ALICE LEX-NERLINGER 1893-1975 - Fotogramme. Fotomontagen. Gemälde in Spritztechnik

In den Jahren der Weimarer Republik gehörte die Künstlerin Alice Lex Nerlinger (1893-1975) wie ihre Ehemann Oskar Nerlinger, Hannah Höch, Lea und Hans Grundig, wie die Brüder Heartfield und Herzfelde, die Kölner Progressiven u.v.a.m. zur künstlerisch-politischen Avantgarde.

 

Die Themenwelt ihres künstlerischen Werks (1913 - 1965) resultiert überwiegend aus der Erfahrung des Ersten Weltkriegs und der politischen Aufbruchsstimmung während der demokratisch verfassten 1920er Jahre in der Weimarer Republik: Krieg und Tod – Reich und Arm – Kapital und Arbeit und – bis heute aktuell – der Kampf gegen den Paragraphen 218 haben sie ein Leben lang beschäftigt.

 

Alice Lex-Nerlinger hatte an der Berliner Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums (1911-1916) bei Emil Orlik eine Ausbildung zur Malerin und Grafikerin durchlaufen, wählte aber schon bald für ihre dialektisch angelegten, gesellschaftspolitischen Bildthemen die modernere Fotomontage, das Fotogramm und die Spritztechnik.

 

In diesen Techniken gelang es ihr in serieller Reihung, Rhythmisierung und Mehrdimensionalität einfache Bildaussagen zu komplizierten gesellschaftlichen Themen zu konstruieren. Ein Foto, ein Zeitungsausschnitt und eine wirkungsvolle Typografie waren die Zutaten ihrer auf komplexe Aussagen und Kritik zielenden Gesellschaftsanalyse in Blättern wie »§218«, »Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten«, »Für den Profit«, »Die Näherin«, »Feldgrau schafft Dividende«.

 

Nach ihrem Tod 1975 wurde Alice Lex-Nerlinger fast ausschließlich als Künstlerin ihrer »Paragraph-218« - Bilder gesehen; nicht nur deshalb ist eine Retrospektive seit langem überfällig. Im 21. Jahrhundert ist zudem die Aktualität ihrer Themen in weiten Teilen der Welt nach wie vor ungebrochen.

 

Die ca. 60 Originale: Gemälde in Spritztechnik, die schwarz-weißen und farbigen Fotomontagen und Fotogramme werden auf einer zweiten, kommentierende Ebene in der Ausstellung durch Dokumente der Zeit, Briefe, Zeitschriften und Montagen zeitgenössischer Kolleginnen und Kollegen ergänzt und kontrastiert.

 

Antragsteller/in Das Verborgene Museum e.V.

Veranstaltungstermin Eröffnung: 13. April 2016 - Laufzeit: 14. April bis 7. August 2016

Veranstaltungsort Das Verborgene Museum e.V., Schlüterstr.70. 10625 Berlin

Förderbetrag 45.000 €

Kooperationen Akademie der Künste, Berlin Stadtmuseum Berlin

Internetseiten www.dasverborgenemuseum.de

Alice Lex-Nerlinger, Hochhaus, aus der Serie: Blätter aus einem Bilderbuch, 1928, Fotomontage, 24,8x36 cm; Akademie der Künste, Berlin, Kunstsammlung, Inv.-Nr.6073 © S. Nerlinger

Alice Lex-Nerlinger, Reich und Arm, 1930, Fotogramm/Fotomontage, 63x62 cm; Akademie der Künste, Berlin, Kunstsammlung, Inv.-Nr.3706 © S. Nerlinger

Alice Lex-Nerlinger, Paragraph 218, 1931, Spritztechnik, 95x76,5 cm; Stadtmuseum, Berlin © S. Nerlinger

