Der Kick. Spurensuche eines Mordes - Recherche und Vorarbeiten

Der Hauptstadtkulturfonds fördert Andres Veiel bei den Vorarbeiten zu seinem Theaterstück "Der Kick" über den Mordfall in Potzlow/Brandenburg.

Antragsteller/in Andres Veiel

Veranstaltungstermin 2005

Förderbetrag 10.000 €

Internetseiten www.gorki.de

die stadt von morgen - das Hansaviertel heute. Eine künstlerische Revision.

Zum 50-jährigen Jubiläum der Interbau´57 wird ein mehrtägiges Veranstaltungsprogramm und eine Buchpräsentation zum Hansaviertel vorbereitet. Künstlerische und wissenschaftliche Beiträge gehen der Frage nach: Wie lässt sich das utopische Potential der Nachkriegsmoderne bergen, befragen und weiterdenken: Welche Bedeutung haben die gestrigen Visionen städtischer Gesellschaften von morgen heute? Künstler und Wissenschaftler werden eingeladen, am konkreten Ort die Visionen der Nachkriegsmoderne einer Revision zu unterziehen. Angefragt werden vornehmlich jüngere Künstler mit entsprechenden Arbeitsschwerpunkten. Alle Beiträge sollen eigens für das Projekt erarbeitet werden. Ziel ist eine Zusammenführung künstlerischer Arbeiten, theoretischer Auseinandersetzungen und recherchierter Dokumente.

 

Antragsteller/in Annette Maechtel

Veranstaltungstermin Juli 2007 (Vorbereitung ab März 2005)

Veranstaltungsort Akademie der Künste

Förderbetrag 20.000 €

Emlék

»Emlék« ist der Titel einer mehrsprachigen Untersuchung, die einen Außenblick auf Sprache wirft ­ wenn sie vertraut ist, aber nicht übersetzt werden kann: Perspektive der Exilsprachen, z.B. Kinder von Exilungarn (eine Sprache als Umgebung).

 

Dies wird ergänzt durch Überlegungen zum Thema Übersetzung, dem Vorteil falscher Nacherzählungen (»Was geschah mit Piroschka«), verschwundenen Originalen (Erste Aufnahme des Chansons »Szomoru Vaszarnap« bzw. seine zahlreichen Ableitungen 1936[Damia] ­ ‘89[Gojkovic], aus dem Archiv ihres Vaters), und dem Zustandekommen von Sprache, bzw. Sprachkennungen (Untertitel, Zwischentitel, falsche Synchronisation, deutsch, englisch, ungarisch).

 

Auf geographischer und narrativer Ebene gilt Trencsénis Arbeit Ungarn und entwickelt als Grundlage eine Recherche, die zum Teil durch Videoaufzeichnungen in Form eines Reisefilms organisiert ist.

 

Es ist sonderbar, sich an ein Land zu erinnern, so wie ein anderer es gesehen hat. »Emlék« wird mittels erweiterter Montageverfahren soetwas wie die Variation eines Echos herstellen und dabei Ungarn als Ergebnis einer Wiederholung begreifen, die eigentlich Erfindung ist.

Antragsteller/in Alexandra Trencséni

Veranstaltungstermin 2005

Veranstaltungsort Werkstattprogramm

Förderbetrag 20.000 €

Internetseiten www.alex-studies.de/emlek

Grosstadt-Triptychon / Mackie Messer in Berlin Twilight / Rote Kokotte & Dr. Caligari

Das Projekt soll eine komplexe multimediale Bild-Vision, eine assoziative Synthese von Bildwelten werden, deren innovatives technisches Bindeglied zwischen den verschiedenartigen, zitierten Motiven und Kunstwerken, der Einsatz digitaler Reproduktions-, Montage- und Projektionstechniken ist. Im Werkstattprogramm soll ein detailliertes Aufführungsbuch in Text und Bild erarbeitet werden, das wie eine Kombination aus Stummfilm-Drehbuch, Bühnenbildentwurf und Storyboard aussehen soll.

