Projekte 2014

  • Der Bund hat im Jahr 2014 für den Hauptstadtkulturfonds 9,866 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
  • Unter dem Vorsitz des Kurators, Hans Helmut Prinzler, haben die Jury-Mitglieder Nezaket Ekici, Dr. Markus Fein, Dr. Anette Hüsch, Tobi Müller, Dr. Claudia Schmölders und Frank Weigand über die eingereichten Anträge beraten.
  • Im ersten Entscheidungsverfahren für das Jahr 2014 wurden rund 3,3 Mio. € für 42 Projekte vergeben. Es wurden 169 Anträge mit einem Antragsvolumen von rund 12 Mio. € eingereicht.
  • Im zweiten Entscheidungsverfahren für das Jahr 2014 hat der Hauptstadtkulturfonds rund 4,2 Mio. € für 64 Projekte vergeben. Es lagen 295 Anträge mit einem Antragsvolumen von rund 21,1 Mio. € vor.
  • Aus der Reserve für erfolgreiche Wiederaufnahme (50.000 €) wurden bisher 3 Projekte gefördert.
  • Der Gemeinsame Ausschuss für den Hauptstadtkulturfonds ist allen Fördervorschlägen der Jury gefolgt.
  • Für kulturpolitisch bedeutsame Projekte in Berlin hat der Gemeinsame Ausschuss folgende Förderungen beschlossen:
  • internationales literaturfestival berlin: = 350.000 €
  • Poesiefestival Berlin: = 350.000 €
  • Tanzschwerpunkt:
  • "Tanz im August" = 400.000 €
  • Compagnie Sasha Waltz & Guests = 875.000 €
  • Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam = 100.000 €

Statistik 2014

Sparte Anzahl der Projekte je Sparte in % der geförderten Projekte Gesamtsumme für Sparte in € in % der Gesamtsumme
         
Ausstellung/ 15 13,0 1.803.000 18,5
Bildende Kunst 9 7,8 622.000 6,4
Design 1 0,9 100.000 1,0
Film/Filmreihe 8 7,0 345.000 3,5
interdisziplinäre Projekte 2 1,8 180.000 1,8
Kinder- Jugendprojekte 3 2,7 160.000 1,6
Literatur 5 4,3 855.000 8,8
Musik 19 16,5 1.249.000 12,7
Musiktheater 6 5,2 485.000 5,0
Performance 15 13,0 1.099.000 11,3
Puppentheater 2 1,8 119.000 1,2
sparten Übergreifend 2 1,8 180.000 1,8
Sprechtheater 11 9,5 451.000 4,6
Tanz 17 14,7 2.127.500 21,8
         
Summe 115 100 9.775.500 100
         

Davon entfielen 109 Anträge auf Frauen (23 %) und 142 Anträge auf Antragsteller/innen nicht deutscher Herkunft (30 %).