Fassbinder - JETZT

Neue Impulse für die Auseinandersetzung mit einem der bedeutendsten deutschen Filmregisseure gibt die Ausstellung des Deutschen Filmmuseums, Frankfurt am Main, Fassbinder – JETZT (6. Mai bis 23. August 2015), im Martin-Gropius-Bau Berlin. Anlass ist der 70. Geburtstag von Rainer Werner Fassbinder am 31. Mai. Innerhalb von 16 produktiven Jahren hat Fassbinder 44 Filme geschaffen, ein dichtes Werk, das bis heute nichts von seiner Relevanz eingebüßt hat. Die Präsentation mit den drei Schwerpunkten Werkstatt, Kostüm und Bildende Kunst verdeutlicht die Geschlossenheit von Fassbinders Werk und seinen Einfluss auf die aktuelle Kunstproduktion. Die Ausstellung nimmt also eine doppelte Perspektive ein: eine historische und eine auf die Gegenwart bezogene.

Sie lädt dazu ein, anhand zahlreicher Originaldokumente Fassbinders Arbeitsweise zu erkunden und präsentiert Kreationen der Kostümbildnerin Barbara Baum. Vergleichend werden darüber hinaus Kompilationen aus Fassbinder-Filmen zeitgenössischer Kunst gegenübergestellt. Zu sehen sind Videoarbeiten von Tom Geens, Runa Islam, Maryam Jafri, Jeroen de Rijke / Willem de Rooij und Ming Wong, Wandarbeiten von Olaf Metzel und Rirkrit Tiravanija sowie Fotografien von Jeff Wall.

Antragsteller/in Deutsches Filminstitut - DIF e.V.

Veranstaltungstermin 6. Mai bis 23. August 2015

Veranstaltungsort Martin-Gropius-Bau Berlin

Förderbetrag 100.000 €

Kooperationen In Kooperation mit der Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin.

Internetseiten www.gropiusbaudewww.fassbinder-jet...ilmmuseum.deartpress@uteweingarten.de

Rainer Werner Fassbinder DIE BITTEREN TRÄNEN DER PETRA VON KANT, 1972 © Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin

Rainer Werner Fassbinder und Michael Ballhaus am Set von WARNUNG VOR EINER HEILIGEN NUTTE, 1970/71 © Deutsches Filminstitut, Frankfurt am Main Foto: Peter Gauhe

Rainer Werner Fassbinder, 1971© Deutsches Filminstitut, Frankfurt am Main Foto: Peter Gauhe

Heidi Specker - IN FRONT OF. Fotografien 2005/2015

IN FRONT OF ist eine Serie von 70 Bildern, in denen sich Heidi Specker mit den Umständen und Bedingungen der Porträtfotografie auseinandersetzt. Statt dem gängigen Aufnahmekodex zu folgen, schafft sie in ihrem Atelier eine Atmosphäre, die es ermöglicht, die Abhängigkeits- und Machtverhältnisse durchsichtig zu machen, die während einer Porträtsitzung zwischen Fotograf und Modell entstehen. Ihre Fotos entwickelte sie aus einer Verweigerungshaltung gegenüber der konventionellen Porträtfotografie, die vornehmlich auf Repräsentation und Selbstdarstellung angelegt ist. In ihrer Beiläufigkeit und Sperrigkeit provozieren die Porträts ein Nachdenken darüber, wie weit man einem Menschen überhaupt nahe kommen und seine Persönlichkeit erfassen kann.

 

Im zweiten Teil der Ausstellung wird ihre 2003/04 in Berlin entstandene Serie IM GARTEN gezeigt. Diese mutet an wie ein Spaziergang durch die Stadt, bei dem über parallele Strukturen in Natur und Kultur nachgedacht wird.

 

Heidi Specker gehört zu den wichtigen Vertreterinnen zeitgenössischer Fotografie. Die Ausstellung in der Berlinischen Galerie ist ihr erster großer Einzel-Auftritt in einem Museum.

 

Ausstellung und Katalog werden ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds.

