"Les Grand Dames de la Méditerranée" - Wie es ihr gefällt

Das Musikerinnenfestival "Wie es ihr gefällt" gehört seit 15 Jahren als fester Bestandteil der kulturellen Vielfalt Berlins in den Kreis der herausragenden Veranstaltungsreihen.

 

Aus dem Reichtum der Konzert-Highlights der letzten Jahre und dem spannenden Jointventure erfolgreicher Berliner Veranstalterinnen hat sich für 2006 ein ganz besonderer Event gebildet: "Les Grand Dames de la Méditerranée"

 

Stattfinden wird dieses Festival vom 10. bis 18. November in der Berliner Kulturbrauerei und der Passionskirche

- 9 Tage mit Konzentration auf die Kultur der Musikerinnen des Mittelmeer-Raumes.

 

Das Festival stellt herausragende Künstlerinnen vor, die an den musikalischen und kulturellen Entwicklungen ihres Heimatlandes maßgeblich beteiligt waren oder es in nächster Zukunft sein werden.... Jede Künstlerin bezieht sich in ihrem Schaffen auf ihre Wurzeln, die musikalischen Genres sind dabei genauso vielseitig wie die Musikerinnen selber.

 

Internationale und in Berlin lebende Künstlerinnen nehmen politischen Bezug auf ihre Lebensumstände, reagieren auf gesellschaftliche Entwicklungen, schreiben ihre Geschichte ein in ihre Musik, ihre Lieder.

 

An den Ländern des Mittelmeeres lässt sich die aktuelle Entstehung eines neuen Europas mit seinen neuen Beitrittsländern einerseits und andererseits die Beziehung mit den zugehörigen Staaten des Maghreb und des Nahen Osten mit seinen vielfältigen kulturellen und politischen Systemen darstellen.

Antragsteller/in Angela von Tallian

Veranstaltungstermin 10. - 18. November 2006

Veranstaltungsort Kulturbrauerei und Passionskirche

Förderbetrag 75.000 €

Internetseiten www.wieesihrgefaellt.de

diamanda galas

Der Plan: Soundalike

1.Teil: Peter Ablinger Orchester und Rauschen 1 – 6 (2006)

1. Strawinski, 2. Schönberg, 3. Boulez, 4. Stockhausen,

5. Ligeti, 6. Nono(2006) UA

2.Teil: Christian von Borries mit Michael Iber Transvisions (2006) UA

3.Teil: Der Plan v.4.2 – Copyright Slavery (2005)

Live Version mit Kinderchor sowie zwei neue Stücke mit Orchester UA

 

Der Begriff „soundalike“ wird von der Film- und Werbemusikindustrie bewusst eingesetzt für Stücke, die ähnlich, aber eben nicht gleich klingen wie die urheberrechtlich geschützte Musik – er dient also zur Umgehung von Urheberrechten. „Soundalike“ ist demnach eine marktpolitische Strategie. Sie wird aber auch zu einem konkreten künstlerischen Vorgang, der auf dem Festival MaerzMusik erstmals neu, nämlich durch die Anwendung einer eigens entwickelten Software, verstanden wird. Musik erklingt hier nicht genrehaft, sondern als ein authentisches Phänomen.

 

Zur Aufführung kommen neue Stücke von Peter Ablinger, Christian von Borries und Michael Iber. Erstmals wird die Neue-Deutsche-Welle Band Der Plan mit Orchester spielen.

 

Die Unschärfe zum Original zieht sich als strategischer roter Faden durchs Programm, oder, wie Moritz Reichelt von Der Plan formuliert hat, „das Urheberrecht ist der juristische Goldstandard des Kapitalismus“.

