Projekte 2009

Der Bund hat im Jahr 2009 für den Hauptstadtkulturfonds 9,885 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Jury-Mitglieder waren Dr. Inke Arns, Prof. Dr. Gottfried Korff, Thomas Krüger, Christiane Kühl, Catherine Milliken und Gabriele Naumann-Maerten.

Der Gemeinsame Ausschuss für den Hauptstadtkulturfonds ist allen Fördervorschlägen der Jury gefolgt.

 

Im ersten Entscheidungsverfahren für das Jahr 2009 wurden rund 3 Mio. € für 46 Projekte vergeben. Es wurden 188 Anträge mit einem Antragsvolumen von rund 15,6 Mio. € eingereicht.

Im zweiten Entscheidungsverfahren für das Jahr 2009 hat der Hauptstadtkulturfonds rund 7 Mio. € für 81 Projekte vergeben. Es lagen 380 Anträge mit einem Antragsvolumen von rund 25,8 Mio. € vor.

 

Für kulturpolitisch bedeutsame Projekte in Berlin hat der Gemeinsame Ausschuss eine befristete Förderung von bis zu drei Jahren beschlossen. Diese befristete Förderung mit rund 2 Mio Euro aus dem Hauptstadtkulturfonds 2009 umfasste dabei folgende Projekte:

  • internationales literaturfestival berlin: 350.000 €
  • Poesiefestival Berlin: = 350.000 €
  • Tanzschwerpunkt (bis 2011 je 1,275 Mio. €)
  • - davon:
  • "Tanz im August" = 400.000 €
  • Compagnie Sasha Waltz & Guests = 875.000 €)
  • young.euro.classic - Europäischer Musiksommer (2008 bis 2011) = 100.000 €

Statistik 2009

Sparte Anzahl der Projekte je Sparte in % der geförderten Projekte Gesamtsumme für Sparte in € in % der Gesamtsumme
         
Ausstellung/ 22 17,05 1.714.000 17,02
Bildende Kunst 11 8,53 804.000 8,00
Film/Video 5 3,88 525.000 5,22
Kinder- Jugendprojekte 6 4,65 365.000 3,63
Kulturaustausch 4 3,10 250.000 2,48
Literatur 4 3,10 771.000 7,66
Musik 21 16,28 1.649.000 16,38
Musiktheater 8 6,20 479.000 4,76
Performance 12 9,30 656.000 6,52
Puppentheater 1 0,78 40.000 0,40
Sprechtheater 10 7,75 524.000 5,20
Symposium 4 3,10 185.000 1,84
Tanz 20 15,50 2.096.000 20,82
Werkstattprogramm 1 0,78 7.500 0,07
         
Summe 129 100 10.065.500 100
         

Davon entfielen 41 Projekte auf Frauen (36%) und 17 (14,9%) auf Antragsteller/innen nicht deutscher Herkunft.