Antragsteller/in Berlinische Galerie - Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur

Veranstaltungstermin 11. März bis 11. Juli 2016

Veranstaltungsort Berlinische Galerie - Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur

Förderbetrag 140.000 €

Kooperationen Wall Deutsche Bahn

Internetseiten www.berlinischegalerie.de

Heidi Specker, H.B., aus der Serie IN FRONT OF, 2015, © Heidi Specker / VG BILD-KUNST Bonn, 2016

Mirror Images – Spiegelbilder in Kunst und Medizin

Die Ausstellung zeigt Kunstwerke, wissenschaftliche Experimente und kuriose Objekte, die sich mit der Art und Weise auseinandersetzen, wie wir unsere eigene Körperbewegung und unsere Körperlage im Raum wahrnehmen. Da wir uns selbst immer nur gespiegelt, fotografiert, gefilmt oder porträtiert sehen können, stehen die gezeigten Werke in einem besonderen Verhältnis zu Spiegeln, reflektierenden Oberflächen, Fotografien und bewegten Bildern. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass Künstler wie Neurowissenschaftler daran gleichermaßen – jeder jedoch mit eigenem Ansatz – über das physische Selbst in Raum und Zeit reflektieren.

Antragsteller/in Herrn Prof. Dr. Thomas Schnalke

Veranstaltungstermin 13. November 2015 bis 4. April 2016

Veranstaltungsort Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Förderbetrag 65.000 €

Kooperationen Schering Stiftung

Internetseiten www.mirror-images.de

William Anastasi, Maintenance III (Self-Portrait), 1967, Platindruck

Rudi Meisel . Landsleute 1977-1987 Two Germanys

C/O Berlin präsentiert vom 22. August bis 1. November 2015 die Ausstellung Landsleute 1977 –1987 . Two Germanys von Rudi Meisel.

 

Deutschland Ende der 1970er Jahre. Die Nachkriegszeit ist überwunden, das

Wirtschaftswunder vollbracht und die Teilung in West und Ost endgültig vollzogen.

Kaptialismus und Sozialismus prägen tief den Alltag der Deutschen, die Unterschiede zwischen den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systemen wachsen stetig.

Divergente Gewohnheiten, Mentalitäten und Ideologien in beiden deutschen Staaten scheinen sich fest zu zementieren.

Und doch ähneln sich BRD und DDR trotz Mauer und Stacheldraht in ihrer Kleinbürgerlichkeit, Uniformität,

Architektur und ihrem Habitus ungemein. Biedere Behaglichkeit, unwirtliche Wohnsiedlungen, nachbarlicher Schwatz, bierselige Stammtische,

jugendliche Rebellion, kurzweilige Volksfeste, baufällige Straßenzüge – der westdeutsche Fotograf Rudi Meisel hat über einen Zeitraum von elf Jahren das alltägliche Leben der kleinen Leute

hüben wie drüben eingefangen. Seine bildjournalistischen Dokumente fügen sich zu einem einzigartigen, zeitgeschichtlichen Archiv zusammen und irritieren und erstaunen ob der Similarität der Sujets.

Was ist eigentlich spezifisch West, was Ost? Oft geben erst die Bildtitel eine verlässliche Sicherheit bei der Zuordnung.

 

Als einer der wenigen westdeutschen Fotografen bereiste Rudi Meisel mehrmals im Jahr die DDR.

Im Auftrag zahlreicher Medien konnte er dort den Alltag dokumentieren – eine Besonderheit zu jener Zeit.

In der Tradition der Street Photography interessiert ihn das Geschehen jenseits staatlich gelenkter Propaganda und Inszenierung.

Sein Blick auf den sozialistischen Staat ist offen, neugierig und frei von jeglicher Polemik, Häme oder Herablassung.