 

Antragsteller/in Christian von Borries

Veranstaltungstermin 21. März 2006

Veranstaltungsort Haus der Berliner Festspiele, Volksbühne

Förderbetrag 90.000 €

Kooperationen Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie Ilmenau, Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt, Maerzmusik

Internetseiten www.berlinerfestspiele.de

Dialoge 06 - Radiale Systeme

Dialoge 06 - Radiale Systeme

 

Architektur ist ein zentrales Moment der Arbeiten von Sasha Waltz. Besonders in den interdisziplinären »Dialoge«-Projekten beschäftigt sie sich mit der experimentellen, improvisatorischen Aneignung von spezifischen Orten wie dem Jüdischen Museum oder dem Palast der Republik in Berlin. In »Dialoge 06 – Radiale Systeme« wird das umgebaute ehemalige Pumpwerk »Radialsystem V« am Ufer der Spree zum Ort der Erkundung. Die Auseinandersetzung zwischen Musik und Tanz spielt in dieser groß angelegten Arbeit eine wesentliche Rolle. Neben den 22 Tänzern sind Musiker der Akademie für Alte Musik Berlin und der musikFabrik sowie Sänger des Vocalconsorts Berlin an der Produktion beteiligt. Alte Musik improvisiert gespielt, neue Musik auf alten Instrumenten; die Begegnung der unterschiedlichen Genres steht paradigmatisch am Anfang dieses neuen Produktions- und Aufführungsorts in Berlin. Der Zuschauer kann sich das Gebäude während der Performance selbst erschließen, es von außen, vom Wasser her betrachten und die Vielzahl der Säle und Studios erforschen.

 

Regie

Choreographie

Sasha Waltz

Bühne

Thomas Schenk

Kostüme

Beate Borrmann

Licht

Martin Hauk

Tanz

Choreographie

Liza Alpizar Aguilar

Jiri Bartovanec

Davide Camplani

Maria Marta Colusi

Lisa Densem

Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola

Luc Dunberry

Matija Ferlin

Gabriel Galindez Cruz

Mamajeang Kim

Nicola Mascia

Grayson Millwood

Maria Öhman

Pinar Ömerbeyoglu

Manuel Alfonso Perez Torres

Virgis Puodziunas

Sasa Queliz

Mata Sakka

Claudia de Serpa Soares

Xuan Shi

Davide Sportelli

Takako Suzuki

Musik / Gesang

Akademie für Alte Musik Berlin

Vocalconsort Berlin

musikFabrik

 

Antragsteller/in Akademie für Alte Musik Berlin & Sasha Waltz & Guests

Veranstaltungstermin 14., 15., 16., 17., 27., 28., 29. und 30. September 2006

Veranstaltungsort Radialsystem V, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin

Förderbetrag 78.000 €

Kooperationen Eine Produktion des Radialsystems in Kooperation mit Sasha Waltz & Guests, Akademie für Alte Musik Berlin, musikFabrik und Vocalconsort Berlin. Künstlerische Leitung: Sasha Waltz »Dialoge 06 – Radiale Systeme« wird gefördert durch das Land Berlin und die Kulturstiftung des Bundes. Die musikFabrik wird gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Akademie für Alte Musik Berlin wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

Internetseiten www.akamus.dewww.radialsystem.dewww.sashawaltz.de

Interplay! Berlin Free Jazz + Improvisation in Film-Kunst-Konzert

Anknüpfend an den Workshop Freie Musik, der bis 1998 in den Räumen der Akademie der Künste alljährlich stattfand und uns seinerzeit wesentliche musikalische Impulse vermittelte, sehen wir auf dem Hintergrund unserer eigenen, nunmehr langjährigen beruflichen Erfahrungen als Filmemacherin u.a. zum Thema Jazz bzw. als Veranstalterin u.a. des ´Total Music Meeting´ Berlin - und nicht zuletzt unserer vielfältigen weltweiten Kontakte zu innovativen Künstlerinnen und Künstlern - die Herausforderung und Chance, unsererseits jüngeren Genrerationen die relevantesten Arbeiten dieser Künstler in der Hauptstadt Berlin im erweiterten Kontext (Film-Kunst-Musik-Workshops) zu präsentieren.Geplant ist ein viertägiges Ereignis zu Pfingsten 2006 (2. - 5. Juni), durchgeführt in Kooperation mit der Akademie der Künste, Hanseatenweg.

Ausgewählte Jazzfilme, darunter einige Erstaufführungen, werden dort ebenso präsentiert wie Performances mit ´Jazz Action Paintern´, Tänzern (´Modern Dance´, ´Break-Dance´, ´Step Dance´), Musikern, Geräuschemachern sowie Film- und Musikworkshops.

