Die Nächte des Ramadan - Berlin Sessions

Die „Nächte des Ramadan 2011“ wollen mit einem neuen eigenständigen Projekt, den "Berlin Sessions", die künstlerische und geographische Vielfalt und Breite um ein Modul des Austauschs und der Begegnung erweitern. Berliner Künstler sind aufgefordert, Künstler mit muslimisch geprägtem kulturellem Hintergrund einzuladen, um ein gemeinsames Programm zu erarbeiten und zu präsentieren. Bereits begonnene Projekte sollen somit fortgeführt, neue Begegnungen ermöglicht und die Künstler wie auch das Publikum um neue Facetten des künstlerischen Austauschs bereichert werden.

 

Mi, 03.08.2011, Museum f. Isl. Kunst:

17 Hippies (D) feat. Aris Daryono & Herlambang Bayu Aji (Indonesien) -

Konzert der 17 Hippies, dazu Wayang-Schattenspiel und später begleitet von Gamelan-Musik.

 

Mi, 24.08.2911, Heimathafen Neukölln:

"Klangwelten zwischen den Kulturen"

Cymin Samawatie (Iran/Berlin) & friends

und Mitglieder der Berliner Philharmoniker -

Die Kuratorin schlägt musikalische Brücken und führt mit eigens für diesen Anlass geschaffenen Kompositionen Jazz- und Klassikgrößen wie Larry Porter und Mitglieder der Berliner Philharmoniker zusammen.

 

Sa, 27.08.2011, Kesselhaus:

"Paradiesisches Tor! Ein Berlin/Istanbul Abend"

Kuratiert von Sonja Bender und Gudrun Gut -

Grenzgänger, Musiker und Künstler aus Berlin und Istanbul setzen sich mit unterschiedlichen Vorstellungen vom Paradies auseinander und begeben sich in einer modernen Collage mit

Musik, Video und Literatur auf die Suche nach einer gemeinsamen Vision: schrill, sanft, sinnlich, visionär. Wir machen das Tor auf!

 

 

Antragsteller/in Michael von Petrykowski

Veranstaltungstermin 03., 24. und 27. August 2011

Veranstaltungsort Museum f. Islamische Kunst / Heimathafen Neukölln / Kesselhaus i.d. Kulturbrauerei

Förderbetrag 45.000 €

Kooperationen Zusammenarbeit mit: den Besucher-Diensten der Staatlichen Museen zu Berlin, der Consense GmbH/Kulturbrauerei, den Freunden des Museums für Islamische Kunst und dem Museum für Islamische Kunst. Weitere Kooperationspartner sind: der Heimathafen Neukölln, das Konservatorium für Türkische Musik, Radyo Metropol FM, Riem Spielhaus - Center for European Islamic Thought, Kopenhagen/Berlin (CEIT), die U.S. Embassy Literature Series sowie die Werkstatt der Kulturen.

Internetseiten www.naechtedesramadan.de

Pressestimmen

»Türkisch. Oper kann das!«

Türkisch. Oper kann das!

 

Als erstes Opernhaus im deutschsprachigen Raum beginnt die Komische Oper Berlin mit dieser Spielzeit ein langfristiges, auf Nachhaltigkeit angelegtes Projekt, das zum Ziel hat, Bürgerinnen und Bürger mit türkischem Migrationshintergrund als Publikum für das Musiktheater zu gewinnen. Mit Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds bieten wir ein umfangreiches Vermittlungsangebot mit Workshops und informativen Veranstaltungen der verschiedensten Art. Und ab September 2011 lassen sich in der Übersetzungsanlage der Komischen Oper Berlin sämtliche Vorstellungen des Repertoires – nach Deutsch und Englisch – auf Wunsch auch in Türkisch mitverfolgen. Während die Übersetzungen ins Englische, die wir bereits anbieten, und die ins Französische, die mit Beginn der neuen Spielzeit hinzukommen werden, die Bedeutung Berlins für den internationalen Kulturtourismus unterstreichen und dem stetig steigenden Anteil ausländischer Besucher Rechnung tragen, ist die Übersetzung ins Türkische ein wichtiges Signal in die Stadt hinein. Schließlich ist Berlin weltweit die Stadt mit der größten »türkischen Gemeinde« außerhalb der Türkei. Ihrer offenkundigen Bedeutung für das städtische Gemeinwesen zum Trotz und von wenigen Einzelinitiativen abgesehen, werden die Deutsch-Türken von den großen kulturellen Institutionen der Stadt bislang aber noch nicht spezifisch angesprochen. Hier will die Komische Oper Berlin in ihrem traditionellen Selbstverständnis als »Opernhaus für alle« ansetzen. Es geht einerseits um eine offensive Einladung, das zeitgemäße Musiktheater unabhängig von sprachlichen oder kulturellen Barrieren zu entdecken. Andererseits verstehen wir die Komische Oper Berlin als lernende Institution, die auf Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse reagieren und sich mit ihrem Publikum weiterentwickeln muss. So ist das zentrale Element des Projekts »Türkisch. Oper kann das!« der Dialog. Wir wollen Hemmschwellen senken, weil wir den Austausch suchen.

 

Kontakt und Informationen … Anne-Kathrin Ostrop

Telefon … +49.(0)30.202 60.375

E-Mail … a.ostrop@komische-oper-berlin.de

Antragsteller/in Stiftung Oper in Berlin/Komische Oper Berlin

Veranstaltungstermin 2011/2012

Veranstaltungsort Komische Oper Berlin

Förderbetrag 60.000 €

Internetseiten www.komische-oper-berlin.de