Bach – Das Leben eines Musikers in 33 Bildern

ATZE präsentiert mit BACH die Lebensgeschichte eines Menschen und Künstlers, der schon als Kind mit schier unglaublicher Energie seinen Traum verfolgte. In einem umfassenden Künstlerportrait mit Bachscher Originalmusik und Kammerorchester zeigt ATZE das Jahrhundertgenie Bach als Mensch in seiner Zeit, dessen Lebensweg und künstlerisches Wirken auch die Menschen im 21. Jahrhundert fasziniert.

 

ATZE bringt Kindern und Jugendlichen die historische Zeit ebenso nahe wie die faszinierende und kulturgeschichtlich prägende Musik Bachs. Die außerordentlichen Dimensionen des Stücks werden besonders im Detail deutlich. Das Stück ist mit 138 Rollen besetzt und mit 450 Kostümteilen, 39 Perücken sowie 46 Paar Schuhen ausgestattet. Allein in den historischen Kostümen der 31 Frauenrollen stecken rund 300 Meter Stoff.

 

ATZE bringt BACH in zwei Versionen zur Aufführung: Eine Kurzversion (Teil 1: von der Kindheit bis zu Bachs 21. Lebensjahr und seiner ersten Ehe) für Kinder bzw. Schüler ab der dritten Klasse und eine Langversion (Teil 1-3: die gesamte Lebensgeschichte von Kindheit bis zum Tod) für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene. Der junge Bach wird vom 13-jährigen Marvin Bethge (Schüler am Beethoven-Gymnasium Berlin) gespielt, was dem jungen Publikum den Zugang zum Stück zusätzlich erleichtert.

 

Eine Produktion von Thomas Sutter mit Bachscher Originalmusik, Kammerorchester und Chor.

 

Regie: Matthias Witting

Musikalische Leitung: Thomas Lotz

 

Wir freuen uns darauf hinweisen zu können, dass das Stück "Bach: Das Leben eines Musikers in 33 Bildern" für den IKARUS 2006 - den Preis des Berliner JugendKulturService - nominiert wurde!

Antragsteller/in ATZE Theater- und Konzerthaus für Kinder Berlin, Thomas Sutter

Veranstaltungstermin September 2005 - Juli 2006 23. - 27. September 2005 26. - 31. Oktober 2005 20. - 24. November 2005 2. - 7. Dezember 2005 + weitere Aufführungen bis Juli 2006

Veranstaltungsort ATZE- Theater- und Konzerthaus für Kinder

Förderbetrag 100.000 €

Kooperationen In Kooperation mit der Musikschule Fanny Hensel (Berlin-Mitte).

Internetseiten www.atzeberlin.de

Pressestimmen

Dido & Aeneas

Gemeinsam mit 12 Tänzern ihres Ensembles sowie 51 Musikern, Choristen und Solisten erarbeitet Sasha Waltz die Oper "Dido & Aeneas" von Henry Purcell und deren vielschichtige Gefühlswelt. In ihrer Choreographie konzentriert sie sich inhaltlich auf die beiden Hauptfiguren der Handlung: die karthagische Königin Dido und den aus Troja geflohenen Aeneas und deren tragische Liebesgeschichte, die mit dem Tod Didos endet. Formal steht die Erweiterung der Gattung Musiktheater durch den Tanz und die Möglichkeit seiner theatralen Ausdrucksformen im Zentrum der Betrachtung.

Antragsteller/in Sasha Waltz & Guests / Akademie für Alte Musik, Berlin

Veranstaltungstermin 19. - 27. Februar 2005 Wiederaufnahme: 29./30. August 2005 sowie 27./28. Februar 2006

Veranstaltungsort Staatsoper Unter den Linden

Förderbetrag 400.000 €

Internetseiten www.sashawaltz.dewww.akamus.de

EIN ATEMZUG – DIE ODYSSEE von Isabel Mundry

EIN ATEMZUG – DIE ODYSSEE von Isabel Mundry

Uraufführung - Eine Auftragskomposition der Deutschen Oper Berlin

 