Die Zusammenführung der Kunstsparten Film, Musik, Tanz, Bildende Kunst zum Thema ´Improvisation´ sowie die ebenfalls interdisziplinäre Gruppenarbeit in den Workshops dient nicht nur der Vermittlung von Jazzgeschichte, sondern auch von zeitgenössischen, innovativen Ansätzen in den vorgenannten Bereichen.

Es geht uns darum, neue Querverbindungen herzustellen, Erkenntnisse und Gedankenaustausch zu ermöglichen sowie unserem Publikum nachhaltige Impulse zu geben.Eine so internationale wie umfassende 'Werkschau' dieser Art hat es bisher weder in Berlin noch in Deutschland gegeben.

Antragsteller/in FMP, Helma Schleif & Ebba Jahn (FilmPals)

Veranstaltungstermin 2. - 5. Juni 2006

Veranstaltungsort Akademie der Künste - Hanseatenweg

Förderbetrag 65.000 €

Internetseiten www.fmp-online.dewww.ebbajahn.comwww.filmpals.de

Rip it!-Festival - Reappropiate Popular Culture

Die Jahre des Understatements sind vorbei. Nachdem jahrzehntelang die Kommunikation zwischen den Mainstream und der Avantgarde einseitig bestimmt war, der Mainstream sich die Highlights der Avantgarde einverleibte und die Avantgarde sich hektisch bemühte dem Mainstream immer um einige Schritte voraus zu bleiben, ist durch die Sampling-Technik in Musik- und Videoproduktionen eine Umkehrung der Verhältnisse eingetreten. Die Avantgarde klaut vom Mainstream <sic!> und bedient sich der etablierten Formensprache populären Medienproduktionen, um neue halsbrecherische Kunstwerke zu schaffen.

 

Das Rip it!-Festival zeigt 3 Tage lang aktuelle und stilprägende Musik- und Video-Produktionen von diversen, den Mainstream piratisierenden und ironisierenden Kulturproduzenten. Begleitend zum Festival werden screenings und lectures organisiert, die sich mit pop-kulturellen Produktionszusammenhängen unter theoretischen Aspekten befasst. Abschliessend soll ein taschenbuchgrosses Buch zum Thema erscheinen.

Antragsteller/in TwenFM

Veranstaltungstermin 20. - 22. April 2006

Veranstaltungsort Club 103, Falckensteinstr. 47

Förderbetrag 30.000 €

Internetseiten www.twenfm.org

Sonambiente - Festival für Hören und Sehen

"sonambiente berlin 2006" vertont den Berliner Sommer für Augen und Ohren. Installationen, Objekte, Performances, Aktionen - bildene Kunst, Klangkunst, Video, Neue Medien, Radiokunst, Film: vom 1.6. bis 16.7. werden über 40 international renommierte Künstlerinnen und Künstler und rund 20 junge Talente von künstlerischen Hochschulen zum zweiten Mal nach 1996 die Metropole zum Klingen bringen.

 

An fünf zentralen Austellungsorten und vielen weiteren spannenden Schauplätzen knüpft "sonambiente berlin 2006" ein dichtes Netz von Veranstaltungen über die Mitte Berlins.

Mit einem umfangreichen Programm startet das "festival für hören und sehen" in sein Eröffnungswochenende vom 1. bis 5.6. Parallel zur Fußball-Weltmeisterschaft stellen einige der beteiligten Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten einen direkten Bezug zum sportlichen Großereignis her. Mit der "sonambiente-public viewing sound art lounge" lädt das Festival vom 9.6. bis 9.7. zur künstlerisch umrahmten Liveübertragung der Fußballspiele ins Haus der Berliner Festspiele ein.

Antragsteller/in Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH - Berliner Festspiele

Veranstaltungstermin 1. Juni - 16. Juli 2006

Veranstaltungsort Akademie der Künste, Haus der Berliner Festspiele

Förderbetrag 400.000 €

Internetseiten www.sonambiente.net

Pressestimmen

Sonderprojekt BEING BOLD zum Festival CTM.06

BEING BOLD! meint frech, kühn, heftig zu sein, unerschrocken, wagemutig, unverschämt und drastisch – natürlich mit den Mitteln der Musik und der Kunst. Und diese sind bekanntermaßen so vielfältig wie die Personen, die sie machen. Humor, Ironie, Groteske und das Spiel mit dem Absurden gehören definitiv dazu.

