Bioskop. Eine Kino-Installation

Bioscope ist der dritte Teil der Installations-Trilogie bioplexbiomorph-bioscope von Zeitblom.

Der Kinofilm aus der Stilepoche zwischen Tonfilm und Farbfilm steht als Material und als konstruktives theoretisches Konzept im Zentrum der kooperativen Arbeit des Videokünstlers Lillevän und des Komponisten / Musikers Zeitblom.

Bioscope ist eine große begehbare Installation, die an drei Abenden innerhalb der Laufzeit mit einer Live-Performances der beiden Künstler bespielt wird. Der Installationsraum wird sowohl durch drei unterschiedliche, nicht gleichzeitig einsehbare Videoprojektionen als auch durch eine dreidimensionale musikalische Choreografie gestaltet.

Über den gesamten Zeitraum der Installation sind die audiovisuellen Elemente in eine prozessuale Entwicklung eingebunden, die immer wieder erneut durch ästhetische (Zwischen)-Entscheidungen der Künstler kontrolliert wird.

Die spezielle Architektur des Raumes schafft eine Plattform sowohl für die Installation als auch die Performances. Der Boden ist mit Teppich ausgelegt, mobile Sitzelemente ermöglichen eine flexible Rezeptionshaltung. Die drei Live-Performances strukturieren den Installationszeitraum im Sinne einer Verni- Midi- und Finissage.

Antragsteller/in Zeitblom e.V.

Veranstaltungstermin 28. April - 13. Mai 2006

Veranstaltungsort TESLA im Podewilschen Palais

Förderbetrag 55.000 €

Internetseiten www.zeitblom.dewww.lillevan.com/bioskop.html

Briefe nicht über die Liebe

Videoessay für Splitscreen nach dem Berlin-Roman „ZOO oder Briefe nicht über die Liebe“ (1923) des sowjetischen Autors Viktor Schklowski, Deutschland 2006, DigiBeta, Farbe, Stereo, 4:3

 

Tesla im Podewils´schen Palais, Kubus, Klosterstr. 68-70, 10179 Berlin-Mitte,

Freitag, 6.1.2006, 20.30 Uhr (Dt. Fassung) 21.30 Uhr (Russ. Fassung)

 

 

Buch und Regie: Bernhard Sallmann

Kamera: Alexander Gheorghiu / Ton: Johannes Schmelzer-Ziringer / Zusätzliche Tonaufnahmen: Anette Rose, Bettina Bartzen / Tonmischung: Urs Hauck / Montage: Christoph Krüger / Grafik: Florian Hildmann / Deutsche Übersetzung: Alexej

Khairetdinov / Sprecherin: Olga Prolygina / Sprecher: Fritz Mierau, Alexej Khairetdinov, Sergij Antonov, Vjaceslav Stil, Aleksandr Kahadski, Andrej Khabarov, Andrei Loginov, Nikolai Kosenko, Zakhar Ishov, Viktor Kirushin, Kirill Romanovskiy, Michael Michelew, Aleksej Nesterow

 

„Ich denke ziemlich oft an Viktor Schklowski [...] Ich denke an ihn als den Schriftsteller neuen Typs. Er hat die Anlagen dazu. [...] Viktor Schklowski nahm seine nackten Menschenhände als Sprachrohr, weil er gerade kein anderes Material zur Hand hatte. [...] Als Beimischung diente die Scharfsinnigkeit. Schklowski ist ein Mann von Scharfsinn

– bestechend und sehr traditionell. [...] Der Mann von Scharfsinn schont seine Sache nicht: Ihm liegt daran, in seiner Sache selbst vorzukommen, seine Beziehung zu ihr geht

ihm über alles. Genau das heißt Sentimentalismus, und alle wirklichen Sentimentalisten waren scharfsinnige Leute.“ Juri Tynjanow „Ich denke ziemlich oft an Viktor Schklowski...“(1928)

 

Der sowjetische Autor, Literatur-, Filmtheoretiker, Szenarist für das Kino, Essayist und Kritiker Viktor Schklowski (1893-1984) war einer der Mitbegründer der Formalen Methode in der Literaturwissenschaft. Er lebte 1922/23 mit etwa 300 000 RussInnen in der Berliner Emigration. Dort verfaßte er das Buch „ZOO oder Briefe nicht über die Liebe“.