7. September 2005, 19.30 Uhr Uraufführung | 8., 9., 10. September 2005, jeweils 19.30 Uhr | 11. September 2005, 19.00 Uhr

 

ODYSSEE – EIN ATEMZUG, in enger Zusammenarbeit mit der Regisseurin und Choreographin Reinhild Hoffmann und der Dramaturgin Theresia Birkenhauer entstanden, bietet eine ganz eigene Sicht der Gattung Oper auf den Mythos. „Der Atem verkörpert den intimsten Raumklang, und selbst der befindet sich bereits auf der Schwelle von Innen- und Außenraum. Zum anderen mensuriert der Atem die Zeit, unwillkürlich, aber doch gebunden an eine jeweilige Situation, was ihn vom abstrakten Ticken der Uhr unterscheidet.“, so die Komponistin Mundey.

Isabel Mundry wurde bei Frank Michael Beyer, Gösta Neuwirth und Hans Zender ausgebildet und ist eine der bedeutendsten Komponistinnen unserer Zeit. »Komponieren verstehe ich als das tönende Erfassen eines Augenblicks [egal welcher Dauer], in sich vielschichtig, geprägt und prägend zugleich, durch die musikalische Artikulation meines individuellen Hörens. Idee und Intention, Strukturfragen und kompositorisches Handeln sind hier drei untrennbar ineinandergreifende Aspekte, in ihrer Relativität zeigt sich ihre Zeitlichkeit, in ihrer besonderen Relation liegt die Einzigartigkeit einer Komposition.« [Isabel Mundry]

 

Musikalische Leitung: Peter Rundel; Inszenierung: Reinhild Hoffmann; Bühne, Kostüme: Sebastian Figal, Janina Janke, Florent Martin, Hartmut Meyer, Nicole Riegel; Lichtgestaltung: Reinhard Traub; Dramaturgie: Theresia Birkenhauer; Chöre: Ulrich Paetzholdt | Mit: Salome Kammer, Thomas Laske, Kai Wessel; Jowita Figwer, Michaela Fünfhausen, Angelika Wenzel, Elisa Zucchetti; Jean Chaize, Ulrich Huhn, Lorenz Orth, Daniela Yamada; Solo-Trompete: Marco Blaauw, Akkordeon: Teo Anzellotti, ensemble recherche

Antragsteller/in Stiftung Oper in Berlin - Deutsche Oper Berlin

Veranstaltungstermin 7. - 11. September 2005

Veranstaltungsort Deutsche Oper Berlin

Förderbetrag 120.000 €

Internetseiten www.deutscheoperbe.../odyssee.htm

Einstein on the Beach

EINSTEIN ON THE BEACH ist das unbestrittene Meisterwerk der Theatermagier Robert Wilson und Philip Glass – eine Oper über die Zeit. Bereits die vielbeachtete Berliner Erstaufführung in der ehemaligen Staatsbank 2001 wurde vom Hauptstadtkulturfonds gefördert. Nun wird das Werk anlässlich des Einsteinjahres unter der Leitung von Berthold Schneider (Regie), Ari Benjamin Meyers (Dirigent) und Veronika Witte (Raum) mit einem weiterentwickelten künstlerischen Konzept in der Berliner Parochialkirche zu erleben sein.

Antragsteller/in StaatsbankBerlin

Veranstaltungstermin 24. Juli - 5. August 2005

Veranstaltungsort Parochialkirche (Klosterstr. 66/67)

Förderbetrag 47.600 €

Internetseiten www.operaworks.de

Gelegenheit - Macht - Liebe

Gioacchino Rossini war gerade mal 20 Jahre alt, als er einen seiner schönsten Operneinakter schrieb: Gelegenheit macht Diebe ist ein dynamisches Stück voller musikalischer Raffinesse um Heiratsarrangements, Rollentauschs und natürlich um die Liebe...

