Kunst und Philosophie

Kunst und Philosophie

 

3. September – 30. Oktober 2011

 

Eröffnung: Freitag, 2. September, 19 Uhr

 

 

KünstlerInnen: João Maria Gusmão & Pedro Paiva, Swantje Hielscher, Thomas Hirschhorn, Bethan Huws, Kitty Kraus, Marcellvs L., Christian Schwarzwald, Richard Wright, Haegue Yang

 

PhilosophInnen: Mehdi Belhaj Kacem, Ray Brassier, Simon Critchley, François Jullien, Catherine Malabou, Boyan Manchev, Chantal Mouffe, Nina Power u. a.

 

 

Donnerstag, 8.9.2011, 19 Uhr*

Symbolic vs Biological Life: the End

Catherine Malabou (Prof. für Philosophie, Kingston University, London)

 

Donnerstag, 15.9.2011, 19 Uhr*

Preclusion, Void and Evil

Mehdi Belhaj Kacem (freier Philosoph, Schauspieler, Schriftsteller, Paris)

 

Donnerstag, 22.9.2011, 19 Uhr*

Philosophy's Emptiness

Nina Power (Privatdozentin für Philosophie, Roehampton University, London)

 

Donnerstag, 29.9.2011, 19 Uhr*

Tragedy's Philosophy: Philosophy's Tragedy

Simon Critchley (Prof. für Philosophie, New School for Social Research , New York)

 

Donnerstag, 6.10.2011, 19 Uhr*

Philosophy and the Concept

Ray Brassier (Prof. für Philosophie, American University, Beirut)

 

Donnerstag, 13.10.2011, 19 Uhr*

What is Philosophy? Alteration, Complicity, Persistence

Boyan Manchev (Prof. für Philosophie, New Bulgarian University, Sofia)

 

Donnerstag, 20.10.2011, 19 Uhr*

On the Relation Between Philosophy an Politics

Chantal Mouffe (Prof. für Politische Theorie, University of Westrminster, Londnon)

 

Donnerstag, 27.10.2011, 19 Uhr**

"Qu-est-ce que la pilosophie?" vu d'un dehors (la Chine)

ou d'une sinophilosophie

Francois Jullien (Prof. für Sinologie und Philosophie, Université Paris, Diderot, Paris)

 

Sonntag, 30.10.2011, 19.00 Uhr ***

Philosophie des Subjekts

Marcus Steinweg (freier Philosoph, Berlin)

 

* Vortrag in englischer Sprache

** Vortrag in französischer Sprache

*** Vortrag in deutscher Sprache

 

Kurator: Marcus Steinweg

 

Offenbar gibt es eine Freundschaft von Kunst und Philosophie. Wie zu jeder Freundschaft gehört zu ihr die Artikulation einer gewissen Differenz. Kunst und Philosophie sind nicht dasselbe. Doch verläuft die Differenz bereits im Begriff der Kunst und der Philosophie selbst. Vielleicht verbindet Kunst und Philosophie, dass Kunst einen singulären Begriff von Kunst, und Philosophie ihren eigenen Begriff von Philosophie generiert. Zu dem Projekt „Kunst und Philosophie“ sind PhilosophInnen und KünstlerInnen eingeladen, ihrem Verständnis von Philosophie Ausdruck zu geben, sei es im Bezug auf für sie relevante Philosophien, sei es in der Auseinandersetzung mit Problemen und Fragen der Philosophie. In der gleichnamigen Ausstellung artikulieren daher KünstlerInnen ihr Verständnis von Philosophie. Dabei geht es, statt um die Illustration philosophischen Denkens, um ein Denken mit den Mitteln der Kunst. Die Veranstaltungsreihe untersucht das Verhältnis von Kunst und Philosophie. Über die Dauer von 8 Wochen werden 10 philosophische Lectures in den Räumen des Neuen Berliner Kunstvereins parallel zur Ausstellung stattfinden. Die Frage, die sich die GastrednerInnen stellen, ist die denkbar einfachste, von jedem Philosophen und jeder Philosophin mehr oder minder explizit beantwortete: „Was ist Philosophie?“

Antragsteller/in Marcus Steinweg

Veranstaltungstermin 3. September bis 30. Oktober 2011

Veranstaltungsort Neuer Berlinr Kunstverein (n.b.k.)

Förderbetrag 20.000 €

Kooperationen Im Rahmen der Lecture-Reihe finden Workshops mit Studierenden der Kunsthochschule Weißensee statt.

Internetseiten www.nbk.org

Oberhausener Lektionen

Johannes Hoff ist katholischer Theologe. Seit 2007 lehrt er Philosophie und systematische Theologie an der University of Wales. Carl Hegemann, Schlingensiefs Freund und langjähriger dramaturgischer Begleiter, stellte den Kontakt zwischen den beiden her, als Schlingensief , schwer krank und enttäuscht von den Floskeln hiesiger Kirchenvertreter, einen theologischen Gesprächspartner suchte. Daraus entstand eine Freundschaft und ein sehr lebendiger Gedankenaustausch über letzte Dinge und letzte Fragen.

Hegemann und Hoff unterhalten sich über Schlingensiefs Katholizismus und seinen ungewöhnlichen Umgang mit Krankheit, Sterben und Tod und werden sich dabei besonders mit seinen großen zwischen Leben und Tod situierten Musiktheaterarbeiten beschäftigen, vom Bayreuther „Parsifal“ (2004) bis zur „Readymadeoper“ „Mea Culpa" (Wien 2009).

 

Antragsteller/in Hebbel-Theater Berlin GmbH - für Henning Nass

Veranstaltungstermin 2. Mai 20. Juni 2011 3 weitere Termine im Oktober, November und Dezember 2011

Veranstaltungsort HAU 3, Tempelhofer Ufer 10, 10963 Berlin

Förderbetrag 24.000 €

Internetseiten www.hebbel-am-ufer.de