 

In ZOO wechseln sich das liebende Autoren-Ich und die es nicht liebende Alia Briefe. Vom Leitthema des NICHT/LIEBESDISKURSES werden alle weiteren Themen entfaltet: Stadtwahrnehmung, der fremde Russe in Berlin, der kulturelle und alltagssoziologische Vergleich, ästhetische und literaturwissenschaftliche Debatten. Dauernd werden die Schreibstrategien gebrochen und wie in einer musikalischen Formensprache kehren die Topoi wieder (etwa die gußeisernen Yorckbrücken). Nach verschiedenen Navigationen durch Berlin endet das Buch mit der Bitte, in die Sowjetunion zurückkehren zu dürfen.

 

Bernhard Sallmann wählt aus dem Briefroman Stellen für sein Videoessay für Splitscreen aus, die von in Berlin lebenden RussInnen in deutsch und russisch gelesen werden. Die Texte aus den 20er Jahren werden nicht mit einzelnen die Leinwand füllenden Bildern aus dem heutigen Berlin verbunden, sondern begegnen einem sich variierenden Feld verkleinerter Bilder, um einen Erinnerungsspalt und Formen der Ent- und Verfremdung aufzutun. Texteinschübe, die in der grafischen Gestaltung eine Auseinandersetzung mit der Plakatästhetik und den Stummfilmzwischentiteln der damaligen Zeit darstellen, leiten die Lektüren ein. Und Bilder schließlich, die die gesamte Leinwand füllen, jedoch in ihrer Komposition oftfach Teilungen aufweisen, sind die Navigationspunkte für die Lektüren. Farbdramaturgisch vertraut die Videoarbeit auf das Rot als Protagonisten. Bewegungsdramaturgisch auf die in der Stadt sich befindenden Autos und die Rotation des Reifens.

 

Die SCHKLOWSKITAGUNG wird sich dem weitgehend in Vergessenheit geratenen Autor annehmen und neben einer Lesung aus dem Buch „ZOO oder Briefe nicht über die Liebe“ mehrere Fachvorträge anbieten.

 

SCHKLOWSKITAGUNG

Konzept: Hartmut Fischer/Dr. Andreas Hofbauer/Bernhard Sallmann

 

Tesla im Podewils´schen Palais, Klub

Samstag, 7.1.2006, 15.00 bis 19.00 Uhr

 

Hartmut Fischer: Lesung aus „ZOO oder Briefe nicht über die Liebe“(1923) von Viktor Schklowski

 

Fritz Mierau: Glanz und Ohnmacht des Scharfsinns. Notizen zum Arbeitskonzept Viktor Schklowskis

[Mierau geht von dem Satz in Schklowskis Buch „Rösselsprung“ aus: „In Rußland ist alles so widersprüchlich, daß wir alle nolens volens scharfsinnig geworden sind.“ Daran knüpft er einige Bemerkungen zu Schklowskis Umgang mit den eigenen Büchern (etwa 3-4 Fassungen von „ZOO“) und den ehemaligen Freunden (etwa Roman Jakobson).]

 

Alexej Khairetdinov: Beckett, Schklowski, Verfremdung

[Khairetdinov geht in seinem Vortrag auf die sprachlichen Momente der Verfremdung ein: Schklowskis „ZOO“ und Becketts „Erste Liebe“ sollen auf die Aberrationen der Rede hin nebeneinander betrachtet werden. Ist Verfremdung die Perspektive des Verliebten?]

 

Martin Chalmers: Viktor Schklowski im englischsprachigen Raum

[Die Schklowskirezeption im englischsprachigen Raum war zuerst ein Aspekt der (Wieder)Entdeckung einer revolutionären Kunsttheorie. Sie vollzog sich in 2 Stadien: 1. Archäologie der Revolutionszeit und 20er Jahre 2. Weiterentwicklung der Rezeption in der Zeit der Dominanz des poststrukturalistischen Marxismus. Das Referat schließt damit, wie in den jeweiligen Rezeptionen Schklowski als Nebenerscheinung wahrgenommen wurde]

 