 

Die freie Musiktheaterproduktion um Regisseur Florian Lutz entdeckt die selten gespielte burletta per musica neu als Spiel mit falscher Realitätswahrnehmung und Verklärung in der Kunst. Das Linos Kammerorchester unter der Leitung von Marco Comin spielt nach der kritischen Neuausgabe von Giovanni Carlo Ballola. (Dauer: 100 Minuten)

Antragsteller/in Florian Lutz

Veranstaltungstermin 10. - 19. Februar 2005

Veranstaltungsort Saalbau Neukölln

Förderbetrag 70.000 €

Internetseiten www.gelegenheitsdiebe.de

Les Articulations de la Reine

In „Les articulations de la Reine“ verbinden sich Live-Musik und Erzähltes, Puppenspiel und Bühneninstallation zu einer „Kammeroper für belebte Objekte“. In einem absurden Kosmos stehen sich zwei Paare gegenüber: auf der einen Seite der Soldat und sein Hauptmann, auf der anderen König und Königin. Die Handlung wird weder durch erzählerische noch psychologische Gesetze bestimmt. Sie folgt vielmehr einem rein formalen Gestaltungswillen – und so darf man auch den Titel des Stücks begreifen: Mit „articulations“ sind sowohl die Körpersprache der Königin als auch die Ausdrucksformen des Stücks selbst und die Sprache der Figuren gemeint. Man könnte das Ganze eine Oper nennen, wären da nicht die durch das „Orchester“ – ein kleines, bunt besetztes Ensemble – transportierte Ironie und die Reduktion der Mittel, die eher an Kabarett erinnern.

 

Das von dem Komponisten François Sarhan gegründete Collectif CrWth ist eine Gruppe von Künstlern, die sich Sparten übergreifenden Inszenierungen verschrieben haben. Die gemeinsam entwickelten Projekte sind von der Lust am Experiment und der Suche nach atypischen Formen bestimmt.

Antragsteller/in Fred Pommerehn

Veranstaltungstermin 26., 27. und 28. Januar 2006

Veranstaltungsort Haus der Berliner Festspiele

Förderbetrag 35.000 €

Kooperationen In Koproduktion mit Muse en Circuit Paris, Centre André Malraux – Scène Nationale de Vandoeuvre-lès-Nancy, Festival Archipel Genf, Festival Perspectives Saarbrücken, Arsenal de Metz und spielzeiteuropa | Berliner Festspiele Unterstützt von Subsistances, Institut International de la Marionnette (Charleville-Mézières), SPEDIDAM, Association Beaumarchais, AFAA, Ministère de la Culture et de la Communication (DRAC Haute-Normandie) sowie vom Hauptstadtkulturfonds Berlin

Internetseiten www.berlinerfestspiele.de

L’ELISIR D’AMORE von Gaetano Donizetti - Gastspiel der Israeli Opera Tel-Aviv-Yafo

Anläßlich des 40. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Staat Israel und der Bundesrepublik Deutschland gastiert die Israeli Opera Tel-Aviv-Yafo mit einer ihrer erfolgreichsten Produktionen, Gaetano Donizettis komischer Oper L’ELISIR D’AMORE [DER LIEBESTRANK] auf der Bühne der Deutschen Oper Berlin. Der Regisseur Omri Nitzan hat die Geschichte vom naiven Bauern Nemorino, der mit Hilfe eines vermeintlichen Liebeselixiers die Zuneigung seiner Angebeteten, der kapriziösen Adina, zu gewinnen hofft, mit viel Witz und komödiantischem Tempo inszeniert. Asher Fisch, der Musikalische Leiter der Israel Opera Tel-Aviv-Yafo, dirigiert das Israelische Symphonieorchester Rishon LeZion, die Philharmonia Singers und den New Israeli Choir sowie das hochrangige Sängerensemble, darunter Laura Giordano als Adina, Marius Brenciu als Nemorino, Christopher Schaldenbrand als Belcore und Alberto Rinaldi als „Doktor“ Dulcamara. Gesungen wird in italienischer Sprache, es wird deutsche Übertitel geben. Schirmherr dieser israelisch-deutschen Opern-Zusammenarbeit ist der Minister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers, Herr Joschka Fischer.