Rudi Meisels Reportagen wirken unverstellt, auch wenn die Ergebnisse von der Zensur kontrolliert wurden –

ihm wurde stets ein Aufpasser des Internationalen Pressezentrums an die Seite gestellt.

An sich schon wertvolle, visuelle Primärquellen und authentisches Anschauungsmaterial,

erhalten diese Bilder in der Gegenüberstellung mit seinen Fotografien aus Westdeutschland eine zusätzliche Bedeutungsebene.

Denn sie geben in ihrem Zusammenspiel und Vergleich Aufschluss über die Frage nach Prägungen,

die so etwas wie „Das Deutsche“ oder Eigenheiten des „deutschen Volkes“ ausmachen.

 

Eben mit seinem einfühlsamen Blick auf die Sehnsüchte, Freuden und Leiden der Deutschen hat Rudi Meisel

sein Schwarzweiss-Archiv in den letzen Jahren neu gesichtet, geordnet und eine Auswahl getroffen.

Lange Zeit hat Rudi Meisel nicht gemerkt, dass seine Bilder aus West- und Ostdeutschland zusammengehören: „Mir ist erst aus der Distanz die Ähnlichkeit klar geworden.

Es gab den gleichen Mief im Westen wie im Osten. Nur dass der West-Mief ein paar Chromstreifen hatte, herausgeputzt

war.“ Diese alltäglichen Geschichten aus den Jahren des geteilten Deutschlands sind längst Legenden.

Einige davon leben jetzt in den Bildern von Rudi Meisel weiter.

 

 

Erstmals in Berlin präsentiert C/O Berlin 80 zum Teil nie ausgestellte Fotografien aus

dem Gesamtwerk von Rudi Meisel. Die Werkschau wurde von Felix Hoffmann

kuratiert. Mit der Ausstellung von Rudi Meisel setzt C/O Berlin seine Serie

zeithistorischer Fotografien fort, in der schon die Lebenswerke von Roger Melis,

Fritz Eschen und Will McBride gezeigt wurden. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation

im Kehrer Verlag.

 

Antragsteller/in C/O Berlin Foundation

Veranstaltungstermin 22. August bis 1. November 2015 Eröffnung am 21.8.2015

Veranstaltungsort C/O Berlin / Amerika Haus

Förderbetrag 60.000 €

Kooperationen Hauptstadtkulturfonds Medienpartner: Berliner Morgenpost Kulturradio Monopol TipBerlin Mit Vergnügen Berlin Art Week

Internetseiten www.co-berlin.org

Rudi Meisel Kirmesplatz am Beekbach Duisburg BRD 1979

Rudi Meisel Autobahn A 42 vor der Freigabe, im Hintergrund die August Thyssen Hütte Bruckhausen, Duisburg BRD 1979

Rudi Meisel S-Bahnsteig Alexanderplatz Berlin Mitte DDR 1980

Samizdat im Gulag - Eine schwarze Literaturgeschichte

In den großen literarischen Werken, die Alexander Solschenizyn, Jewgenija Ginsburg und Warlam Schalamow nach ihrer Lagerzeit über den GULAG verfaßten, finden sich bemerkenswert viele Erinnerungen daran, wie in den Gefängnissen und dann in den extremen Verhältnissen der Lager die Rückbesinnung auf Gedichte, auf lange Poeme und ganze Romane für einige der unschuldig Verhafteten und Deportieren der letzte rettende Überlebenshalt wurde. Vor allem beim stummen oder weitergebenden Vortragen von Lyrik ergaben sich kurze Momente individueller Freiheit, die resistent machten gegenüber den grausamen Quälereien. Und manchen Häftlingen gelang es sogar, mit konspirativ besorgten Schreibutensilien Abschriften von memorierten Texten und von eigenen Gedichten anzufertigen.