 

CTM (club transmediale), das Berliner Festival für experimentelle Musik, begibt sich in seiner 7. Ausgabe auf eine kontrastreiche Reise von den derzeit deepesten Clubsounds, über Dada-Rave und Cartoon Music zu Drone Metal, Cut-up Agitation und elektronischem Weird Folk bis hin zum Neuesten aus den Randgebieten des HipHop. Unter dem Titel BEING BOLD! stehen neben den besten Acts und Newcomern des Jahres diesmal mehr denn je starke Einzelpositionen im Fokus, die durch Überzeugung, kreative Innovation, Mut und Eigenständigkeit maßgebende Akzente setzen – gestern wie heute – im Licht des Hype oder über Jahre im Verborgenen. BEING BOLD! stellt Künstler und Projekte vor, die aus einer besonderen persönlichen, teils obsessiven, exzentrischen oder idiosynkratischen, immer aber ungewöhnlich enthusiastischen Haltung heraus produzieren. Dazu gehört die Ferne zu Zeitgeist und festgelegten Genres. Nicht das Wohlausgewogene, Harmonische und Perfektionierte steht bei diesen Künstlern im Vordergrund, sondern ein starkes Statement, Humor, Spontaneität und Risiko, das ganz eigene Forschungsvorhaben oder einfach die innere Begeisterung.

 

Mit beiden Beinen im Hier und Jetzt wagt das Festival einen tiefen Griff in die jüngere Musikgeschichte und Seitenblicke in musikalische Parallelwelten, um sich auf die Suche nach den Sounds von Morgen zu machen. Zwischen Dancefloor, Experiment und Serious Listening, präsentiert das Festival herausragende Projekte aus Musik, Soundart, visueller Kunst und Diskurs. Die folgenden Seiten geben einen ersten Überblick zu Programm und Themen des CTM.06.

[Das Programm in Stichpunkten]

Das vollständige Programm findet im CTM-Katalog und der CTM-Webseite.

 

[CTM WEEKENDS]

Die Wochenenden laden in gewohnt opulenter Weise mit dem Besten elektronischer Tanzmusik und live Visuals zu ausgiebigen Clubnächten ein.

 

Mit: JACKSON AND HIS COMPUTER BAND | JIMMY EDGAR | FOR GOD CON SOUL | LIKE A TIM | DANDY JACK AND THE JUNCTION SM WITH DJ SONJA MOONEAR | RANCHO RELAXO ALLSTARS | HENRIK SCHWARZ | FRIVOLOUS | CHRISTOPHER JUST | MODESELEKTOR | TTC | ELLEN ALLIEN | EATS TAPES | PHON.O | OVE NAXX | DODDODO | GUDRUN GUT | JUDITH JUILLERAT | u.a.

 

[SONNTAG BIS DONNERSTAG]

Die Veranstaltungen unter der Woche finden in konzentrierter, konzertanter Atmosphäre mit Bestuhlung statt. Jeder Abend ist einem bestimmten Thema, Aspekt oder einem spezifischen Produktionsnetzwerk gewidmet. Die Konzerte beginnen pünktlich. Rechtzeitiges Erscheinen wird empfohlen.

 

Mit: JEAN-JACQUES PERREY & DANA COUNTRYMAN | ORTHRELM | NEXT LIFE | AL NAAFIYSH | FRANCISCO LOPEZ | GUY TAVARES | BLINDSNAKE | HANNE HUKKELBERG | VOLCANO THE BEAR | ANNE LAPLATINE | CANDIE HANK | FELIX KUBIN | COLUMN ONE | HERMANN BOHLEN | MARC WANNABE | MARTIN TETREAULT | GOODIEPAL | IGNAZ SCHICK u.a.

