Anette Hüsch

Anette Hüsch ist seit November 2010 Direktorin der Kunsthalle zu Kiel und damit auch

Geschäftsführende Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins.

Sie hat dort seither Ausstellungen wie Dritte Welle. Die Gruppe SPUR, der Pop und die Politik

(2013), Von Sinnen. Wahrnehmung in der zeitgenössischen Kunst (2012), From Trash

to Treasure. Vom Wert des Wertlosen in der Kunst (2011/2012) und Archiv Utopia. Das

Brasilia-Projekt von Lina Kim und Michael Wesely (2011) kuratiert und für den Kunstverein Ausstellungen mit Chiharu Shiota (2012) und Khaled al Khani (2013) realisiert.

 

Anette Hüsch gehört der Ankaufskommission der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland und dem Kunstbeirat des Landes Schleswig-Holstein an.

 

Sie studierte Kunstwissenschaft und Medientheorie, Philosophie und Ästhetik an der

Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe bei Hans Belting, Peter Sloterdijk und

Constantin von Barloewen und promovierte bei Hans Belting.

 

Im Anschluss folgte von 2004 bis 2006 eine wissenschaftliche Museumsassistenz bei den Staatlichen Museen zu Berlin, wo sie unter anderem die Retrospektive Immendorff. Male Lago betreute.

 

Von 2006 bis 2010 arbeitete Anette Hüsch als freie Kuratorin u. a. für die Staatlichen Museen zu Berlin, die Sammlung Zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Patentorganisation.

Sie realisierte in dieser Zeit Ausstellungen zu Jeff Koons, Andy Warhol (beide 2009) und über die Sammlungsbestände des Bundes in Berlin, Bonn und Brüssel (2007, 2008, 2009).