kulturministerium

Internetseiten www.hkw.de

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