 

[DISKURS]

Zu Beginn eines jeden Abends werden Aspekte des Festivalthemas BEING BOLD! in Film-Screenings, Videoclip-Programmen, Lectures und Hörstücken aufgegriffen. Teil der Serie wird eine Auswahl aus dem von Tim Tetzner erstellten Handclaps-Film/Video-Programm sein, das Hintergrund-Dokumentationen zu Bruce Haack, Jandek und Nurse With Wound sowie Musikclips und Künstlervideos präsentiert. Zudem gibt es Talks von Jean Jacques Perrey, Geoff Stahl und Rene van der Voort.

 

[IMAGES D’AMEUBLEMENT]

Nach der begeisterten Resonanz im Vorjahr wird erneut an jedem Abend in der MAO-Lounge eine einzelne Video- oder generative Arbeit gezeigt. Eher an der Idee des Environments angelehnt, entwickeln sich diese Arbeiten meist über lange Zeiträume, oder entfalten durch Loop-Strukturen spezielle Formen der stetigen Bewegung, der Dauer oder der Langsamkeit. So transformieren sie den Raum unaufdringlich, aber doch merklich.

 

Mit Arbeiten von: ANGELIKA MIDDENDORF | JÖRG FRANZMANN | RAUM FÜR PROJEKTION | HARM VAN DEN DORPEL | MARC COUROUX | MARIUS WATZ und anderen

[INSTALLATION & DESIGN]

Wie jedes Jahr lädt CTM auch 2006 eine Reihe von Künstlern und Gestaltern ein, um das Maria am Ostbahnhof mit neuen Arbeiten umzugestalten. Highlight dabei ist diesmal das Kunst- und Performance- Kollektiv ANTISTROT aus den Niederlanden, das zusammen mit Jason Forrest auch die Eröffnungsperformance des Festival bestreiten wird.

> www.antistrot.com

 

Mit Arbeiten von: BOXI, PABO & KOWALSKI | ANTISTROT | PHILIP WIEGARD | ZEELOT | SERIPOP | CARLOS AMORALES | MARIUS WATZ u.a.

 

[AUSSTELLUNG & PARTNER EVENTS]

Parallel zum Festival gibt es eine Anzahl begleitender Veranstaltungen und Partner Events. In Kooperation mit CTM wird der Projektraum General Public dieAusstellung „Gästeliste +1“ mit Fotografien aus dem Berliner Musikleben von Martin Eberle, Marco Microbi und Remco Schuurbiers zeigen. Teil der Ausstellung wird auch eine Archiv-Station sein, die Video- und Ton-Dokumente aus 7 Jahren CTM-Geschichte zugänglich macht. Das Tesla wird Performances mit Francisco Lopez präsentieren, das Atelier C9 zeigt das „Alter Ego“-Projekt des Fotojournalisten Robbie Cooper, der Portraits von Gamern ihren Avataren aus der Spielewelt gegenüberstellt. Der Projektraum Visite ma tente zeigt Klang- und Videoarbeiten des Künstlerduos Bertran Berrenger.

 

[INTERNET RADIO – SAMURAI.FM]

Samurai.fm, eines der aktivsten und größten Internet-Radiostationen, ist Medienpartner des CTM.06. Auf der Samurai-Webseite liegen vor dem Festival ausgewählte Live-Sets und DJ-Sets einiger der teilnehmenden Künstler zum Anhören bereit. Nach dem Festival wird eine Anzahl an Live-Mittschnitten das Festival dokumentieren.

Antragsteller/in Club Trans Mediale - Weiser, Schuubriers, Rohlf gbR

Veranstaltungstermin 3. - 11. Februar 2006

Veranstaltungsort Maria am Ostbahnhof

Förderbetrag 50.000 €

Kooperationen Ein Projekt von DISK – Initiative Bild & Ton in Kooperation mit transmediale – festival for art and digital culture und der Berliner Kulturveranstaltungs GmbH