 

Antragsteller/in Manfred Wilhelms

Veranstaltungstermin März 2005 - Februar 2006

Veranstaltungsort Werkstattprogramm

Förderbetrag 20.000 €

Hannah Arendt - Denkraum

Zum 100. Geburtstag Hannah Arendts sollen von Künstlerinnen und Künstlern ein Denkraum mittels ausgewählter "Denkbilder" (Vom Leben des Geistes / Politik und Kritik / Denken und Gedankenlosigkeit) gestaltet werden sowie zwei Symposien veranstaltet werden, die die Ausstellung in der 2. Jahreshälfte 2006 begleiten.

Antragsteller/in Dr. Wolfgang Heuer

Veranstaltungstermin 2006

Förderbetrag 5.000 €

Umsetzung von Projekten im Rahmen des Mauergedenkkonzeptes

Das Dokumentationszentrum Berliner Mauer ist Bestandteil des Gedenk-Ensembles an der Bernauer Straße, das sich aus der Gedenkstätte Berliner Mauer, der Kapelle der Versöhnung und der Dokumentationsstätte selbst zusammensetzt. Träger des Dokumentationszentrums ist der Verein Berliner Mauer - Gedenkstätte und Dokumentationszentrum, der, unterstützt durch seinen Fachbeirat, die inhaltliche Verantwortung übernimmt.

 

Das Dokumentationszentrum zur Geschichte der Berliner Mauer übernimmt in diesem Rahmen die Funktion der historischen Information und Aufklärung. Es stellt der interessierten Öffentlichkeit die entsprechenden Informations- und Vertiefungsangebote zur Verfügung. Ausgehend von den historisch-politischen Ereignissen in der Bernauer Straße, die durch ihre Lage an der Grenze zwischen West und Ost ein Brennpunkt deutscher Nachkriegsgeschichte war, dient das Zentrum der Erforschung und Präsentation der Geschichte des geteilten Berlin und der deutschen Teilung.

 

Das Dokumentationszentrum wurde am 9. November 1999, dem 10. Jahrestag des Mauerfalls, mit der Werkstatt-Ausstellung "Grenzblicke" eröffnet. Seit dem 13. August 2001 wird eine neue Ausstellung unter dem Titel

"Berlin, 13. August 1961" gezeigt. Die Präsentation erfolgt in deutscher und englischer Sprache. Die Ausstellungsgestaltung wurde durch das Berliner Unternehmen gewerk geleistet.

 

Das Dokumentationszentrum ist in einem Teil des bisherigen Gemeindehauses der Evangelischen Versöhnungsgemeinde untergebracht. Die Räumlichkeiten werden mietfrei für Dokumentations- und Ausstellungszwecke zur Verfügung gestellt.

 

Im Jahre 2003 wurde das Gebäude umgebaut und durch einen Turm mit Aussichtsplattform erweitert. Von dort sind die erhaltenen Teile der ehemaligen Grenzanlage gut sichtbar. Der Turm wurde von den Architekten Andreas Zerr, Peter Hapke und Claus Nieländer entworfen und realisiert.

 

Gegenwärtig wird ein neues Gedenkkonzept durch den Berliner Senat erarbeitet. Darin wird die zentrale Bedeutung der Bernauer Straße für das Gedenken an die Opfer der Berliner Mauer unterstrichen. Zukünfitig soll in Erweiterung des bestehenden Ensembles ein Gedenkareal entstehen, das die Dimension der Grenzanlagen und die Brutalität des Grenzregimes dokumentiert. Hier soll die Geschichte des Mauerbaus, die Trennung und Zerstörung gewachsener Stadtzusammenhänge, das Leben getrennter Nachbarschaften und Familien im Schatten der Mauer und die Geschichte der erfolgreichen und der gescheiterten Fluchten.

Antragsteller/in Verein Berliner Mauer e.V.

Veranstaltungsort ehemaliger Mauerstreifen, Schwerpunkt: Gedenkstätte Bernauer Strasse

Förderbetrag 56.000 €

Internetseiten www.berliner-mauer...nszentrum.de

Vorbereitung von F.a.R.M.- Finanzierungsstrategien am Rande des Machbaren. Berlin 2006.