WEITERE AUFFÜHRUNGEN von „Briefe nicht über die Liebe“

 

Kino Krokodil – Kino für russischen Film

Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin

Mi, 18.1.06, 20.30 Uhr - In Anwesenheit des Regisseurs Bernhard Sallmann

Mo, 23.1.06, 19.00 Uhr

Di, 24.1.06, 19.00 Uhr – Russische Sprachfassung

Mi, 25.1.06, 19.00 Uhr

 

Galerie Raumausstatter, Fuldastr. 56, 12043 Berlin

Do, 19.1.06, 19.30 Einlaß, 20.00 Uhr Beginn

Mit einer Einführung des Regisseurs Bernhard Sallmann

 

HFF “Konrad Wolf“, Marlene Dietrich Allee 11, 14482 Potsdam-Babelsberg, Raum 2017,

Mi, 25.1.06, 17.00-19.30 Uhr – Vorführung und Vortrag "Die Teilung des Bilds."

Bemerkungen zum Videoessay für Splitscreen BRIEFE NICHT ÜBER DIE LIEBE von Christoph Krüger (Montage) und Bernhard Sallmann (Buch und Regie)

Antragsteller/in Bernhard Sallmann

Veranstaltungstermin 6. - 25. Januar 2006

Veranstaltungsort Tesla im Podewils´schen Palais und diverse andere Kinos

Förderbetrag 35.000 €

Internetseiten www.tesla-berlin.dewww.kino-krokodil.dewww.asa90.comwww.montageforum.de

How long

How long untersucht die verschiedenen Arten von Trennungen, die durch Mauern entstehen. Kleidung, Räume, Wohnungen, Plätze, Städte und Länder lassen sich alle auch als unterschiedliche Ebenen und Schichten von Trennungen begreifen. Grenzen - sowohl körperlich als auch psychologisch - die Innen von Außen trennen.

 

How long kombiniert Video mit Performance, um die Dualität von Mauern als Schutzschilde einerseits und als einengende Räume andererseits zu erforschen. Grenzen definieren Eigentum und Territorium. Ein reduzierter Raum, innerhalb dessen man sich bewegen kann. Wir sind alle in vordefinierte Grenzen hineingeboren - auf die eine oder die andere Seite.

 

Grenzen mit verschiedenen dynamischen, sichtbaren und physikalischen Eigenschaften. Grenzen, die manche von uns überbrücken wollen - körperlich und geistig - und es ihnen nicht gelingt. How long simuliert diese Grenzen. Aber anstelle statischer schwerer Mauerblöcke zeigt How long eine dynamische Mauer, die sich schließt oder öffnet - durchsetzt mit Bewegung.

Antragsteller/in Sharon Paz

Veranstaltungstermin 31. März - 10. April 2005

Veranstaltungsort DOCK 11

Förderbetrag 30.000 €

Internetseiten www.sharonpaz.com/howlong

Israel Film Festival - Traum und Trauma - Zur Idee des Staates Israel in Film und Video

Namen von Ländern, Landstrichen oder Territorien sehen wir oft als gegeben an. Wenn wir aber die unterschiedlichen Schichten der Vergangenheit betrachten, können wir Hinweise auf die Hintergründe dieser Bezeichnungen finden. Israel ist einerseits der Name einer Nation - abgeleitet von den 12 Stämmen Israels im Alten Testament -, andererseits steht Israel für eine Idee, eine bestimmte Vorstellung: Das „Gelobte Land“ der Bibel wurde zum Traum für die einen, zum Trauma für die anderen.

 

Unser Versuch der Annäherung blickt mit einer Filmreihe und einer Ausstellung 'bewegter Bilder' hinter das Bekannte auf die komplexen Realitäten des heutigen Israel und der besetzten Gebiete. So werden Palästinenser nicht als Steinewerfer gezeigt, sondern als Touristen. Sie reisen mit dem Bus durch Israel, wie es seit der Zäsur von 1948 besteht, und denken über das Land nach, das sie nur in dieser Rolle besuchen können. Oder: Israelis treten nicht als Soldaten auf, sondern als Punks, die sich am Rande der Musikwelt und in den unteren Schichten der Gesellschaft in den urbanen Zentren bewegen.