Im Archiv von Memorial Moskau wurden diese »Samizdats«, die »selbstverfertigten Abschriften« aus dem GULAG aufbewahrt, darunter Bände mit fragilen Zigarettenpapier-Seiten, ein schmales Album mit einem Birkenrinden-Umschlag, daumennagelgroße Gebetbücher. Einige dieser Sammlungsstücke sind nun erstmals außerhalb Rußlands zu sehen: Gedichtbände, Übersetzungen, illustrierte Märchen für Kinder und handgeschriebene Lehrbücher für Schulkinder aber auch eine geradezu freizügige, aufwendig colorierte Fassung von Voltaires »Die Jungfrau von Orleans« und das Tagebuch eines Lageraufsehers, das dessen allmähliche Erkenntnis widerspiegelt, einem totalitären Willkürsystem zu dienen.

 

Von dieser »schwarzen Literaturgeschichte« der Sowjetzeit und von signifikanten Etappen der repressiven stalinistischen Literaturpolitik erzählt die Ausstellung »Samizdat« im GULAG.

 

Zur Eröffnung sprechen Arsenij Roginskij (Vorstand von Memorial Moskau) sowie Heike Winkel (FU Berlin) und Lutz Dittrich, die zusammen mit Mitarbeitern von Memorial Moskau die Ausstellung eingerichtet haben.

 

Die neu erarbeitete Begleitbroschüre enthält zahlreiche Abbildungen und dokumentiert die Entstehensumstände einiger der im GULAG angefertigten Niederschriften und informiert, soweit möglich, über die Verfasserbiographien, die von Memorial Moskau aufwendig recherchiert wurden: in der Ausstellung erhältlich.

Antragsteller/in Literaturhaus Berlin e.V.

Veranstaltungstermin 23. Oktober 2015, bis 13. Dezember 2015 Öffnungszeiten: Mi - Fr 14 bis 19 Uhr; Sa & So 11 bis 19 Uhr Eintritt frei

Veranstaltungsort Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

Förderbetrag 30.000 €

Kooperationen Die Ausstellung »Samizdat« im GULAG. Eine schwarze Literaturgeschichte ist eine Gemeinschaftsproduktion des Literaturhauses Berlin mit Memorial Moskau

Internetseiten www.literaturhaus-...ichte-2.html

Pressestimmen

Von einer jungen Estin angefertigt, die im Lager als Tischlerin gearbeitet hat: Selbstgemachtes Album mit Gedichten. Mordwinien, Dorf Jawas, 10. Lagerpunkt. 1953 © Sammlung Memorial Moskau

Russ. Übersetzung von Stendhals »Henri Brulard«, mit Stempeln von Lagerbibliotheken und mit einem Elephanten-Bild: Das Buch stammt vom Lager auf den Solowezki-Insel, abgekürzt »SLON«, d.i. Russ. Elephant © Olivier Rolin

Tino Sehgal

Erstmals sind Tino Sehgals Arbeiten umfassend in Berlin zu sehen. Er präsentiert seine Kunst in zwei Häusern: mit einer Werkschau im Martin-Gropius-Bau und einer Arbeit, die während des internationalen Festivals Foreign Affairs im Haus der Berliner Festspiele gezeigt wird. Wie kein anderer Künstler seiner Generation steht der Tino Sehgal für eine radikale Neubestimmung der Kunst und ihrer Erfahrung. Sehgal konstruiert Situationen mit Menschen. Sein Medium sind die menschliche Stimme, körperliche Bewegungen und soziale Interaktion. Er war Vertreter Deutschlands bei der Biennale 2005, nahm an der Documenta 13 teil und wurde 2013 mit dem Goldenen Löwen in Venedig ausgezeichnet.

Antragsteller/in KBB Berliner Festspiele - Martin-Gropius-Bau

Veranstaltungstermin 28. Juni – 8. August 2015

Veranstaltungsort Martin-Gropius-Bau Berlin

Förderbetrag 100.000 €

Internetseiten www.berlinerfestsp...l_121558.php

Tino Sehgal © Johnny Green