Veranstaltungsreihe zur Vorbereitung des Kongress F.a.R.M.: Finanzierungsstrategien am Rande des Machbaren Berlin 2006*

 

F.a.R.M. geht vom Primärsektor der Produktion des Lebensunterhalts los, schlägt einen Haken um den Dienstleistungssektor, macht einen Abstecher in die Freizeitindustrie, streift Luxus, Üppigkeit und Überfluss und landet wieder bei Start:

 

 

24.02.2005 21:00 im ausland

 

Das Gewinn- und Verlustfeld: Primärenergie 3.9.1 Kill your darlings

- ein kollektiver Vortrag und Gewinnspiel zum Zusammenhang zwischen Verlieren, Verlust und Finanzierungsstrategien.

KILL YOURDARLINGS dreht sich um Verlust als Nebenjob, Verlieren als Sachzwang und Gewinnen als sozialen Zwang, um die Wertsteigerung dessen, was nicht da ist, die Schönheit loser Enden, dringende Entscheidungen, Salonfähigkeit und Sexappeal von Verlierer(Inne))n. Das Institut für Primärenergieforschung entwirft ein (Spiel)Feld auf dem Verlust provoziert und Verlieren verhandelt wird.

 

 

20.03.2005: 20:00 im ausland

 

Das Debattierfeld: Primärenergie 3.9.2 Ifpf und Formation HO zeigen "Kannibalen" - frei nach Franz Jung.

 

 

30.03.2005 21:00 im ausland

 

1 Runde-Aussetzen: Primärenergie 3.9.3 Schlangen und Schleifen

- Eine Vivisektion des Kurz- und Langzeitwartens.

«Schlangen und Schleifen» ist eine Performance zur Ökonomie von

Wartezeiten. Das Institut für Primärenergie steht auf dem «1 x - Aussetzen - Feld» im Spiel mit den «Finanzierungsstrategien am Rande des Machbaren - Berlin 2006». Es führt die Lust am Machtgefühl

vor, jemanden warten zu lassen und die Machtlosigkeit in den

Warteschleifen und Wartemelodienloops zu hängen. Es zeigt die

Wartezeiten, die ein Refugium für Langsamkeit und Zeitverschwendung sind und die Wartezeiten, die Konsum und Effektivität behindern. Kurz bevor sich Warten in perfekt gemanagtes Multitasking auflöst, verkaufen wir es noch zu Höchstpreisen! Wenn es dann ausverkauft ist und auch Biographien keine Aussetzer mehr aufweisen, gibt es dann auch keine Erwartung mehr? Und was ist mit dem Unerwarteten?

 

«Schlangen und Schleifen» ist Teil 3 im Rahmen der

Kongressvorbereitungen zu «F.a.R.M. Finanzierungsstrategien am Rande des

Machbaren Berlin 2006»*.

 

 

Permanent

 

Training: Primärenergie 3.9.4 - Permanent läuft die Initiative zur Gründung der Beschwerde GbR, eine Kooperation des Zentrum für gemeinsames Arbeiten und des Ifpf. Die Beschwerde GbR ist der Versuch einer Existenzgründung, die die Kritik an der Prekarität als Einnahmequelle versucht. Kontakt 0179 51 11 306, zentrum@ifpf.net

 

 

13.-17.04.2005 im Zentrum Kreuzberg

 

Halbfinale: Primärenergie 3.9.5 - Zwischenbilanz der Vorbereitungsphase zieht das Ifpf bei einem 4-tägigen internen Treffen mit seinen Gästen aus Berlin, Argentinien, Frankreich, Schweiz u.a. Hier werden Entwürfe und Vorschläge für F.a.R.M. 2006 entwickelt. Bei Interesse bitte vorher melden!

 

 

Kontakt: institut für primärenergieforschung

Antragsteller/in Institut für Primärenergie, Barbara Loreck

Veranstaltungstermin Februar - April 2005

Veranstaltungsort "ausland" - Lychener Strasse 60, 10437 Berlin

Förderbetrag 15.000 €

Internetseiten www.ifpf.netwww.ausland-berlin.de