Ein wichtiger Teil des Programms zielt darauf ab, die Vielschichtigkeit dieses Landes zu erforschen - mit seinen Subgesellschaften und Subkulturen, oder mit den Menschen, die wegen ihrer ethnischen oder sexuellen "Andersartigkeit" als Außenseiter wahrgenommen werden. Diese Perspektiven gewähren Einblicke in das Gebilde wechselseitiger Abhängigkeiten, das wir Israel nennen. Das Programm wurde im Hinblick darauf konzipiert, den verschiedenen Szenen durch Dokumentationen ihrer Lebenswelten eine Stimme zu verleihen. Wenn auf der anderen Seite 'Terror' oder 'Checkpoints’ thematisiert werden, sind auch hier neue Sichtweisen nicht zu übersehen. P'tenzielle Terroristen werden in ihrer emotionalen und mentalen Konfliktsituation gezeigt. Israelische Kontrollpunkte dienen der Kamera nicht in erster Linie als Schauplätze der Brutalität. Sie erscheinen als Orte eines sinnlosen Verrauschens von Lebenszeit. Der moralische Zeigefinger muss hier nie gehoben werden.

Das Filmprogramm spannt sich über 15 Abende, deren Brennpunkte von der Wechselbeziehung "Israel - Europa - Israel" über "Tradition und Fruchtbarkeit" bis hin zu "Musikbesessenheit" reichen, um die Komplexität der Region zu einem weiten Panorama zusammenzufügen. Dieser Ansatz stellt aber nicht den Versuch dar, die "große Erzählung" Israels zu schreiben. Vielmehr zeigen wir kleine Schnappschüsse aus einem großen Album - Spielfilme ebenso wie Dokumentationen und Künstlervideos - , die es erlauben, diese Vielschichtigkeit in Form und Inhalt widerzuspiegeln. Drei Abende werden von Kennern aus der Region kuratiert, die ihren je eigenen Blick auf die Szenen werfen.

Die Moving Image-Installationen der Ausstellung verstehen sich als Angebot, um sich tiefer mit diesen Themen auseinanderzusetzen und als Ergänzung der Filmnächte: Sie sind weniger kontextbezogen als kontemplativ, bedienen sich einer hochindividuellen künstlerischen Sprache und einer besonderen Ästhetik, um Themen wie 'Territorium', 'das Selbst' oder 'Identität' zu bearbeiten. Das visuelle Archiv ist wie kein anderes Medium geeignet, feinere Nuancen von Israel zu denken - von Bürgerrecht, Siedlung und utopischen Idealen. Versprechungen, die das Land einzulösen versucht, aber zu einem Preis, der unfassbar erscheint. (Shaheen Merali, Kurator)

Antragsteller/in Haus der Kulturen der Welt

Veranstaltungstermin 1. - 18. Dezember 2005

Veranstaltungsort Haus der Kulturen der Welt

Förderbetrag 100.000 €

Internetseiten www.hkw.de

Poor Man's Expression

"Poor Man’s Expression" ist der Titel der Ausstellung, die am 4. Mai 2006 im Foyer des Kinos Arsenal eröffnet wird und Arbeiten von zehn internationalen KünstlerInnen und FilmemacherInnen zeigt: Stephanie Taylor, Sebestyén Kodolányi, Sebastian Lütgert, Henrik Olesen, Mathias Poledna, Sean Snyder, Daria Martin, Kirsten Pieroth, Martin Ebner, Florian Zeyfang.

 

Im Zentrum von Poor Man’s Expression steht ein durch die Beiträge der KünstlerInnen gemeinsam gestaltetes Objekt, das sowohl auf die Architektur des Ortes – Arsenal, Sony Center, Potsdamer Platz –, als auch auf die Inhaltlichkeit des Kinos Arsenal als Forum für experimentellen Film Bezug nimmt. Die Ausstellung basiert auf einer symmetrischen Zweiteilung. Sie besteht aus zwei farbig leuchtenden und miteinander verbundene Räumen, irgendwo zwischen White Cube und Black Box. In jedem dieser Räume ist je eine Arbeit der KünstlerInnen zu sehen, die sich zu der anderen ähnlich oder symmetrisch verhält. Die Verschiebung zwischen den zwei Räumen simuliert damit stereooptisches Sehen, das für die räumliche Wahrnehmung der Wirklichkeit notwendig ist.

