HÖRPOL

HÖRPOL ist eine Audioführung für Jugendliche über Jüdische

Geschichte, gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit:

Ein Streifzug durch Berlin-Mitte, vorbei an Modeläden und

Musikclubs, Cafés und Liegewiesen, entlang dem Ufer der Spree.

 

HÖRPOL berichtet an 27 Orten über Gestern und Morgen, verrät

Geheimnisse, zeigt Wahnsinn und Lügen, Hass, Verzweiflung und

Hoffnung, erzählt von Mut und Respekt, von Freiheit, von Liebe.

Mit Rockmusik und Hip-Hop.

 

Zeitzeugen erzählen aus ihrem Leben. Bands aus Berlin liefern

ihre Musik. Schauspieler, Autoren, Moderatoren und Schüler

sprechen Texte: Axel Prahl, Marietta Slomka, Rufus Beck, Martin

Buchholz, Klaus Kordon, Schauspieler aus dem Grips-Theater,

aus dem „Theater der Erfahrungen“ u.a.. Die Hörstationen heißen

PARTY, MUT, FANG AN!, KUSS, TOOOR!, AMERIKA, SCHERBEN,

ALLTAG ...

 

HÖRPOL wird im Internet gelagert, ist unter hörpol.de frei

zugänglich und kann kostenlos auf jeden MP3-Player und jedes

MP3-taugliche Handy geladen werden. Stadtpläne, mit der Lage

der Hörstationen, liegen als PDF bereit.

 

HÖRPOL eignet sich besonders für Schulklassen-Exkursionen

– auch für Klassenfahrten aus dem Bundesgebiet - von Klasse

Neun bis Dreizehn, für ALLE Schultypen: für Haupt- und

Realschulen, für Gymnasien und berufsbildende Einrichtungen.

Begleitendes Unterrichtsmaterial, das ebenfalls unter hörpol.

de als PDF kostenlos bereit liegt, ermöglicht anschließend eine

differenzierte Vertiefung der Themen im Schulunterricht.

Antragsteller/in Hans Ferenz

Veranstaltungstermin 30. Juni 2009 bis 30. Juni 2012

Veranstaltungsort Berlin-Mitte

Förderbetrag 63.000 €

Kooperationen Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) GRIPS-Theater Theater der Erfahrungen Medienakademie cimdata

Internetseiten www.hörpol.de

Startseite der HÖRPOL-Homepage

Kongress "Vision Kino 06: Film - Kompetenz - Bildung"

In Wahrnehmung ihres Auftrags plant die Vision Kino gGmbH 2006 einen bundesweiten Kongress zur Vermittlung von Film- und Medienkompetenz in Deutschland. Filmemacher, Kulturschaffende, Lehrer, Schüler, politische Bildner, Verleiher Kinobetreiber, wie auch Wissenschaftler und Politiker werden gemeinsam über die Zukunft der Filmbildung für Kinder- und Jugendliche in Deutschland diskutieren und innovativen Wege in der Vermittlung von Filmkompetenz aufzeigen und weiterentwickeln.

 

Ziel des Kongresses ist es, die Werte und die Bedeutung einer Filmbildung innerhalb der ästhetisch-kulturellen Bildung herauszustellen und sinnvolle Wege des Zusammenwirkens aufzuzeigen. Der Kongress soll dazu beitragen, dass einer breiten Öffentlichkeit die zunehmende Bedeutung der Vermittlung von Filmkompetenz in einer medialen Welt deutlich wird. Unterschiedliche Akteure aus dem Gebiet der Film- und Medienkompetenz werden in einen Dialog gebracht, der der Vermittlung von Filmkompetenz einen Zuwachs an Qualität, Effizienz und Nachfrage ermöglichen wird. Lust auf Bildung soll auch die Lust am Spielfilm im Kino neu beleben.

 

Der Kongress wird zum einen vermitteln, was seit der Filmkompetenzerklärung 2003 passiert ist. Zum anderen wird er mit sieben konkreten praxis- und themenbezogenen Workshops unterschiedliche Schwerpunkte setzen, die den Diskurs um die Bedeutung von Film- und Medienkompetenz weiter befördern und neue Perspektiven aufzeigen sollen:

· Filmkultur heute: Wie gestaltet sich das Verhältnis von Film und Bildung in der Praxis?

· Neue Partnerschaften suchen: Zukunftsorientierte Kooperationen zwischen Schule, Wirtschaft, Verleihern und Produzenten.

· Filmbildung als integraler Baustein einer ästhetisch-kulturellen Kinder- und Jugendbildung und ihre Bedeutung für die Ausbildung von Schlüsselqualifikationen.

· Filmbildung und curriculare Prozesses: Neuorientierungen im Rahmen eines Ganztagsschulkonzepts.

· Module, Konzepte und Programme in der Lehreraus- und -weiterbildung

· Neue Medien – neue Wahrnehmungswelten: innovative und Lehr- und Lernmittel im Vergleich.

· Lernen von Europa: was machen europäischer Vorbilder besser?

Schließlich: Mit der Vision einer europäische Filmkultur wird der Kongress einen ersten Ausblick in die Zukunft vornehmen: Welchen Beitrag leisten Filme für die Entstehung und Vertiefung einer europäischen Identität? Sind ihre Impulse übertragbar auf die nationale Arbeit mit Filmen in Schule und außerschulischer Jugendbildung?

 

Der Kongress wird ein Forum bieten, um den Austausch und die Begegnung der verschiedenen Akteure, Interessen- und Zielgruppen in der Filmbildung zu fördern und zu festigen. Über eine Projektbörse, ein begleitendes Kulturprogramm wie auch die Ausrichtung thematisch differenzierter Foren werden zahlreiche Möglichkeiten des Ideen- und Erfahrungsaustausches sowie der Vernetzung eröffnet. Die Ergebnisse werden zusammengefasst, aufgearbeitet und für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Erwartet werden circa 200 Teilnehmende aus der gesamten Bundesrepublik sowie zahlreiche Pressevertreter.

 

 

Antragsteller/in Vision Kino GmbH, Sarah Duve

Veranstaltungstermin 26. und 27. Oktober 2006

Veranstaltungsort Filmhaus am Potsdamer Platz: Fernsehmuseum/Stiftung Deutsche Kinemathek, Kino Arsenal/Freunde der Deutschen Kinemathek

Förderbetrag 20.000 €

Kooperationen Bundeszentrale für politische Bildung

Internetseiten www.visionkino.de