Antragsteller/in Deutsche Oper Berlin

Veranstaltungstermin 8. + 9. Oktober 2005

Veranstaltungsort Deutsche Oper Berlin

Förderbetrag 200.000 €

Internetseiten www.deutscheoperberlin.de

Rosa Enskat und Susanne Jansen - Konzert n°2

Ausgangspunkt des Abends Konzert No 2 ist die Sehnsucht. Tschechows „Drei Schwestern“ sind die Allegorie für Sehnsucht schlechthin – Sehnsucht nach der Hauptstadt, der Metropole, der Großstadt als Lebenselixier. Die Schwestern sehnen sich nach Freiheit, Liebe, Arbeit, Rausch, Exzess und Konsum. Die Frage ist nur: Welchen Preis ist man bereit dafür zu zahlen?

 

Auch Konzert No 2 thematisiert das Spannungsverhältnis zwischen dem „Überall-ist-es-besser-als-da-wo-wir-sind-Gefühl“ und der Lethargie, die uns ständig umgibt. Trotzdem nur Katastrophenmeldungen zu uns dringen, sehnen wir uns nach einem besseren Anderswo und kommen doch nicht los. Tschechows Schwestern werden im Konzert No 2 künstlich beatmet zu Protagonistinnen der modernen Welt. Selbstironisch und mit künstlerischer Distanz will sich der Abend mit Chancenlosigkeit und Lethargie, mit Dekadenz und Hysterie, mit Zerstörung und verzweifelter Sinnsuche, der Suche nach dem wahren Gefühl auseinandersetzen.

 

Idee & Gesang › Rosa Enskat & Susanne Jansen

Coaching › Jo Fabian

Gitarre & Sound › Ralf Krause

Klavier › Guido Raschke

Drums › Harald Thiemann

Bass › Volkmar Paschold

 

 

Antragsteller/in Rosa Enskat und Susanne Jansen

Veranstaltungstermin 23. - 27. November 2005

Veranstaltungsort Sophiensaele

Förderbetrag 15.000 €

Internetseiten www.sophiensaele.com

Seoul Line 1

Kim Min'Gi und sein Hakchon Theater zu Gast in Berlin

Die koreanische Adaption von LINIE 1

 

Die legendäre LINIE 1 des GRIPS Theaters ist der größte Erfolg, den ein deutsches Musical je hatte - und die koreanische Adaption SEOUL LINE 1 ist längst das berühmteste Musical Koreas. Den Erfolg in Korea verdankt es seinem Regisseur und Nachdichter Kim Min‘Gi, der für diese Produktion im Mai 1994 ein eigenes 200-Plätze-Theater in Seoul eröffnete. Aus der erfolgreichsten Liebeserklärung an Berlin wurde so eine umjubelte Liebeserklärung an Seoul.

Kim Min‘gi ist der koreanische "Bob Dylan", eine Ikone des koreanischen Widerstandes, ein charismatischer Künstler, den in Korea jeder als Komponist und Lyriker kennt und der wie ein Popstar gefeiert wird.

 

SEOUL LINE 1 feierte im November 2004 seine 2000. Vorstellung und lud dazu die Berliner GRIPS-Produktion nach Korea ein. Gastspiele führten SEOUL LINE 1 nach Japan, China, Hongkong und zur Feier der 1000. LINIE 1-Aufführung vor vier Jahren nach Berlin. Die Resonanz bei der Berliner Presse und dem Publikum war euphorisch.

Kim Min'Gi gastiert im Rahmen der Buchmesse Frankfurt in Deutschland und wird auch mit seinem Hakchon Theater wieder einen Abstecher nach Berlin machen.

Antragsteller/in Grips-Theater GmbH

Veranstaltungstermin 14. - 16. Oktober 2005

Veranstaltungsort Grips-Theater

Förderbetrag 20.000 €

Kooperationen Hakchon-Theater Seoul

Internetseiten www.gripstheater.de