 

Der Ausdruck Poor Man’s Expression kommt aus der Computersprache, wo er einfache Simulationen komplexer Vorgänge bezeichnet. In der Ausstellung wird er als Grundannahme für künstlerische Arbeiten verwendet, die sich (beispielsweise in Auseinandersetzung mit dem Experimentalfilm) mit der Abbildbarkeit durch technologische Systeme beschäftigen. Eine Frage dabei ist, wie man sich mit minimalen Mitteln und kleinen Eingriffen – poor also – den Darstellungsbedingungen dieser Systeme wieder entziehen kann, eine andere, wie ein sich ändernder Technologie- und Repräsentationsbegriff in aktuellen künstlerischen Arbeiten Ausdruck findet.

 

Die zehn KünstlerInnen und FilmemacherInnen realisieren im Feld der konzeptuellen bildenden Kunst, im Bereich des experimentellen Videos und Filmes und in verschiedenen Formen der Text-Kommunikation Verschiebungen zu jenen scheinbar transparenten Abstraktionen, denen die Repräsentation der Wirklichkeit durch Maschinen unterliegt.

 

Die Installation ist täglich von 11h bis 22h zu sehen. Screenings- und Performances erweitern die Ausstellung im Laufe des Monats Mai um ausgewählte historische Experimentalfilme, die in Kontrast zu neuen Arbeiten der beteiligten KünstlerInnen gezeigt werden.

 

Die Ausstellung wurde von Florian Zeyfang und Martin Ebner konzipiert und entsteht in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Freunde der Deutschen Kinemathek und arsenal experimental.

 

Antragsteller/in Fokussy Productions, Florian Zeyfang

Veranstaltungstermin 4. – 29. Mai 2006

Veranstaltungsort Arsenal Kino, Atrium

Förderbetrag 55.000 €

Internetseiten www.poormansexpression.com

RES ARTIS 05 BERLIN

RES ARTIS 05 BERLIN – worldwide network of artist residencies:

Sharing Cultures and Social Change - Asien-Europa Konferenz der internationalen Association der Künstlerzentren

 

RES ARTIS 05 BERLIN ist das erste Asien-Europa-Forum der Res Artis Foundation und der ufaFabrik Berlin. Es beschäftigt sich mit der Rolle privater Initiativen und Künstlerzentren für die zeitgenössische Kulturproduktion in einem gesellschaftlichen Kontext zwischen globalisierten Kulturmärkten und lokalem Engagement.

 

Artist-Residencies im Allgemeinen sind ein bedeutendes Instrument in der Entwicklung kultureller Produktion weltweit. Neben den klassischen Künstlerhäusern sind es heute zunehmend unabhängige „artfactories“ und multidisziplinäre Initiativen, die mit unterschiedlichen Modellen und Strukturen die internationale Mobilität von Künstlern unterstützen und notwendige Grundlagen und Netzwerke für das Künstlerschaffen bereitstellen. Engagierte Projekte der artist residencies in Interaktion mit dem lokalen Umfeld geben dabei zunehmend Impulse für den sozialen Wandel in ihrer Region. Während des RES ARTIS 05 BERLIN Forum werden Teilnehmer aus Asien und Ozeanien zum Erfahrungsaustausch zusammen mit Kollegen aus ganz Europa treffen.

 

Zu der RES ARTIS Conference haben sich 130 Teilnehmer - Leiter und Kuratoren von Kulturzentren und residence initiativen - aus 44 Ländern mit einem Schwerpunkt auf Asien-Europa angemeldet.

Antragsteller/in UFA Fabrik e.V.

Veranstaltungstermin 28. September - 2. Oktober 2005

Veranstaltungsort ufaFabrik, Haus der Kulturen der Welt u.a.

Förderbetrag 40.000 €

Kooperationen Eine Konferenz-Initiative der ufaFabrik Berlin in Partnerschaft mit der Asien-Europa-Foundation (ASEF) und Res Artis, unterstützt durch den Hauptstadtkulturfonds und die Ford Foundation.

Internetseiten www.resartis.org