Internetseiten www.clubtransmediale.dewww.diskberlin.de

TENSO DAYS BERLIN 2006

Die TENSO DAYS BERLIN 2006 sind eine einmalige Veranstaltung, die das Ziel verfolgen, den professionellen Chorgesang in all seinen Facetten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Sie sind eine Werbung für dieses Genre und stehen für die Weiterentwicklung der a-cappella Kunst. Schwerpunkt sind Ur- oder deutsche Erstaufführungen, die speziell für die auftretenden Ensembles geschrieben wurden. Tenso ist das internationale Netzwerk der professionellen Kammerchöre in Europa und wurde 2004 auf Initiative des Kammerchores Accentus unter der Leitung von Laurence Equilbey in Paris gegründet. Neben der gemeinsamen Vergabe von Kompositionsaufträgen liegt ein weiterer Schwerpunkt von Tenso im Bereich der musikwissenschaftlichen Forschung. Die TENSO DAYS BERLIN haben eine internationale Ausstrahlung und machen Berlin für ein Wochenende zum Zentrum zeitgenössischer Chormusik. Folgende Programmpunkte werden innerhalb des dreitägigen Festivals zu erleben sein:

 

1) Drei Abendkonzerte professioneller internationaler Chöre mit fünf Uraufführungen und zeitgenössischen Kompositionen:

 

Fr, 3.11.2006, 20h Konzert Accentus

Sonia-Wieder-Atherton (Violoncello), Roland Auzet (Pauken)

Dirigenten: Laurence Equilbey, Nicolas Krüger

Werke von Wolfgang Rihm, Franck Krawczyk (UA), Giorgia Spiropoulos, Marco Stroppa, Mauro Lanza (in Zusammenarbeit mit IRCAM)

 

Sa, 4.11.2006, 20h Konzert Latvian Radio Choir

Dirigenten: Kaspars Putniņš, Sigvards Kļava

Werke von Helmut Lachenmann, Giacinto Scelsi, Juris Ābols, Valentin Silvestrov, Gundega Šmite (UA), György Ligeti, Pēteris Vasks (UA)

 

So, 5.11.2006, 20h Konzert RIAS Kammerchor

Scharoun Ensemble Berlin

Dirigent: James Wood

Werke von Vito Zuraj (UA), Anton Webern, György Ligeti, Arnold Schönberg, Brian Cherney (UA), Robert Heppener

 

2) Öffentliche Proben ermöglichen Einblicke in die praktische Arbeit mit zeitgenössischer Chormusik. Die InterpretInnen des jeweiligen Abends zerlegen ausgewählte Stücke des Programms in ihre Bauteile und erläutern, wie aus ihnen die Werke zusammengesetzt sind. Eingeladene Komponisten werden anwesend sein.

3.-5.11.06, täglich 10h-12h30

 

3) In Vorträgen führen Studenten des Fachgebiets Musikwissenschaft am Institut für Sprache und Kommunikation der TU Berlin in die Werke und Themen der Konzerte ein und bieten so eine Vorbereitung auf die Konzerterlebnisse.

3.-5.11.2006, täglich 18h

 

4)Der "Raum des Wissens" steht drei Tage lang den Besuchern der TENSO DAYS BERLIN offen: Studierende des Fachgebiets Musikwissenschaft am Institut für Sprache und Kommunikation der TU Berlin präsentieren einen Parcours von Projekten, der das künstlerische Verhältnis von Sprache und Musik von vielen Seiten beleuchtet. Ausführliche Informationen finden Sie unter www.tenso-days.com.

3.-5.11.2006, täglich 9h30-22h

 

5) Podiumsdiskussion: Chorsingen im 21. Jahrhundert

Ein prominent besetztes Podium diskutiert Fragen der aktuellen Chorkultur und des Chorsingens sowie der künstlerischen Hinwendung zur Sprache, mit dem Ziel, neben einer Situationseinschätzung mögliche Perspektiven von chorspezifischer Vokalmusik aufzuzeigen. Als Podiumsgäste sind die Komponisten und Dirigenten Prof. Dr. Dieter Schnebel, Clytus Gottwald, Michael Hirsch und Karsten Gundermann sowie die Musikwissenschaftlerin Martha Brech (Chorforschung/TU Berlin) eingeladen. Moderation: Prof. Dr. Elena Ungeheuer (TU Berlin).

So, 5.11.2006, 15h

 

6) Internationaler Managerkurs: „Die Kraft des Ensembles - Dirigierpraxis für Manager“

Der Dirigent gibt Ziele vor. Der Chor setzt sie schöpferisch um. Ensemblegesang ist ein Musterbeispiel beidseitig inspirierender Kommunikation. Peter Hanke, renommierter Chordirigent und Leiter des Art-and Leadership-Programms an der Kopenhagener Business-School, setzt die Dirigiererfahrung beim Training von Führungsqualitäten im nichtkünstlerischen Bereich ein. Im Rahmen der TENSO DAYS BERLIN richtet der RIAS Kammerchor zum zweiten Mal einen Dirigierworkshop für Manager aus. Zuschauer sind willkommen und werden einbezogen in einen Dialog zwischen Sängern des RIAS Kammerchors, ausgewählten Dirigierstudenten und Führungspersönlichkeiten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Fr - Sa, 3.- 4.11.2006, 15h-17h30

 

7) Verlagsaustellung, Notenmarkt: Internationalen Musikverlagen wird die Möglichkeit eröffnet, sich und ihre Publikationen der Öffentlichkeit vorzustellen.

 

Zielgruppe der Tenso Days Berlin ist neben dem Berliner auch ein überregionales und internationales Publikum, das sich für aktuelle Strömungen der a-cappella Musik interessiert. Vertreter der großen internationalen Chorinstitutionen und Festivals werden an diesem Wochenende in Berlin zu Gast sein. Der RIAS Kammerchor wird als Veranstalter und Repräsentant Berlins die TENSO DAYS BERLIN vorbereiten und durchführen. Stattfinden wird das Internationale Kammerchorfestival für zeitgenössische Musik im Radialsystem V, einem neuen Raum in Berlin für kreative Ideen, der Platz genug für alle Veranstaltungen unter einem Dach bietet.

Antragsteller/in ROC-GmbH - RIAS Kammerchor

Veranstaltungstermin 3.-5. November 2006

Veranstaltungsort Radialsystem V, Berlin

Förderbetrag 67.000 €

Kooperationen In Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Musikwissenschaft am Institut für Sprache und Kommunikation der TU Berlin

Internetseiten www.tenso-days.com

Trautoniumprojekt

Anlässlich des 5. Todestages von O. Sala findet ein Konzert für zwei Trautonien, Klavier und Percussion an oben genannten Ort statt. Das Trautonium wird hier in seinen Funktionen als experimentelles/elektronisches, aber auch als Ensemble- und Solomusikinstrument präsentiert. Neben 8-9 eigenen Kompositionen werden einige kleine Stücke von Paul Hindemith, sowie eine Caprice O. Sala`s dargeboten. Um der Funktion als Instrument der Filmmusik gerecht zu werden, haben Studenten der

Filmhochschule Babelsberg 3 experimentelle Kurzfilme in Arbeit, zu denen Klänge und eigene kleine Musiken gespielt werden. Um das Instrument in einem moderneren Kontext zu präsentieren, wird für ein Stück die Zusammenarbeit mit einem DJ in Erwägung gezogen. Die Veranstaltung wird durch kleine Lichtinstallationen eingerahmt. Zum Einsatz kommen dabei meine beiden eigenen Instrumente, sowie O. Sala`s Mixturtrautonium.

Mitwirkende: Wolfgang Müller - Trautonium 2000/MKII, Mixturtrautonium O. Sala,

Peter Ehlert - Trautonium 2000

Peter Naudé - Klavier/Keyboard

Julian Hopfenmüller - Percussion

 

 

Antragsteller/in Wolfgang Müller

Veranstaltungstermin 1. März 2007 und 2. März 2007 - 20:00 Uhr

Veranstaltungsort Musikinstrumenten-Museum, Tiergartenstr..1,10785 Berlin, Tiergarten

Förderbetrag 15.120 €

Kooperationen Staatliches Institut für Musikforschung PK,Tiergartenstr.1, 10785 Berlin

Internetseiten www.trautonium.de

trias - Zusammenarbeit von Komponisten und Musikern aus Berlin, London und New York

Kompositionen von Terry Jenoure, Sibylle Pomorin und Franz Martin Olbrisch mit Herb Robertson - Trompete (New York), Kim Clarke - E-Bass (New York) und Chris Cutler - Schlagzeug (London). Kammerensemble mit Bettina Junge und Erik Drescher, Flöte; Thilo Krigar und Augustin Maurs, Violoncello; Daniel Goeritz, E-Gitarre; Claudia Sgarbi, Percussion.

Elektroakustische Musik in 8-Kanaltechnik

 

Drei Komponisten unterschiedlicher stilistischer Herkunft haben Kompositionen für eine Besetzung konzipiert, die sich aus drei Elementen zusammensetzt: einem kammermusikalischen Ensemble, drei improvisierenden Musikern, elektroakustischer Musik in 8-Kanal-Technik (durch den Einsatz von 8 Lautsprechern können die Klänge frei im Raum bewegt und positioniert werden).

 

Die Komponisten sind: die aus Puerto Rico stammende New Yorker Komponistin (Sängerin/Geigerin) Terry Jenoure aus dem Avantgardejazz-Bereich, die Berliner Komponistin Sibylle Pomorin mit einem experimentellen, stilistisch breiteren Hintergrund und Franz Martin Olbrisch als akademischer Komponist.

 

Für die Improvisationen wurden drei herausragende Vertreter der New Yorker und Londoner Avantgardeszene eingeladen: Herb Robertson, einer der führenden Trompeter der internationalen zeitgenössischen Jazzszene, Kim Clarke, die afroamerikanische Lady am Bass, die Anfang der Neunziger mit der Gruppe Defunkt internationale Berühmtheit erlangte und seither auf allen wichtigen Festivals und unzähligen CD-Produktionen vertreten ist und der Londoner Schlagzeuger und Elektroniker Chris Cutler (u.a. Zusammenarbeit mit Fred Frith und Heiner Goebbels).

 

Das stilistische Spektrum der beteiligten Musiker, die zum Teil schon in früheren Produktionen zusammengearbeitet haben, reicht von improvisierter Musik, Jazz, Funk bis zu zeitgenössischer Kammermusik und elektronischer Musik.

 

Durch das Aufeinandertreffen von Künstlern aus relativ weit auseinanderliegenden musikalischen Sprachen, Kulturkreisen und Milieus, wird eine Offenheit hinsichtlich der Stilistik geschaffen und die Möglichkeit gegeben, mit ungewohntem Material und Herangehensweisen konfrontiert zu werden und damit zu experimentieren.

 

Antragsteller/in Sibylle Pomorin

Veranstaltungstermin 11. + 12. Mai 2006

Veranstaltungsort Akademie der Künste (Hanseatenweg 10)

Förderbetrag 30.000 €

Kooperationen Weitere Konzerte in Deutschland, London und New York, Bang on a Can Festival New York

Internetseiten www.adk.dewww.sibylle-pomori...ch/neues.htm

young.euro.classic

young.euro.classic - Europäischer Musik Sommer hat sich seit seiner Gründung 2000 zur herausragenden Plattform für Jugendorchester aus aller Welt entwickelt. Auch in diesem Jahr werden 15 Orchester mit insgesamt 1.200 jungen Musikern erwartet. Die Eröffnung bestreitet das Youth Orchestra of the Americas, den Abschluss bildet ein Studentenorchester aus Israel. Darüber hinaus sind hervorragende nationale Orchester aus Syrien und der Türkei, aus Norwegen, Spanien, Frankreich sowie internationale Jugendorchester zu erleben. Das Campus-Projekt, eine einwöchige intensive musikalisch-menschliche Begegnung mit abschließendem Konzert, bestreiten in diesem Jahr junge Musiker aus Shanghai und des Jungen Klangforum Mitte Europa mit Musikern aus Polen, Tschechien und Deutschland.

Antragsteller/in Deutscher Freundeskreis Europäischer Jugendorchester e.V.

Veranstaltungstermin 4. - 20. August 2006

Veranstaltungsort Konzerthaus Berlin

Förderbetrag 42.130 €

Kooperationen Konzerthaus Berlin

Internetseiten www.young-euro-classic.de

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